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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Salzburgleitung: BVwG weist vier Aufschubanträge ab</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
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<title>Salzburgleitung: BVwG weist vier Aufschubanträge ab (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/keine-aufschiebende-wirkung-ab-herbst-soll-380-kv-leitung-gebaut-werden-70422937 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH &amp; Co KG 2019">Salzburger Nachrichten</a> schreiben am 18. Mai 2019:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Es ist eine weitere Niederlage für die Gegner der Freileitung. Das Bundesverwaltungsgericht hat vier Anträge auf aufschiebende Wirkung abgewiesen. Die Verbund-Tochter APG rechnet jetzt mit einem Baubeginn im September 2019 und spricht von einem Meilenstein. [...]</strong></em></span></p>
<p>Ganz anders das Boulevardblatt <a href="https://www.krone.at/1932889">Kronen-Zeitung</a>, das sich, wohl mit Blick auf die verkaufte Auflage, von Anfang an auf die Seite der Freileitungsgegner geschlagen hat. Das Blatt titelt am 31. Mai 2019 &quot;<em>Erste Enteignungs-Verfahren für 380-kV-Leitung</em>&quot; und formuliert die letzte Hoffnung der Freileitungsgegner, der Verfassungsgerichtshof könnte wegen Unzuständigkeit des Landes Salzburg das Verfahren an eine Erstinstanz zurück verweisen.</p>
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<pubDate>Tue, 04 Jun 2019 13:34:45 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Heulen und Zähneknirschen über BVwG-Entscheid (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Boulevard gibt sich empört über das Urteil des BVwG. Krone-Redakteur Wolfgang Weber, der seit Jahren mit viel Polemik Stimmung zugunsten der Leitungsgegner macht, schreibt <a href="https://www.krone.at/1878822">in seinem Blatt</a>:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Hoffen auf Verzögerung</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong><span style="font-size:large;">Kopfschütteln über Urteil zur 380er</span></strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Das Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichts hat Zorn, Wut und Empörung bei den Freileitungsgegner ausgelöst. Sie fühlen sich nicht gehört und übergangen. Die Anwälte haben bereits den Gang zum Höchstgericht angekündigt und hoffen auf eine aufschiebende Wirkung. Auch Gerichts-Argumente werden zerpflückt. [...]</strong></em></span></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Hätte Herr Weber einmal in die andere Richtung geblickt, hätte er Kopfnicken sehen können. Das aufbrandende Gezeter war beim vorliegenden Entscheid des BVwG zu erwarten. Geht es nach Bürgerinitiativen, müssen Gerichte so lange entscheiden, bis sie ihnen Recht geben. Seit sechs Jahren geht das Theater um die Salzburgleitung nun schon und verschlingt Abermillionen Euros. Doch verlieren kommt für Leitungsgegner nicht infrage! Verlieren dürfen nur die anderen. Akzeptanz für Darlegungen von Sachverständigen? Nur wenn diese, wie die drei &quot;Privatgutachter&quot; aus Deutschland, im Sinne der Initiativen Gutachtern. Dieser Egoismus pervertiert die Idee der Sachverständigen und untergräbt das Vertrauen in die Wissenschaft. Ich kann mit dieser Uneinsichtigkeit nicht viel anfangen und hoffe daher, auch das Höchstgericht wird die Leitungsgegner letztinstanzlich in ihre Schranken verweisen.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="https://www.google.com/search?q=salzburgleitung&amp;client=firefox-b-d&amp;source=lnms&amp;tbm=nws&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwi6s-Tz1vzgAhWyThUIHeojBbsQ_AUIDigB&amp;biw=1920&amp;bih=944">Medienspiegel zum BVwG-Entscheid</a></p>
<p><!--[if IE]>
    <object type="application/x-shockwave-flash" data="https://www.youtube.com/v/yxwXozLR2IA" width="640" height="360">
    <param name="movie" value="https://www.youtube.com/v/yxwXozLR2IA" />
    </object>
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    <!--[if !IE]>-->
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    </object>
    <!--<![endif]--></p>
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<pubDate>Tue, 12 Mar 2019 13:10:43 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Bundesverwaltungsgericht: Urteilsbegründung liegt jetzt vor (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichtes ist in Kürze auf der Website des BVwG unter <a href="http://www.bvwg.gv.at">www.bvwg.gv.at</a> abrufbar.</p>
</blockquote><p>Die Urteilsbegründung des Bundesverwaltungsgerichts zum Entscheid über die Salzburgleitung steht jetzt <span class="underline">für begrenzte Zeit</span> auf der Website des BVwG <a href="https://www.bvwg.gv.at/amtstafel/W155-2120762_Erkenntnis.docx_form..pdf?6vn787">zum Download</a> zur Verfügung (PDF, 618 Seiten). Das Gericht beschäftigt sich in dem Papier mit allen Einwänden der Beschwerdeführer (BF), auch mit augenscheinlich unqualifizierten. Stellenweise werden die BF in erfrischender Deutlichkeit geradezu abgekanzelt, etwa wenn das Gericht nach ausführlicher Darlegung eines Sachverhalts befindet:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Die BF 62 [eine Bürgerinitiative, Anm. Postingautor] gründet ihren Befangenheitsvorwurf in Wahrheit auf das Vorliegen einer ihr nicht genehmen anderen fachlichen Meinung.</strong></em></span></p>
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<pubDate>Mon, 11 Mar 2019 18:13:26 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Bundesverwaltungsgericht: Salzburgleitung darf gebaut werden (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Presse-Information des österreichischen Bundesverwaltungsgerichts:</p>
<p>Wien, 05.03.2019: <strong>380 kV-Hochspannungsleitung im Bundesland Salzburg mit einer Länge von über 100 Kilometern darf gebaut werden</strong></p>
<p>Utl: Bundesverwaltungsgericht hat die Beschwerden abgewiesen und die Stromleitung zum Lückenschluss des Hochspannungsnetzes in Österreich genehmigt </p>
<p>Das Bundesverwaltungsgericht teilt mit, dass über die Beschwerden von Gemeinden, Bürgerinitiativen, Umweltorganisationen, dem Umweltanwalt sowie Einzelpersonen betreffend den Bescheid der Salzburger Landesregierung zur Errichtung und zum Betrieb einer 380 kV-Hochspannungsleitung im Bundesland Salzburg entschieden wurde. </p>
<p>Im Zuge des Beschwerdeverfahrens vor dem Bundesverwaltungsgericht wurden zur ergänzenden und umfassenden Überprüfung der Auswirkungen des Projektes auf die Umwelt zahlreiche Sachverständige zu folgenden Themenbereichen beigezogen: Bodenschutz und Landwirtschaft, Betriebs- und Baustellenlärm, Elektrotechnik, Energiewirtschaft, Forstwesen/Wald, Geologie/Hydrogeologie/Geotechnik, Gewässerschutz, Humanmedizin, Luftreinhaltung, Naturschutz, Verkehr, Verkehrslärm, Wildbach- und Lawinenschutz sowie Wildökologie/Veterinärmedizin. </p>
