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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
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<title>Bluttränen vs. Einspracherecht gegen Mobilfunkstandorte (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Gigaherz-Vorständin Elisabeth Buchs weiß mehr, <a href="https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=87834#p87834">denn sie war dabei</a>, als heute in Biel die Unterschriften, am Ende sollen es gar 15'000 gewesen sein, einem Mitarbeiter des Bakom übergeben wurden.</p>
</blockquote></blockquote><p>Ach Gott, was sind schon 15'000 Unterschriften bei mehr als 9 Mio. Eidgenossen. Die Anhänger der Resl von Konnersreuth waren weitaus erfolgreicher, sie mobilisierten 40'000 Unterschriften, obwohl Konnersreuth, im bayerischen Landkreis von Tirschenreuth gelegen (Stichwort Bürgerwelle), gerade einmal rd. 1740 Einwohner hat. Beider Sammlungen Anliegen beruhen auf umstrittenen Glaubensfragen. Die schweizerischen Mobilfunkgegner pochen auf ihr Recht, meist sinnlose Einsprachen gegen Mobilfunkstandorte vorbringen zu dürfen, die Anhänger von Resl (Therese) Neumann fordern vom Vatikan die Seligsprechung der 1962 verstorbenen Mystikerin.</p>
<p>Resl Neumann war eine am Karfreitag 1898 geborene Bauernmagd, die als katholische Mystikerin durch ihre angeblichen Stigmata (blutende Wundmale wie bei Jesus Christus) und die ihr nachgesagte jahrelange Nahrungslosigkeit weit über Bayern hinaus bekannt wurde und regelrechte Wallfahrten auslöste. Die Stigmata sowie Blutungen aus den Augen (Bluttränen) zeigten sich ab Februar 1926, was zu einem starken Besucherandrang führte. Teilweise wurden an Karfreitagen, an welchen die Stigmatisierungen besonders deutlich in Erscheinung traten, bis zu 5000 Besucher gezählt. Sie soll auch seit 1926 außer der Kommunion weder gegessen noch getrunken haben. Die Wundmale trug Therese Neumann bis zu ihrem Lebensende. Unter dem anhaltenden Druck der organisierten Anhängerschaft stimmte der Vatikan nach langem Zögern der Eröffnung eines Seligsprechungsverfahrens im Jahr 2005 schließlich zu. Wie in der Mobilfunkdebatte gibt es auch in der Glaubensfrage um die Resl von Konnersreuth leidenschaftliche Fürsprecher und Kritiker. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Therese_Neumann">mehr ...</a></p>
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<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 12:00:41 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Seminar &quot;Emerging Technologies &amp; Health&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das internationale Seminar <a href="https://inis.si/seminarji/2026-seminar-en/">Emerging Technologies &amp; Health</a> findet am 27. März 2026 im Hauptsaal A der Slowenischen Handelskammer (GZS), Dimičeva ulica 13, Ljubljana, statt.</p>
</blockquote><p>Mit 120 Teilnehmern war das Seminar <a href="https://seawave-project.eu/inis-workshop-highlights-advances-in-emf-exposure-assessment-and-health-research-in-the-5g-6g-era/">gut besucht</a>.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 17:08:51 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gesetzgebung in der Schweiz: Kompromiss statt Konfrontation (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Weil es so ist, wie es ist, kann sich Rebekka Meier gegenüber Pascal Sigg auch so verdammt siegessicher geben und flöten: «Soll dieser Entwurf Gesetz werden, werden wir das Referendum ergreifen. Die nötigen Unterschriften hätten wir schnell zusammen.» Dies könnte tatsächlich traurige Wahrheit werden und es ist zu befürchten, dass basisdemokratische Regularien wie das schweizerische Referendum bei einem gezielten Angriff mit technischen Hilfsmitteln in große Not geraten können.</p>
</blockquote><p>Im <a href="https://www.fedlex.admin.ch/filestore/fedlex.data.admin.ch/eli/dl/proj/2025/99/cons_1/doc_1/de/pdf-a/fedlex-data-admin-ch-eli-dl-proj-2025-99-cons_1-doc_1-de-pdf-a.pdf">Änderungsentwurf</a> für das Fernmeldegesetz steht am Schluss: &quot;Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum&quot;. Im politischen System der Schweiz hat dieser Hinweis eine ganz konkrete Bedeutung:</p>
<p>Es heißt: Das Gesetz tritt nicht automatisch endgültig in Kraft, sondern kann von der Bevölkerung noch angefochten werden.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Fakultatives Referendum = optionales Volksveto</span></p>
