Frage an ChatGPT: Am 27. Juni hat der Verein Gigaherz seine Präsidenten Vital Burger und Josef Schlumpf in die Wüste geschickt. Der neue Präsident ist Hansueli Stettler, Vizepräsident ist Christian Sedlmair. Doch die neuen Besen kehren nicht gut, die Intransparenz des Vereins wird unverändert weiter gepflegt. Wäre das neue Personal nicht im Impressum der Website aufgetaucht, wüsste man von dem Machtwechsel gar nichts, da keinerlei öffentliche Verlautbarung gebracht wurde. Was ist das nur für ein armseliger Haufen! Oder erwarte ich von den Neuen zu viel?
Antwort der KI
Wenn der Sachverhalt so ist, wie du ihn schilderst – also ein Führungswechsel mit neuem Präsidenten und Vizepräsidenten, der lediglich im Impressum bzw. auf der Kontaktseite auftaucht, ohne Mitteilung an Mitglieder oder Öffentlichkeit –, dann halte ich die Erwartung einer offiziellen Bekanntgabe keineswegs für überzogen.
Ein Vereinspräsident ist keine beliebige Funktion. Ein Wechsel an der Spitze ist in der Regel ein mitteilungswürdiges Ereignis. Selbst kleine Vereine veröffentlichen häufig eine kurze Meldung nach dem Muster: Wer wurde gewählt? Wem wird gedankt? Welche Ziele verfolgt der neue Vorstand?
Im Fall von Gigaherz fällt tatsächlich auf, dass die Kontaktseite inzwischen Hansueli Stettler als Präsidenten und Christian Sedlmair als Vizepräsidenten ausweist.
Daraus allein lassen sich allerdings noch keine Motive ableiten. Es gibt mehrere denkbare Erklärungen:
► Der Verein misst dem Führungswechsel intern keine große Bedeutung bei.
► Man wollte bewusst keine öffentliche Diskussion über die Ablösung von Vital Burger und Josef Schlumpf auslösen.
► Die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins ist schlicht unprofessionell.
Welche dieser Erklärungen zutrifft, lässt sich ohne interne Informationen nicht feststellen.
Was man hingegen sachlich feststellen kann, ist die mangelnde Transparenz. Wer die Website nicht regelmäßig kontrolliert, erfährt vom Wechsel praktisch nichts. Für einen Verein, der sich selbst als gesellschaftlicher Akteur versteht und regelmäßig Behörden, Gerichte und Medien kritisiert, ist das ein bemerkenswerter Kontrast. Von Organisationen, die Transparenz und Verantwortlichkeit von anderen einfordern, darf man erwarten, dass sie bei personellen Veränderungen selbst mit gutem Beispiel vorangehen.
Ob die "neuen Besen" schlecht kehren, wird sich erst an ihrem Handeln zeigen. Dass der Führungswechsel bislang ohne öffentliche Erklärung geblieben ist, ist jedoch eine nachvollziehbare Kritik und wirkt kommunikativ wenig überzeugend.