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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>PISA-Studie: SchülerInnen erkennen Fake-News schlecht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Eine zusätzliche Auswertung von Daten aus der aktuellen PISA-Studie zeigt: Knapp die Hälfte der befragten Jugendlichen fühlt sich nicht in der Lage, Informationen im Internet auf ihre Qualität zu beurteilen. Im OECD-Vergleich schneidet Deutschland damit schlechter ab als der Durchschnitt. SCHAU HIN! hat sich die Ergebnisse genauer angeschaut.</strong></span><br />
 <br />
Die PISA-Studie wird alle drei Jahre, ab 2025 alle vier Jahre, in über 80 Ländern durchgeführt. Befragt werden hierfür 15-Jährige, die seit mindestens einem Jahr eine Schule im entsprechenden Land besuchen. Neben den regulären Fragen zu ihren Kenntnissen in den Bereichen Mathematik, Lesen und Naturwissenschaft wurde in der jüngsten Studie 2022 auch die Nutzung digitaler Medien miterfasst. Ein ForscherInnenteam der Technischen Universität München hat diese Zahlen nun ausgewertet.</p>
<p>Das Ergebnis: Etwas mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der Jugendlichen gaben an, problemlos Informationen im Internet zu finden. Aber nur knapp die Hälfte (47 Prozent) fühlt sich in der Lage, die Qualität dieser Informationen zu beurteilen. Circa 60 Prozent vergleichen dazu verschiedene Quellen. Rund ein Drittel der Befragten teilt außerdem Information direkt auf Social Media, ohne sie vorher auf Richtigkeit zu überprüfen.</p>
<p>Mit diesen Zahlen liegt Deutschland etwas unter dem Durchschnitt der OECD-Staaten: Insgesamt gaben rund 51 Prozent aller Jugendlichen an, Informationen fundiert beurteilen zu können. Im OECD-Durchschnitt vergleichen außerdem 72 Prozent der Befragten verschiedene Informationsquellen. <a href="https://www.schau-hin.info/news/pisa-studie-schuelerinnen-erkennen-fake-news-schlecht">weiter ...</a></p>
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<pubDate>Sat, 11 Jul 2026 20:55:08 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Gast</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Metastudie ergibt: Bildung schützt vor Fake-News nicht</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Eine im Fachjournal PNAS veröffentlichte Metaanalyse &quot;Susceptibility to online misinformation: A systematic meta-analysis of demographic and psychological factors&quot; (<a href="https://www.pnas.org/doi/pdf/10.1073/pnas.2409329121?download=true">Volltext</a>) liefert differenzierte Antworten auf die Frage, wer besonders anfällig für Online-Falschinformationen ist. Die Autoren werteten 31 Experimente mit 11&#039;561 US-Teilnehmern und insgesamt 256&#039;337 Einzelurteilen zu wahren und falschen Nachrichtenüberschriften aus. Bemerkenswert ist vor allem die saubere Trennung zwischen der Fähigkeit, wahre von falschen Meldungen zu unterscheiden, und einer allgemeinen Neigung, Nachrichten eher zu glauben oder eher zu misstrauen.</strong></span> <br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Zwei Fähigkeiten, die häufig verwechselt werden</span></p>
<p>Die Autoren unterscheiden erstmals konsequent zwischen der <em>Unterscheidungsfähigkeit</em> (discrimination ability), also der Fähigkeit, wahre von falschen Meldungen zu unterscheiden, und der <em>Antworttendenz</em> (response bias), also der allgemeinen Neigung, Nachrichten eher für wahr oder eher für falsch zu halten. Diese Unterscheidung ist wichtig. Wer besonders misstrauisch ist, erkennt zwar mehr Falschmeldungen, stuft aber gleichzeitig auch mehr wahre Meldungen fälschlich als falsch ein. Umgekehrt führt eine hohe Gutgläubigkeit dazu, dass zwar mehr wahre Meldungen akzeptiert werden, aber eben auch mehr Falschmeldungen.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Ältere schneiden besser ab als Jüngere</span></p>
<p>Ein Ergebnis dürfte viele überraschen: Ältere Teilnehmer konnten wahre und falsche Nachrichten besser unterscheiden als jüngere. Gleichzeitig waren sie vorsichtiger und neigten dazu, Meldungen eher kritisch zu beurteilen. Die verbreitete Annahme, ältere Menschen seien wegen geringerer digitaler Kompetenz besonders anfällig für Desinformation, bestätigt diese Untersuchung daher nicht.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Analytisches Denken hilft</span></p>
<p>Der stärkste psychologische Schutzfaktor war ein ausgeprägtes analytisches Denkvermögen (gemessen mit dem Cognitive Reflection Test). Teilnehmer mit hohen Werten unterschieden wahre und falsche Nachrichten zuverlässiger und zeigten ebenfalls eine eher vorsichtige Grundhaltung gegenüber Meldungen.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Bildung allein schützt nicht</span></p>