<p>Nach der Verabschiedung durch das Parlament (Bundesversammlung der Schweiz) beginnt eine Frist.<br />
Innerhalb von 100 Tagen können Bürger ein Referendum verlangen. Dafür braucht es 50'000 gültige Unterschriften (oder acht Kantone, die ein Referendum verlangen). Wenn genügend Unterschriften zusammenkommen, gibt es eine Volksabstimmung. Das Volk entscheidet dann mehrheitlich:<br />
Ja = Gesetz tritt in Kraft<br />
Nein = Gesetz ist gescheitert</p>
<p>Wird kein Referendum ergriffen, tritt das Gesetz nach Ablauf der Frist automatisch in Kraft.</p>
<p>Das Referendum wurde 1874 eingeführt mit genau 50'000 Unterschriften. Damals hatte die Schweiz rund 2,7 Millionen Einwohner. Heute: über 9 Millionen Einwohner. Das bedeutet: Relativ zur Bevölkerung ist die Hürde heute deutlich niedriger als ursprünglich. Versuche, die Schwelle auf 75'000 oder 100'000 anzuheben hat es gegeben, sie sind jedoch alle gescheitert.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Einordnung</span></p>
<p>Das fakultative Referendum ist ein zentrales Instrument der direkten Demokratie in der Schweiz. Es wirkt wie eine &quot;Notbremse&quot; gegen Parlamentsentscheide.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Abgrenzung</span></p>
<p>Im Unterschied dazu steht das obligatorische Referendum: Bei diesem muss immer abgestimmt werden (z.B. bei Verfassungsänderungen), ganz ohne Unterschriftensammlung.</p>
<p>Deutlich schärfer als das Referendum ist eine bundesweite &quot;Volksinitiative&quot; mit dem Ziel einer Verfassungsänderung: Diese müssen innerhalb von 18 Monaten 100'000 Stimmberechtigte unterschreiben. Doch hier reicht die Unterschriftensammlung nicht. Es braucht zusätzlich ein sogenanntes doppeltes Mehr:</p>
<p>Volksmehr: Mehrheit der Stimmen in der Bevölkerung (Volksabstimmung)<br />
Ständemehr: Mehrheit der Kantone stimmt zu</p>
<p>Nur wenn beides erfüllt ist, wird die Verfassung geändert.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Wie oft wird das fakultative Referendum genutzt?</span></p>
<p>Pro Jahr werden im Schnitt fünf bis zehn Referenden ergriffen (starke Schwankungen je nach politischer Lage). Seit Einführung 1874 wurden mehrere hundert fakultative Referenden durchgeführt. Nur ein Teil der verabschiedeten Gesetze wird überhaupt angefochten – viele passieren &quot;stillschweigend&quot;.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Wie häufig hat das Volk Erfolg (gegen das Parlament)?</span></p>
<p>Die Erfolgsquote liegt grob bei 40 Prozent bis 50 Prozent. In etwa jedem zweiten Fall kippt das Volk ein Gesetz der Bundesversammlung der Schweiz. Das ist bemerkenswert häufig und im internationalen Vergleich ein sehr starkes Korrektiv. Aber: Für Referenden, die primär von Bürgerkomitees (ohne starke Parteistrukturen) getragen werden, liegt die Erfolgsquote typischerweise bei nur etwa 20 Prozent bis 30 Prozent.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Politische Wirkung</span></p>
<p>Der eigentliche Effekt liegt weniger in den Abstimmungen selbst, sondern im Vorfeld:</p>
<p>► Regierung und Parlament (Bundesrat (Schweiz) und Bundesversammlung) formulieren Gesetze oft bewusst konsensorientiert, um kein Referendum zu provozieren.<br />
► Interessengruppen (Parteien, Verbände) nutzen die Referendumsdrohung als Druckmittel im Gesetzgebungsprozess.<br />
► Dadurch entsteht der typische schweizerische Politikstil: Kompromiss statt Konfrontation.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Typische Akteure</span></p>
<p>Referenden werden häufig ergriffen von:</p>
<p>► politischen Parteien (links wie rechts),<br />
► Wirtschaftsverbänden,<br />
► Gewerkschaften,<br />
► Bürgerbewegungen.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Fazit</span></p>
<p>Das fakultative Referendum ist weniger ein &quot;ständiger Showdown&quot;, sondern eher ein permanentes Drohpotenzial, das den gesamten Gesetzgebungsprozess prägt. Oder zugespitzt: Viele Gesetze sehen deshalb so aus, wie sie aussehen, weil es dieses Instrument gibt.</p>
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<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 14:55:36 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KI</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Rebekka: The show must go on ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>In der Schweiz hat eine Petition jedoch keinerlei Wirkung, das Parlament muss sie lediglich annehmen, es gibt nicht einmal ein Recht auf eine Antwort. Wenn der Bundesrat eine Antwort gibt, dann nur aus Höflichkeit.</p>
