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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Wirkung des Buchgeschenks</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
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<title>Wirkung des Buchgeschenks (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Das dürfen Sie mMn nicht sagen, dass es keinen gravierenden Unterschied zwischen Patienten und Kontrollgruppen gegeben hat, trotz Buchgeschenk. Denn Sie wissen ja nicht, wie stark sich das Buchgeschenk auf die Rücklaufquote der Fälle ausgewirkt hat. Es könnte daher durchaus sein, dass sich nicht trotz, sondern erst <span class="underline">wegen</span> des Buchgeschenks keine gravierenden Unterschiede beim Rücklauf ergeben haben. Mit anderen Worten: Ohne Buchgeschenk hätten wahrscheinlich weniger Fälle geantwortet. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>ja, da haben Sie Recht <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /> </p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Bei gleichbleibend hoher Anzahl Kontrollen hätte dies möglicherweise eine Verzerrung gegen die These bewirkt, Mobilfunk löse Hirntumoren aus. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/lookaround.gif" alt=":lookaround:" /> wenn ich es richtig aufgenommen habe, dann betreffen die Vorwürfe seine Dioxinstudien, auch wenn das Ansehen eines Wissenschaftler durchaus in eine Schieflage geraten kann, wenn ihm solche Vorgehensweisen bewiesen werden würden.</p>
</blockquote><p>Doris, das Ansehen eines solchen &quot;Wissenschaftlers&quot; gerät hierdurch nicht in Schieflage, <strong>es ist völlig im Eimer!</strong> So einem Mann traut niemand mehr über den Weg, egal was er später macht und wie lange das her ist. Und die unglaublich hohen Antwortraten in seinen früheren Dioxin-Studien und den dann durchgeführten Mobilfunkstudien lassen ein gewisses Muster erkennen ...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51691</link>
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<pubDate>Sun, 18 Nov 2012 17:38:43 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Alexander Lerchl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wirkung des Buchgeschenks (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das dürfen Sie mMn nicht sagen, dass es keinen gravierenden Unterschied zwischen Patienten und Kontrollgruppen gegeben hat, trotz Buchgeschenk. Denn Sie wissen ja nicht, wie stark sich das Buchgeschenk auf die Rücklaufquote der Fälle ausgewirkt hat. Es könnte daher durchaus sein, dass sich nicht trotz, sondern erst <span class="underline">wegen</span> des Buchgeschenks keine gravierenden Unterschiede beim Rücklauf ergeben haben. Mit anderen Worten: Ohne Buchgeschenk hätten wahrscheinlich weniger Fälle geantwortet. </p>
</blockquote><p>ja, so gesehen haben Sie Recht <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /> </p>
<blockquote><p>Bei gleichbleibend hoher Anzahl Kontrollen hätte dies möglicherweise eine Verzerrung gegen die These bewirkt, Mobilfunk löse Hirntumoren aus. </p>
</blockquote><p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/lookaround.gif" alt=":lookaround:" /> wenn ich es richtig aufgenommen habe, dann betreffen die Vorwürfe seine Dioxinstudien, auch wenn das Ansehen eines Wissenschaftler durchaus in eine Schieflage geraten kann, wenn ihm solche Vorgehensweisen bewiesen werden würden.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51690</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51690</guid>
<pubDate>Sun, 18 Nov 2012 17:32:54 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Doris</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wirkung des Buchgeschenks (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Richtig ist, dass Hardell tatsächlich bei seinen Studien eine hohe Antwortrate hat, im Gegensatz zu anderen ähnlichen Studien. Aber einen gravierenden Unterschied zwischen Patienten und Kontrollgruppen gibt es nicht, trotz Buchgeschenk.</p>
</blockquote><p>Das dürfen Sie mMn nicht sagen, dass es keinen gravierenden Unterschied zwischen Patienten und Kontrollgruppen gegeben hat, trotz Buchgeschenk. Denn Sie wissen ja nicht, wie stark sich das Buchgeschenk auf die Rücklaufquote der Fälle ausgewirkt hat. Es könnte daher durchaus sein, dass sich nicht trotz, sondern erst <span class="underline">wegen</span> des Buchgeschenks keine gravierenden Unterschiede beim Rücklauf ergeben haben. Mit anderen Worten: Ohne Buchgeschenk hätten wahrscheinlich weniger Fälle geantwortet. Bei gleichbleibend hoher Anzahl Kontrollen hätte dies möglicherweise eine Verzerrung gegen die These bewirkt, Mobilfunk löse Hirntumoren aus. Ob es so ist, weiß niemand, nicht einmal Hardell. Ausschließen lässt sich ein solcher Effekt deshalb nicht.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51689</link>