<p>Das Bundesverwaltungsgericht hat keine schwerwiegenderen Auswirkungen des geplanten Projektes auf die Umwelt, als im behördlichen Verfahren bereits berücksichtigt wurden, festgestellt. Nach umfassender und detaillierter Prüfung wies der zuständige Senat bestehend aus 3 Richterinnen die Beschwerden ab und genehmigte das Projekt der 380 kV-Hochspannungsleitung zur Schließung der Lücke im österreichischen Hochspannungsnetz. Einige Auflagen wurden abgeändert, angepasst oder ergänzt.  </p>
<p>Das Bundesverwaltungsgericht sah keinen Grund, die von der Behörde vorgenommene Interessensabwägung zu Gunsten des Vorhabens zu ändern, da die öffentlichen Interessen an der Stromversorgung im Verhältnis zum Naturschutz überwiegen.  </p>
<p>Eine Erdverkabelung war nicht Gegenstand im Beschwerdeverfahren, daher war diese Variante lediglich als mögliche Alternativlösung von Seiten der Sachverständigen zu prüfen. Diese allfällige Alternative erwies sich allerdings als nicht dem Stand der Technik entsprechend.</p>
<p>Die Revision wurde in zwei Punkten zugelassen – einerseits im Hinblick auf die Judikaturentwicklung zur Frage der Zuständigkeit der belangten Behörde in einem bundesländerübergreifenden Projekt sowie andererseits in der Frage der Auswirkungen des EuGH-Urteils betreffend Abholzungen zum Zweck der Umwandlung in eine andere Benutzungsart durch Trassenaufhiebe im UVP-Genehmigungsverfahren.  </p>
<p>Das Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichtes ist in Kürze auf der Website des BVwG unter <a href="http://www.bvwg.gv.at">www.bvwg.gv.at</a> abrufbar.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 06 Mar 2019 11:16:18 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Weinviertelleitung: BvG, Wien, weist Beschwerden ab (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Weit gefehlt, auch Anfang August 2018 steht die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, Wien, noch aus.</p>
</blockquote><p>Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, Wien, über die &quot;Salzburgleitung&quot; ist noch immer nicht gefallen, für Hochspannungsmastengegner verdunkelte sich jedoch am 13.12.2018 in einem ähnlich gelagerten Streitfall (sogenannte <a href="http://www.apg.at/de/projekte/weinviertelleitung">Weinviertelleitung</a> im Nordosten Wiens) der Himmel:</p>
<p><em>Das Bundesverwaltungsgericht hat die zwölf Beschwerden gegen den Bescheid der Niederösterreichischen Landesregierung vom 20.02.2018, Zl. RU4-U-768/057-2017, in einer Angelegenheit nach dem Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz 2000 betreffend das Vorhaben &quot;Ersatzneubau APG-Weinviertelleitung&quot; (mitbeteiligte Partei: Austrian Power Grid AG), nach Durchführung einer mündlichen Verhandlung als unbegründet abgewiesen. Eine Revision gegen diesen Entscheid ist nicht zulässig.</em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66573</link>
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<pubDate>Wed, 16 Jan 2019 20:02:53 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Salzburgleitung: Warten aufs Bundesverwaltungsgericht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das Urteil wird voraussichtlich erst Ende des Jahres schriftlich ergehen. <a href="derstandard.at/2000061403511/Naechste-Runde-fuer-Salzburger-Stromautobahn">mehr ...</a></p>
</blockquote><p>Weit gefehlt, auch Anfang August 2018 steht die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, Wien, noch aus.</p>
<p>Im Januar 2018 machte Netzbetreiber APG auf der Website <a href="https://www.energie-und-management.de/nachrichten/detail/apg-macht-druck-bei-salzburgleitung-123264">Energie&amp;Management</a> noch einmal Druck:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Der österreichische Übertragungsnetzbetreiber Austrian Power Grid (APG) mahnt erneut die endgültige Genehmigung der „Salzburgleitung“ durch das Bundesverwaltungsgericht (BvWG) an. Seit rund zwei Jahren befasst sich das BvWG mit der Angelegenheit, nachdem gegen die erstinstanzliche Genehmigung Einspruch erhoben worden war. Nun droht neues Ungemach: Das Land Salzburg stellte kürzlich drei Gebiete im Bereich der Nockstein-Felsformation nordöstlich der Stadt Salzburg unter Naturschutz, die von der Leitungstrasse tangiert werden. Die zuständige Landesrätin Astrid Rössler (Grüne) informierte auch das BvWG über diesen Schritt. Pikant ist die Angelegenheit, weil am 22. April ein neuer Landtag gewählt wird, wobei die Grünen mit Verlusten rechnen müssen. Rössler hat daher gute Gründe, potenzielle Wähler zu mobilisieren, die der Salzburgleitung kritisch gegenüber stehen.</strong></em></span></p>
<p>Der angesprochenen mutmaßlichen Mobilisierung von Leitungsgegnern durch die Grünen blieb der Erfolg verwehrt. Bei der Landtagswahl vom April in Salzburg erreichten die Grünen nur rd. 9,3 Prozent der Stimmen und fielen auf Platz Vier zurück, 2013 waren es noch rd. 20 Prozent gewesen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=65821</link>
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<pubDate>Thu, 09 Aug 2018 10:46:34 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Infernalisches Professoren-Trio in Wien nicht gesichtet (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Entwertung des Gutachters Jungwirth wird am <a href="http://www.krone.at/salzburg/3-uni-professoren-erachten-experten-als-laie-freileitung-story-583411">14.08.2017</a> von Weber fortgesetzt, drei Wochen <em>nach</em> Ende der Berufungsverhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht in Wien. Gigaherz-Jakob wird nicht mehr genannt, jetzt trumpft der Krone-Redakteur damit auf, drei Uni-Professoren würden Jungwirth als Laien einstufen. Die sogenannten Uni-Professoren sind der &quot;Volkssturm&quot; der Stromgegner (letztes Aufgebot) in Gestalt von Franz Adlkofer (81), den Weber fälschlich von Berlin nach Wien verpflanzte, Karl Hecht (93) und abermals Frentzel-Beyme (78). Weber gibt sich große Mühe, diese seit langem emeritierten Herren, die auch eine lange Historie als verbohrte Mobilfunkgegner haben, als berufstätige &quot;renommierte Universitätsprofessoren&quot; aussehen zu lassen, die mitten im Leben stehen. Woher Weber seine Informationen aus der mündlichen Verhandlung hat ist nicht klar, vermutlich wurden ihm die &quot;Aussagen&quot; von Stromgegnern zugespielt, so dass an deren Authentizität erhebliche Zweifel angebracht sind.</p>
