<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
<channel>
<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Grenzwert 100 µW/m²</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Grenzwert 100 µW/m² (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Wären daher 100 µW/m² für Sie eine sinnvolle Grenzwertforderung?</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Auf welcher Grundlage würden Sie diesen Wert begründen?</p>
</blockquote><p>Ja das wollte ich eben von Susanne wissen. Ich kann diesen Wert nicht begründen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8132</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8132</guid>
<pubDate>Thu, 03 Aug 2006 20:29:40 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>TNO-Studie: Kleine Nabelschau (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wären daher 100 µW/m² für Sie eine sinnvolle Grenzwertforderung?</p>
</blockquote><p>Auf welcher Grundlage würden Sie diesen Wert begründen?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8129</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8129</guid>
<pubDate>Thu, 03 Aug 2006 18:36:19 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Helmut Breunig</dc:creator>
</item>
<item>
<title>TNO-Studie: Kleine Nabelschau (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich würde nicht wagen, das zu bezweifeln.</p>
</blockquote><p>Ist mein Job, sowas zu bezweifeln. Was glauben Sie, wie oft ich z. B. <em>Messgenauigkeit</em> dort lese, wo zweifelsfrei <em>Messfehler </em>gemeint ist oder wo von der <em>Länge </em>einer Zeitspanne die Rede ist, wenn doch die <em>Dauer </em>gemeint ist.<br />
 </p>
<blockquote><p>Auf Seite 46 ist noch kurz beschrieben, was und wie bewertet wurde. Beim Memory Comparison test  und bei Visual selective attention test wurde die Geschwindigkeit bewertet, bei den anderen beiden Tests die Reaktionszeit. </p>
<p>Aber 11.3 ist bei mir eine Tabelle über Big-Five, Memory Comparison test  ist Tabelle 11.12.</p>
</blockquote><p>Wenn bei Ihrem Exemplar auf Seite 55 keine Grafik <em>Figure 11.3</em> zu sehen ist, dann reden wir von zwei unterschiedlichen Dokumenten!</p>
<blockquote><p>Da kommt dann der Vortrag von Prof. Hecht am 7.7.06 im Bayr. Landtag. Hier stellt er die russischen Langzeitstudien vor, die am Personal mit EMF-Exposition unter ärztlicher Betreuung durchgeführt wurden. So etwas bringt uns weiter. Hier kommt auch klar heraus, dass eine wirkliche Reaktion nicht vor 3 Jahren Exposition zu erwarten ist. Statt die Probanden in ES und Nicht-ES zu teilen, sollte die Vorbelastung festgestellt werden, wenn ich etwas herausbekommen will. Bei nicht vorbelasteten kann es im ersten Ansatz, wie aus diesen Studien hervorgeht, zu einer stimulierenden Wirkung kommen. Nun hält diese aber nicht lange. Auf Seite 27 ist die Graphik. Man sieht im 2./3. Jahr den Abfall. Leider reihen wir uns immer mehr in das 3. bis 10. Jahr ein.</p>
</blockquote><p>Danke für die Zusammenfassung, das Hecht-Papier hatte ich mir noch nicht angeschaut. Das Thema &quot;Vorbelastung&quot; wird in naher Zukunft bestimmt noch stark an Bedeutung gewinnen, vielleicht kommt sogar die Pille gegen E-Smog-Beschwerden <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /> </p>
<blockquote><p>Mein Albtraum ist der Flug mit einem depressiven und übermüdeten Flugkapitän. Die Reaktionszeit mag die Automatik noch ausgleichen, aber Depressionen und Müdigkeit, das kann gefährlich werden.</p>
</blockquote><p>Dann schnell die Petition zum Stopp von W-LAN in Fliegern mitunterzeichnen, denn der Start der Mitunterzeichnungsfrist verläuft bislang enttäuschend schleppend. </p>
<blockquote><p>Nein, aber wenn ich an diese Werte herangehe, dann sind kaum noch relevante Reaktionen zu erwarten.</p>
</blockquote><p>Wären daher 100 µW/m² für Sie eine sinnvolle Grenzwertforderung?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8127</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8127</guid>
<pubDate>Thu, 03 Aug 2006 15:25:38 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>TNO-Studie: Kleine Nabelschau (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Decrease bedeutet Abnahme der Geschwindigkeit, nicht Zunahme!</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Also wenn ich mir die Grafik in Abb. 11.3 des Tests anschaue (Seite 55), dann ist da nicht von Geschwindigkeit die Rede, Susanne, sondern von Reaktionszeit. Und die ist bei Gruppe B unter Feldeinwirkung durchweg kürzer, bei GSM1800 und UMTS sogar signifikant kürzer und damit besser. Oder sehe ich das falsch?</p>
</blockquote><p>&quot;decrease of comparison speed&quot;<br />
übersetzt: Abnahme der Geschwindigkeit beim Vergleich<br />
Wenn ich das so beschrifte, dann gehe ich davon aus, dass die Autoren wissen, was sie schreiben. Ich würde nicht wagen, das zu bezweifeln. <br />
Auf Seite 46 ist noch kurz beschrieben, was und wie bewertet wurde.<br />
Beim Memory Comparison test  und bei Visual selective attention test wurde die Geschwindigkeit bewertet, bei den anderen beiden Tests die Reaktionszeit. </p>
