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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - UMTS-Handys: wo sind die 1 W abgeblieben?</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>UMTS-Handys: wo sind die 1 W abgeblieben? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Danke, das ist wieder eines Ihrer Aha-Postings, mit denen Sie sich hier im Forum und drüber hinaus Freunde machen. Nur eines habe ich nicht kapiert: Wenn auch UMTS-Handys mit Spitzenwerten von 2 W senden und der Mittelwert der UMTS-Sendeleistung bei 250 mW liegt, wo ist dann der Wert 1 W abgeblieben, von dem alle Welt redet, wenn es um die Sendeleistung von UMTS-Handys geht?</p>
</blockquote><p>Von 1Watt bei UMTS Mobiltelefonen ist mir nichts bekannt.<br />
Vielleicht verwechseln Sie das mit GSM1800 (E-Netz), dort ist die Endgeräteleistung auf 1Watt limitiert</p>
<p><a href="http://emf3.bundesnetzagentur.de/pdf/Mobilfunk-BNetzA.pdf">[PDF]1.4<br />
...<br />
Die maximale Sendeleistung von UMTS-Handys liegt typischerweise 125mW =<br />
0,125W bis 250mW = 0,25W.</a></p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/2015020617453854d4fdc240555.gif" alt="[image]" width="600" height="285" /><br />
(Quelle: Bundesnetzagentur, UMTS - der Multimedia-Mobilfunk )<br />
K</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=59334</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=59334</guid>
<pubDate>Fri, 06 Feb 2015 17:43:50 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>UMTS-Handys: wo sind die 1 W abgeblieben? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>An den Sendeleistungsunterschieden liegt es weniger. <br />
Auch UMTS-Geräte  senden in der Spitze bis zu 2 Watt, nur sind die Spitzen so kurz, dass sie messtechnisch schwierig zu erfassen sind, weshalb bei UMTS nur die thermisch gemittelte Leistung angegeben wird (ca max 250mW), während bei GSM die Spitzenleistung (max 2 Watt) während des Sendepulses angegeben wird, obwohl die gemittelte Leistung nur 1/8 beträgt (also ebenfalls 250mW, sofern nur 1 Slot belegt ist). </p>
</blockquote><p>Danke, das ist wieder eines Ihrer Aha-Postings, mit denen Sie sich hier im Forum und drüber hinaus Freunde machen. Nur eines habe ich nicht kapiert: Wenn auch UMTS-Handys mit Spitzenwerten von 2 W senden und der Mittelwert der UMTS-Sendeleistung bei 250 mW liegt, wo ist dann der Wert 1 W abgeblieben, von dem alle Welt redet, wenn es um die Sendeleistung von UMTS-Handys geht?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=59332</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=59332</guid>
<pubDate>Thu, 05 Feb 2015 20:55:22 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>UMTS-Handys auch bei NF-Immission Sieger (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Kurz: UMTS ist auch bei der NF-Immission nicht zu schlagen, auch hier ist mit 100-fach geringeren Magnetfeldern als bei GSM900 zu rechnen (modellabhängig). Die Erklärung ist einfach: UMTS darf mit maximal 1 W Leistung senden, GSM900 mit 2 W, klar, dass sich das auch auf die Stärke der Batterieströme auswirkt.</p>
</blockquote><p>An den Sendeleistungsunterschieden liegt es weniger. <br />
Auch UMTS-Geräte  senden in der Spitze bis zu 2 Watt, nur sind die Spitzen so kurz, dass sie messtechnisch schwierig zu erfassen sind, weshalb bei UMTS nur die thermisch gemittelte Leistung angegeben wird (ca max 250mW), während bei GSM die Spitzenleistung (max 2 Watt) während des Sendepulses angegeben wird, obwohl die gemittelte Leistung nur 1/8 beträgt (also ebenfalls 250mW, sofern nur 1 Slot belegt ist). <br />
Aufgrund dieser unterschiedlichen Konventionen hat es den <em>Anschein</em>, daß UMTS Geräte mit weniger Leistung senden, faktisch sind die Sendeendstufen gleichstark und die Leistungsspitzen bewegen sich auf ähnlichem Niveau (bis zu 2 Watt).</p>
<p>Der Unterschied in der NF Magnetfeld-Emission ergibt sich aus den unterschiedlichen Duplex-Prinzipien :<br />
<span style="font-size:smaller;">(Und der zu geringen oberen Grenzfrequenz der Magnetfeldmeßgeräte, welche das UMTS typische Magnetfeld-Spektrum um 0,1..2 MHz nicht mehr erfassen)</span>:</p>
<p>Bei GSM (TDD) wechseln sich Sende- und Empfangsphasen ab, d.h. der Sender wird gepulst ein- und ausgeschaltet =&gt; hoher Strom-&gt;geringer Strom-&gt;hoher Strom-&gt;geringer Strom...usw.<br />
Bei UMTS (FDD)  wird zeitgleich gesendet und empfangen. Prinzipbedingt ist der Sender ständig &quot;an&quot;  und sendet  stetig mit der gleichen Leistung (solange das Gerät nicht bewegt wird, d.h. keine Feldstärkeschwankungen auftreten). <br />
Weil der Sender ständig an ist, ist die Stromaufnahme nahezu konstant.</p>
<p>Da niederfrequente Wechselfelder gemessen werden, deren Stärke sich aus der Strom<em>änderung</em> ableitet  ( die Gleichfeldanteile werden ignoriert) , führt  eine stark schwankende Stromaufnahme zu einer höheren Magnet-Wechselfeld-Emission, als eine nahezu konstante Stromaufnahme.</p>
<p>Bevor nun alle auf &quot;Nur-UMTS&quot; umstellen, sollte man auch die Nachteile erwähnen: <br />