</blockquote><p>Wie das IZgMF aus gut unterrichteter Quelle erfahren hat, wurden die drei deutschen Ex-Professoren anlässlich der öffentlichen Berufungsverhandlung im Juli in Wien nicht gesichtet. Und sollten sie sich diskret unters Publikum gemischt haben, so steht zumindest fest: während der Verhandlung meldete sich keiner von ihnen zu Wort. Damit stellt sich erneut die Frage, aus welchen dubiosen Quellen Krone-Redakteur Weber schöpft.</p>
<p>Wie man dem Link oben entnehmen kann, formuliert Wolfgang Weber so nebulös, dass man annehmen könnte, das infernalische Professoren-Trio aus Deutschland wäre bei der Verhandlung zugegen gewesen, um anschließend Gutachter Jungwirth ein schlechtes Zeugnis auszustellen. Offensichtlich hat das Trio jedoch &quot;Ferndiagnosen&quot; gestellt. Was genau die drei diagnostiziert haben (Text, Ton, Video) und woher sie das Material hatten, lässt Weber im Dunkeln. Inwieweit die Weitergabe von Aufzeichnungen aus der mündlichen Verhandlung an Dritte rechtlich statthaft ist, der Richterinnensenat wird damit umzugehen wissen und die Stellungnahmen des Trios ggf. verwerfen. Vom Wiener Gericht als Experte geladen war keiner der drei Deutschen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64550</link>
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<pubDate>Sat, 30 Sep 2017 10:25:15 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Salzburgleitung: Ermittlungen gegen Neuberger eingestellt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Jede Wette</strong>: Herr Jakob wird nicht darüber berichten, wenn die Staatsanwaltschaft Salzburg den angeblichen Fall wegen Bedeutungslosigkeit zu den Akten legt, ohne auch nur an Ermittlungen gedacht zu haben. Ich werde das mal im Auge behalten und zuweilen den Finger in die Wunde legen.</p>
</blockquote><p>Es ist beinahe genauso gekommen wie vermutet: Die Staatsanwaltschaft Salzburg hat im Dezember 2016 die Ermittlungen gegen Gutachter Prof. Manfred Neuberger und Dr. Eva Hofbauer (Leiterin der UVP-Verhandlung in Salzburg) eingestellt. Zuvor waren beide im August 2015 vom Naturschutzbund Salzburg gegenüber der Staatsanwaltschaft <a href="index.php?id=64370" class="internal">diverser Vergehen beschuldigt</a> worden.</p>
<p>Gigaherz-Präsident Jakob, der Naturschutzbund Salzburg, die <em>IG Erdkabel</em> und die <em>Aktion 21 Austria</em> zogen es (bislang) vor, über die Einstellung des Verfahrens öffentlich zu schweigen, sie begnügten sich damit, allein den <em>Beginn</em> des Ermittlungsverfahrens öffentlich zu verkünden. Aus meiner Sicht ist dies ein gesellschaftlich nicht akzeptierbares verwerfliches Verhalten, weil öffentlich ein Schatten auf die Beschuldigten geworfen wird, der später trotz besseren Wissens nicht mehr von ihnen genommen wird. Besonders infam: Die Aktion 21 Austria (Franz Köck) verbreitet <a href="https://www.aktion21-austria.at/impressum">die haltlosen Vorwürfe</a> gegen Neuberger und Hofbauer noch immer auf ihrer Website.</p>
<p>Neuberger wurde falsche Beweisaussage vorgeworfen (<a href="https://www.jusline.at/gesetz/stgb/paragraf/288">§ 288 StGB</a>), falsche Beweisaussage vor einer Verwaltungsbehörde (<a href="https://www.jusline.at/gesetz/stgb/paragraf/289">§ 289</a>) und Missbrauch der Amtsgewalt (<a href="https://www.jusline.at/gesetz/stgb/paragraf/302">§ 302</a>). Seine rund 75 Minuten dauernde Vernehmung durch das Landeskriminalamt fand im Februar 2016 in Wien statt, das ihm daraufhin vorgelegte 4-seitige Vernehmungsprotokoll unterschrieb der Wissenschaftler ohne jede Änderung. Danach begannen die Mühlen der Justiz zu mahlen, was bekanntlich seine Zeit dauert.</p>
<p>Am 2. Dezember 2016 dann die erlösende Nachricht der Staatsanwaltschaft Salzburg, das Ermittlungsverfahren gegen Neuberger sei in allen Punkten eingestellt worden. Zum einen weil eine Erfüllung der vorgeworfenen Tatbestände nicht festgestellt werden konnte, zum anderen weil es nicht gelang, einen Schuldnachweis zu erbringen. Die Weste des Gutachters Neuberger ist damit wieder fleckenfrei und seine Gegenspieler können von Glück reden, dass der Pensionär auf Genugtuung verzichtet und z.B. die <em>Aktion 21 Austria</em> nicht auf Unterlassung verklagt hat.</p>
<p>Wieder fleckenfrei ist auch die Weste von Eva Hofbauer, ihr war Amtsmissbrauch vorgeworfen worden. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ergaben jedoch keinen Befugnismissbrauch Hofbauers, womit der Tatbestand des Amtsmissbrauchs nicht gegeben war und das Ermittlungsverfahren gegen die UVP-Verhandlungsleiterin ebenfalls eingestellt wurde.</p>
<p>Für das befremdlich unfaire Verhalten der Naturschützer und Stromgegner habe ich aus eigener Erfahrung die Erklärung, dass Dilettanten sich gerne über Sitte und Anstand erhaben sehen, sobald sie sich in einem &quot;heiligen Krieg&quot; und im Recht wähnen. Dann heiligt der Zweck selbst die unsaubersten Mittel, um die Deutungshoheit in einem strittigen Sachverhalt zu erobern und den Argumentationsgegner zum Schweigen zu bringen. Das böse Erwachen über zurückliegende schlimme Taten kommt bei den selbsternannten Kreuzrittern – wenn überhaupt – erst spät, nämlich dann, wenn der Verstand die Oberhand über den Bauch (Angst) zurück gewonnen hat. Fehlt es freilich an Anstand, nützt selbst diese Rückbesinnung nichts.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64380</link>
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<pubDate>Sat, 26 Aug 2017 10:58:24 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schmerzgrenze der &quot;Krone&quot; erreicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Quelle: <a href="http://www.krone.at/salzburg/3-uni-professoren-erachten-experten-als-laie-freileitung-story-583411">KronenZeitung</a></p>
</blockquote><p>So gruselig wie der Beitrag sind auch einige Kommentare dort. Die &quot;Krone&quot; erlaubte auch &quot;Spatenpauli&quot; an Ort und Stelle ein paar kritische Kommentare, doch als die Schmerzgrenze des Blattes erreicht war, wurden zwei weitere Kommentare nicht mehr frei geschaltet. Einen der beiden Kommentare habe ich gesichert und gebe ihn folgend wieder. Nicht weil ich ihn besonders lesenswert finde, sondern um zu zeigen, wo bei der &quot;Krone&quot; der Spaß aufhört:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Es ist schon auffällig, wie die &quot;Krone&quot; mit Hilfe der drei greisen Ex-Professoren aus Deutschland versuchen, die Qualifikation des Sachverständigen Dr. Michael Jungwirth öffentlich infrage zu stellen. Dabei ließe sich die Argumentation der Deutschen mit Sicherheit nicht weniger &quot;vernichtend&quot; kritisieren. Bemerkenswert finde ich, dass mit Franz Adlkofer plötzlich ein ehemaliger Lobbyist der Tabakindustrie zugunsten der Stromgegner reaktiviert wird. Das verheißt nichts Gutes.</strong></em></span></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 25 Aug 2017 20:57:20 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Salzburgleitung: Gutachter-Aussage falsch protokolliert (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich kann nur raten, aber er bezieht sich vermutlich auf folgendes Dokument: <a href="http://service.salzburg.gv.at/publix/Index?cmd=dokumentansehen&amp;prodextern=true&amp;veroeffentlichungid=6705&amp;gruppeldap=bekanntmachung">Protokoll aus Salzburg</a> <br />