<p>Aber 11.3 ist bei mir eine Tabelle über Big-Five, Memory Comparison test  ist Tabelle 11.12. </p>
<p>Aber ernsthaft, die ganze TNO-Studie ist doch rausgeschmissenes Geld. Für einen Langzeiteffekt ist sie zu kurz - da brauchen wir Zeiträume um die 10 Jahre - und für einen Test des Grenzwertes (&quot;Der Grenzwert wird eingehalten!!&quot;) ist die Belastung mit 0,1% des Grenzwertes zu gering. Ich würde es als Verschwendung von Steuergeldern bezeichnen.<br />
Ich würde mal diesen Link nehmen: <a href="http://www.hese-project.org/de/emf/WissenschaftForschung/Hecht_Prof.%20em.%20Prof.%20Dr.%20med._Karl/060625_BayerischerLandtag.pdf">http://www.hese-project.org/de/emf/WissenschaftForschung/Hecht_Prof.%20em.%20Prof.%20Dr.%20med._Karl/060625_BayerischerLandtag.pdf</a><br />
Da kommt dann der Vortrag von Prof. Hecht am 7.7.06 im Bayr. Landtag. Hier stellt er die russischen Langzeitstudien vor, die am Personal mit EMF-Exposition unter ärztlicher Betreuung durchgeführt wurden. So etwas bringt uns weiter. Hier kommt auch klar heraus, dass eine wirkliche Reaktion nicht vor 3 Jahren Exposition zu erwarten ist. Statt die Probanden in ES und Nicht-ES zu teilen, sollte die Vorbelastung festgestellt werden, wenn ich etwas herausbekommen will. Bei nicht vorbelasteten kann es im ersten Ansatz, wie aus diesen Studien hervorgeht, zu einer stimulierenden Wirkung kommen. Nun hält diese aber nicht lange. Auf Seite 27 ist die Graphik. Man sieht im 2./3. Jahr den Abfall. Leider reihen wir uns immer mehr in das 3. bis 10. Jahr ein. Mein Albtraum ist der Flug mit einem depressiven und übermüdeten Flugkapitän. Die Reaktionszeit mag die Automatik noch ausgleichen, aber Depressionen und Müdigkeit, das kann gefährlich werden. <br />
 </p>
<blockquote><blockquote><p>Ein Grenzwert von 100µW/m² wird übrigens von der STOA, dem Wissenschaftsrat der EU empfohlen!</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Das liest sich fast so, als ob die EU in Richtung 100 µW/m² steuern würde, was aber ganz und gar nicht der Fall ist.</p>
</blockquote><p>Nein, aber wenn ich an diese Werte herangehe, dann sind kaum noch relevante Reaktionen zu erwarten. Dann kann man wieder in der Presse tönen: Mobilfunk, alles harmlos!! Deswegen nochmals, TNO, rausgeschmissenes Geld! Das Wunder besteht darin, dass trotzdem noch Abweichungen von der Norm gefunden wurden. </p>
<p>Susanne</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8125</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8125</guid>
<pubDate>Thu, 03 Aug 2006 12:41:59 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Susanne</dc:creator>
</item>
<item>
<title>TNO-Studie: Kleine Nabelschau (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Decrease bedeutet Abnahme der Geschwindigkeit, nicht Zunahme!</p>
</blockquote><p>Also wenn ich mir die Grafik in Abb. 11.3 des Tests anschaue (Seite 55), dann ist da nicht von Geschwindigkeit die Rede, Susanne, sondern von Reaktionszeit. Und die ist bei Gruppe B unter Feldeinwirkung durchweg kürzer, bei GSM1800 und UMTS sogar signifikant kürzer und damit besser. Oder sehe ich das falsch?</p>
<blockquote><p>Ein Grenzwert von 100µW/m² wird übrigens von der STOA, dem Wissenschaftsrat der EU empfohlen!</p>
</blockquote><p>Das liest sich fast so, als ob die EU in Richtung 100 µW/m² steuern würde, was aber ganz und gar nicht der Fall ist.</p>
<p><a href="http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=4185#p4189">Ein paar Anmerkungen zur STOA</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8118</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8118</guid>
<pubDate>Wed, 02 Aug 2006 19:36:50 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>EMV - Anfrage bei Fluggesellschaften (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ich bin kein Flugingenieur, werde mal überlegen<br />
Susanne</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8114</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8114</guid>
<pubDate>Wed, 02 Aug 2006 15:23:07 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Susanne</dc:creator>
</item>
<item>
<title>TNO-Studie: Kleine Nabelschau (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ich habe das Original, nur keine Links. Ich lade mir die Sachen runter oder drucke sie als pdf. Dabei geht leider der Link verloren. </p>
<blockquote></blockquote><p>
Hier kam es zu einer deutlich erkennbaren</p>
<blockquote><p>Verkürzung der Reaktionszeit, wenn auch nicht zu einer statistisch<br />
signifikanten.</p>
</blockquote><p>Wir sollten nicht über nicht statistisch signifikante Ergebnisse sprechen, denn sie zählen bei jeder seriöser Behandlung des Themas nicht. Es ist einfach Unsinn dann von einem Ergebnis zu sprechen. Jede Tagesform schwankt. Bitte, das ist wissenschaftlicher Blödsinn.</p>
<blockquote></blockquote><p>
, bei</p>
<blockquote><p>Gruppe B bewirkte die Befeldung immer eine Verkürzung der Reaktionszeiten.</p>
</blockquote><p>
Jetzt zitiere ich aus dem Bericht, englische Fassung 11.4.2:<br />