<p>Entgegen einer verbreiteten Erwartung führte ein höherer formaler Bildungsabschluss nicht zu einer besseren Fähigkeit, wahre von falschen Nachrichten zu unterscheiden. Höher Gebildete zeigten lediglich eine leicht stärkere Tendenz, Nachrichten grundsätzlich für wahr zu halten. Die Autoren sehen darin einen Hinweis, dass klassische Bildung allein Medienkompetenz im digitalen Raum offenbar nicht garantiert.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Politische Identität beeinflusst Urteile</span></p>
<p>In den ausgewerteten US-Studien erzielten Teilnehmer mit demokratischer Parteipräferenz im Mittel eine höhere Unterscheidungsfähigkeit als republikanische Teilnehmer. Gleichzeitig zeigte sich auf beiden Seiten derselbe psychologische Mechanismus: Nachrichten, die zur eigenen politischen Überzeugung passten, wurden eher als wahr eingestuft, widersprechende Meldungen eher als falsch. Die Autoren interpretieren dies als Ausdruck ideologischer Voreingenommenheit, nicht als Beleg für eine grundsätzlich bessere oder schlechtere Urteilsfähigkeit einer politischen Gruppe.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Vertrautes wirkt glaubwürdiger</span></p>
<p>Ein besonders robuster Befund betrifft den sogenannten Vertrautheitseffekt: Nachrichten, die den Teilnehmern bereits bekannt vorkamen, wurden deutlich häufiger für wahr gehalten – unabhängig davon, ob sie tatsächlich wahr oder falsch waren. Wiederholung erhöht also die Glaubwürdigkeit.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Quellenangaben helfen</span></p>
<p>Wurde zusammen mit einer Überschrift auch deren Quelle angezeigt, verbesserte sich die Fähigkeit der Teilnehmer, wahre und falsche Meldungen zu unterscheiden. Dieser Effekt war insbesondere bei republikanischen Teilnehmern ausgeprägter.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Einordnung</span></p>
<p>Die Studie ist methodisch bemerkenswert, weil sie zahlreiche frühere Einzelstudien gemeinsam auswertet und dabei die häufig vermischten Konzepte &quot;Trefferquote&quot; und &quot;Antworttendenz&quot; sauber voneinander trennt. Allerdings gilt auch eine wichtige Einschränkung: Alle ausgewerteten Untersuchungen stammen aus den USA und verwenden überwiegend kurze Nachrichtenüberschriften statt vollständiger Artikel. Die Ergebnisse lassen sich deshalb nicht ohne Weiteres auf andere Länder oder auf den alltäglichen Medienkonsum übertragen.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 11 Jul 2026 20:37:11 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>KI</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Sedlmair trifft Meier auf Radio Maria (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69542">hier nachzulesen ist</a>, gab es schon 2019 eine Verbindungslinie zwischen dem gläubigen Katholiken Christian Sedlmair und der funkenden Uhrmacherin Rebekka Meier, inzwischen amtierende Präsidentin des Vereins &quot;Schutz vor Strahlung&quot;.</p>
<p>In den Programmarchiven der Radio Maria Weltfamilie ist Christian Sedlmair als Sprecher, Gestalter und Moderator von theologischen und spirituellen Sendungen (etwa zu katechetischen Themen wie &quot;Der Heilige Geist&quot;) bekannt. Das behauptet die KI von Google, ob das zutreffend ist, kann ich nicht beurteilen.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 11 Jul 2026 17:24:16 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>W-Lan-Router bringt in 1 Minute Gesichtshaut zum Brennen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Kürzlich war ich ein paar Tage in Südtirol in einem Hotel, in dem ich schon vor 5 Jahren war und das ich damals als relativ gut empfand. Ich bekam ein schönes Zimmer mit wunderschöner Aussicht. Ich stellte meinen Koffer ab, ging ans Fenster, der Aussicht wegen und verließ das Zimmer sofort wieder. Eine helle Katastrophe! Innerhalb von einer Minute begann die Haut im Gesicht und an den Armen, wo ich ja nun keinen Strahlenschutz trage, zu brennen, die Augen brannten, schrillster Kopfschmerz, Schwindel, sofortige Benommenheit, Schweißausbrüche. Ich lief zur Rezeption und sagte, dass es doch vor 5 Jahren gut war, und jetzt muß ich sogar um ein anderes Zimmer bitten. Ja, nun haben wir WLAN, wir sind ein wenig moderner geworden. Wo denn die Router seien wollte ich wissen. Man hatte keine Ahnung. Aber eine Dame verschwand und kam nach 10 Minuten wieder und meldete, dass ein Router exakt im Raum unter meinem Zimmer sei. Ich bekam sofort ein anderes, dort war es besser, aber leider nicht mehr so gut wie früher. Wohlgemerkt, Messgerät hatte ich keines dabei, ich bin mein eigenes!</em></p>
<p><strong>Quelle</strong>: <a href="https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=58878#p58878">https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=58878#p58878</a><br />
<strong>Jahr</strong>: 2011<br />
<strong>Erzählerin</strong>: Eva W. aus O. in M.</p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Üblicherweise sind W-Lan-Router nicht in Hotelzimmern montiert, sondern in Gängen, Fluren oder Hauswirtschaftsräumen. Hotels, Pensionen und Ferienunterkünfte weisen meist schon an der Eingangstür deutlich darauf hin, wenn W-Lan verfügbar ist, ein Messgerät ist dazu nicht erforderlich.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75738</link>