Dort heißt es auf Seite 81, letzter Absatz: &quot;<em>Herr Prof. Dr. Neuberger wiederholt die bereits oben gemachten Aussagen bezüglich des Ausschlusses der Erhöhung des Risikos von Erkrankungen durch den geplanten Leitungsbau. Ebenfalls macht er Ausführungen zur sogenannten Reflex-Studie. Dr. Neuberger repliziert darauf und stellt fest, dass diese nicht gefälscht ist. Herr Köck stellt ebenfalls Fragen (...)</em>&quot;</p>
<p>Meine Vermutung: Der Protokollant hat sich hier entweder vertippt und ein &quot;nicht&quot; geschrieben wo keins hingehört ...</p>
</blockquote><p>Was genau Gutachter Neuberger nun gesagt hat, das ist auf der Website <a href="https://www.aktion21-austria.at/neuigkeit/ig-erdkabel-berichtet-0">Aktion 21 Austria</a> nachzulesen. Es ist, wenn die Angaben dort zutreffen, tatsächlich das Gegenteil von dem, was im Protokoll der öffentlichen Verhandlung steht:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Im Verfahren über die 380kV-Leitung durch Salzburg ermittelt nach einer Sachverhaltsdarstellung des Naturschutzbundes Salzburg nach wie vor die Staatsanwaltschaft. Der für die UVP-Behörde tätige Gutachter Univ. Prof. Dr. Manfred Neuberger hatte in der mündlichen Verhandlung im Sommer 2014 Wissenschaftlern der Gegenseite „Wissenschaftsbetrug“ vorgeworfen, weil eine Studie gefälscht worden sei. Die UVP-Behörde hat zunächst in der Verhandlungsschrift falsch protokolliert: „Ebenfalls macht er Ausführungen zur sogenannten Reflex-Studie. Dr. Neuberger repliziert darauf und stellt fest, dass diese nicht gefälscht ist.“ (Die Reflex-Studie befasst sich mit den gesundheitlichen Auswirkungen elektromagnetischer Felder).</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Der Naturschutzbund übermittelte daraufhin der Behörde die Abschrift des von ihr selbst in Auftrag gegebenen Mitschnittes: „Darf ich zu der Reflex-Studie sofort was sagen, damit das nicht im Raum stehen bleibt, weil erstens einmal ist diese Studie von Prof. Adlkofer geleitet worden, der im Auftrag der Tabakindustrie die längste Zeit seines Lebens geforscht hat und letztlich dann ablenken wollte auf andere Risken. Zweitens hat die Wiener Gruppe nachweislich einen Wissenschaftsbetrug begangen – also es war eine Mitarbeiterin konkret, die deswegen auch entlassen wurde vom Rektor, also das ist gesichert, ich weiß es, weil ich von dieser Universität komme.“</strong></em></span></p>
<p>Wie man in der Quelle vom 18.07.2016 weiter nachlesen kann, ist die UVP-Behörde der Aufforderung des Naturschutzbundes Salzburg nicht nachgekommen, durch die Staatsanwaltschaft Salzburg klären zu lassen, ob die Aussagen von Prof. Neuberger in der mündlichen Verhandlung Anfang Juni 2014 vor großem Publikum in der Salzburg-Arena den Tatbestand der Verleumdung erfüllen. Der Naturschutzbund habe daher die Untätigkeit der UVP-Behörde im August 2015 zum Anlass für eine Sachverhaltsdarstellung an die Wirtschaft- und Korruptionsstaatsanwaltschaft genommen mit dem Ersuchen um Prüfung, ob eine Verletzung der Amtspflichten durch die UVP-Behörde im Verfahren über die 380-kV-Salzburgleitung 2 vorliegt und wer allenfalls daran beteiligt war.</p>
<p>Ob die Sachverhaltsdarstellung des Naturschutzbundes die Staatsanwaltschaft überhaupt zu der Eröffnung eines Verfahrens inspiriert hat, ist nicht bekannt. Dagegen spricht, dass das www keinerlei Fundstellen dazu kennt. Gäbe es etwas zu Lasten des (ehemaligen) Gutachters Neuberger zu berichten, die Stromgegner (auch Kabelkämpfer genannt) hätten es mit Sicherheit unverzüglich veröffentlicht. Schlechte Nachrichten (z.B. Verfahren wurde eingestellt) werden bekanntlich gerne verschwiegen. Im konkreten Fall geht dies unfair zu Lasten Neubergers, der trotz möglicherweise längst eingestelltem Verfahren weiterhin munter der Verleumdung und Ziel staatsanwaltlicher Ermittlungen verdächtigt wird. In diesem Zusammenhang ist bemerkenswert, dass weder der Naturschutzbund noch die IG Erdkabel die oben zitierte und höchstwahrscheinlich veraltete Sachverhaltsdarstellung des Naturschutzbundes auf ihren Websiten haben. Lediglich die Website <a href="https://www.aktion21-austria.at/impressum">Aktion 21 Austria</a> verbreitet noch diese Meldung, Sprecher dieser Gruppierung ist niemand anderes als <a href="index.php?id=64367" class="internal">Franz Köck</a>.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 24 Aug 2017 11:02:47 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Salzburgleitung &amp; Franz Köck: Stellungnahme eines Querulanten (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Weber fungiert in diesem Schauspiel als Sprachrohr der Stromgegner.</p>
</blockquote><p>&quot;Krone&quot;-Redakteur Weber lässt meiner Beobachtung nach in seinen Artikeln zur Salzburgleitung ausschließlich Stromgegner zu Wort kommen, am <a href="http://www.krone.at/salzburg/heute-beginnt-kampf-380er-leitung-story-578911">16.07.2017</a> z.B. den Vizepräsidenten der &quot;IG Erdkabel&quot;, Franz Köck. Köck ist das, was man im Süden Deutschlands einen Dampfplauderer nennt, der Mann hat von der Sache wenig Ahnung, drängt sich aber dennoch nach vorne. Ein Zeugnis seiner Kompetenz legte Köck am 3. Juni 2014 als Sprecher der Bürgerinitiative Köck-Adnet in seiner <a href="https://www.salzburg.gv.at/20006bek/mV-06-2014/3.6.2014/0489_bi_k%C3%B6ck-adnet_k%C3%B6ck_franz.pdf">Stellungnahme</a> anlässlich der öffentlichen Verhandlung zur Umweltverträglichkeitsprüfung der 380-kV-Salzburgleitung ab. Unter anderem ließ er seinerzeit wissen:</p>
<p><span style="color:#399;"><strong><em>Der Verdacht von Befangenheit der nichtamtlichen Sachverständigen stützt sich auf einen Bericht aus dem internationalen Umweltratschlag von Prof. Klaus Buchner (Atomphysiker) der im Artikel Steuerung der Wissenschaft durch Industrieverbände klar anspricht. Auch in der Broschüre (die Fälscher) von Prof. Schönborn - Sie irren nicht, sie lügen - werden diese Vorkommnisse klar ausgedrückt. (Prof. Schönborn sollte es wissen, er ist Staatsanwalt a.D.) In einer Aussendung des Europarates wird zum Problem elektromagnetischer Felder darauf hingewiesen, das Vorsorgeprinzip anzuwenden und nicht auf die letzten klinischen Beweise warten, sonst könnte es wie seinerzeit bei Tabakrauch und Asbest auch zu erheblichen finanziellen Wiedergutmachungen kommen.</em></strong></span></p>