....The difference between group A (ES) and group B (&quot;Unsensible) is not statistically significant at placebo exposure. For an exposure of 1800 MHz and 2100 MHz of group B, a statistically significant decrease of camparison spead was observed, see.<br />
Decrease bedeutet Abnahme der Geschwindigkeit, nicht Zunahme! Schneller und besser ist Unsinn. <br />
Man darf hier nichts verwechseln. In dieser Studie wurden zugleich zwei Themen untersucht, einmal die Veränderung unter Belastung, zum anderen ob es einen Unterschied zwischen Elektrosensiblen  und Nicht Elektrosensiblen gibt. Die Elektrosensiblen haben hier erstaunlicherweise weniger sensibel reagiert als die Unsensiblen. Sie haben gleiche Leistungen gezeigt wie ohne Bestrahlung. Deswegen hat aber noch lange nicht die Strahlung eine Beschleunigung  der Reaktionszeiten bewirkt, sondern ist innerhalb der natürlichen Schwankungen geblieben. Vielleicht schon allein deswegen, weil ein Test, je öfter man ihn macht, leichter wird, oder weil schönes Wetter war. Alles innerhalb natürlicher Schwankungen, somit nicht relevant!</p>
<p>Ein ganz anderes Thema ist die Interpretation dieser Tests. Diese Studie wurde mit 1V/m also ca. 2500µW/m² ermittelt. Das sind 0,1% des derzeit gültigen Grenzwertes, für UMTS sogar nur 0,038%! Da Grenzwerte normalerweise noch einen Sicherheitsfaktor von 10 bis 100 beinhalten müssen, so ist diese Studie für einen Grenzwert von 25µW/m² bis 250µW/m² relevant. <br />
Bei der Lufthansa bekommen Sie derzeit die Auskunft, dass die gültigen Grenzwerte von 2,5W/m²  bzw. 9,5W/m² eingehalten werden. Das bedeutet, dass Sie natürlich mit einer viel höheren Strahlenbelastung konfrontiert sein können. Nämlich um den Faktor 1000!<br />
Bei diesen höheren Belastungen ist somit auch mit einer Steigerung der statistisch signifikanten Folgen zu rechnen! (Bitte nicht wieder NS-Resultate nehmen)<br />
Expositionsdauer beim Test war nur 45Minuten bis 150 Minuten. Ein Flug Los Angeles - München dauert aber 12 bis 13 Stunden! Also nochmals der Faktor ca. 10!<br />
Und unsere derzeitigen Grenzwerte sind sogar für 24h am Tag und 365 Tage im Jahr gemacht! Ich will den Faktor der Mehrbelastung gar nicht mehr ausrechnen.<br />
Wenn wirklich seriös geforscht würde, dann muss eine Belastung um den Faktor 10 bis 100 über dem Grenzwert erfolgen. Dieser Grenzwert ist dann akzeptabel, wenn hierbei keine Reaktionen mehr festgestellt werden. Von solchen seriösen Studien sehe ich uns noch weit entfernt!</p>
<p>Ein Grenzwert von 100µW/m² wird übrigens von der STOA, dem Wissenschaftsrat der EU empfohlen!</p>
<p>Susanne</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8113</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8113</guid>
<pubDate>Wed, 02 Aug 2006 15:15:26 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Susanne</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Terrorismus im Flugzeug (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://video.google.com/videoplay?docid=-1272980089639960023">Loose Change 2</a><br />
Fragen zum 11.09.2001<br />
Laufzeit 1:06:08:<br />
&quot;Nächster Punkt. Die Gespräche mit den Handys&quot; bringt andere Gesichtspunkte in die Diskussion über mögliche Beweggründe für eine Veränderung der technischen Handhabung durch die Fluggesellschaften.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8110</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8110</guid>
<pubDate>Wed, 02 Aug 2006 10:47:31 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>hertzklopfer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>EMV - Anfrage bei Fluggesellschaften (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>... ein reihenweises Herunterfallen ist nicht zu erwarten. Mir ist aber auch schon eine zu viel.</p>
</blockquote><p>Ja genau, schon eine wäre zuviel!</p>
<p>Würden Sie bei folgender Aktion mitmachen:</p>
<p>Anfrage bei drei großen Fluggesellschaften in Deutschland, auf welche Weise diese die EMV-Festigkeit ihrer Flieger gegenüber Mobiltelefonen gewährleisten wollen? Dazu könne ich Anregungen mit konkreten Fragestellungen zu kritischen Punkten gut gebrauchen. So sollte z. B. gefragt werden, was bei älteren Maschinen ist, bei denen die Schirmmaßnahmen noch nicht so üppig ausgefallen sind wie dies (hoffentlich) bei Neukonstruktionen der Fall ist.</p>
<p>Na, wie schaut's aus, Susanne?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8104</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8104</guid>
<pubDate>Tue, 01 Aug 2006 21:48:42 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>TNO-Studie: Kleine Nabelschau (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich lese nichts von schneller und besser!</p>
</blockquote><p>Stimmt, Susanne! Die Schweizer Forschungsstiftung Mobilkommunikation ist allerdings, was die TNO-Studie angeht, eine Sekundärquelle. Genauso wie der <a href="http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_03/UMTS-Studie_Niederlande/umts-studie_niederlande.html">von uns zitierte Spiegel-Bericht</a> aus dem Jahr 2003, der mittlerweile auch nur noch kostenpflichtig zu haben ist. Zur Klärung unserer Unstimmigkeit hilft ein Blick in die <a href="http://www.tno.nl/tno/actueel/tno_nieuws/2004/onderzoek_tno_naar_effect/tno_fel_report_03148_def.pdf">Dokumentation der Original-TNO-Studie</a> (PDF, 1,8 MByte).</p>