Denn gegenüber GSM ist die Leistungsaufnahme während einer UMTS Sprachverbindung um ein Vielfaches höher, was zu einer erheblich geringeren Akkulaufzeit führt. <br />
Zum einen,  weil während eines Gesprächs bei GSM der Sender und Empfänger nur 1/8 der Zeit&quot;AN&quot; ist , bei UMTS hingegen sind Sender und Empfänger zu 100% AN , zum anderen, weil UMTS für die Signalverarbeitung mehr Rechenleistung benötigt als GSM und jeder &quot;PC-Gamer&quot; weiss, daß Rechenleistung Strom kostet (und Wärme spendet). Hinzu kommt, daß die UMTS Modulation sehr &quot;lineare&quot; Sender benötigt,  welche einen (gegenüber GSM) schlechteren Wirkungsgrad (Leistungsaufnahme zu Ausgangsleistung) haben.</p>
<p>K</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=59331</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=59331</guid>
<pubDate>Thu, 05 Feb 2015 17:38:04 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>UMTS-Handys auch bei NF-Immission Sieger (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Erwartete Ergebnisse</strong></p>
</blockquote><p>Inzwischen liegen die Messwerte und Berechnungen als <a href="http://www.emf.ethz.ch/fileadmin/redaktion/public/downloads/2_foerderung/dokumente_projekte/A2010_01_Publikation.pdf">frei verfügbarer Volltext</a> vor (PDF, 20 Seiten, englisch).</p>
<p>Kurz: UMTS ist auch bei der NF-Immission nicht zu schlagen, auch hier ist mit 100-fach geringeren Magnetfeldern als bei GSM900 zu rechnen (modellabhängig). Die Erklärung ist einfach: UMTS darf mit maximal 1 W Leistung senden, GSM900 mit 2 W, klar, dass sich das auch auf die Stärke der Batterieströme auswirkt.</p>
<p>Ein unerwartetes Ergebnis ist: Die Magnetfeldimmission infolge der Ströme in der Audio-Stufe von Handys sind in etwas gleich stark wie die, die auf den Sendebetrieb zurückzuführen sind.</p>
<p>Je nach Abstand zum Kopf kann es bei GSM-Handys zu erheblichen Überschreitungen der abgeleiteten ICNIRP-Grenzwerte im NF-Bereich kommen. Dennoch muss einem nicht gleich sein Handy aus der Hand fallen, denn die wichtigeren ICNIRP-Basisgrenzwerte werden nicht überschritten, sondern schlimmstenfalls zu 40 Prozent ausgeschöpft.</p>
<p>In der Studie wurden unterschiedliche Handymodelle untersucht, je nach Konstruktion und genutztem Frequenzband sind die Unterschiede von Modell zu Modell beträchtlich (Tabelle 7 der Studie).</p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Wer Vorsorge betreiben möchte ist nach dieser Studie mit einem Handy gut beraten, das sich nur im UMTS-Band betreiben lässt (GSM900 und GSM1800 gesperrt). Ob die Sperre von Frequenzbändern durch Anwender auf einem Handy überhaupt möglich ist, weiß ich allerdings nicht. Üblicherweise buchen sich Handys automatisch ins Netz ein, &quot;UMTS-Handys&quot; im Sinne des Wortes gibt es nicht, alle Handys sind heute Multibandgeräte, die sich in jedes Netz einbuchen können.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=59329</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=59329</guid>
<pubDate>Thu, 05 Feb 2015 12:24:58 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>UMTS-Handys 100-mal strahlungsärmer als GSM, aber... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>In einer noch bis <a href="http://www.mobile-research.ethz.ch/projekte.htm#37">Dezember 2011 laufenden Studie</a> untersucht Dr. Kuster die niederfrequenten Felder der UMTS Handys.</p>
<p>Seine Begründung:<br />
<em>Bezüglich HF EMF haben Studien gezeigt, dass die Verwendung von UMTS Telefonen zu einer im Mittel um einen Faktor von mehr als 100 geringere Exposition als bei der Nutzung von GSM Telefonen führt. Jedoch kann keine Empfehlung zum Einsatz der neuen UMTS Technologie zur Expositionsminderung abgegeben werden, ohne die niederfrequenten Felder ebenfalls untersucht zu haben. Besonders in Hinblick darauf, dass in UMTS Telefonen auf Grund der aufwendigen Signalverarbeitung höhere Versorgungsströme fliessen.</em></p>
</blockquote><p>
Aus dem <a href="http://www.mobile-research.ethz.ch/var/fsm-jb10_www_final.pdf">Jahresbericht 2010</a> der FSM (S. 17)</p>
<p><strong>Erwartete Ergebnisse</strong></p>
<p><em>Die durchgeführte Forschung wird wertvolle Daten bezüglich Exposition gegenüber EMF zur Information der Öffentlichkeit, Wissenschaftlern auf dem Gebiet sowie auch der Mobilfunkindustrie beitragen. Die gewonnen Erkenntnisse werden es erlauben, bestehende Wissenslücken auf dem Gebiet der niederfrequenten Exposition durch EMF von Mobiltelefonen, besonders in Hinblick auf die technologischen Unterschiede zwischen GSM und UMTS, zu schliessen. Des Weiteren erlauben die gewonnen Daten einen Vergleich von Mobiltelefonen mit anderen Expositionsquellen von NF-EMF. Die Resultate können auch beim Entwurf und zur Expositionssignaldefinition zukünftiger biologischer Studien wertvolle Informationen beitragen. Die Analysemethoden, welche im Projekt zum Einsatz kommen, werden ebenfalls Einblicke in mögliche Unterschiede der existierenden Sicherheitsnormen (ICNIRP und IEEE) bei der Bewertung der Exposition durch niederfrequente Nahfeldquellen liefern.<br />