<p>Herr Köck greift offenbar wahllos nach allem, was ihm brauchbar erscheint. Doch dabei vergreift er sich, wie folgende Beispiele zeigen.</p>
<p>► Klaus Buchner ist kein Atomphysiker, die letzten 33 Jahre seiner beruflichen Karriere war er an der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Buchner">Fakultät für Mathematik</a> der Technischen Universität München angestellt und brachte Studenten das Rechnen bei. Buchner, das lässt sich hier im Forum recherchieren, ist gegenüber Verschwörungstheorien empfänglich, er verbreitet sie auch gerne.<br />
► Der &quot;<a href="http://www.umweltratschlag.de/index.php/de/">Internationale Umweltratschlag</a>&quot; ist eine lokale und ziemlich bedeutungslose Veranstaltung, auf der sich die üblichen Verdächtigen, die von der Wissenschaft unsanft abgekoppelt wurden, in Szene setzen, etwa Ruheständler wie Klaus Buchner und Frentzel-Beyme.<br />
► Prof. Schönborn heißt in Wahrheit Erich Schöndorf und ist Rentner.<br />
► Mit der Broschüre &quot;Die Fälscher&quot; hat Schöndorf nichts zu tun, geschweige denn, dass er diesen seichten Käse verfasst hat. Autor ist nicht Schöndorf, sondern Peter Hensinger, ein frühverrenteter gelernter Drucker aus Stuttgart. Köck ist auf die missverständliche <a href="http://www.der-mast-muss-weg.de/pdf/Broschueren/Leseprobe_Faelscher.pdf">Titelseite der Broschüre</a> hereingefallen, auf der Schöndorf völlig zusammenhanglos mit den Worten zitiert wird: &quot;Sie irren nicht, sie lügen&quot;. Hätte Köck die Broschüre nur 1-mal aufgeschlagen, er hätte seinen Irrtum bemerken können. Quelle des Zitats ist ein <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13666815.html">alter Spiegel-Artikel</a> von Schöndorf.<br />
► Ausnahmsweise einmal richtig ist Köcks Feststellung, Schöndorf sei Staatsanwalt gewesen. Dem Stromgegner sind solche klangvollen Titel wichtig, er verspricht sich davon möglicherweise etwas mehr Gewicht für seine banalen Stellungnahmen.<br />
► Achja, der extrem wichtige Europarat. Was von der &quot;Aussendung des Europarats&quot; zu halten ist, Husarenstück eines Luxemburger Lobbyisten, das freilich nicht gegen Strom gerichtet war, sondern gegen Mobilfunk, das lässt sich in großem Detailreichtum &lt;<a href="https://izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_12/resolution_1815/resolution_1815.html">hier</a>&gt; nachlesen.</p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Leute wie Köck kosten die Österreicher ein Vermögen. Denn die Verfahrenskosten der Salzburgleitung und die Mehrkosten für Freileitung oder Erdkabel zahlen nicht nur die Querulanten, sondern alle Österreicher. Was mich stört ist das Krampfhafte an Köcks Stellungnahme, der mMn um des Protests willen protestiert, statt mit sauber recherchierten Argumenten berechtigte Belange geltend zu machen.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 23 Aug 2017 14:12:40 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kronen Zeitung &amp; Salzburgleitung: Zacken in der &quot;Krone&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Was in Deutschland die &quot;Bild&quot; ist, ist in Österreich die &quot;Krone&quot;. Im Streit um die Salzburgleitung versucht die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kronen_Zeitung">Kronen-Zeitung</a> die öffentliche Meinung zugunsten der Stromgegner zu modellieren und setzt dazu auf die Allzweckwaffe Wolfgang Weber, der als Redakteur der &quot;Krone&quot; über alles und nichts schreibt. Doch was Weber über den Streit um die Salzburgleitung zu berichten weiß ist stets tendenziös und nicht selten falsch. Die folgende kurze Chronik belegt grobe Zacken in der &quot;Krone&quot;.</p>
<p><strong>Neue Hoffnung Jungwirth</strong>: Am <a href="http://www.krone.at/salzburg/hoechstgericht-bestellt-neuen-380er-gutachter-human-mediziner-weg-story-561625">28.03.2017</a> berichtet Weber noch hoffnungsvoll, dass der bisherige umweltmedizinische Gutachter Manfred Neuberger, der von den Stromgegnern mit allen Mitteln angegriffen wurde, gegen den Amtsarzt und Umwelthygieniker der niederösterreichischen Landesregierung Dr. Michael Jungwirth ersetzt wird. Da jedoch auch Jungwirth die Erwartungen der Stromgegner nicht erfüllen sollte, wird er schon bald ebenso unter Druck geraten wie zuvor Neuberger.</p>
<p><em>Es bahnt sich ein bizarres Schauspiel an: Die Stromgegner lassen eine Expertenmeinung nur soweit gelten, solange sich diese Meinung mit der ihren deckt. Da &quot;echte&quot; Experten den Stromgegnern die gewünschte Meinung nicht liefern, weichen die Gegner auf Pseudoexperten und verblasste &quot;Titelträger&quot; aus Deutschland aus. Weber fungiert in diesem Schauspiel als Sprachrohr der Stromgegner.</em></p>
<p><strong>Jungwirth gutachtert nach bestem Wissen und Gewissen</strong>: Schon am <a href="http://www.krone.at/salzburg/krieg-der-gutachter-im-streit-um-die-freileitung-380kv-freileitung-story-579392">19.07.2017</a> hat Jungwirth ausgespielt. Redakteur Weber jubelt zwei Jungwirth-Kritiker als &quot;Experten&quot; hoch, die hier im Forum nur allzu bekannt sind. Bei Weber werden der Ex-Elektriker Hans-U. Jakob (Gigaherz) und der Ex-Professor Rainer Frentzel-Beyme, beides betagte Rentner, zu &quot;international renommierten Experten&quot;. Frentzel-Beyme wird als &quot;Mitarbeiter des deutschen Krebsforschungszentrums&quot; vorgestellt, was ebenfalls falsch ist. Im Eifer des Gefechts bringt Weber auch noch die Namen der Gutachter Neuberger und Jungwirth durcheinander und kreuzt beide zu dem fiktiven Gutachter &quot;Neuwirth&quot;. An solchen Fehlern lässt sich die Qualität einer Zeitung und ihrer Mitarbeiter messen.</p>