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<pubDate>Sat, 11 Jul 2026 16:47:51 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Verspannte und errötende Kopfhaut (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Auch ich habe diese &quot;Begabung&quot; [gemeint ist die angebliche Feldwahrnehmung &quot;Elektrosensibler&quot;; Anm. Postingautor]: in meinem Fall verspannt sich bei z.B. WLAN/DECT Exposition die Kopfhaut, bei längerer Belastung errötet sie sich und es kommen noch weitere Symptome hinzu.</em></p>
<p><strong>Quelle</strong>: <a href="https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=59002#p59002">https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=59002#p59002</a><br />
<strong>Jahr</strong>: 2011<br />
<strong>Erzähler</strong>: Gigaherz-Forumteilnehmer &quot;marcel&quot;</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75737</link>
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<pubDate>Sat, 11 Jul 2026 16:30:10 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Storch besucht Funk</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.schwarzwaelder-bote.de/lokales/rottweil/bilder-aus-rottweil-wenn-ploetzlich-ein-storch-ins-wartezimmer-spaziert-79289162.html?utm_content=plus&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Schwabo7+am+Morgen+-+Newsletter_Thursday,+July+9,+2026&amp;brand=">Man möchte es nicht für möglich halten, doch Fotos belegen den Besuch des Storchs bei Funk</a>. <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/tongue.png" alt=":-P" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75736</link>
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<pubDate>Sat, 11 Jul 2026 10:13:11 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>HUJs Irrtümer (24): Wirtschaftswissenschaft (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Behauptung</strong>: <em>Obschon BERENIS, die offizielle Beratergruppe des Bundesrates bereits in ihrem Sondernewsletter vom  Januar 2021 öffentlich bekanntmachte, dass Mobilfunkstrahlung bereits im Bereich  der Schweizer Vorsorge-Grenzwerte zelluläre und subzelluläre schädliche Effekte, wie Schäden am Erbgut hervorrufen kann, behauptet in der Sendung Echo der Zeit vom 29.Juni 2026 die Wirtschaftsredaktion von srf, ausser einem klitzekleinen Häuchlein von Erwärmung gebe es da nichts.</em><br />
<strong>Quelle</strong>: <a href="https://www.gigaherz.ch/srf-misst-mobilfunkstrahlung-mit-dem-thermometer/">SRF misst Mobilfunkstrahlung mit dem Thermometer</a><br />
<strong>Jahr</strong>: 2026</p>
<p><strong>Berichtigung</strong>: Um die Faktentreue von Hans-U. Jakob war es noch nie gut bestellt, seine größte Schwäche zieht sich wie ein roter Faden durch alle seine Behauptungen: Er gibt seine verzerrte persönliche Wahrnehmung von Sachverhalten als Tatsachen aus. Damit betrügt er sich selbst und andere seit Jahrzehnten.</p>
<p>Diesmal verdreht Jakob die Aussagen des <a href="https://www.bafu.admin.ch/de/berenis-newsletter-de">Berenis-Sondernewsletters vom Januar 2021</a>, in dem seine oben zitierte Behauptung eben gerade nicht zu lesen ist. Die zitierte Behauptung gibt den Berenis-Newsletter nicht zutreffend wieder, sie verändert den Aussagegehalt in mehrfacher Hinsicht:</p>
<p>► Aus Hinweisen werden scheinbar gesicherte Tatsachen.<br />
► Hinweise auf oxidativen Stress werden mit nachgewiesenen gesundheitsschädlichen beziehungsweise genotoxischen Wirkungen gleichgesetzt, obwohl Berenis ausdrücklich darauf hinweist, dass oxidativer Stress nicht per se gesundheitsschädlich ist.<br />
► Befunde aus Tier- und Zellstudien sowie einzelne Beobachtungen zu DNA-Schäden werden verallgemeinert und als gesicherte Aussage über die Wirkung von Mobilfunkstrahlung bei Einhaltung der Schweizer Anlagegrenzwerte dargestellt.</p>
<p>Besorgniserregend falsch ist auch Jakobs Quellenangabe &quot;<em>die Wirtschaftsredaktion von srf</em>&quot;, denn die von ihm angegriffene SRF-Redakteurin Anita Vonmont arbeitet nicht im Ressort <em>Wirtschaft</em>, sondern im Ressort <em>Wissenschaft</em>! (<a href="https://www.srf.ch/wissen/weltraum/moegliches-leben-auf-der-venus-wissenschaftsredaktorin-das-sind-keine-kleinen-maennchen?utm_source=chatgpt.com">Quelle</a>)</p>
<p>Ich habe mir die rd. <a href="https://www.srf.ch/audio/echo-der-zeit/5g-strahlung-laesst-sich-mit-einer-handy-app-messen?partId=JyT8o5tp50sAxlhaJ_-jyKNWEkI#autoplay">acht Minuten des Podcasts</a> angehört und keine Lachkrämpfe bekommen. Nur einmal stutzte ich ab Minute 2:06, als Frau Vonmont die momentane Exposition durch das Smartphone (20 mW/kg) zuerst korrekt in Bezug zur EU-Grenzwertempfehlung (2 W/kg) setzt, dann aber spricht sie davon, die 20 mW/kg wären 10 Prozent des strengeren Schweizer Grenzwerts für sensible Orte. Diese Darstellung ist mir neu. Wenn von strengeren Schweizer Grenzwerten die Rede ist, war bislang ausnahmslos vom Ganzkörpergrenzwert (0,08 W/kg) abgeleiteten Referenzwerten die Rede (4 V/m bis 6 V/m) und nicht von SAR-Werten. Dass die 10-Prozent-Wertung von Vonmont falsch ist, kann ich mit Sicherheit nicht sagen. Da sie ausdrücklich von &quot;sensiblen Orten&quot; spricht, liegt jedoch die Vermutung nahe, dass sie auf die Schweizer Anlagegrenzwerte anspielt. In diesem Fall erscheint es mir methodisch fragwürdig, die lokale Exposition durch ein Smartphone unmittelbar mit den für ortsfeste Sendeanlagen geltenden Anlagegrenzwerten zu vergleichen.</p>