<p>Ab Seite 53 geht es dort um die vier Tests der kognitiven Funktionen (Kurzbeschreibung aller vier Tests auf Seite 45/46), deren Resultate dort tabellarisch und grafisch dargestellt werden. Gruppe A sind die Elektrosensiblen (ES), Gruppe B sind die Nicht-Elektrosensiblen (Referenzgruppe).</p>
<p>Beim ersten <strong>Reaktionstest </strong>können Sie sehr inhomogene Resultate erkennen. Bei 900-MHz-Befeldung z. B. zeigte die Gruppe der ES eine deutliche Verlangsamung der Reaktionsgeschwindigkeit. Auch Gruppe B reagierte auf 900 MHz mit Verlangsamung, sogar noch viel stärker erkennbar war diese bei 2100-MHz-Befeldung (UMTS) der Gruppe B. Bei 1800 MHz aber reagierte Gruppe B ganz anders: Hier kam es zu einer deutlich erkennbaren Verkürzung der Reaktionszeit, wenn auch nicht zu einer statistisch signifikanten.</p>
<p>Noch verwickelter sind die Resultate beim <strong>Gedächtnis-Reaktionstest</strong> (Memory Comparison Test: Erkennen zuvor vereinbarter Zeichen in einer 2x2-Zeichenmatrix): Egal mit welcher Befeldung der Test stattfand, bei Gruppe B bewirkte die Befeldung immer eine Verkürzung der Reaktionszeiten. Dies war bei den ES nicht so, hier kam es nur bei GSM 900 zu einer Verkürzung der Reaktionszeit, bei den anderen Frequenzen reagierten die ES dagegen ein bißchen langsamer.</p>
<p>Schon diese beiden Tests mögen genügen, um zu zeigen, dass die Spiegel-Interpretation der TNO-Studie nicht falsch war. Es ist halt typisch für die Mobilfunkproblematik, dass es nur selten leicht verdauliche Fausregeln gibt, die ohne Wenn &amp; Aber stimmen. Bei der TNO-Interpretation muss man wohl stets dazusagen, ob man von Gruppe A redet oder von Gruppe B. Und selbst wenn dies beachtet wird gibt es noch immer die genannten Unterschiede, die auf den unterschiedlichen Befeldungen mit 900 MHz, 1800 MHz und 2100 MHz beruhen. Damit belegt TNO <em>schneller und besser</em> ebenso gut wie <em>langsamer und schlechter</em> - hängt nur ganz von den Absichten desjenigen ab, der die TNO-Studie für seine Zwecke einspannen will.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8103</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8103</guid>
<pubDate>Tue, 01 Aug 2006 21:36:40 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Scheiner: Handy als &quot;terroristische Waffe&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Als nächstes war in Flugzeugen lange Zeit aus Sicherheitsgründen das Handy nicht erlaubt. Man befürchtete durch Einkoppeln einen Ausfall der elektronischen Systeme. Diese Bedenken bestehen wohl immer noch, aber dürfen aus welchen Gründen auch immer wohl nicht mehr laut geäußert werden.</p>
</blockquote><p>Dazu Dr. Scheiner wörtlich:</p>
<p><em>Fazit: wenn man heute von Selbstmordattentaten ausgeht, dann muss die terroristische Waffe keine Nagelschere, kein Taschenmesser, keine Pistole und auch keine Bombe sein: ein schlichtes Handy genügt.</em> (Mobilfunk die verkaufte Gesundheit, S. 41)</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8100</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8100</guid>
<pubDate>Tue, 01 Aug 2006 15:37:21 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Franz</dc:creator>
</item>
<item>
<title>wie im Himmel, so auf Erden (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>NEUE BAHNTICKETS</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,429074,00.html">Das Handy wird zum Fahrschein</a></p>
<p>Der Wille der Betreiber geschehe.<br />
Damit rückt man schon ziemlich nahe an die materialistische Verwirklichung der religiösen Vorstellungen von der Allgegenwart Gottes heran.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8095</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8095</guid>
<pubDate>Tue, 01 Aug 2006 10:56:56 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>hertzklopfer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>EMV - kein überzeugendes Argument (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Diskussion TNO<br />
<a href="http://www.mobile-research.ethz.ch/var/TNO.pdf">www.mobile-research.ethz.ch/var/TNO.pdf</a><br />
Zitat:&quot;(ii) Bezüglich der kognitiven Leistungen  waren die Ergebnisse heterogener. Signifikante Unterschiede ergaben sich bei den zwei Gruppen bei verschiedenen Tests und verschiedenen Expositionen. Zum Beispiel waren die Reaktionszeiten bei der Gruppe der Elektrosensiblen bei Exposition mit GSM 900 signifikant länger, bei der Referenzgruppe hingegen bei UMTS-Exposition. Beim Erinnerungsvermögen waren in der Gruppe der Elektrosensiblen die Testresultate nicht signifikant, bei der Referenzgruppe bei GSM 1800 und bei UMTS. Insgesamt zeigte die Referenzgruppe mehr signifikante Resultate. &quot;</p>
<p>Ich lese nichts von schneller und besser!</p>