Letztendlich wird das Projekt auch dazu beitragen, dass die Mobilfunkindustrie die NF-Exposition reduzieren kann und die Mobilfunknutzer und Gesundheitsbehörden Empfehlungen zur gesamthaften Expositionsminderung, das heisst im NF- und HF-Bereich, erhalten.</em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=47348</link>
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<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 19:32:06 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Doris</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Interpretation ./. Fehlinterpretation (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der Knackpunkt ist jetzt:</p>
<p><span style="font-size:large;">Bei welchen Feldintensitäten passiert dies alles?</span></p>
</blockquote><p>&quot;Doris&quot; hat den Faden in der Hand behalten und <a href="index.php?id=46795" class="internal">&lt;hier&gt;</a> die Feldintensität genannt: 0,18 W/kg</p>
<p>Damit dürfen sich die Sendemastengegner aus dieser Diskussion verabschieden, denn dieser Wert ist außerhalb des Sicherheitsabstands von Sendemasten nicht zulässig. Maximal zulässig ist eine Immission von 0,08 W/kg, die tatsächlichen Werte liegen weit darunter, in 100 Meter Abstand zu einem Standardmasten ist die Immission in der Größenordnung von 0,00001 W/kg.</p>
<p>Auch diese Studie taugt damit nur begrenzt zum Panikmachen, denn wenngleich die Immission von 0,18 W/kg mit Sendemasten nichts zu tun hat, körpernah betriebene Funktechnik wie Handys bewirkt diese Immission mühelos.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=46816</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=46816</guid>
<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 15:22:15 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Studien aus dem NFP57 Projekt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich werde mich demnächst mal mit den Arbeiten auseinandersetzen und auch verfolgen, ob und wann sie veröffentlicht werden und dann darauf verlinken. </p>
</blockquote><p>So, die erste Arbeit ist nun veröffentlicht:</p>
<p><span style="color:#090;"><em>Abschätzung der Wirkungen eines intermittierenden elektromagnetischen UMTS-Feldes auf die Blut-Zirkulation in der menschlichen auditorischen Region unter Verwendung eines Nah-Infrarot-Systems.</em></span></p>
<p><span style="color:#090;"><em>Von: Spichtig S, Scholkmann F, Chin L, Lehmann H, Wolf M</em></span></p>
<p><span style="color:#090;"><em><strong>Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)</strong><br />
Während der Exposition bei 0,18 W/kg wurde ein signifikanter kurzzeitiger Anstieg (innerhalb von 80 s) bei Oxyhämoglobin und dem insgesamten Hämoglobin gefunden. Dieser war im Vergleich zur funktionellen Hirn-Aktivierung (4. Bedingung) relativ klein (ungefähr 17%). Eine signifikante Abnahme (mittelfristige Reaktion) von Deoxyhämoglobin wurde bei den Expositionen mit 0,18 und 1,8 W/kg nachgewiesen, die im Bereich von physiologischen Schwankungen lag. Die mittelfristige Herzfrequenz war bei 1,8 W/kg signifikant höher als bei Schein-Exposition. Die anderen Parameter zeigten keine signifikanten Wirkungen. <br />
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine intermittierende Exposition bei elektromagnetischen UMTS-Feldern kleine kurz- und mittelfristige Wirkungen auf die Hirndurchblutung und die Herzfrequenz hat.<br />
</em></span></p>
<p><a href="http://www.emf-portal.de/viewer.php?l=g&amp;aid=19371">Hier geht's zur Ausarbeitung im EMF-Portal</a></p>
<p><strong>Diskussionen im Forum zu speziell dieser Arbeit:</strong></p>
<p><a href="http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=45737#p45766">http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=45737#p45766</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=46795</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=46795</guid>
<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 17:48:15 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Doris</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Berichtigung: Schwangere &amp; Handystrahlung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Das steht zwar noch immer nicht mit 100 % Gewissheit fest, <a href="index.php?id=45744" class="internal">aber mit 99 %</a> <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/cool.gif" alt=":cool:" />.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Um die Restunsicherheit weg zu bekommen, habe ich soeben per E-Mail bei Dr. Nicolas Chavannes nachgefragt was Sache ist.</p>
</blockquote><p>Die Antwort von Nik Chavannes kam heute und ist eindeutig:</p>
<p><em>&quot;Ja, wie Sie richtig ausfuehren, laesst sich diese Studie und die Resultate NICHT auf Handies applizieren.&quot;</em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45947</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45947</guid>