<p>Auch Jakob stört sich an der besagten Passage des Podcasts, ich halte die Ausführungen des <em>Zauberers von Lanzenhäusern</em> allerdings schon deshalb für nicht der Rede wert, weil er ansatzlos auf unzulässige Weise von der ihm unheimlichen SAR auf die ihm vertraute elektrische Feldstärke wechselt und daraus wirre Schlüsse ableitet.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71375">Gigaherz: &quot;Es ist aus und vorbei&quot;</a><br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=73922">Etain-Projekt will Handynutzer zu Bürgerwissenschaftlern machen</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75735</link>
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<pubDate>Sat, 11 Jul 2026 10:00:38 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gigaherz mit neuem Vizepräsidenten (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Da schau her, Christian Sedlmair ist auch Vizepräsident des &quot;Dachverbands&quot; <a href="https://www.funkstrahlung.ch/kontaktformular">funkstrahlung.ch</a>. Die zunehmende Ämterkonzentration auf wenige Personen sehe ich als sichtbare Folge eines Schrumpfungsprozesses der eidgenössischen Anti-Mobilfunkszene.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 15:18:45 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>In eigener Sache: Formatierungsfehler bei Zwischenüberschriften</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Upgrade der Forumscripts ist die korrekte Formatierung von Zwischenüberschriften auf der Strecke geblieben. Zwischenüberschriften werden derzeit ohne größere Schrift wie normaler Fließtext angezeigt. Sobald der Fehler behoben ist, werden Zwischenüberschriften automatisch wieder mit größerer Schrift angezeigt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75733</link>
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<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 11:17:39 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mobilfunkstudie: Sind mehr Mikrokerne bei Kindern dramatisch?</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Eine jetzt als Accepted Manuscript bei Scientific Reports <a href="https://www.nature.com/articles/s41598-026-60822-1#article-info">veröffentlichte Studie</a> aus Malaysia dürfte in der Anti-Mobilfunkszene auf reges Interesse stoßen. Die Autoren berichten über einen statistischen Zusammenhang zwischen der an Schulen gemessenen Hochfrequenzexposition und der Häufigkeit von Mikrokernen in Wangenschleimhautzellen von Grundschulkindern. Wer daraus einen dramatischen Nachweis gesundheitlicher Schäden ableiten möchte, wird allerdings vom Original-Studienbericht ausgebremst.</strong></span><br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Was wurde untersucht?</span></p>
<p>Die Forscher untersuchten 200 Kinder aus acht Grundschulen. An den Schulen wurde die Umgebungs-HF-Exposition (Leistungsflussdichte) gemessen. Als Expositionsparameter dienten sowohl diese Messwerte als auch die Entfernung der Schulen zur nächstgelegenen Mobilfunkbasisstation. Allerdings ist seit langem bekannt, dass sich allein aus dem Abstand eines Messpunkts zu einer Mobilfunkbasisstation im Bereich von bis zu etwa 300 Meter (Nahbereich) das Ausmaß einer HF-Exposition nicht zuverlässig abschätzen lässt gemäß der Regel: Je größer der Abstand, desto kleiner die Exposition. </p>
<p>Anschließend bestimmten die Wissenschaftler die Häufigkeit sogenannter Mikrokerne (Micronuclei, MN) in Wangenschleimhautzellen der Kinder. Mikrokerne gelten als Biomarker für genomische Instabilität beziehungsweise chromosomale Schäden.</p>
<p>Die Autoren fanden einen statistischen Zusammenhang: Mit zunehmender Entfernung zur Basisstation nahm die gemessene HF-Exposition ab, während höhere gemessene HF-Werte mit einer höheren Mikrokernhäufigkeit assoziiert waren. Dieser Zusammenhang blieb nach statistischer Berücksichtigung verschiedener Einflussgrößen – unter anderem Alter, Geschlecht, BMI, Passivrauchen, Frühstücksgewohnheiten, körperliche Aktivität und Gerätebesitz – bestehen.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Was bedeuten mehr Mikrokerne?</span></p>
<p>Eine erhöhte Mikrokernhäufigkeit ist zunächst kein Krankheitsnachweis. Sie bedeutet auch nicht, dass die betroffenen Kinder Krebs entwickeln oder bereits gesundheitlich geschädigt sind.</p>
