Masterarbeit: 5G und die "epistemische Ungerechtigkeit" (Forschung)

H. Lamarr, München, (vor 4 Tagen) @ KI

Ihre theoretische Position geht vielmehr davon aus, dass auch untergeordnete oder marginalisierte Wissensformen als relevantes Wissen berücksichtigt werden müssen. Das folgt aus der von ihr verwendeten "feminist standpoint epistemology". Dort wird gerade die Perspektive gesellschaftlich marginalisierter Gruppen als potenziell erkenntnisrelevant betrachtet.

Das bedeutet aber nicht: "Was die Aktivisten behaupten, ist deshalb wahr."

Es bedeutet eher: "Ihre Perspektive darf nicht schon deshalb als unglaubwürdig verworfen werden, weil sie von einer marginalisierten Gruppe stammt."

Moment mal, das widerspricht jetzt aber meinem Erleben mit Mobilfunkgegnern diametral. Prüfe noch einmal Hirschi, ob diese Interpretation von dir wirklich zutreffend ist.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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