<pubDate>Wed, 18 May 2011 21:51:30 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schwangere sollten sich vor Handystrahlung in Acht nehmen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span style="font-size:large;">Jetzt haben wir den Salat!</span></p>
<p>Unter der Titelzeile <a href="http://www.itmagazine.ch/artikel/art_details.cfm?aid=46708">Schwangere sollten sich vor Handystrahlung in Acht nehmen</a> wird jetzt prompt eine Fehlinterpretation der missverständlich formulierten NFP-57-Medienmitteilung verbreitet!</p>
</blockquote><p><strong>Nur die Titelzeile ist eine Fehlinterpretation.</strong><br />
Ärgerlich deshalb, weil über die Titelzeile die Botschaft übermittelt wird und der Leser durch die Titelzeile sich überhaupt entscheidet, ob er den ganzen Beitrag liest.</p>
<p>Im Text heißt es:</p>
<p><em>....Dabei haben sie festgestellt, dass die Exposition eines Fötus über den für die Allgemeinbevölkerung gültigen Grenzwerten zu liegen kommt, wenn die werdende Mutter maximalen Arbeitsplatzexpositionswerten ausgesetzt ist. &quot;Um eine übermässige Exposition der ungeborenen Kinder zu vermeiden, sollten die Produktstandards von technischen Geräten am Arbeitsplatz, insbesondere von Induktionskochherden, angepasst werden&quot;, schreiben die Studienverfasser.</em></p>
<p>______________________________________________________________</p>
<p>Als Vergleich...</p>
<p>Im <a href="http://www.nfp57.ch/files/downloads/NFP57-d.pdf">Synthesebericht</a> steht auf Seite 50 </p>
<p><em>Christ und Mitarbeiter charakterisierten die Exposition des Fötus gegenüber verschiedenen EMF Quellen. Detaillierte Computermodelle von Frauen während verschiedener Schwangerschaftsstadien beinhalteten elektrische Gewebeeigenschaften. Zu den Hauptergebnissen gehört, dass die beruflichen<br />
Expositionsgrenzwerte für schwangere Frauen zu hoch sind und dass einige Produktstandards (Induktionskochherde) zu SAR im Fötus führen können, die zu hoch sind.<br />
</em></p>
<p>Seite 20 steht</p>
<p><em>Getestet wurde die Exposition sowohl durch entfernte Feldquellen<br />
wie elektronische Warenüberwachungssysteme mit unterschiedlichen operationellen Frequenzbereichen, als auch durch Induktionskochherde oder durch Mobilfunkgeräte nahe am Bauch der Mutter.</em></p>
<p>und auf Seite 21..</p>
<p><em>Die wichtigsten Resultate zeigen, dass für Felder welche am Ort des Fötus mit den Referenzwerten für die Allgemeinheit konform sind, auch die Basisgrenzwerte in allen untersuchten Fällen eingehalten werden. Basierend auf den vorliegenden Resultaten kann diese Aussage jedoch als Folge von kleinen Sicherheitsmargen nicht verallgemeinert werden. Weitere Forschung ist notwendig, um die<br />
bestehenden Unsicherheiten besser zu verstehen. Wird die werdende Mutter dagegen maximalen Arbeitsplatzexpositionswerten (welche höher liegen als die Referenzwerte für die Allgemeinheit) ausgesetzt, kann die Exposition des Fötus über den Basisgrenzwerten für die Allgemeinheit liegen.<br />
Folglich sollten schwangere Frauen bei der Formulierung von Produktstandards speziell in Betracht gezogen werden. Einige Produktstandards müssen revidiert werden, da sie Expositionen zulassen, welche um einen Faktor 10 über den Grenzwerten liegen.</em></p>
<p>Ich gehe davon aus, dass Dr. Chavannes die Sache auf den Punkt bringen wird. Eine Aussage von den direkt Beteiligten ist immer gut.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45890</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45890</guid>
<pubDate>Tue, 17 May 2011 21:16:38 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Doris</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schwangere sollten sich vor Handystrahlung in Acht nehmen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das steht zwar noch immer nicht mit 100 % Gewissheit fest, <a href="index.php?id=45744" class="internal">aber mit 99 %</a> <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/cool.gif" alt=":cool:" />.</p>
</blockquote><p>Um die Restunsicherheit weg zu bekommen, habe ich soeben per E-Mail bei Dr. Nicolas Chavannes nachgefragt was Sache ist.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45863</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45863</guid>
<pubDate>Tue, 17 May 2011 10:46:57 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schwangere sollten sich vor Handystrahlung in Acht nehmen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Kommentar</strong>: Ich finde die obige Formulierung ausgesprochen unglücklich, weil verwirrend. Mir ist anhand des Textes nicht klar geworden, wovon hier überhaupt die Rede ist, von Handy-Immission (denkbar), Sendemasten-Immission (eher unwahrscheinlich) oder Kochfeld-Immission (wahrscheinlich).</p>
</blockquote><p><span style="font-size:large;">Jetzt haben wir den Salat!</span></p>
<p>Unter der Titelzeile <a href="http://www.itmagazine.ch/artikel/art_details.cfm?aid=46708">Schwangere sollten sich vor Handystrahlung in Acht nehmen</a> wird jetzt prompt eine Fehlinterpretation der missverständlich formulierten NFP-57-Medienmitteilung verbreitet!</p>