<p>Der Mikrokerntest wird seit vielen Jahren als empfindlicher Biomarker verwendet, um Hinweise auf genomische Instabilität zu erhalten. Aus dem Ergebnis allein lässt sich jedoch weder auf die Ursache der Mikrokerne noch auf konkrete gesundheitliche Folgen für einzelne Personen schließen.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Was die Autoren ausdrücklich betonen</span></p>
<p>Erwähnenswert ist, dass sämtliche gemessenen HF-Pegel deutlich unter den geltenden ICNIRP-Grenzwerten lagen. Ebenso deutlich weisen die Autoren darauf hin, dass ihre Untersuchung eine Querschnittsstudie ist. Solche Studien können statistische Zusammenhänge aufzeigen, erlauben aber keine Aussagen über Ursache und Wirkung.</p>
<p>Deshalb bezeichnen die Autoren ihre Ergebnisse ausdrücklich als „exploratory and hypothesis-generating“ – also explorativ und zur Generierung neuer Hypothesen geeignet. Sie fordern selbst prospektive Längsschnittstudien mit individueller Expositionsmessung und weiteren Biomarkern, um die biologische Bedeutung ihrer Beobachtungen zu klären.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Eine wichtige Einschränkung</span></p>
<p>Die statistischen Analysen beruhen auf Messungen an lediglich acht Schulen. Zwar wurde dieser Umstand durch ein Mixed-Effects-Modell berücksichtigt, die Autoren nennen die geringe Zahl der Schulstandorte jedoch selbst als Einschränkung ihrer Untersuchung. Auch deshalb mahnen sie eine vorsichtige Interpretation ihrer Ergebnisse an.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Was jetzt wahrscheinlich zu lesen sein wird</span></p>
<p>Es dürfte nicht überraschen, wenn organisierte Mobilfunkgegner die Studie als weiteren Beleg für angebliche Erbgutschäden durch Mobilfunk präsentieren oder hervorheben, dass die beobachteten Zusammenhänge bei Feldstärken unterhalb der geltenden Grenzwerte gefunden wurden. Diese Schlussfolgerungen gehen jedoch über die Aussagen der Studie hinaus. Die Arbeit beschreibt statistische Assoziationen, keinen ursächlichen Zusammenhang. Sie zeigt weder, dass die gemessene HF-Exposition die beobachteten Mikrokerne verursacht hat, noch erlaubt sie Aussagen über gesundheitliche Folgen oder über die Angemessenheit der geltenden Grenzwerte.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Fazit</span></p>
<p>Die Studie liefert einen interessanten Datensatz und rechtfertigt weitere Forschung. Mehr beansprucht sie selbst jedoch nicht. Ihre Autoren formulieren ihre Schlussfolgerungen bemerkenswert zurückhaltend: Die beobachteten Zusammenhänge seien explorativ, hypothesengenerierend und müssten durch methodisch stärkere Studien bestätigt oder widerlegt werden.</p>
<p>Wer in den kommenden Tagen Schlagzeilen über &quot;DNA-Schäden durch Mobilfunk&quot; liest, sollte deshalb nicht nur die Überschriften lesen, sondern auch den Schlussteil der Originalarbeit. Gerade dort findet sich die unaufgeregte wissenschaftliche Einordnung.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75732</link>
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<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 11:11:44 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>KI</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gigaherz mit neuem Vizepräsidenten (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Vizepräsident ist der Softwareentwickler Christian Sedlmair, Heiligkreuz.</p>
</blockquote><p>Christian Sedlmair ist am 6. Oktober 1973 in Dachau, Deutschland, geboren und wuchs mit neun Geschwistern auf einem landwirtschaftlichen Betrieb auf. Nach seinem Hauptschulabschluss absolvierte Christian Sedlmair zuerst die Ausbildung als Landmaschinenmechaniker und anschliessend als Landwirt. Danach leistete er für ein Jahr Zivildienst. 1996 schloss er die Fortbildung zum staatlich geprüften Wirtschaftler für Landwirtschaft ab. Im Anschluss besuchte er die Höhere Landbauschule Landsberg a. Lech und schloss diese 2001 als staatlich geprüfter Agrarbetriebswirt ab. </p>
<p>Anschliessend arbeitete Christian Sedlmair als Landmaschinenmechaniker. Im Jahr 2009 hat Christian Sedlmair an der Bayrischen Akademie für Aussenwirtschaft in München die Ausbildung als Betriebswirt für internationale Wirtschaft mit zusätzlichem Fachabitur, Intensivkurs Spanisch und Zertifikat Interner Auditor für die Zertifizierung von Unternehmen abgeschlossen. Anschliessend verkaufte und installierte er Photovoltaikanlagen. Nach einer Auszeit in einer Klostergemeinschaft begann Christian Sedlmair sich in seinem heutigen Beruf als Softwareentwickler einzuarbeiten und arbeitete auf eigene Rechnung für die KON5 Softwareentwicklung, München. Weil die Schweiz ein guten Markt in dem System war, in dem er gearbeitet hat, ist Christian Sedlmair in die Schweiz eingereist. In den Jahren 2012 und 2013 lebte Christian Sedlmair in Sarnen. Seit 2013 ist er in Hasle angemeldet und wohnt im erworbenen Haus im Heiligkreuz.</p>