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<pubDate>Sun, 18 Nov 2012 17:13:01 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Eklatante Verstöße gegen gute wissenschaftliche Praxis (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Es wurde nämlich nicht nur das Anschreiben verändert, sondern den Patienten wurden Buchgeschenke versprochen, die sie dann auch bekamen (nicht aber die Kontrollpersonen). <br />
Das dürfte die hohen Antwortraten erklären. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/confused.gif" alt=":confused:" /> Über Ihre Antwort hier bin ich etwas irritert und auch über die daraus entstehende Diskussion dazu. (spatenpauli/kuddel)</p>
<p>Die Patienten haben ein Buch bekommen, die Kontrollen nicht, was Ihrer Aussage nach die hohe Antwortrate erklärt.</p>
<p><a href="index.php?id=51141" class="internal">Im ersten Posting aber schreiben Sie</a> </p>
<p><em>Es wundert die Experten allerdings, wie es sein kann, dass die Antwortraten der Kontrollen bzw. Patienten so hoch sind (88% bzw. 85%)</em>.</p>
<p>Richtig ist, dass Hardell tatsächlich bei seinen Studien eine hohe Antwortrate hat, im Gegensatz zu anderen ähnlichen Studien. Aber einen gravierenden Unterschied zwischen Patienten und Kontrollgruppen gibt es nicht, trotz Buchgeschenk.</p>
</blockquote><p>Ich habe mal die Mobilfunk-Studien von Hardell analysiert:<br />
<a href="https://dl.dropbox.com/u/24910023/hardell%20publications%20overlaps.xlsx">https://dl.dropbox.com/u/24910023/hardell%20publications%20overlaps.xlsx</a><br />
(Kein Anspruch auf Vollständigkeit)</p>
<p>Die Antwortraten lagen immer zwischen 88 und 91% (die Daten wurden aber oft wiederverwendet). Das ist für derartige Fall-Kontroll-Studien unglaublich hoch! Bei Interphone lagen sie bei den Kontrollen unter 60%.</p>
<p>Warum sollte jemand, dem an einer unbeeinflussten Studie liegt,</p>
<p>- Buchgeschenke versprechen,<br />
- die Anschreiben verändern,<br />
- die Antwortadresse verändern, dass die Fragebögen an ihn selbst geschickt wurden,<br />
- verheimlichen, dass das so war?</p>
<p>Von Hardell wurde berichtet, dass er in früheren Studien die Fragebögen selbst beantwortet hatte.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51686</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51686</guid>
<pubDate>Sun, 18 Nov 2012 16:50:02 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Alexander Lerchl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Eklatante Verstöße gegen gute wissenschaftliche Praxis (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Es wurde nämlich nicht nur das Anschreiben verändert, sondern den Patienten wurden Buchgeschenke versprochen, die sie dann auch bekamen (nicht aber die Kontrollpersonen). <br />
Das dürfte die hohen Antwortraten erklären. </p>
</blockquote><p><br />
<img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/confused.gif" alt=":confused:" /> Über Ihre Antwort hier bin ich etwas irritert und auch über die daraus entstehende Diskussion dazu. (spatenpauli/kuddel)</p>
<p>Die Patienten haben ein Buch bekommen, die Kontrollen nicht, was Ihrer Aussage nach die hohe Antwortrate erklärt.</p>
<p><a href="index.php?id=51141" class="internal">Im ersten Posting aber schreiben Sie</a> </p>
<p><em>Es wundert die Experten allerdings, wie es sein kann, dass die Antwortraten der Kontrollen bzw. Patienten so hoch sind (88% bzw. 85%)</em>.</p>
<p>Richtig ist, dass Hardell tatsächlich bei seinen Studien eine hohe Antwortrate hat, im Gegensatz zu anderen ähnlichen Studien. Aber einen gravierenden Unterschied zwischen Patienten und Kontrollgruppen gibt es nicht, trotz Buchgeschenk.</p>
<p>Oder wurden beiden Gruppen Bücher versprochen, aber nur die Patienten haben dieses dann letztendlich erhalten?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51684</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51684</guid>
<pubDate>Sun, 18 Nov 2012 16:22:06 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Doris</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Erst deutsch, dann englisch: Hardells Antwort bei Pandora (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Im <a href="http://www.hese-project.org/uk_forum/index.php?id=504">englischen hese-Forum</a> steht die Antwort von Hardell seit Freitag, 16.11. 22.52 Uhr. <br />
Allerdings habe ich dort den Link nicht angeklickt und kann somit auch nicht sagen auf  welche Version verwiesen wurde. Allerdings wurde dort bereits der Text der englischsprachigen Pandora Seite übernommen und eingestellt.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Jetzt aber sieht es so aus, als müsse der originär in deutsch entstandene &quot;Brief&quot; Hardells noch schnell ins englische übersetzt werden.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Wenn dem so gewesen wäre, dann wäre dies nun nach 1.40 Uhr auch geschehen.</p>