<p><strong>Austrias Stromgegner werfen deutsche Rentner in die Schlacht</strong>: Die Entwertung des Gutachters Jungwirth wird am <a href="http://www.krone.at/salzburg/3-uni-professoren-erachten-experten-als-laie-freileitung-story-583411">14.08.2017</a> von Weber fortgesetzt, drei Wochen <em>nach</em> Ende der Berufungsverhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht in Wien. Gigaherz-Jakob wird nicht mehr genannt, jetzt trumpft der Krone-Redakteur damit auf, drei Uni-Professoren würden Jungwirth als Laien einstufen. Die sogenannten Uni-Professoren sind der &quot;Volkssturm&quot; der Stromgegner (letztes Aufgebot) in Gestalt von Franz Adlkofer (81), den Weber fälschlich von Berlin nach Wien verpflanzte, Karl Hecht (93) und abermals Frentzel-Beyme (78). Weber gibt sich große Mühe, diese seit langem emeritierten Herren, die auch eine lange Historie als verbohrte Mobilfunkgegner haben, als berufstätige &quot;renommierte Universitätsprofessoren&quot; aussehen zu lassen, die mitten im Leben stehen. Woher Weber seine Informationen aus der mündlichen Verhandlung hat ist nicht klar, vermutlich wurden ihm die &quot;Aussagen&quot; von Stromgegnern zugespielt, so dass an deren Authentizität erhebliche Zweifel angebracht sind.</p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Mit Dr. Gerd Oberfeld aus Salzburg wären die Stromgegner schlagartig glücklich und Wolfgang Weber müsste nicht länger gegen den Stromgegnern unbequeme umweltmedizinische Gutachter polemisieren. Doch Oberfeld hatte sich 2008 fachlich <a href="index.php?id=53850" class="internal">bis auf die Knochen blamiert</a>.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=gvnjbd_osDI">Kronen Zeitung – Tag für Tag ein Boulevardstück</a><br />
<a href="https://www.psiram.com/de/index.php/Elektrosmog">Franz Adlkofer bei Psiram</a><br />
<a href="https://www.psiram.com/de/index.php/Rainer_Frentzel-Beyme">Frentzel-Beyme bei Psiram</a><br />
<a href="https://www.psiram.com/de/index.php/Karl_Hecht">Karl Hecht bei Psiram</a><br />
<a href="index.php?id=41664" class="internal">Die 158 Unterstellungen des Hans-U. Jakob</a></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 23 Aug 2017 10:14:52 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nun ziehen die Rentner in die Schlacht ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Massive Kritik am Humanmediziner in zweiter Instanz<br />
</strong><br />
Die Freileitungsgegner haben prominente Unterstützung bekommen: Univ.- Prof. <a href="index.php?id=63737" class="internal">Franz Adlkofer</a> (Wien), sein Kollege Rainer <a href="index.php?id=41712" class="internal">Frentzel-Beyme</a> (Bremen) und Univ.- Prof. DDr. <a href="index.php?id=60835" class="internal">Karl Hecht</a> (Humboldt- Universität Berlin) geben vernichtende Stellungnahmen zu den Äußerungen des Humanmediziners Dr. Jungwirth (Uni Krems) im Berufungsverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht ab. Adlkofer dazu wörtlich: &quot;Ich muss zwangsläufig die Frage stellen, warum dieser in der EMF- Forschung unbedarfte Laie überhaupt mit dem Gutachten beauftragt wurde. Ein Arzt, der bei diesem Stand des Wissens gesundheitliche Risiken von elektromagnetischen Feldern aus humanmedizinischer Sicht definitiv ausschließt, kann beim besten Willen nicht ernst genommen werden.&quot; Jungwirth hatte behauptet, dass Kinder und Erwachsene Tag und Nacht ohne jede Gefahr direkt unter einer Freileitung leben könnten.</p>
<p>Univ. Prof DDr. Karl Hecht von der Berliner Charité: &quot;Die Unterlassungen im Gutachten sind Faktoren, die den schutzbedürftigen Anwohnern der Salzburgleitung das Menschenrecht auf Gesundheit nicht gewährleistet. Denn bei Objektivierung der Gesundheitsgefährdung ab 0,3 Mikrotesla wäre der Genehmigungsantrag abzuweisen.&quot;</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.krone.at/salzburg/3-uni-professoren-erachten-experten-als-laie-freileitung-story-583411">KronenZeitung</a></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 15 Aug 2017 10:40:35 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kronen Zeitung: Fehlerbehaftete Schleichwerbung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>[Admin: Posting verschoben am 23.07.2017, Absprung <a href="index.php?id=64241" class="internal">hier</a>]</em></p>
<blockquote><p>Die Salzburger Landessanitätsdirektion hat übrigens die Freileitungsgegner in einem Schreiben vom 19. Mai 2017 auf Elektrosmog-Belastungsgrenzen und Leitlinien hingewiesen, die 2016 von der Europäischen Akademie für Umweltmedizin (<strong>EUROPEAM</strong>) verfasst wurden: Oberhalb von 0,4 Mikrotesla Belastung steige das Leukämierisiko. IG-Erdkabel-Anwalt Dr. Wolfgang List: &quot;Und diese Leitlinie war dem niederösterreichischen Experten nicht einmal bekannt.&quot; </p>
</blockquote><p>Kein Problem Herr Anwalt, die EMF-Leitlinie ist nur ein Ergebnis wilder Alarmisten, die kommerzielle Interessen haben. Ihre Geschäftsideen sollen weiter leben bzw. ausgebaut werden. Außerhalb der Seifenblase ist die EMF-Leitlinie <a href="https://izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_17/emf-leitlinie/emf-leitlinie.html">bedeutungslos</a>. Man beachte, wer über diese <a href="index.php?id=63939" class="internal">zu berichten weiss</a>.</p>
<p>Die Europäische Akademie für Umweltmedizin (EUROPAEM) ist ein Lobbyverein der Umweltmedizin mit kommerziellen Absichten. <a href="https://europaem.eu/de/akademie">Siehe seine Selbstdarstellung</a> und im Vorstand des Vereines die Nutznießer u.a. <a href="index.php?id=63867" class="internal">Peter Ohnsorge</a>, <a href="index.php?id=63946" class="internal">Ortwin Zais</a> und <a href="index.php?id=63866" class="internal">Dr. Kurt E. Müller</a>. Mit <a href="index.php?id=63946" class="internal">Rentner und Laien</a> sollen die Themen der Umweltmedizin kostenpflichtig unter's Volk gespült werden. Stichwort <a href="index.php?id=63220" class="internal">Fernlehrgang</a>. Und jeden Morgen steht ein Dummer auf ... </p>
<p>Die EMF-Leitlinie ist eine <a href="index.php?id=51257" class="internal">frühe Erfindung von Dr. Gerd Oberfeld</a>. Sie beflügelt die Geschäfte der <a href="index.php?id=60835" class="internal">Nutznießer</a>. 2015 wurde sein frühes Werk überarbeitet und auf <a href="index.php?id=61932" class="internal">viele Schultern</a> verteilt, so das es <strong>kein</strong> Werk der Salzburger Landessanitätsdirektion darstellt. Die scheinen aus ihren <a href="index.php?id=51257" class="internal">schlechten Erfahrungen</a> mit Dr. Oberfelds EMF-Leitlinie/Richtlinie ihre Konsequenzen gezogen zu haben.   </p>
<p>Wer ist den nun die Salzburger Landessanitätsdirektion, die die Freilandgegner auf die EMF-Leitlinie aufmerksam macht? Der Mitarbeiter Dr. Gerd Oberfeld, der an der EMF-Leitlinie mitgearbeitet hat, der der vor vielen Jahren in <a href="index.php?id=53850" class="internal">Hausmannstätten</a> Fehlalarm auslöste? </p>
<blockquote><p>Für die Salzburger Interessengemeinschaft Erdkabel haben gleich zwei international renommierte Experten die <strong>Neuwirth</strong>-Aussagen unter die Lupe genommen. </p>
</blockquote><p>Längst bekannt ist, dass das Personal bei den Mobilfunkgegner ein Problem darstellt.  Nicht anders verhält es sich dem Anschein nach bei der Kronen Zeitung. Da werden Namen aller Voraussicht nach gewürfelt (<strong>EUROPEAM </strong>und <strong>Neuwirth</strong>).</p>
<p><br />
<strong>Verwandte Threads</strong><br />