<p>Im Jahr 2020 gründete Christian Sedlmair die Sedlmair GmbH, <a href="https://sedlmair.ch/about">Softwareentwicklung</a>. In seiner knapp bemessenen Freizeit ist er ein aktiver Katholik und besucht gerne den Gottesdienst im Heiligkreuz. Weiter ist er Vizepräsident der Strassengenossenschaft Heiligkreuz und Mitglied der SVP-Ortspartei. (<a href="https://www.hasle-lu.ch/fileadmin/gemeinde/downloads/Gemeindeversammlungen/14.06.2024/Botschaft_ausf%C3%BChrlich.pdf">Quelle</a>)</p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Bildung schützt vor Torheit nicht.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 09:37:26 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gigaherz mit neuem Präsidenten</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich der <a href="https://www.gigaherz.ch/einladung-zur-ausserordentlichen-generalversammlung/">außerordentlichen Hauptversammlung</a> des Vereins Gigaherz am 27. Juni 2026 wurde <a href="http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=search&amp;search=stettler">Hansueli Stettler</a>, St. Gallen, zum Präsidenten gewählt, Vizepräsident ist der Softwareentwickler Christian Sedlmair, Heiligkreuz. Elisabeth Buchs, Wattenwil, betreut weiter die EHS-Selbsthilfegruppe, Hansueli Jakob, Lanzenhäusern, ist weiterhin die Nis-Schwachstelle des Vereins.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 22:02:17 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Diagnose-Funk: EWSA als Federschmuck für Beefi-Studie</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/202607091351216a4fa7596a836.jpg" loading="lazy" alt="[image]" width="730" height="173" /></p>
<p>Auf der <a href="https://www.diagnose-funk.org/">Leitseite</a> des Anti-Mobilfunk-Vereins Diagnose-Funk ist derzeit der oben gezeigte Aufmachertext zu sehen. Die Stuttgarter Blähboys erwecken mit den wenigen Zeilen den Eindruck, die von ihnen finanzierte Insektenstudie (<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=73817">Beefi</a>) wäre zuvor vom Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) gefordert worden. Das ist Blödsinn, denn für diese Darstellung gibt es keinen Beleg. Auf der <a href="https://www.diagnose-funk.org/aktuelles/artikel-archiv/detail&amp;newsid=2074">Zielseite des Aufmachers</a> erwähnt der Verein den EWSA mit keinem Wort mehr und auch in der <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=OJ:C:2022:105:FULL&amp;from=EN#ntr10-C_2022105DE.01003401-E0010">jüngsten Verlautbarung des EWSA</a> zum &quot;Risiko Mobilfunk&quot; aus dem Jahr 2021 ist nach Auskunft von ChatGPT keine Forderung nach einer Insektenstudie zu finden. Es spricht daher einiges dafür, dass Diagnose-Funk sich mit der <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=search&amp;search=ewsa">&quot;Autorität&quot; des EWSA</a> schmücken will, um die wissenschaftlich wenig bedeutsame Beefi-Studie zumindest gegenüber Laien aufzuwerten.</p>
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<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 14:36:44 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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<title>Konsens: geheime Macht im Hintergrund</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich mit Politik, Behörden oder internationalen Gremien beschäftigt, stößt früher oder später auf einen Begriff, der selten Schlagzeilen macht und doch weitreichende Folgen haben kann: den Konsensbeschluss. Er kommt oft ohne förmliche Abstimmung aus, hinterlässt kaum sichtbare Gewinner oder Verlierer – und entfaltet dennoch erhebliche Wirkung. Auch wenn es um Mobilfunk geht. Anlässlich des IEC Jahrestreffens werfen wir einen Blick auf die deutsche Haltung zum Thema Konsens.</p>
<p>Rund 3000 Expertinnen und Experten aus aller Welt werden sich im November in Hamburg zum IEC General Meeting treffen, über 1000 Sitzungen sind veranschlagt. Florian Spiteller, Mitglied der DKE Geschäftsleitung, <a href="https://www.dke.de/de/normen-standards/deutsche-haltung-zum-thema-konsens?utm_medium=e-mail&amp;utm_source=dke-newsletter&amp;utm_campaign=dke%20newsletter%2006-2026">erklärt im Interview</a>, weshalb die deutsche Herangehensweise manchmal etwas zu direkt ist, warum Normung schon beim Frühstück beginnt und inwiefern Druck auch Chancen hervorbringen kann.</p>
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<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 11:59:56 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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<title>WHO befürchtet fast Verdoppelung der Krebs-Diagnosen</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Die Diagnose Krebs ist ein Schlag: für Betroffene - und oft auch Angehörige. Fast alle Menschen werden zumindest einmal im Leben mit diesem Thema konfrontiert. Die WHO rechnet künftig mit noch mehr Fällen.</strong></span><br />
 <br />