</blockquote><p>Es muss nach 2:04 Uhr heute früh gewesen sein. Aus Schaden klug geworden, habe ich zu diesem Zeitpunkt nämlich einen (gerichtsfesten) Screenshot der fraglichen Pandora-Webseite angefertigt, und auf diesem fehlt noch der Eintrag &quot;<strong>November 2012</strong>&quot;, wie er <a href="http://www.pandora-foundation.eu/news/index.html">jetzt auf der derselben Seite zu sehen ist</a>. Damit steht fest: Der englische Text wurde auf der Pandora-Seite erst am 18. November nach 2:04 Uhr eingestellt, ungefähr zwei Tage nach dem deutschen Text, der irgendwann am 16. November auf der Pandora-Seite auftauchte.<br />
 <br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Screenshot der englischen Pandora-Seite vom 18. November, früh um 2:04 Uhr</span></p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/2012111813473250a8e6f41b913.jpg" alt="[image]" width="600" height="375" /></p>
<p>Lassen wir Spekulationen mal weg, und nehmen freundlicherweise an, <a href="http://www.hese-project.org/uk_forum/index.php?id=504">der PDF-Link im englischen hese-Forum</a> habe schon am 16. November zum englischen Text Hardells geführt. Dann stellt sich eine ganz andere Frage:</p>
<p><span style="font-size:large;">Wie eng sind die Verflechtungen von hese mit Dr. Adlkofer?</span></p>
<p>Denn das Posting im englischen hese-Forum wurde von Teilnehmer &quot;admin&quot; eingestellt, also nicht von irgendeinem Poster, sondern von einem hese-projecteur. Nur, wie konnte der den Link setzen, wenn dieser zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal bei Pandora selbst zu sehen war? Dafür habe ich nur eine Erklärung: Der &quot;admin&quot; des hese-Forums wurde in der Nacht des 16. November durch &quot;Mund-zu-Mund&quot;-Beatmung exklusiv von Pandora informiert.</p>
<p>Die unfreundliche Interpretation der vorliegenden Fakten wäre: Hier wurde manipuliert und z.B. das Datum des erst heute Nacht fertig gestellten englischen PDFs auf den 16. November zurück datiert. Da dies kinderleicht von jedem Laien zu bewerkstelligen ist und die freundliche Deutung keinen tieferen Sinn ergibt, ist für mich die unfreundliche Interpretation der Vorgänge bis auf weiteres die Wahrscheinlichere. Für mich sieht es so aus, dass man bei Pandora schnell auf Lerchls Presse-Information reagieren wollte und in Absprache mit Hardell erst einmal den deutschen Text zusammengedengelt hat. Danach wollte man aus dem deutschen schnell die englische Version destillieren, war aber nicht schnell genug, um nicht erwischt zu werden.</p>
<p>Es ergibt einfach keinen Sinn, die deutsche Übersetzung von Hardells Antwort zu bringen, das englische Original aber mindestens zwei Tage unveröffentlicht herumliegen zu lassen. Andersherum (erst deutsch, dann englisch) bekommen die zwei Tage Verspätung plötzlich sehr wohl einen Sinn.</p>
<p>Dabei ist die Reihenfolge mMn gar nicht einmal so wichtig, sondern nur der Auslöser für die eigentliche brisante Frage: Wer ist tatsächlich Verfasser des sogenannten Briefes, mit dem angeblich Hardell auf den Angriff von Lerchl reagiert?</p>
<p>Warum, frage ich mich, muss das alles so klebrig sein! Wieso schreibt Hardell nicht direkt dem, der ihm an die Wäsche will, sondern wählt den sonderbaren Umweg über Pandora. Wieso schwafelt Hardell in den zwei Seiten, in denen es eigentlich um die Wurst gehen sollte, lediglich Belangloses, ohne sich auch nur mit einem einzigen Wort zur Sache selbst zu äußern?! Und dann jetzt auch noch dieses Theater um die zweifelhafte Urheberschaft Hardells an dem sogenannten Brief. Für einen eng begrenzten Vorgang, wie die schnöde Stellungnahme zu einem Vorwurf, ist die Anzahl der Entgleisungen auf so einer kurzen Strecke für meinen Geschmack unentschuldbar hoch. Ich vermisse Professionalität und Souveränität. Wenn Hardell so gekonnt forscht, wie er auf den Angriff von Lerchl reagiert, dann gute Nacht.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51680</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51680</guid>
<pubDate>Sun, 18 Nov 2012 14:14:08 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Prof. Hardell antwortet Prof. Lerchl über Stiftung Pandora (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>So, wie der angebliche &quot;Brief&quot; Hardells auf der Pandora-Website präsentiert wird, sind sogar Zweifel an dessen Authentizität erlaubt, den Text könnte auch ein anderer als Dienstleistung für Hardell verfasst haben. Zu dieser Einschätzung komme ich, weil die Entgegnung Hardells zwar seit 16. November auf den <a href="http://www.stiftung-pandora.eu/aktuelles/index.html">deutschen Seiten der Stiftung Pandora</a> nachzulesen ist, nicht jedoch auf den <a href="http://www.pandora-foundation.eu/news/index.html">englischen Seiten</a> der Stiftung (Stand: 18.11.2012, 1:40 Uhr). Da stimmt die Reihenfolge nicht, denn Hardell, des deutschen nicht mächtig, müsste - wenn alles mit rechten Dingen zugegangen ist - seinen &quot;Brief&quot; wie üblich in englisch bei Pandora eingereicht haben. </p>
</blockquote><p>Im <a href="http://www.hese-project.org/uk_forum/index.php?id=504">englischen hese-Forum</a> steht die Antwort von Hardell seit Freitag, 16.11. 22.52 Uhr. <br />