<p>Schwangere müssen sich wegen Grenzwertüberschreitung nicht vor Handys in Acht nehmen, sondern vor Induktionskochfeldern!</p>
<p>Das steht zwar noch immer nicht mit 100 % Gewissheit fest, <a href="index.php?id=45744" class="internal">aber mit 99 %</a> <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/cool.gif" alt=":cool:" />.</p>
<p>Leider wird die Falschmeldung unkommentiert auch bei <a href="http://www.hese-project.org/Forum/allg/index.php?id=1619">hese</a> verbreitet, anscheinend weiß es dort niemand besser.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45832</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45832</guid>
<pubDate>Mon, 16 May 2011 16:51:34 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Studien aus dem NFP57 Projekt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ob dies nun die richtige Studie ist, kann ich nicht sagen, einmal mehr ist die schwierige Zuordnung von Studien zu den Texten im NFP-57-Sythesebericht kein Anlass zu heller Freude. Ich wüsste jetzt auch nicht, wie wir aus diesem Dilemma herausfinden sollen.</p>
</blockquote><p>&quot;Fee&quot; trennt in ihrem Beitrag nicht zwischen Zitaten und eigenen Gedanken, sondern lässt irgendwie alles zusammenfließen. Das macht das Ganze insgesamt etwas schwieriger. Sie spricht verschiedene Sachen an. Auch mag das NFP57 Projekt anders oder sogar unübersichtlicher gestaltet sein, als das DMF. Aber man kommt schon durch.</p>
<p>Gehen Sie auf diese Seite ---&gt; <a href="http://www.nfp57.ch/d_index.cfm">http://www.nfp57.ch/d_index.cfm</a></p>
<p>dann klicken Sie links oben &quot;Projekte&quot; an ---&gt; <a href="http://www.nfp57.ch/d_forschung.cfm">http://www.nfp57.ch/d_forschung.cfm</a></p>
<p>Da finden Sie dann hinter den Links die entsprechenden Arbeiten. Ganz sicher ist, dass Martin Wolf die Sache mit der Hirndurchblutung untersucht hat  (geht aus der Seite hervor). Dr. Achermann hat die Gehirnströme im Wach- und Schlafzustand gemessen. Die bereits veröffentlichten Arbeiten finden sich, wie bereits im anderen Posting erwähnt bei der <a href="http://www.elmar.unibas.ch/elmar_neue_studien.html">ELMAR Datenbank</a>. </p>
<p>In Fachzeitschriften sind noch nicht alle Arbeiten veröffentlicht. </p>
<p>Es gibt eine Publikationsliste vom April 2011 (wird anscheinend regelmäßig aktualisiert). ----&gt; <a href="http://www.nfp57.ch/files/downloads/PublikationslisteNFP57_April.pdf">http://www.nfp57.ch/files/downloads/PublikationslisteNFP57_April.pdf</a></p>
<p>Dort sieht man, welche Studien wo bzw. ob sie bereits publiziert wurden.</p>
<p>Ich werde mich demnächst mal mit den Arbeiten auseinandersetzen und auch verfolgen, ob und wann sie veröffentlicht werden und dann darauf verlinken. Da sind schon ein paar interessante Sachen dabei, z.B. die Arbeit von Meike Mevissen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45810</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45810</guid>
<pubDate>Sun, 15 May 2011 20:57:04 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Doris</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Hans-U. Jakob: richtiger Riecher (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich meine, dass die Arbeit von Regel et al, auf die Sie verweisen nichts mit den Erkenntnissen zur Hirndurchblutung zu tun haben.</p>
</blockquote><p>Ich hatte im EMF-Portal lediglich nach Studien von Peter Achermann gesucht, zwölf gefunden und eine der frischeren ausgewählt, bei der das Stichwort &quot;Sleep EEG&quot; vorkommt. &quot;Sleep-EEG&quot; deshalb, weil sich &quot;Fee&quot; darauf bezogen hat (Sythesebericht Seite 46). Ob dies nun die richtige Studie ist, kann ich nicht sagen, einmal mehr ist die schwierige Zuordnung von Studien zu den Texten im NFP-57-Sythesebericht kein Anlass zu heller Freude. Ich wüsste jetzt auch nicht, wie wir aus diesem Dilemma herausfinden sollen.</p>
<p>Teilweise muss ich <a href="index.php?id=44537" class="internal">im nachhinein Hans-U. Jakob zustimmen</a>, der schon frühzeitig die Abweichung der Publikationspraxis des NFP 57 vom bewährten Verfahren des DMF bemängelt hat. Da hat der Gigherz-Präsident mal den richtigen Riecher gehabt. Denn selbst wenn die Studien jetzt frei zugänglich sind (Open Access) bleibt das Problem der Zuordnung einer Studie zu den davon getrennten Texten im Synthesebericht. Warum diese &quot;Entkopplung&quot; gemacht wurde, will mir nicht einleuchten, auch die Antworten von Alexander Borbély lösen das Rätsel nicht wirklich. Möglicherweise lagen den Autoren des Syntheseberichts noch keine vollständigen bibliografischen Angaben zu den Studien vor, dann hätten zur Orientierung mMn aber zumindest die Erstautoren genannt werden können.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45807</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45807</guid>
<pubDate>Sun, 15 May 2011 20:20:39 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Alles EHS, oder was? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Sollte an der These etwas dran sein, dass Elektrosensible gar nicht die HF der Handys spüren, sondern deren NF-Felder, </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Wieso bringen Sie dies eigentlich in Verbindung mit den Elektrosensiblen?</p>