Die Zahl der jährlichen Krebs-Diagnosen weltweit wird sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) deutlich erhöhen. Wenn nicht gehandelt werde, sei 2050 mit 35 Millionen neuen Krebspatienten pro Jahr zu rechnen im Vergleich zu 20,6 Millionen 2024, teilte die WHO in ihrem neuen Krebsreport mit. Gründe seien unter anderem Mängel in der Prävention sowie die klassischen Risikofaktoren Rauchen, Alkohol, Bewegungsarmut und Übergewicht. <a href="https://web.de/magazine/gesundheit/who-rechnet-deutlicher-zunahme-krebs-diagnosen-42480746?utm_source=firefox-newtab-de-de">weiter ...</a></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Skrupellose Hetzer unter den Mobilfunkkritikern werden von dieser Nachricht sicherlich hocherfreut sein.</p>
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<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 20:27:16 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gast</dc:creator>
</item>
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<title>Autounfall mutmaßlich Auslöser für schwere &quot;Elektrosensibilität&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>[...] Martina beschreibt, wie es sich anfühlt, wenn in ihrer Nähe viele Elektrogeräte laufen: »Das ist wie ein Umherschwirren im Körper. Das Herz wird immer schneller, das Blut gerät in Wallung. Ich zittere innerlich. Die Schwermetalle sind in meinem Gehirn. Und dann kommt der Tinnitus.«</em></p>
<p><em>Um Heilung zu finden, hat Martina sogar eine Blutwäsche in einer Klinik vornehmen lassen. »Es hat nichts genützt«, musste sie feststellen. LED-Licht, Fernseher, Waschmaschine, Kühlschrank seien ebenfalls problematisch für sie. Ein Autounfall war der Auslöser, wie sie vermutet. [...]</em></p>
<p><strong>Quelle</strong>: <a href="https://www.fnp.de/lokales/wetteraukreis/selbsthilfegruppe-aus-friedberg-das-leid-von-menschen-die-elektrosensibel-sind-93872825.html">Selbsthilfegruppe aus Friedberg: Das Leid von Menschen, die elektrosensibel sind</a><br />
<strong>Jahr</strong>: 2025<br />
<strong>Erzählerin</strong>: Petra Ihm-Fahle</p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Der Artikel hat Mängel, er trennt persönliche Überzeugungen und wissenschaftlich belegte Tatsachen nicht konsequent genug. Dadurch besteht die Gefahr, dass Leser subjektive Krankheitsdeutungen als wissenschaftlich belegt missverstehen.</p>
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<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 17:08:32 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
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<title>Hessentag 2026: Weiße Zone Rhön meldet &quot;tollen Erfolg&quot;</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Unser Stand beim Hessentag war ein toller Erfolg&quot;, schreibt der EHS-Verein Weiße Zone Rhön auf seiner Website. Und weiter:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Wir haben vor dem Umweltzentrum während der 10 Tage endlos viele interessierte Besucher informieren können.<br />
Überraschend viele Besucher, die uns ihre Betroffenheit durch die HF-Mobilfunk-belastung schilderten und die sehr erfreut waren, endlich einmal einen diesbezüglichen Infostand zu sehen.<br />
Die Betroffenen sahen so auch ihr Anliegen in der Öffentlichkeit dokumentiert und konnten darin bestärkt werden, nicht alleine mit ihren Problemen zu sein.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Unser Glücksrad war stark gefragt. Dabei gab es zahlreiche Gespräche mit sehr interessierten Eltern und Begleitpersonen wie Oma, Opa, KindergärtnerInnen und LehrerInnen, denen wir die Probleme der hochfrequenten Mobilfunkbelastung und die Möglichkeiten, Hochfrequenzbelastung gerade im persönlichen Umfeld zu reduzieren, aufzeigten. <a href="https://www.weisse-zone-rhoen.de/">weiter ...</a></strong></em></span></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Alles schön und gut. Glaubwürdiger als die Selbstbeweihräucherung wäre allerdings ein unabhängiger Bericht über den &quot;tollen Erfolg&quot; der selbstdiagnostizierten Elektrosensiblen auf dem Hessentag 2026. Mit der Nachrichtensuchmaschine Google-News war ein solcher <a href="https://www.google.com/search?q=Hessentag+2026+Elektrosensible+EHS&amp;client=firefox-b-d&amp;hs=ygs&amp;sca_esv=d7a897ae2fa4bc83&amp;biw=1558&amp;bih=830&amp;tbm=nws&amp;sxsrf=APpeQnusTLNZ6KEPvL5LGZyvsLYnsTtXXg%3A1783429638094&amp;ei=BvpMasOmBeOqxc8P8aCB0QE&amp;ved=0ahUKEwjDwb2Q0cCVAxVjVfEDHXFQIBoQ4dUDCA0&amp;uact=5&amp;oq=Hessentag+2026+Elektrosensible+EHS&amp;gs_lp=Egxnd3Mtd2l6LW5ld3MiIkhlc3NlbnRhZyAyMDI2IEVsZWt0cm9zZW5zaWJsZSBFSFMyBRAhGKABMgUQIRigATIFECEYoAFI-hVQnAhYqxJwAHgAkAEAmAFmoAHNA6oBAzQuMbgBA8gBAPgBAZgCBaAC3APCAggQABiABBiiBMICBRAAGO8FmAMAiAYBkgcDMy4yoAe8DLIHAzMuMrgH3APCBwMwLjXIBweACAE&amp;sclient=gws-wiz-news">aber nicht aufzutreiben</a>.</p>
<p>Auch ich wähnte mich einst auf dem Münchener Streetlife-Festival sehr erfolgreich, weil ich vor dem Stand der &quot;Funkpause&quot; hunderte Flugblätter mit Anti-Mobilfunk-Parolen an Besucher verteilt hatte. Die Ernüchterung sollte freilich nicht lange auf sich warten lassen. Als sich am Abend die Menschenmassen zu den Fresstempeln hin verzogen hatten gaben sie den Blick auf den Asphalt der Leopoldstraße frei. Und soweit das Auge reichte sah ich jetzt unerquicklich viele meiner schönen und auffälligen Flugblätter zertrampelt am Boden liegen. Die ersten ließen es geschätzt nur 10 Meter vom Stand weg schon achtlos fallen <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/frown.png" alt=":-(" />.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75725</link>