<a href="index.php?id=57509" class="internal">Der Rufmord aus der Schweiz: &quot;Unfähigkeit eines Universitätsprofessors&quot; </a><br />
<a href="index.php?id=49627" class="internal">Eng verquickt: Baubiologie, Oberfeld, Radiästhesie</a><br />
<a href="index.php?id=61205" class="internal">16 Autoren, aber Null Offenlegung von Interessenkonflikten</a></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 23 Jul 2017 06:33:54 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Salzburgleitung: Verhandlung am Bundesverwaltungsgericht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nach dem positiven UVP-Bescheid des Landes für die 380-kV-Salzburgleitung, die in erster Instanz durch ist, endete mit 27. Jänner die Beschwerdefrist. Nicht weniger als 14 Beschwerde-Punkte ist die eingereichte Liste des Wiener Umweltanwalts Dr. List lang ...</p>
</blockquote><p><span style="color:#399;"><em><strong>Der Streit um die geplante 380-kV-Leitung durch das Bundesland Salzburg geht in die nächste Instanz. Seit Montag [17. Juli 2017] beschäftigt sich nun das Bundesverwaltungsgericht in Wien mit der Stromautobahn nach Kaprun. Der Projektbetreiber, die Verbund-Tochter APG (Austrian Power Grid), pocht auf deren Bedeutung für die Versorgungssicherheit. Die Freileitungsgegner wollen zumindest Teile der Stromautobahn als Kabel in der Erde. Die Verhandlung unter dem Vorsitz von Richterin Silvia Krasa ist vorerst für fünf Tage angesetzt. Wenn nötig, können drei weitere Tage im Verhandlungssaal im Marx-Palast im dritten Bezirk anberaumt werden. Das <span style="color:#f00;">Urteil wird voraussichtlich erst Ende des Jahres schriftlich ergehen</span>.</strong></em></span> <a href="derstandard.at/2000061403511/Naechste-Runde-fuer-Salzburger-Stromautobahn">mehr ...</a></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 22 Jul 2017 21:14:06 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Chronik der Salzburgleitung bis 17. Juli 2017 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Zahlreiche Diskussionen, Verhandlungen, Einsprüche und Demonstrationen gab es in den letzten 20 Jahren rund um den geplanten Bau der 380-kV-Leitung durch das Bundesland Salzburg. Zur Erinnerung: Die Leitung soll insgesamt 120 Kilometer lang werden und von St. Peter im oberösterreichischen Braunau bis nach Kaprun im Pinzgau reichen. Der erste Teil der Leitung ist seit 2011 in Betrieb. Am Montag [17. Juli 2017; Anm. Spatenpauli] gehen die Verhandlungen rund um den zweiten Teil der Salzburgleitung in die nächste Runde. Wir haben die bisherigen Ereignisse für euch zusammengefasst. <a href="http://www.salzburg24.at/20-jahre-380-kv-leitung-in-salzburg-eine-chronologie/5044523">weiter ...</a></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 22 Jul 2017 21:07:48 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Oberfeld unter Königs Obhut (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Mit der Diffamierung Neubergers im Streit um die Salzburgleitung verfolgte die &quot;IG Erdkabel&quot; das Ziel, den Wiener Professor gegen den einschlägig bekannten Salzburger Umweltmediziner Dr. Gerd Oberfeld zu ersetzen, der es bereits im Anti-Mobilfunk-Lager zu <a href="index.php?id=53850" class="internal">beträchtlichem Ruhm</a> gebracht hat.</p>
</blockquote><p>Lange habe ich gerätselt, wieso sich Dr. med. Oberfeld so lange als Amtsarzt bei der Landessanitätsdirektion Salzburg hat halten können, statt gefeuert zu werden. Eine plausible Antwort gibt die <a href="http://www.krone.at/salzburg/hoechstgericht-bestellt-neuen-380er-gutachter-human-mediziner-weg-story-561625">Kronen Zeitung</a> vom 23. März 2017:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Ex-Landessanitätsdirektor Dr. Christoph König etwa übte heftige Kritik daran, dass der kritische Umweltmediziner des Landes, Gerd Oberfeld, im Verfahren gar nicht gehört wurde. An seiner Stelle wurde Univ. Prof. Dr. Manfred Neuberger als humangenetischer Experte herangezogen.</strong></em></span></p>
<p>Der tendenziöse Artikel von Autor Wolfgang Weber ist etwas wirr und seine Sympathien liegen offen wie ein aufgeschlagenes Buch, die gebotene Information ist deshalb nur mit Vorsicht für bare Münze zu nehmen.</p>
<p>Oberfeld wirkte demnach mit Billigung <a href="http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Christoph_K%C3%B6nig">Königs</a>, bis dieser 2012 in den Ruhestand ging. Mittlerweile dürfte eine Trennung von Oberfeld für die Behörde zu teuer sein. Da er nur noch wenige Jahre im Berufsleben hat, sieht mir die Problemlösung nach <em>Aussitzen</em> aus.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 21 Jul 2017 11:45:29 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Lebensläufe und Fakten (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das ist durchaus möglich. <a href="http://www.meduniwien.ac.at/orgs/fileadmin/ULG-PH/pdf/Kundi_Michael.pdf">Studiert hat er <strong>Psychologie, Medizin und Mathematik</strong></a>, in welchem dieser Fächer er Promoviert hat habe ich nicht gefunden. Habilitiert ist er auf jeden Fall in Epidemiologie. Risikobewertung von Umweltnoxen machen sowieso meistens Epidemiologen und Statistiker und nicht Ärzte. Wenn sich Ärzte daran versuchen - wir wissen was dabei rauskommt.</p>
</blockquote><p>Die Anzahl der Menschen, die drei oder mehr Fächer zu Ende (!) studiert haben, dürfte ausgesprochen überschaubar sein. Wenn man ein Fach nicht mit den entspechenden Prüfungen abgeschlossen hat, sollte man damit auch nicht hausieren gehen. Ich bin da vielleicht ein bisschen altmodisch. Aber sonst könnte sich ja jeder Depp &quot;habe Medizin studiert&quot; auf die Visitenkarte drucken, nur weil er einmal in einer Vorlesung war. Mir geht so eine Selbstbeweihräucherung auf den Senkel!</p>
<p>Weitere Multi(?)absolventen:<br />
Studium der Biologie, Mineralogie und Zahnmedizin<br />
<a href="https://zeitgeist-online.de/personalia/autoren/79-scheingraber-claus.html">https://zeitgeist-online.de/personalia/autoren/79-scheingraber-claus.html</a><br />
 <br />
Studierte Biologie, Physik, Geografie und Pädagogik<br />
<a href="http://www.scorpio-verlag.de/default.asp?Menue=31&amp;Autor=34">http://www.scorpio-verlag.de/default.asp?Menue=31&amp;Autor=34</a><br />
Ähm, ausserdem Bestsellerautor. Wollen wir nicht unterschlagen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=62516</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=62516</guid>
<pubDate>Sat, 25 Jun 2016 13:01:58 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Robert</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Salzburgleitung: 380-kV-Gutachter unter Druck (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Und hier noch eine Episode aus der beliebten Reihe: <em>Geschichten aus dem Intriganten-Stadel</em>. Ein angeblich unter Druck stehende Wissenschaftler hat sich nichts vorzuwerfen, die Druckmacher werden vom wissenschaftlichen Fortschritt überholt.</p>