Allerdings habe ich dort den Link nicht angeklickt und kann somit auch nicht sagen auf  welche Version verwiesen wurde. Allerdings wurde dort bereits der Text der englischsprachigen Pandora Seite übernommen und eingestellt.</p>
<blockquote><p>Jetzt aber sieht es so aus, als müsse der originär in deutsch entstandene &quot;Brief&quot; Hardells noch schnell ins englische übersetzt werden.</p>
</blockquote><p>Wenn dem so gewesen wäre, dann wäre dies nun nach 1.40 Uhr auch geschehen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51678</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51678</guid>
<pubDate>Sun, 18 Nov 2012 11:38:32 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Doris</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Es knirrrrrsch in Hessen! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Anders die hese-Seiten (hese-forum &amp; Elektrosmognews): Sonst nicht schüchtern, wenn es um die Übernahme interessanter fremder Meldungen geht, betrachten sie diesmal hochkonzentriert die eigenen Fingernägel ...</p>
</blockquote><p>Weil die Entgegnung Prof. Hardells auf die Vorwürfe von Prof. Lerchl für die hese-projekteure ein geistiges Hallensportfest ist, sind sie natürlich an vorderster Front mit dabei, <a href="http://www.hese-project.org/Forum/allg/index.php?id=4844">die frohe Kunde von Hardels Verteidigung</a> unter einem ziemlich dämlichen Titel zu verbreiten. Weil es aber nur doof ist, eine Entgegnung zu etwas zu verbreiten, was man zuvor den Lesern des Forums verbissen vorenthalten hat, musste am 17. November ein hese-projekteur zähneknirschend nach Hardells Entgegnung endlich auch <a href="http://www.hese-project.org/Forum/allg/index.php?id=4847">auf die Presse-Information von Lerchl verlinken</a> - um zu retten was nicht mehr zu retten ist.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51677</link>
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<pubDate>Sun, 18 Nov 2012 01:35:49 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wer antwortete Prof. Lerchl wirklich? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Spannend wird es erst im Anhang des sogenannten Briefes. Denn dort geht Hardell nun endlich auf Lerchls schweres Geschütz ein. Doch substanziell ist seine Entgegnung nicht, sondern er findet Ausflüchte. Lars-Gunnar Larsson sei zum fraglichen Zeitpunkt 83 Jahre alt und überdies seit 1964 [?] im Ruhestand gewesen. </p>
</blockquote><p>Da muss sich Lennart Hardell oder sein Ghostwriter geirrt haben. Lars-Gunnar Larsson kann 1964 schlecht schon im Ruhestand gewesen sein, denn just in diesem Jahr trat er seinen Job als erster Rektor der Universität Umeå an und blieb es bis 1969. So ist es zumindest in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Universit%C3%A4t_Ume%C3%A5#Geschichte">Wikipedia</a> nachzulesen.</p>
<p>Dass Hardell nicht mehr genau weiß, wann sein ehemaliger Chef in den Ruhestand ging halte ich für eher unwahrscheinlich, dass ein schussliger Ghostwriter sich vertippt hat und den Fehler nicht bemerkte, halte ich für wahrscheinlicher.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51676</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51676</guid>
<pubDate>Sun, 18 Nov 2012 01:00:28 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Prof. Hardell antwortet Prof. Lerchl über Stiftung Pandora (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>So weit, so bekannt. Dass Hardell möglicherweise aufgrund seiner Vergangenheit nicht unbefangen ist, wurde bereits <a href="index.php?id=51141" class="internal">thematisiert</a>. Dort ist von einem &quot;Geheimbericht&quot; die Rede, der immer noch nicht veröffentlicht sei.</p>
<p>Dank der sehr weit reichenden schwedischen Gesetze zur Informationsfreiheit ist das Dokument allerdings verfügbar und wurde mir zur Verfügung gestellt. Ich habe auch eine englische und eine deutsche Übersetzung, die ich demnächst veröffentlichen werde. Herrn Hardell habe ich um eine Stellungnahme gebeten, sie aber bislang nicht bekommen. Falls ich sie bekomme, werde ich sie ebenfalls veröffentlichen.</p>
</blockquote><p>Als ob diese Geschichte nicht schon verzwickt genug wäre, wird sie jetzt durch eine mittelbare Antwort von Lennart Hardell noch undurchsichtiger. Mittelbar ist die Antwort des schwedischen Wissenschaftlers, weil sie in deutsch auf der Website der Stiftung Pandora anzutreffen ist. Das Dokument, das als Brief von Lennart Hardell vorgestellt wird, hat den Titel: <a href="http://www.stiftung-pandora.eu/downloads/hardell_antwort-an-lerchl_2012.pdf">Lennart Hardell - ein altbekannter Schummler? - Ein Märchen von Alexander Lerchl und Mikko Paunio ohne wissenschaftliche Glaubwürdigkeit</a> (PDF, 2 Seiten, deutsch). Womit über den Inhaltstrend eigentlich schon alles gesagt ist.</p>
<p>Der Brief hat allerdings einige Macken. So spricht Hardell über sich stellenweise in der dritten Person, was darauf hindeutet, dass der Text von einem Dritten geschrieben wurde. Üblicherweise übersetzt Dr. Franz Adlkofer ihm wichtige englische Texte, und weist in der Übersetzung erfreulich transparent auf seine Übersetzungsleistung hin. Diesmal aber ist dies nicht der Fall, der Brief wird präsentiert, als habe Hardell ihn in deutsch verfasst.</p>