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<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 13:27:17 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Der Widersprüchlichen Überführung</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Eva W. aus O. in M. kokettiert gerne damit, wie lange sie schon unter &quot;Elektrosensibilität&quot; leide. Mittlerweile sind es 21 Jahre. Und obwohl sie bereits mehrfach widerlegt wurde, klammert sich Frau W. an ihre &quot;Elektrosensibilität&quot; als wäre diese das wesentliche Identifikationsmerkmal für ihr Ich.</p>
<p>Am <a href="https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=87823#p87823">22. März 2026 beantwortet sie</a> die selbst gestellte Frage, wozu ein &quot;Elektrosensibler&quot; überhaupt noch da sei, ganz im Sinne ihres Überzeugungssystems:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Er ist dazu da, sich beschimpfen, als Phobiker und was sonst noch hinstellen zu lassen.</strong></em></span></p>
<p>Das hätte Eva W. gerne. Doch nötig ist es schon lange nicht mehr, denn die alte Dame demontiert sich von Zeit zu Zeit viel wirkungsvoller selbst, indem sie sich in harte Widersprüche verwickelt.</p>
<p>Jüngstes Beispiel: Im oben verlinkten Posting behauptet sie:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] Der Strahlenschutz (nicht ionisierender) hat die stets fürsorgliche Empfehlung: Gehen Sie zum Arzt! Und wie viele Ärzte sind es von hundert, bei Glück fünf, die ein paar Minuten zuhören? Lt. Fact Sheet 296 WHO wird versucht, die Symptome zu behandeln. <span style="color:#f00;">Das Einzige was helfen würde, nämlich die Strahlung zu verringern</span>, wird leider nicht empfohlen, vielmehr sogar abgelehnt. [...]</strong></em></span></p>
<p>Den Widerspruch in ihrer Darstellung habe ich rot markiert. Denn <a href="https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=75897#p75897">in diesem Posting</a> behauptet sie das glatte Gegenteil:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] Jedenfalls Abschirmung hilft nicht mehr und wenn man sich in 5 Alu-Decken einwickelt. [...]</strong></em></span></p>
<p>Mutmaßlich bemerkt Frau W. ihre Widersprüche nicht wegen ihrer Defizite im Erkennen von technisch/physikalischen Zusammenhängen. Im konkreten Fall  erkennt sie möglicherweise nicht, dass De-Exposition nicht nur durch Meiden &quot;verstrahlter&quot; Orte zu erreichen ist, sondern auch durch Schirmung. Sekundärer Treiber für die Widersprüche ist ein tief verankerter Leidensgedanke, der die selbstdiagnostizierte &quot;Elektrosensible&quot; dazu verleitet, selbst unter fünf Rettungsdecken keine Linderung mehr zu spüren. Da aber das (wahrscheinlich reale) Leiden einer Wahnvorstellung entspringt und keiner physikalischen Feldeinwirkung, würden auch 50 Rettungsdecken oder 500 ohne Wirkung bleiben.</p>
<p>Wie stark der Widerspruch von Eva W. im konkreten Fall ist (selbst unter fünf Rettungsdecken keine Linderung der Beschwerden), zeigt <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=70036">dieses Posting</a>. Und deshalb bin ich der Meinung, dass es ganz andere Gründe haben muss, warum sich Eva W. seit 21 Jahren so bedingungslos an ihre &quot;Elektrosensibilität&quot; klammert, Funkstrahlung scheidet als kausaler Übeltäter jedenfalls aus.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75724</link>
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<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 15:16:03 +0000</pubDate>
<category>Elektrosensibilität</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Funkturm unter Denkmalschutz</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=posting">Das höchste Gebäude Hessens bricht sogar weltweit Rekorde</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75723</link>
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<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 13:02:29 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gast</dc:creator>
</item>
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<title>Mitglieder des &quot;Runden Tischs EMF&quot; (BfS): Stand Juli 2026 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/20250416225656680035b8c9f6b.jpg" loading="lazy" alt="[image]" width="600" height="586" /></p>
</blockquote><p>Dr. Julia Ketteler (Amprion) ist für Dr. Tobias Vogt in den RTEMF nachgerückt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75722</link>
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<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 21:57:21 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
</channel>
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