<p>Weiter:&quot;Interpretationshilfe: Konkret bedeuten 2 Punkte bei 23 Fragen mit Antworten in 4-stufiger Likert-Skala, dass zwei Fragen um eine Stufe schlechter oder eine Frage um zwei Stufen schlechter beantwortet wird als im Vergleichsfall (Sham-Exposition). Die Referenzgruppe hat im Summentotal 0.5 Punkte mehr bei UMTS-Exposition als bei Sham-Exposition. Das bedeutet, dass jede zweite Person im Schnitt eine Frage des ganzen Fragebogens um eine Stufe schlechter beantwortet hat. Bei der Gruppe der Elektrosensiblen beträgt die Differenz 3 Punkte. Jede Person hat 3 Fragen des Fragebogens um je eine Stufe schlechter beantwortet, oder eine Frage um 3 Stufen schlechter, etc.&quot;</p>
<p>Immer noch schlechter, wie kommen Sie auf besser?</p>
<p>Rattenstudie von Lai und Sing 1966, 1997, 1998. <br />
Hier muss ich erst den Link suchen. Es ging um Ratten, die sich den Weg zum Futter durch einen Irrgarten suchen mussten. Leider haben sie ihn nach Exposition vergessen. Sie wären wohl alle verhungert.</p>
<p>Maschinen:<br />
Hier handelt es sich nur um mündliche Information, die ich erst gerne getestet sehen würde. Demnach sind insbesondere die Speicher empfindlich. Natürlich vergessen die dann nicht immer gleich lebenswichtige Daten, ein reihenweises Herunterfallen ist nicht zu erwarten. Mir ist aber auch schon eine zu viel.</p>
<p>Susanne</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8088</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8088</guid>
<pubDate>Mon, 31 Jul 2006 20:28:51 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Susanne</dc:creator>
</item>
<item>
<title>EMV - kein überzeugendes Argument (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Nun nach den Erfahrungen über die nachlassende Konzentrationsfähigkeit (Rattenversuch etc.) bei HF-Exposition fragt man sich, wie sicher ist das Fliegen in solchen Flugzeugen ist.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Susanne, seit wann ist eine nachlassende Konzentrationsfähigkeit unter Feldeinwirkung erwiesene Sache?. Hat nicht die gute alte <a href="http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_03/UMTS-Studie_Niederlande/umts-studie_niederlande.html">TNO-Studie</a> bezüglich UMTS sogar kürze Reaktionszeiten und höhere Merkfähigkeit erbracht - also das glatte Gegenteil?</p>
</blockquote><p>Wie Sie zu der Aussage kommen, war mir schon immer ein Rätsel. Versuchen Sie mal diesen Link. Seite 2 Resultate TNO, Abschnitt II: <br />
<a href="http://www.mobile-research.ethz.ch/var/TNO.pdf">www.mobile-research.ethz.ch/var/TNO.pdf</a> &quot;Zum Beispiel waren die Reaktionszeiten bei der Gruppe der Elektrosensiblen bei Exposition mit GSM 900 signifikant <strong>länger</strong>, bei der Referenzgruppe hingegen bei UMTS&quot; (ebenfalls   signifikant länger). Wie kommen Sie auf Verkürzung der Reaktionszeiten?<br />
Die anderen Versuche an Ratten sind von Lai und Sing, 1966,1997,1998. Hier habe ich jetzt keinen Link, aber schon Robert Cane (Cellulare telephon russian roulette) kommt zu dem Schluss, dass die verminderte Konzentrationsfähigkeit zu mehr Unfällen führen wird. Ich habe nicht gehört, dass Cane wegen Falschaussagen in seinem Buch in Amerika verklägt wurde. In den USA wäre das bestimmt sonst erfolgt. </p>
<blockquote><p><em>Was ich sagen will: EMV-Störungen sind meiner Ansicht nach nur ein sehr schwaches wenig überzeugendes Argument. Wir können die Entwicklung kritisch beobachten - aufhalten oder verlangsamen werden wir sie nicht.</em></p>
</blockquote><p>Nun nicht alle Wägen und Flugzeuge sind neuesten Datums und nehmen somit auf diese Entwicklung Rücksicht. Außerdem beim Abschirmen gibt es einfach Grenzen. Es ist schon ausgezeichnet, wenn Sie um den Faktor 1000 reduzieren können. Das hilft aber nichts im Resonanzfall und bei den derzeit hohen Grenzwerten wird Abschirmung aufwendig und teuer, wenn nicht gar unmöglich. <br />
Ich hätte dazu erst gerne eine Untersuchung der Auswirkungen auf die Speicherplatten der Computersysteme. Aus der Entwicklung dieser Systeme wurde mir die Empfindlichkeit der Speicher gegenüber elektromagnetischen Wellen immer wieder zugetragen. Leider kenne ich keine öffentliche Untersuchung hierzu. Es werden ja auch zum Glück nicht immer gleich lebenswichtige Daten gelöscht. Aber kritisch beobachten muss man das auf alle Fälle und Arroganz kommt immer vor dem Fall.</p>
<p>Susanne</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8085</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8085</guid>
<pubDate>Mon, 31 Jul 2006 19:38:46 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Susanne</dc:creator>
</item>
<item>
<title>EMV - kein überzeugendes Argument (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nun nach den Erfahrungen über die nachlassende Konzentrationsfähigkeit (Rattenversuch etc.) bei HF-Exposition fragt man sich, wie sicher ist das Fliegen in solchen Flugzeugen ist.</p>