<p>Inhaltlich ist der Brief, der ohne Adressat, Datum und Briefkopf daher kommt, auf den 75 ersten Prozent mMn eine glatte Themaverfehlung. Denn <a href="https://dl.dropbox.com/u/24910023/Lennart%20Hardell%20Report.pdf">Prof. Lerchls Hauptbelastungsbeweis</a> (PDF, 20 Seiten englisch/deutsch) ist ein Dokument (Brief an den damaligen Generaldirektor der Schwedischen Strahlenschutzkommission), in dem Hardells ehemaliger Chef Lars-Gunnar Larsson, Hardell schwer belastet. Auf diesen Brief geht Hardell in seinem Brief mit keinem Wort ein, stattdessen werden z.B. hinlänglich bekannte Allgemeinplätze wie die Begleiterscheinungen des IARC-Arbeitstreffens vom Mai 2011 zum x-ten mal ohne jede Innovation vorgetragen. Die Handschrift dieser Textpassage ist so typisch, dass es meiner Frau beim Lesen spontan entfuhr: &quot;Das hat doch der Adlkofer geschrieben&quot;. Ich mochte ihr nicht widersprechen.</p>
<p>Spannend wird es erst im Anhang des sogenannten Briefes. Denn dort geht Hardell nun endlich auf Lerchls schweres Geschütz ein. Doch substanziell ist seine Entgegnung nicht, sondern er findet Ausflüchte. Lars-Gunnar Larsson sei zum fraglichen Zeitpunkt 83 Jahre alt und überdies seit 1964 [?] im Ruhestand gewesen. Und weil das Dokument Larssons nicht in der Universitätsbibliothek zu finden sei, sei es für ihn nicht existent. Private Schreiben von Larsson müsse Lerchl auf Wahrheitsgehalt prüfen, doch er, Hardell könne mit Sicherheit sagen, Larssons Dokument entspräche nicht der Wahrheit. Diese Sicherheit erstaunt! Denn Lerchls Beweisstück benennt am Schluss drei Zeugen (ehemalige Kollegen Hardells), die bestätigen, dass sie die eigenartigen Vorgänge um Hardells Dioxin-Studie so erlebt haben, wie Larsson sie schildert. Fast möchte man meinen, dass, Hardell seine Entgegnung geschrieben hat, ohne Lerchls wichtigstes Beweisstück zu kennen.</p>
<p>Warum Prof. Hardell in die Auseinandersetzung mit Prof. Lerchl die formal unbeteiligte Stiftung Pandora hineinzieht, anstatt Lerchl direkt zu antworten, ist für mich nicht ersichtlich geworden. So, wie der angebliche &quot;Brief&quot; Hardells auf der Pandora-Website präsentiert wird, sind sogar Zweifel an dessen Authentizität erlaubt, den Text könnte auch ein anderer als Dienstleistung für Hardell verfasst haben. Zu dieser Einschätzung komme ich, weil die Entgegnung Hardells zwar seit 16. November auf den <a href="http://www.stiftung-pandora.eu/aktuelles/index.html">deutschen Seiten der Stiftung Pandora</a> nachzulesen ist, nicht jedoch auf den <a href="http://www.pandora-foundation.eu/news/index.html">englischen Seiten</a> der Stiftung (Stand: 18.11.2012, 1:40 Uhr). Da stimmt die Reihenfolge nicht, denn Hardell, des deutschen nicht mächtig, müsste - wenn alles mit rechten Dingen zugegangen ist - seinen &quot;Brief&quot; wie üblich in englisch bei Pandora eingereicht haben. Jetzt aber sieht es so aus, als müsse der originär in deutsch entstandene &quot;Brief&quot; Hardells noch schnell ins englische übersetzt werden.</p>
<p>Es sind diese aus meiner Sicht nicht enden wollenden Widersprüchlichkeiten, die dem Misstrauen gegenüber institutionellen Mobilfunkgegnern ständig neue Nahrung geben.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51675</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51675</guid>
<pubDate>Sun, 18 Nov 2012 00:10:27 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>L. Hardell: Der veröffentlichte Forschungsskandal. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Kommentar:</strong> Die Ereignisse liegen schon eine Weile zurück, aber so jemanden in die Kommission der IARC zu berufen, ist schon sehr, sehr seltsam. Gewisse Parallelen zu anderen Ereignissen drängen sich förmlich auf.</p>
</blockquote><p><a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20121114_OTS0093/krebs-durch-mobilfunk-alles-falsch">Klartext:</a></p>
<p><span style="color:#060;">&quot;Dem Biologen Alexander Lerchl, Professor aus Bremen, liegen<br />
Dokumente vor, die belegen, dass dem schwedischen Wissenschaftler<br />
Mitte der achtziger Jahre schwer wiegende wissenschaftliche<br />
Verfehlungen nachgewiesen wurden. Eine Studie, bei der es um<br />
chemische Substanzen und Krebs ging, wurde von Hardells damaligem<br />
Vorgesetzten und Kollegen so geplant, dass Einflussnahmen seitens der<br />
Forscher ausgeschlossen waren. Hardell, so zeigte sich, verstieß<br />
gleich mehrfach gegen die vereinbarten Regeln. So wurden die<br />
Anschreiben an die Patienten gegen andere ausgetauscht, in denen<br />
ihnen Buchgeschenke als Gegenleistung für die Beantwortung der<br />
Fragebögen versprochen wurden. Die Adresse für die Rücksendung,<br />
eigentlich eine andere Abteilung, wurde gegen Hardells Adresse<br />
ausgetauscht, und die Fragebögen wurden von einer dritten Person aus<br />