</blockquote><p>Gute Frage. Überzeugte Elektrosensible sehen sich bekanntlich als Frühwarnsystem für irgendwelche biologischen EMF-Nebenwirkungen. Sozusagen auf dem Erdboden für Erdlinge als das, was früher die Kanarienvögel für Bergleute unter Tage waren.</p>
<p>Da rund 5 Mrd. Menschen allem Anschein nach keinerlei Probleme mit der Emission von Handys und erst recht nicht mit der von Sendemasten haben, vielleicht 500 Elektrosensible in aller Welt angeblich aber schon, stehen für mich EHS in der Schlange möglicher Betroffener immer ganz vorne an. Ist von biologischen Nebenwirkungen der EMF die Rede, sehe ich (anscheinend) zuerst den Kopf der Schlange.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45804</link>
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<pubDate>Sun, 15 May 2011 19:42:46 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Handy-Immission - Ist das die richtige Studie? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Leider habe ich heute nicht so viel Zeit, mich auf die Suche nach den SAR-Werten oder Feldstärken zu machen, vermutlich geht es hierbei um die Achermann-Studien.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Dafür hat es auf die Schnelle doch noch gereicht: <a href="http://www.emf-portal.de/viewer.php?aid=14993&amp;sid=8c97eb19f56a55999cccc6285ac79e5a&amp;sform=7&amp;pag_idx=0&amp;l=g">Pulsed radio-frequency electromagnetic fields: dose-dependent effects on sleep, the sleep EEG and cognitive performance</a></p>
</blockquote><p>
In der ELMAR Datenbank wurde aktuell der Synthesebericht und einige besondere interessante Studien daraus eingestellt.</p>
<p>-----&gt; <a href="http://www.elmar.unibas.ch/elmar_neue_studien.html">http://www.elmar.unibas.ch/elmar_neue_studien.html</a></p>
<p>Es wurden wohl auch noch nicht alle Arbeiten veröffentlicht, was eine Diskussion erschwert.</p>
<p>__________________________________________________</p>
<p>Aber zurück zum Einwand von &quot;Fee&quot;:</p>
<p>&quot;Fee&quot; zitiert einen Satz aus dem Synthesebericht, der auf Seite 46 steht und zwar den mit der Hirndurchblutung bei UMTS-Befeldung.</p>
<p>Ich meine, dass die Arbeit von Regel et al, auf die Sie verweisen nichts mit den Erkenntnissen zur Hirndurchblutung zu tun haben. Wenn Sie auf <a href="http://www.nfp57.ch/files/downloads/NFP57-d.pdf">Seite 46 des Syntheseberichtes</a> die beiden kurzen Absätze zu den Effekten auf das Gehirn durchlesen, sind Sie schlauer. </p>
<p>Außerdem steht auf <a href="http://www.nfp57.ch/files/downloads/NFP57-d.pdf">Seite 49 des genannten Berichtes</a> </p>
<p><em>Frühere Untersuchungen über die Auswirkungen von HF EMF auf die Hirndurchblutung wurden durch Wolf und Mitarbeitern mithilfe von Infrarotspektroskopie bestätigt. Obschon ein UMTSmobilfunkantennenähnliches<br />
Signal verwendet wurde, war die Wirkung vergleichbar zu derjenigen<br />
von Mobilfunktelefonen. Die Abwesenheit einer Dosis-Wirkungsbeziehung ist verwirrend und muss weiter untersucht werden.</em></p>
<p>Etwas mehr Durchblick hat man, wenn man die Zusammenfassung <a href="http://www.nfp57.ch/files/downloads/NFP57-d.pdf">ab Seite 49 zu den Wirkungen auf das Gehirn liest.</a></p>
<p>Die zentrale Frage jedoch, um welche Feldintensitäten es sich handelt, ist auch hier gegeben. Es sind immer Feldstärken, die mit denen, unter denen die überzeugten EHS angeblich so starke Symtpome entwickeln, nichts zu tun haben.<br />
(siehe die <a href="http://www.emf-portal.de/viewer.php?aid=13965&amp;sid=e0fbbd50d20a3f9d499030391bd0b779&amp;sform=7&amp;pag_idx=0&amp;l=g">Arbeit von Wolf et al</a> aus dem Jahre 2006 zu der Hirndurchblutung. Ob das die angesprochene Bestätigung der früheren Untersuchungen ist, oder aber ob es eine ganz neue Studie von Wolf gibt, die diese Ergebnisse aus dem Jahre 2006 bestätigen, weiß ich im Moment noch nicht)</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 14 May 2011 14:37:26 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Doris</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Interpretation ./. Fehlinterpretation (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die verallgemeinernde Dokumentation des NFP 57 macht Leuten wie uns die Suche danach leider nicht gerade leicht, die öffentliche Dokumentation der Studien im DMF, ich wiederhole mich, ist da wesentlich ergiebiger. Vielleicht könnten ja einmal Sie auf Spurensuche gehen ...</p>
</blockquote><p>Betreffend fehlende Studienberichte sind wir uns schon einmal einig. Vielleicht vernimmt man an der Orientierung vom 20. Mai noch weiteres. Interessant könnte es nun sein, solche Untersuchungen, die etwas gefunden haben mit EHS und niedrigeren Befeldungen durchzuführen.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 14 May 2011 11:50:30 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Fee</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Handy-Immission (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>[Spatenpauli] Die Exposition liegt auf einem derart hohen Niveau, dass keinerlei Zusammenhang mit Mobilfunk-Sendemasten oder DECT-Basisstationen oder dergleichen zu erkennen ist!</p>