<p>Am 14.01.2015 brachten die Salzburger Nachrichten die Meldung: <a href="http://www.ig-erdkabel.at/de/medien/presse/pressedetails/datum////380-kv-gutachter-steht-unter-druck.html">380-kV-Gutachter steht unter Druck</a>.</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>In der Umweltprüfung für die geplante 380-kV-Freileitung durch Salzburg gerät jetzt ein weiterer Gutachter immer stärker unter Beschuss. Es geht um Auswirkungen auf die Gesundheit von Anrainern, besonders um elektromagnetische Langzeiteffekte. Die Befürworter des Erdkabels haben nun eine Stellungnahme zum umstrittenen umweltmedizinischen Gutachten vorgelegt. &quot;Professor Rainer Frentzel-Beyme aus Bremen, einer der führenden Epidemiologen in Europa, hat sie erarbeitet&quot;, sagt IG-Erdkabel-Präsident Theodor Seebacher. Der deutsche Experte stellt zum Beispiel fest, dass die Ausführungen des Gutachters Prof. Manfred Neuberger aus Wien zum Leukämierisiko bei Kindern &quot;tatsächlich völlig überholt&quot; seien. [...]</strong></em></span></p>
<p>Wer es nicht besser weiß, muss nach diesen Zeilen glauben, ein Professor aus Bremen habe einem Kollegen aus Wien ordentlich die Leviten gelesen. Bei näherem Hinsehen wird indes schnell deutlich, es geht um mehr, Prof. Neuberger (Jg. 1946) soll auf Betreiben der &quot;IG Erdkabel&quot; als Gutachter systematisch entwertet werden. In der Anti-Mobilfunk-Szene ist diese infame Form der Anfeindung von Wutbürgern gegenüber nicht genehmen Wissenschaftlern seit bald 20 Jahren üblich, was die Sache jedoch nicht anständiger macht. Mit der Diffamierung Neubergers im Streit um die Salzburgleitung verfolgte die &quot;IG Erdkabel&quot; das Ziel, den Wiener Professor gegen den einschlägig bekannten Salzburger Umweltmediziner Dr. Gerd Oberfeld zu ersetzen, der es bereits im Anti-Mobilfunk-Lager zu <a href="index.php?id=53850" class="internal">beträchtlichem Ruhm</a> gebracht hat.</p>
<p>Im konkreten Fall bedient sich die &quot;IG Erdkabel&quot; mit Herrn Frentzel-Beyme (Jg. 1939) eines Professors, der bereits 2003 seines Postens an der Uni Bremen <a href="http://www.taz.de/1/archiv/?dig=2003/12/06/a0059">unsanft enthoben</a> wurde. Herr Neuberger blieb neun Jahre länger an seiner Uni (MUW), er wurde erst 2012 emeritiert. Sein Ruf als Wissenschaftler ist fleckenfrei. Anders bei Frentzel-Beyme, der Bremer hat einen <a href="https://www.psiram.com/ge/index.php/Rainer_Frentzel-Beyme">Eintrag bei Psiram</a> und auch im IZgMF gibt es <a href="http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=search&amp;search=Frentzel-beyme&amp;p_category=0&amp;search_submit=Suche&amp;method=tags">diverse Postings</a>, die nicht unbedingt für die Ergebnisoffenheit und Unabhängigkeit Frentzel-Beymes sprechen. Der inzwischen 77-Jährige ist nach seiner Emeritierung immer dann zur Stelle gewesen, wenn es galt, ein Risiko zu attestieren. Damit qualifizierte sich der Bremer Professor für die Beauftragung durch die &quot;IG Erdkabel&quot;. Um Frentzel-Beymes Kritik an <a href="https://www.salzburg.gv.at/20006bek/APG-UVGA/salzburgleitung-uvg.pdf">Neubergers Gutachten</a> objektiv beurteilen zu können, müssten beide Papiere zur Hand sein, was leider nicht der Fall ist (einen gravieren Punkt zugunsten Neubergers nennt jedoch unten der Hintergrund). Subjektiv spricht alles für Prof. Neuberger und gegen Prof. Fentzel-Beyme, auch wenn sich die Salzburger Nachrichten redlich Mühe geben, den gegenteiligen Eindruck zu erwecken. Dies wiederum ist nachvollziehbar, die Medien lieben echte wie vermeintliche Keilereien zwischen Wissenschaftlern, das gibt Stoff für polemische Berichterstattung. Wollte Journalist Thomas Auinger fair berichten, hätte er nicht nur die Verlautbarung der &quot;IG Erdkabel&quot; gebracht, sondern bei Prof. Neuberger nachgefragt, was dieser zu dem Vorwurf &quot;völlig überholt&quot; zu sagen hat. </p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="index.php?id=57579" class="internal">Kinderleukämie &amp; Hochspannung: Forscher in UK rudern zurück</a>. Hierbei handelt es sich um dieselbe Forschergruppe (Draper et al.), deren <span class="underline">ältere</span> Resultate Prof. Frentzel-Beyme zu seiner Kritik am Neuberger-Gutachten inspirierten.</p>
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<pubDate>Sat, 25 Jun 2016 12:04:21 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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<title>Promotion: Kundi über Kundi (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p><span style="color:#399;"><em><strong>Dr. Neuberger führt aus, dass Prof. Kundi sein Studium in Medizin nur begonnen, aber nicht abgeschlossen hat.</strong></em></span> <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/surprised.gif" alt=":surprised:" /> </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Das ist durchaus möglich. <a href="http://www.meduniwien.ac.at/orgs/fileadmin/ULG-PH/pdf/Kundi_Michael.pdf">Studiert hat er Psychologie, Medizin und Mathematik</a>, in welchem dieser Fächer er Promoviert hat habe ich nicht gefunden. Habilitiert ist er auf jeden Fall in Epidemiologie. Risikobewertung von Umweltnoxen machen sowieso meistens Epidemiologen und Statistiker und nicht Ärzte. Wenn sich Ärzte daran versuchen - wir wissen was dabei rauskommt.</p>
</blockquote><p>Auszug aus einer <a href="http://www.empersdorf.com/380kv/senat1/Steiermarkleitung_kundi%20270405.doc">Stellungnahme</a> (2005) von Prof. Michael Kundi:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] Was meine Qualifikation zur Beurteilung dieser Sachverhalte anlangt, so möchte ich feststellen, dass ich in Psychologie promoviert und an der Medizinischen Universität Wien in Arbeitshygiene und Epidemiologie habilitiert bin. Ich bin eingeladener Experte der WHO für die EMF Forschungsagenda und habe zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen im Bereich gesundheitlicher Auswirkungen elektromagnetischer Felder vorzuweisen. Ich nehme ferner federführend an nationalen und internationalen Forschungsprojekten zu elektromagnetischen Feldern teil und bin im Vorstand der International Commission for Electromagnetic Safety sowie stellvertretender Vorsitzender des EMF Unterausschusses des Österreichischen Normungsinstituts.</strong></em></span></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 25 Jun 2016 10:28:03 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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