Hardells Postfach aussortiert, umgepackt und gebündelt von zwei<br />
schwedischen Postämtern an die richtige Adresse geschickt.<br />
&quot;Manipulationen waren durch die nicht verblindete Auswertung<br />
natürlich möglich&quot;, so Lerchl, der sich bereits 2008 einen Namen<br />
gemacht hatte, als er die gefälschten Mobilfunkexperimente an der<br />
Medizinischen Universität Wien im Rahmen der REFLEX-Studien<br />
aufdeckte.</span></p>
<p><span style="color:#060;">Hardell, so der Bericht, gab die Manipulationen auch zu und<br />
versicherte, diese Tatsache dem Sponsor für eine geplante Folgestudie<br />
mitzuteilen - was aber nicht geschah. Die Studie wurde im Jahr 1990<br />
veröffentlicht und enthält keinen Hinweis auf die Umgehung der<br />
Verblindung. Der Bericht blieb lange Zeit in der Schublade, da man<br />
seinerzeit einen Skandal verhindern wollte.<br />
Die Krebsagentur in Lyon wusste von diesen Vorgängen, entschied aber<br />
nicht, Hardell auszuladen. Lerchl sieht die IARC und die WHO daher in<br />
akuter Erklärungsnot. &quot;Ein Forscher, der sich derart massiver<br />
Manipulationen schuldig gemacht hat, egal wie lange das her ist, darf<br />
nicht in Gremien sitzen, die ein so hochsensibles und wichtiges Thema<br />
behandeln&quot;, sagt der Experte, der auch Mitglied der deutschen<br />
Strahlenschutzkommission und für den Bereich der elektromagnetischen<br />
Felder zuständig ist.&quot;</span></p>
<p>Gute Arbeit, Herr Prof. Lerchl.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51672</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51672</guid>
<pubDate>Sat, 17 Nov 2012 16:04:33 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Lilith</dc:creator>
</item>
<item>
<title>IARC-Wertung &amp; Hardell-Studien: Presseinfo von Prof. Lerchl (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Prof. Lennart Hardell ist eine Lichtgestalt für die Mobilfunkgegner, da er immer wieder von signifikanten Zusammenhängen zwischen Mobilfunknutzung und Hirntumoren berichtet, z.B. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20551697">hier</a>. Hardell war auch maßgeblich an der IARC-Einstufung von EMF als &quot;möglicherweise krebserregend (2B)&quot; <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21845765">beteiligt</a>. </p>
</blockquote><p>Gefunden im <a href="http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=64633#64633">Gigaherz-Forum</a>:</p>
<p>Am 14. November hat Prof. Lerchl eine Presse-Information bei APA-OTS eingestellt, in der er die Rolle der Hardell-Studien auf dem IARC-Arbeitstreffen in Lyon vom Mai 2011 in ein neues Licht stellt. </p>
<p><em>Im Mai 2011 entschied die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), eine Behörde der Weltgesundheitsorganisation WHO, nach einer einwöchigen Sitzung von 30 Experten in Lyon, elektromagnetische Felder des Mobilfunks als &quot;möglicherweise krebserzeugend&quot; einzustufen. Besonderes Gewicht wurde auf Ergebnisse des umstrittenen schwedischen Forschers Lennart Hardell gelegt. Jetzt aufgetauchte Dokumente belegen, dass eben dieser Forscher vor Jahren in einen massiven Forschungsskandal verwickelt war. Die IARC wusste von diesen Vorgängen, bevor die Expertengruppe zusammenkam.</em></p>
<p><a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20121114_OTS0093/krebs-durch-mobilfunk-alles-falsch">Weiter zur Presse-Information ...</a></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Prof. Lerchl hat seine Presse-Information bei APA-OTS gut versteckt. Dass der GHz-Forenteilnehmer &quot;handystrahlung&quot; sie dort finden konnte und seine Beute im GHz-Forum einstellt, ist bemerkenswert. Anders die hese-Seiten (hese-forum &amp; Elektrosmognews): Sonst nicht schüchtern, wenn es um die Übernahme interessanter fremder Meldungen geht, betrachten sie diesmal hochkonzentriert die eigenen Fingernägel, so wie Diagnose-Funk, Bürgerwelle. Allem Anschein nach bestehen diese Sites eisern darauf, die Welt des Funks einäugig zu sehen.</p>
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<pubDate>Thu, 15 Nov 2012 23:13:46 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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<title>L. Hardell Presentation Part 1 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Prof. Lennart Hardell ist eine Lichtgestalt für die Mobilfunkgegner, da er immer wieder von signifikanten Zusammenhängen zwischen Mobilfunknutzung und Hirntumoren berichtet, z.B. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20551697">hier</a>. Hardell war auch maßgeblich an der IARC-Einstufung von EMF als &quot;möglicherweise krebserregend (2B)&quot; <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21845765">beteiligt</a>.</p>
</blockquote><p>Welcher ist denn nun Hardell?</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=DbFBlZgVcEc"><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/2012102422403950886e675f90f.jpg" alt="[image]" width="600" height="435" /></a></p>