</blockquote><p>Susanne, seit wann ist eine nachlassende Konzentrationsfähigkeit unter Feldeinwirkung erwiesene Sache?. Hat nicht die gute alte <a href="http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_03/UMTS-Studie_Niederlande/umts-studie_niederlande.html">TNO-Studie</a> bezüglich UMTS sogar kürze Reaktionszeiten und höhere Merkfähigkeit erbracht - also das glatte Gegenteil? Wie dem auch sei, ich würde es in solchen Situationen sehr begrüßen, wenn Sie Hinweise auf konkrete Studienergebnisse mit Links verfestigen (am besten direkt auf den Abstract einer Studie), damit sich jeder selber ein Bild machen kann. Sehr mühsam, die Verlinkerei, aber wirksam. </p>
<blockquote><p>Man befürchtete durch Einkoppeln einen Ausfall der elektronischen Systeme. Diese Bedenken bestehen wohl immer noch, aber dürfen aus welchen Gründen auch immer wohl nicht mehr laut geäußert werden. Bei Autos ist das vielfach vorgekommen, aber diese sind dann halt am Straßenrand einfach stehen geblieben.</p>
</blockquote><p>Was meinen Sie mit viefach? Tausendmal? Ich habe mich seinerzeit bei unserem <a href="http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_04/Messprojekt_Bus/messprojekt_bus.html">Busprojekt</a> mit der EMV-Problematik bei Fahrzeugen beschäftight und bei Internet-Recherchen ganz andere Informationen bekommen: Nur in seltenen Fällen war die EMV-Festigkeit elektronischer Steuergeräte unzureichend, das waren Einzelfälle. Die ehemalige Empfehlung, auf Handys in Bussen zu verzichten, war eher eine rechtliche Absicherung gegen Ersatzansprüche, denn technisch gerechtfertigt. Man wußte schlicht nicht, was womöglich mit der KFZ-Elektronik  passieren könnte, wenn zwei, drei oder mehr gleichzeitig mit dem Handy quasseln. Diese Lücke wurde aber in den letzten drei, vier Jahren bei Automobilen geschlossen, d. h. die Fahrzeughersteller haben Messreihen durchgeführt und können heute die EMV-Festigkeit ihrer Gefährte gut nachweisen. In München war dies z. B. eine der Voraussetzungen, die 2004 zur Aufhebung des Handyverbots in Linienbussen geführt hat.</p>
<p>Auch die EMV-Festigkeit von Avionik sollte sich prüfen und ggf. anheben lassen, da gebe ich mich keinerlei Illusionen hin. Und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Aufsichtsbehörden und Fluggesellschaften hier irgend etwas anbrennen lassen und bewußt auch nur das kleinste Risiko eingehen. Denn wenn's deshalb wirklich einmal Krachen sollte, wäre der Schaden für alle Beteiligten unabsehbar.</p>
<p>Selbst heute, wo i. a. noch das Handyverbot bei Starts/Landungen gilt, halten sich immer wieder ein paar Passagieren nicht daran - berichten Stewardessen. Mir ist nicht gewahr, dass Flieger deshalb reihenweise von ihren Piloten zu Schrott geflogen werden. Die Verbände der Piloten und des Bordpersonals hätten sich anderenfalls ganz sicher auch lauthals bemerkbar gemacht.</p>
<p><em>Was ich sagen will: EMV-Störungen sind meiner Ansicht nach nur ein sehr schwaches wenig überzeugendes Argument. Wir können die Entwicklung kritisch beobachten - aufhalten oder verlangsamen werden wir sie nicht.</em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8080</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8080</guid>
<pubDate>Mon, 31 Jul 2006 15:02:57 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Keiner nimmt sie ernst !? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Helmut, Sie haben keinen blassen Schimmer um was es geht. Ich habe keine Lust es Ihnen zu erklären. Schade um die Zeit.<br />
Marianne.</p>
</blockquote><p>Marianne hat Recht. Wichtiger wäre es, sich mit den Fragen und den Folgen von erhöhtem Elektrosmog im Flugzeug auseinanderzusetzen. <br />
Für die UV und Rötgenstrahlung, die an bord eines Flugzeuges auf das Personal trifft, tragen die Betroffenen ein Dosimeter. Ist die Dosis zu hoch, gibt es Urlaub. Nicht so für den radiofrequenten Bereich. Hier wird das Personal grenzenlos unkontrolliert belastet. Nun nach den Erfahrungen über die nachlassende Konzentrationsfähigkeit (Rattenversuch etc.) bei HF-Exposition fragt man sich, wie sicher ist das Fliegen in solchen Flugzeugen ist. Ist der Pilot vielleicht auch noch empfindlich, dann kann man nur sagen, herunter kommen sie alle, die Frage ist nur wie? <br />
Als nächstes war in Flugzeugen lange Zeit aus Sicherheitsgründen das Handy nicht erlaubt. Man befürchtete durch Einkoppeln einen Ausfall der elektronischen Systeme. Diese Bedenken bestehen wohl immer noch, aber dürfen aus welchen Gründen auch immer wohl nicht mehr laut geäußert werden. Bei Autos ist das vielfach vorgekommen, aber diese sind dann halt am Straßenrand einfach stehen geblieben. Ich frage hier mal alle, wie Sie sich ein Stehenbleiben in der Luft vorstellen. Ich würde solche Airlines meiden, ob elektrosensibel oder nicht. <br />
Susanne</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8074</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8074</guid>
<pubDate>Mon, 31 Jul 2006 11:46:26 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Susanne</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Keiner nimmt sie ernst !? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Helmut, Sie haben keinen blassen Schimmer um was es geht. Ich habe keine Lust es Ihnen zu erklären. Schade um die Zeit.<br />
Marianne.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8067</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8067</guid>