</blockquote><p>Sehe ich auch so.</p>
<p>Der Versuch wurde bei Intensitäten von 0,2W/kg und 5W/kg durchgeführt.<br />
Im Fernfeld einer Basisstation müßte die Leistungsflußdichte 25 W/m² bzw 620 W/m² betragen, um diese SAR Werte hervorzurufen, bzw in &quot;baubiologischen&quot;  Einheiten: 25.000.000 µW/m² bis 620.000.000 µW/m².</p>
<p>Unter &quot;Hauptergebnisse der Studie&quot; ist zu lesen:</p>
<blockquote><p>[Studientext] Insgesamt deckten die Ergebnisse erste Hinweise auf eine Dosis-Wirkungs-Beziehung zwischen der Stärke elektromagnetischer Felder und ihrer Wirkungen auf die Gehirn-Physiologie auf.</p>
</blockquote><p>Das heißt für mich, daß die beobachteten Effekte mit geringer werdendem SAR verschwinden, was m.M.n. auch zu erwarten ist.</p>
<p>Da die Aussendung gepulst war und in der Wissenschaft bei der Angabe von SAR üblicherweise &quot;average over mass&quot;  angegeben wird, entspricht dies bei einer 1/8 gepulsten Aussendung einem &quot;peak-SAR&quot; von 1,6W/kg bzw 40W/kg , bzw. &quot;Peak&quot;-Leistungsflußdichten von 200.000.000 µW/m² bis 5.000.000.000 µW/m² <br />
Darauf weise ich an dieser Stelle hin, weil EHS und Baubiologen ja nur &quot;peak&quot; messen und  angeblich schon bei einem Milliardstel dieser Werte Beeinträchtigungen geltend machen.</p>
<p>Expositionswerte auf die &quot;Praxis&quot; bezogen:<br />
Eine Strahlungsleistungsdichte von 10W/m² (Mittelwert) verursacht ein SAR von ca. 0,08W/kg.<br />
Eine Überschreitung der Strahlungsleistungsdichte von mehr als 10mW/m² in Gebäuden, entsprechend einem SAR von ca 0,00008W/kG , ist schon eine seltene Ausnahme. Das ist 2.500 mal weniger, als der untere Expositionswert (0,2W/kg) in der o.g. Studie.<br />
Der von einer DECT Basis (Kontrollkanal) hervorgerufene SAR in 50cm Abstand liegt bei maximal 0,000008W/kg. <br />
Das ist sogar 25.000 mal weniger, als der untere Expositionswert in der o.g. Studie.  <br />
In 3 Metern Abstand zur DECT Basis liegt der SAR sogar 100.000-fach unter dem in der Studie angegebenen (unteren)  Wert von 0,2W/kg.</p>
<p>Die Wahrscheinlichkeit, daß es  Herr von Klitzing gelingt, bei derart geringen Leistungsflußdichten einen Effekt wissenschaftlich fundiert <em>nachzuweisen</em>, ist m.M.n. geringer als ein  6er im Lotto.<br />
Meiner Meinung nach produziert sein EHS-Test nichts anderes als quasi zufällige Ergebnisse und Confounder, z.B. weil der Proband aufgrund des dilettantischen Versuchsaufbaus das Einstecken der DECT Basis mitbekommt (akustisch oder optisch).</p>
<p>K</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45769</link>
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<pubDate>Sat, 14 May 2011 10:28:10 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Handy-Immission (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Leider habe ich heute nicht so viel Zeit, mich auf die Suche nach den SAR-Werten oder Feldstärken zu machen, vermutlich geht es hierbei um die Achermann-Studien.</p>
</blockquote><p>Dafür hat es auf die Schnelle doch noch gereicht: <a href="http://www.emf-portal.de/viewer.php?aid=14993&amp;sid=8c97eb19f56a55999cccc6285ac79e5a&amp;sform=7&amp;pag_idx=0&amp;l=g">Pulsed radio-frequency electromagnetic fields: dose-dependent effects on sleep, the sleep EEG and cognitive performance</a></p>
<p>Die Exposition liegt auf einem derart hohen Niveau, dass keinerlei Zusammenhang mit Mobilfunk-Sendemasten oder DECT-Basisstationen oder dergleichen zu erkennen ist!<br />
Zumindest diese Studie, &quot;Fee&quot;, können Sie daher in keiner Weise als Belastungszeugen für die Beschwerden von überzeugten Elektrosensiblen verwenden.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45768</link>
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<pubDate>Sat, 14 May 2011 09:54:52 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Interpretation ./. Fehlinterpretation (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Im Synthesebericht ist z.B. auf S. 46 zu lesen:<br />
Wie auch bei der durch EMF induzierten Veränderung des Schlaf EEG stellt die Tatsache, dass EMF die Hirndurchblutung beeinflussen, eine hinreichenden Grund für die Fortsetzung der entsprechenden Forschung dar. Und was macht denn Prof. Belpomme bei Betroffenen anders, als die Hirndurchblutung mittels Encephaloscan zu untersuchen, mit entsprechenden Unterschieden von Betroffenen zu Unbetroffenen und Betroffenen an elektrosmogbelasteten und wenig belasteten Orten.</p>
</blockquote><p>So weit so gut, &quot;Fee&quot;.</p>
<p>Der Knackpunkt ist jetzt:</p>
<p><span style="font-size:large;">Bei welchen Feldintensitäten passiert dies alles?</span></p>