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<pubDate>Wed, 24 Oct 2012 22:35:20 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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<title>Advocatus Diaboli: Verteidigung für L. Hardell (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&quot;wuff&quot; wäre tage- oder gar wochenlang mit einem vielleicht 27-teiligen Monolog beschäftigt </p>
</blockquote><p>Jetzt untertreiben Sie aber.</p>
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<pubDate>Wed, 24 Oct 2012 19:53:14 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Lilith</dc:creator>
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<title>Advocatus Diaboli: Verteidigung für L. Hardell (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der Witz bei solchen Untersuchungen ist, solche Beeinflussungen von vorneherein auszuschließen bzw. zumindest bei den Patienten und den Kontrollen identische Bedingungen zu haben. Wenn, wie bei Hardell, solche fundamentalen Prinzipien der Epidemiologie verletzt werden, hat der Forscher ein Problem. Und zwar ein gewaltiges.</p>
</blockquote><p>Was glauben Sie wohl, was passieren würde, wenn ein derart verletztes fundamentales Prinzip der Epidemiologie bei jemandem der &quot;Befürworterseite&quot; passieren würde: Diagnose-Funk würde einen &quot;Brennpunkt&quot; herausbringen und Adlkofer würde von der sogenannten &quot;Kompetenzinitiative&quot; um eine Stellungnahme als Inhalt für ein neues Heftchen &quot;gebeten&quot; werden. <br />
Und jemand wie &quot;wuff&quot; wäre tage- oder gar wochenlang mit einem vielleicht 27-teiligen Monolog beschäftigt und würde dabei die volle Palette von Halbwahrheiten, Spekulationen, Interpretationen und Irrtümern zu einem neuen &quot;wuffhatrecht&quot; für Doofe zusammenfügen. </p>
<p>Aber schade, es ist ja nur ein Mobilfunkkritiker, also wird es totgeschwiegen. Wie immer in solchen Fällen; gestern, heute und in Zukunft.</p>
<p>RDW</p>
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<pubDate>Wed, 24 Oct 2012 19:32:55 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>RDW</dc:creator>
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<title>Advocatus Diaboli: Verteidigung für L. Hardell (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Die beiden Gruppen wenden also unterschiedlich viel Zeit und Mühe  für die Beantwortung der Fragen auf.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Ja, kann ich nachvollziehen. Aber: Ist es nicht generell so, dass die Kontrollgruppe, weil nicht betroffen, weniger engagiert ist? Und lässt sich dieser Lustlosigkeitsfaktor nicht mit statistischen Mitteln erfassen und auf die Rohdaten so anwenden, dass beide Gruppen durch die Statistikbrille gesehen gleich stark engagiert sind?</p>
</blockquote><p>Nein, so einfach ist das nicht. Denn es geht nicht so sehr um die Anzahl oder den Anteil der Antworten, sondern wie sehr die Antwortbereitschaft die Antworten beeinflusst. Beispiel: Sie werden angeschrieben und um Antworten gebeten, der Fragenkatalog ist 10 Seiten lang (das ist durchaus üblich). Erste Reaktion: Unlust. Gerade dann, wenn Sie Patient sind und andere Probleme haben. Antwortraten so um die 50% sind normal. Wenn Sie allerdings angeschrieben werden, und es wird Ihnen ein Geschenk versprochen, wenn Sie antworten, ist das ein Anreiz, die Antwortraten steigen. Und es induziert ein Gefühl, dass Ihre Antworten wichtig sind. Und vor allem erinnern Sie sich &quot;genauer&quot;, ob sie der fraglichen Substanz nicht doch irgendwann / über einen längeren Zeitraum ausgesetzt waren. Wenn die Kontrollgruppe solche Geschenke nicht erhält, beeinflusst das die Bereitschaft zum Antworten (und die Antworten selbst) nicht in der gleichen Weise. Das herauszurechnen ist schlicht unmöglich.</p>
<p>Der Witz bei solchen Untersuchungen ist, solche Beeinflussungen von vorneherein auszuschließen bzw. zumindest bei den Patienten und den Kontrollen identische Bedingungen zu haben. Wenn, wie bei Hardell, solche fundamentalen Prinzipien der Epidemiologie verletzt werden, hat der Forscher ein Problem. Und zwar ein gewaltiges.</p>
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<pubDate>Wed, 24 Oct 2012 17:24:49 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Alexander Lerchl</dc:creator>
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<title>Advocatus Diaboli: Verteidigung für L. Hardell (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die beiden Gruppen wenden also unterschiedlich viel Zeit und Mühe  für die Beantwortung der Fragen auf.</p>
</blockquote><p>Ja, kann ich nachvollziehen. Aber: Ist es nicht generell so, dass die Kontrollgruppe, weil nicht betroffen, weniger engagiert ist? Und lässt sich dieser Lustlosigkeitsfaktor nicht mit statistischen Mitteln erfassen und auf die Rohdaten so anwenden, dass beide Gruppen durch die Statistikbrille gesehen gleich stark engagiert sind?</p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51430</link>