<pubDate>Sun, 30 Jul 2006 12:15:26 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Marianne</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ende des himmlischen Friedens (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Und außerdem, wer fliegt, braucht sich über Mobilfunk erst recht nicht aufregen.</p>
</blockquote><p><em>Helmut, vermutlich kennen Sie nicht Jagdish Bhagwati. Der Mann ist Professor für Volkswirtschaft und Recht an der Columbia University New York. Bhagwati fliegt und regt sich dennoch über Mobilfunk auf. Und zwar über (den kommenden) Mobilfunk in Flugzeugen. Seine Überlegungen dazu hatte er ganz unaufgeregt am 13. Mai 2006 in einem Gastkommentar in der Finacial Times Deutschland zum besten gegeben.</em></p>
<p><strong>Ende des himmlischen Friedens</strong></p>
<p>Flugzeuge gehören zu den seltenen Ruheräumen, in denen man nicht vom allgegenwärtigen Handylärm geplagt wird. Doch in den USA soll Telefonieren an Bord erlaubt werden. Was dagegen zu tun ist.</p>
<p>Unser Recht auf Frieden und Ruhe wird dadurch garantiert, dass Taxifahrer mit Bußgeldern bestraft werden, wenn sie laut hupen. In Kalkutta und Karachi jedenfalls ist das altes Gewohnheitsrecht, denn dort mussten Taxifahrer jahrelang auf den überfüllten Straßen Fahrradfahrern, Kühen und anderen achtlosen Verkehrsteilnehmern ausweichen - oder sie aus dem Weg hupen. Und in Washington wie anderswo dürfen spätabends keine Flugzeuge mehr landen, damit die Anwohner in Flughafennähe ungestört schlafen können.</p>
<p>Das <strong>Recht auf ungestörten Schlaf</strong> gilt mittlerweile gemeinhin als Menschenrecht. Dagegen wird die ungezügelte Lärmbelästigung in vollen Bussen, Zügen, Restaurants und Kinos allgemein toleriert. Die akustische Verschmutzung breitet sich aus wie die Vogelgrippe - nur mit noch schlimmeren Folgen, zumindest für unseren Seelenfrieden und unsere geistige Gesundheit.</p>
<p>In den USA (und wahrscheinlich bald auch sonst überall auf der Welt) wird geprüft, ob der Gebrauch von Mobiltelefonen in Flugzeugen künftig erlaubt wird. Das brächte das Fass wirklich zum Überlaufen.</p>
<p>Laute Passagiere könnten dann hemmungslos drauflosquasseln, einfach mal Hinz oder Kunz anrufen, nur um Hallo zu sagen, oder auch geschäftliche Gespräche führen, die alle anderen Passagiere eigentlich nichts angehen. Was tun, wenn die US-Flugaufsicht FAA diesen Wahnsinn erlaubt? Es gibt immer Mittel und Wege.</p>
<p>Was kann man an Bord gegen <strong>die lästigen Telefonierer</strong> tun? Ein Bekannter von mir ärgerte sich früher - als in amerikanischen Restaurants noch geraucht werden durfte - immer sehr darüber, wenn ihm Zigarettenrauch in die Augen stieg. Deshalb kaufte er sich kurzentschlossen einen kleinen Handventilator, mit dem er den Qualmern am Nebentisch den Rauch wieder zurück in ihre verdutzten Gesichter blies.</p>
<p>Wahrscheinlich werden es Ihnen die Flugbegleiterinnen nicht durchgehen lassen, Handynutzer mit Ihrem CD-Player noch zu übertönen. Aber wie wäre es, wenn Sie selbst lautstark völlig inhaltsleere Telefonate mit einem imaginären Freund führten - ohne tatsächlich anzurufen natürlich? Einen Versuch ist es wert.</p>
<p>Aber wie lange und wie häufig hält man dieses Lärmwettrüsten durch, das der vulgäre Schreihals, den Sie übertönen möchten, am Ende wahrscheinlich doch für sich entscheidet?</p>
<p>Mit US-Sammelklagen dagegen vorzugehen ist wohl die wirkungsvollere Alternative. Man könnte Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen auffordern, Behörden und <strong>Fluggesellschaften zu verklagen</strong>, die die Verwendung von Mobiltelefonen in Flugzeugen genehmigen beziehungsweise die behördliche Genehmigungen umsetzen. Man könnte auch Sozialverbände und Rentnerlobbys dazu bringen, sich der Sammelklage anzuschließen, um die ungestörten und ruhigen Urlaubsreisen der immer größer werdenden Seniorenschar zu schützen.</p>
<p>Artikel 8 der Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten garantiert das Recht auf Privatleben. &quot;Eine Behörde darf in die Ausübung dieses Rechts nur eingreifen, soweit der Eingriff gesetzlich vorgesehen und (...) notwendig ist für (...) das wirtschaftliche Wohl des Landes&quot;, heißt es dort. Zum Privatleben gehört zweifellos auch, dass man in Ruhe dösen kann, ohne überflüssiges Geplapper ertragen zu müssen, das ganz bestimmt nicht zum wirtschaftlichen Wohl irgendeines Landes beiträgt.</p>
<p>Was aber ist mit den Rechten der Handynutzer? Sie sind weniger wichtig als die der Mitreisenden, die von ihnen belästigt werden?</p>
<p>Tatsächlich könnten die Fluggesellschaften dem Redebedürfnis dieser Menschen ebenfalls gerecht werden, ohne dass die anderen Passagiere beeinträchtigt werden, die nur einen ruhigen Flug verbringen möchten: Für Handybenutzer könnte gegen eine zusätzliche Gebühr eine <strong>Telefonzelle an Bord</strong> zur Verfügung gestellt werden. Damit wären die Rechte der Telefonierer gewahrt, ohne dass die der anderen eingeschränkt würden.</p>