<p>Leider ist Seite 46 des Syntheseberichtes dazu gar nicht ergiebig, die Formulierungen sind so schwammig, dass sich alles und nichts dort hinein interpretieren lässt, es werden keine Werte der Immission genannt. Für mich unverständlich, spielen solche Verallgemeinerungen den sogenannten &quot;Schutzorganisationen&quot; Fehlinterpretationen doch geradezu in die Hände. Immissionswerte aber brauchen wir unbedingt, um die Ergebnisse mit den Behauptungen von EHS vergleichen zu können, bereits auf schwächste Felder zu reagieren, in Ihrem Fall z.B. auf eine meterweit von Ihnen entfernte DECT-Basis. Doch, wurden die oben beschrieben Effekte bei wesentlich stärkeren Feldern beobachtet (Handy), dann können EHS diese Ergebnisse gerade eben nicht für sich reklamieren. Sie sind doch lange genug dabei, &quot;Fee&quot;, länger noch als ich, dennoch kümmern Sie sich nicht um solche Zusammenhänge, Sie differenzieren nicht, sondern begnügen sich mit Pauschalisierungen. Das finde ich ausgesprochen schlecht, Sie setzen sich damit dem Vorwurf aus, möglicherweise völlig unbegründete Ängste zu schüren.</p>
<p>Leider habe ich heute nicht so viel Zeit, mich auf die Suche nach den SAR-Werten oder Feldstärken zu machen, vermutlich geht es hierbei um die Achermann-Studien. Die verallgemeinernde Dokumentation des NFP 57 macht Leuten wie uns die Suche danach leider nicht gerade leicht, die öffentliche Dokumentation der Studien im DMF, ich wiederhole mich, ist da wesentlich ergiebiger. Vielleicht könnten ja einmal Sie auf Spurensuche gehen ...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45767</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45767</guid>
<pubDate>Sat, 14 May 2011 09:37:01 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>UMTS-Handys 100-mal strahlungsärmer als GSM, aber... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wieso bringen Sie dies eigentlich in Verbindung mit den Elektrosensiblen?</p>
</blockquote><blockquote><p>Ich wundere mich sowieso seit geraumer Zeit, dass mögliche biologische Wirkungen, nahezu ausschließlich bei hohen Handyexpositionen mehr oder weniger ein Jubelschrei bei den EHS und vor allen Dingen deren Fürsprecher auslöst. ...</p>
</blockquote><blockquote><p>Vielleicht sehe <em>ich</em> das falsch, aber all die Forschung zu evtl. Auswirkungen der Handystrahlung hat mit EHS sehr wenig bzw. eigentlich nichts zu tun. Zwar wurden in die Schlafstudien auch speziell EHS mit einbezogen, aber die haben auch nichts mehr oder weniger gespürt als Nicht-EHS. Eine Bestätigung einer existierenden Elektrosensibilität vom Zwicken im großen Zeh bis hin zum Libidoverlust sehe ich nach all dem was ich so lese durch die aktuellen Erkenntnisse auf jeden Fall nicht. Eine Bestätigung biologischer Wirkungen unterhalb der Grenzwerte ist nicht gleichbedeutend mit der Existenz von Elektrosensibilität in Zusammenhang mit EMF.</p>
</blockquote><blockquote><p>Es wäre mir durchaus recht, wenn mich jemand berichtigen würde, wenn ich das falsch bewerte.</p>
</blockquote><p>Im Synthesebericht ist z.B. auf S. 46 zu lesen:<br />
Wie auch bei der durch EMF induzierten Veränderung des Schlaf EEG stellt die Tatsache, dass EMF die Hirndurchblutung beeinflussen, eine hinreichenden Grund für die Fortsetzung der entsprechenden Forschung dar. Und was macht denn Prof. Belpomme bei Betroffenen anders, als die Hirndurchblutung mittels Encephaloscan zu untersuchen, mit entsprechenden Unterschieden von Betroffenen zu Unbetroffenen und Betroffenen an elektrosmogbelasteten und wenig belasteten Orten. Dann steht weiter im Bericht auf S. 46: Es wäre jedoch verfrüht, die Möglichkeit auszuschliessen, dass die HF Exposition in einem besonders empfindlichen Teil der Bevölkerung zu Gesundheitsstörungen führen kann. Dieser beim Forschungsprogramm nicht gefunden sein sollender Zusammenhang zwischen HF Exposition und Krankheit, eine spezielle Studie zu EHS wurde ja leider nicht gemacht, stützt sich doch vor allem auf die Röösli-Studie mit dem Gebrauch von Exposimeter, andere ähnliche Studien wie die Hutter-Studie zeigen andere Ergebnisse und eine genaue Analyse der Gründe ist nicht möglich, da die Forschungsberichte obwohl vorhanden, noch nicht herausgegeben werden.</p>
<p>Dann weiteres Interessantes auf S. 48:<br />
Das verzögerte Auftreten von HF EMF induzierten Veränderungen deutet darauf hin, dass Exposition möglicherweise eine Kette von Ereignissen auslöst. Diese Zeitverzögerung ist auch etwas, was Betroffene an manchen Provo-Studien mit z.B. 3 x 10 Min bemängeln.<br />
Dann: Darüber hinaus deutet die Tatsache, dass nur periodische Exposition eine Wirkung hat, auf die Beteiligung von komplexen zellulären Prozessen hin.<br />
Zusammenfassend dokumentieren die Untersuchungen zur Hirnphyiologie und Zellbiologie nicht nur Auswirkungen auf EMF, sie machten darüber hinaus auch erste Schritte zur Aufklärung der zugrundeliegenden Wirkungsmechnanismen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45766</link>
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<pubDate>Sat, 14 May 2011 05:50:34 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Fee</dc:creator>
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