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<pubDate>Tue, 23 Oct 2012 22:22:12 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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<title>Advocatus Diaboli: Verteidigung für L. Hardell (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Mitnichten, Erklärung nötig, Sie sind hier schließlich nicht unter Ihresgleichen <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />. Ich spiel' mal Gegenseite ...</p>
<p>a) Wenn Hardell mit dem Versprechen eines Buchgeschenks (aber kein Sparbuch!) die Rücklaufquote bei den Patienten erhöht hat, dann ist das wegen der größeren Stichprobe doch für die statistische Belastbarkeit seiner Resultate nur von Vorteil. Und was macht es schon aus, wenn die Kontrollen nichts geschenkt bekommen haben? Nix, ist doch nur 'n Buch gewesen und die zu den 237 Fällen passenden 237 Kontrollen sind auch so zustande gekommen!</p>
</blockquote><p>Naja, ich könnte mir vorstellen, daß </p>
<p>- die Kontrollen (d.h. die nicht Betroffenen und  nicht-Beschenkten) den Fragbogen etwas lustlos = &quot;mal eben auf die Schnelle&quot;  ausfüllen und sich dadurch weniger gut an &quot;Expositionsszenarien&quot; aus der fernen Vergangenheit erinnern.</p>
<p>- Für die Betroffenen hingegen ist nicht nur das Thema der Studie selbst (könnten Chemikalien meinen Krebs ausgelöst haben) eine starke Motivation, sondern zusätzlich das  Buchgeschenk, welches eine innere &quot;Verpflichtung&quot; auslösen könnte, im Sinne von Leistung und Gegenleistung, besonders &quot;sorgfältig&quot; zu antworten und mehr Mühe auf die Erinnerung an vergangene Expositionen zu verwenden.</p>
<p>Die beiden Gruppen wenden also unterschiedlich viel Zeit und Mühe  für die Beantwortung der Fragen auf.</p>
<p>K</p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51426</link>
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<pubDate>Tue, 23 Oct 2012 21:26:58 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
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<title>Volltext der Studie von 1990 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Für die Durchführung einer geplanten Fall-Kontroll-Studie (es ging um Chemikalien und Weichteilsarkome) unter der Leitung von Hardell wurde vereinbart, dass bestimmte wissenschaftliche Standards eingehalten werden ...</p>
</blockquote><p>Den (englischen) Volltext der 1990 in &quot;J Natl Cancer Inst&quot; publizierten Studie gibt es hier:</p>
<p><a href="http://jnci.oxfordjournals.org/content/82/6/486.full.pdf">http://jnci.oxfordjournals.org/content/82/6/486.full.pdf</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51425</link>
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<pubDate>Tue, 23 Oct 2012 21:20:36 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
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<title>Advocatus Diaboli: Verteidigung für L. Hardell (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Damit wurde gegen das vereinbarte Prozedere verstoßen, und zwar in einem zentral wichtigen Punkt. Es wurde nämlich nicht nur das Anschreiben verändert, sondern den Patienten wurden Buchgeschenke versprochen, die sie dann auch bekamen (nicht aber die Kontrollpersonen). Das dürfte die hohen Antwortraten erklären. Vor allem aber war Hardell bekannt, wer die Fälle und wer die Kontrollen waren. Das ist so, als wüsste ich, welche Ratten zu Mobilfunk exponiert und welche nicht exponiert sind. Erklärung wohl unnötig.</p>
</blockquote><p>Mitnichten, Erklärung nötig, Sie sind hier schließlich nicht unter Ihresgleichen <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />. Ich spiel' mal Gegenseite ...</p>
<p>a) Wenn Hardell mit dem Versprechen eines Buchgeschenks (aber kein Sparbuch!) die Rücklaufquote bei den Patienten erhöht hat, dann ist das wegen der größeren Stichprobe doch für die statistische Belastbarkeit seiner Resultate nur von Vorteil. Und was macht es schon aus, wenn die Kontrollen nichts geschenkt bekommen haben? Nix, ist doch nur 'n Buch gewesen und die zu den 237 Fällen passenden 237 Kontrollen sind auch so zustande gekommen!</p>
<p>b) Hardell hat also gewusst, ob ein Fragebogen von einem Patienten kam oder von einer Kontrolle. Na und? Was kann man denn noch groß unbewusst falsch machen, wenn z.B. die Daten aus der Rückantwort sauber 1:1 vom Papier weg in den PC reingehackt werden, zumal diesen Job Hardell wohl kaum selbst gemacht haben dürfte. Und erst einmal im PC, waren die Daten codiert und nicht mehr zuordbar. Passt doch!</p>
<p>c) Nehmen wir mal an, Hardell hat 1990 bei seiner Studie tatsächlich geschummelt. Da seither 22 Jahre vergangen sind, müsste es doch einige jüngere vergleichbare Studien geben, die Hardell widerlegt haben. Ist dazu etwas bekannt?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51424</link>
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<pubDate>Tue, 23 Oct 2012 21:04:21 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
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