<p>Das Rauchverbot in Flugzeugen wurde eingeführt, als die negativen Folgen von Passivrauchen für die Gesundheit wissenschaftlich belegt waren. Ähnlich könnte es beim Handygebrauch im Flieger kommen. Die Beeinträchtigung muss nicht immer nur physischer Natur sein, sondern kann sich in mentalen Gesundheitsschäden niederschlagen. Nachweislich aber kann der Stress, dem man in einem engen Raum mit ständiger Lärmberieselung ausgesetzt ist, zu erhöhtem Blutdruck, Ermüdung und anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Damit argumentierten 2001 auch Kläger in einem Prozess um Fluglärm vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.</p>
<p>Es ist immer noch nicht eindeutig geklärt, ob die Strahlung von Mobiltelefonen bei Mitmenschen - im Flugzeug den Mitreisenden - zu sekundären Hirnschäden führen kann. Wäre das Schicksal gerecht, würden nur die Gehirne der Handybenutzer angegriffen. Aber wer wollte anfangs auch glauben, dass Zigaretten nicht nur den Rauchern, sondern auch ihren Familien schaden können?</p>
<p>Die beste Methode, sich gegen die Handy-Heimsuchung im Flugzeug zu wehren, wäre also vielleicht, den Mobilfunkbetreibern mit <strong>Haftungsansprüchen</strong> zu drohen. Man könnte sie an die Tabakkonzerne erinnern, die schließlich mit enormen Schadensersatzzahlungen konfrontiert waren. Drohende Geldstrafen dürften das beste Mittel gegen die zunehmende akustische Umweltverschmutzung durch Handys sein.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8064</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8064</guid>
<pubDate>Sun, 30 Jul 2006 11:22:28 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Keiner nimmt sie ernst !? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Und außerdem, wer fliegt, braucht sich über Mobilfunk erst recht nicht aufregen.</p>
</blockquote><p>
 <br />
So, das möchte ich jetzt mal genau erklärt bekommen. Ich habe immer wieder den Eindruck, dass wenn man sich gegen Mobilfunk ausspricht, dass da sämtliche Argumente hergezogen werden, warum jemand dieses Recht nicht hat.</p>
<p>Weil UV-Strahlung auch Genschäden auslöst, soll man sich nicht über Mobilfunk beklagen. Weil soviele Dinge Veränderungen im EEG bewirken, soll man sich nicht aufregen, wenn das bei Handytelefonaten auch geschieht. <br />
Wenn man raucht, trinkt und zuwenig Bewegung hat, dann darf man sich auch nicht über Mobilfunk aufregen.<br />
Wenn man Internet benutzt, dann ist man anscheinend auch nicht so konsequent, dass man sich gegen Mobilfunk wehren kann.</p>
<p>Zum einen behaupte ich hier, dass das eine das andere nicht aufhebt. Ich habe oft den Eindruck, dass dies ein gewisses Ablenkungsmannöver ist. Man kann ja auch nicht pauschal sagen, was regen wir uns über etl. gesundheitliche Einflüsse durch Mobilfunk auf, man stirbt eh entweder an der Zigarette, am mehrmaligen Sonnenbrand, oder weil wir mal vom Auto überfahren werden. Ich kann es nicht mehr hören. Und Mobilfunk halten wir im Gegensatz zu der Sonne Tag und Nacht aus und zwar das ganze Jahr. Vor der Sonne kann ich mich schützen, vor schlecht platzierten Mobilfunkbasisstationen nur durch Abschirmungen die mit sehr hohen Kosten verbunden sind.</p>
<p>Warum darf man sich wenn man fliegt nicht über Mobilfunk aufregen. Sollte Helmut mir nicht antworten, dann hoffe ich doch, dass das jemand anderer beantworten kann und wird.</p>
<p>mfg<br />
Doris</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8060</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8060</guid>
<pubDate>Sun, 30 Jul 2006 09:23:45 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Doris</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Keiner nimmt sie ernst !? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wenn wir alle schreiben und wissen wollen was da an Bord abgeht, vielleicht machen die sich doch einmal Gedanken.</p>
</blockquote><p>Meinen Sie wirklich, das interessiert jemanden bei Lufthansa? Wesentlich interessanter für Kunden wäre da die Preispolitik von LH. Die bieten ihre Flüge, die ohne Konkurrenz sind, zu Tagespreisen an. Je nach Lust des Preisfestlegers schwankt der Preis von Tag zu Tag um das Zwei- bis Fünffache.</p>
<blockquote><p>Ich fliege nur noch Emirates, da ist bisher kein WLAN an Bord. Ich habe an Bord gemessen, in der Luft sind es 3 µW/m².</p>
</blockquote><p>Was haben Sie den bitte <strong>gemessen</strong>? Wirklich das ganze Frequenzspektrum ?</p>
<p>Am Rande: Passen Sie auf, daß Sie sich in den Emirates mit ihrem Lebenspartner überhaupt gesetzeskonform aufhalten (dürfen). Da gibt es evtl. ganz strenge Strafen für unverheiratete. <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/frown.png" alt=":-(" /> </p>
<p>- Es ist nicht alles Gold, was glänzt -</p>
<p>Und außerdem, wer fliegt, braucht sich über Mobilfunk erst recht nicht aufregen.</p>
<p><br />
MfG<br />
Helmut</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8057</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=8057</guid>
<pubDate>Sun, 30 Jul 2006 08:09:39 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>helmut</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