</blockquote><p>Wenn ich mich nicht irre, wurde die infantile Aktion in Biel noch nicht einmal als Petition (Bittschrift) etikettiert, sondern nur als Unterschriftensammlung mit einer Forderung ans Bakom. Die Chancen der Aktivisten, ernsthaft wahrgenommen zu werden, stufte ich ursprünglich als sehr gering ein, aber (noch) nicht mit null. Doch Jakob hat mit seinem <a href="https://www.gigaherz.ch/15160-unterschriften-gegen-die-antennenflut/">jüngsten hanebüchenen Blödsinn</a> auch diese Minimalchance zerbröselt. Er wird mMn für die Szene zunehmend zur Belastung. Denn wer an maßgeblicher Position soll solche abgedrehten Nörgler denn noch ernst nehmen?</p>
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<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 21:12:17 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Osterhase bringt Konsensbeschluss 2025 des WBF (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der Beschluss des Jahres 2025 aber wurde bis heute nicht veröffentlicht und meine Nachfrage nach dem Verbleib bei dem Vorsitzenden des WBF, Prof. Gerald Haidinger, blieb unbeantwortet.</p>
</blockquote><p>Das österreichische Bundesministerium Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport hat sich eine Überraschung ausgedacht und zu Ostern 2026 den verschollenen Konsensbeschluss 2025 des Wissenschaftlichen Beirats (WBF) doch noch veröffentlicht. Dies geschah in der Karwoche diskret und ohne die bislang übliche begleitende Pressemitteilung, die allerdings in den vergangenen Jahren kaum noch auf Resonanz in der Presse stieß. Dies dürfte daran liegen, dass der WBF seit 2004 Jahr für Jahr den elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks gebetsmühlenartig bescheinigt, aufgrund der aktuell vorliegenden wissenschaftlichen Evidenz gesundheitlich unbedenklich zu sein. Auch der <a href="https://www.bmwkms.gv.at/dam/jcr:d28d0113-25dd-4695-ae63-074046264234/Konsensusbeschluss-2025.pdf">6-seitige Konsensbeschluss für 2025</a>, er stützt sich auf 174 wissenschaftlichen Arbeiten aus dem Zeitraum Juli 2024 bis inklusive Juni 2025, trifft wieder die gleiche Aussage. Wie dem Dokument zu entnehmen ist, wurde das Original bereits am 25. November 2025 verfasst, das jetzt publizierte PDF jedoch mit 127 Tagen Verspätung erst am 1. April 2026 angefertigt.</p>
<p>Schaut man sich die Konsensbeschlüsse des WBF <a href="https://www.bmwkms.gv.at/themen/telekommunikation-post/funk-mobilfunk/mobilfunk-gesundheit/Wissenschaftlicher-Beirat-Funk/expertenforum.html">der letzten Jahre an</a>, wird deutlich, dass diese inhaltlich sehr ähnlich sind und mit geringem Formulierungsaufwand verfasst wurden. Dies birgt das Risiko, dass aktuelle Entwicklungen übersehen werden und z.B. ein Bundesministerium genannt wird, das in der Vergangenheit den WBF beherbergte, aktuell aber nicht mehr die Verantwortung für den Beirat trägt. Da der WBF seit 2020 mehrfach von einem Ministerium zum anderen weitergereicht wurde, lauert hier latent ein Fauxpas. Um diese Tretmine ein- für allemal zu entschärfen, wurde der Konsensbeschluss 2025 optimiert. Das Papier nennt im Kolumnentitel nicht mehr ein konkretes Bundesministerium, sondern bedient sich der universellen Formulierung &quot;WISSENSCHAFTLICHER BEIRAT FUNK beim für Telekommunikation zuständigen Bundesministerium&quot;.   </p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="https://www.bmwkms.gv.at/dam/jcr:cd80edf6-d84b-4db2-97d7-e663d3860244/Expertinnen-und-Experten-2025.pdf">Am Konsensbeschluss 2025 mitwirkende Expertinnen und Experten</a><br />
<a href="https://www.bmwkms.gv.at/dam/jcr:3f651f74-084e-4311-8574-c1909f4abcaa/Literaturliste-2025.pdf">Literaturliste 2025</a><br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=search&amp;search=WBF">Fußabdruck des WBF im IZgMF-Forum</a></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 20:30:36 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Rebekka: The show must go on ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Dabei wäre es zulasten des Showeffekts und zugunsten der Ökologie auch mit viel weniger Kartons und Papier gegangen, im Extremfall sogar komplett papierlos. Nämlich dann, wenn Rebekka dem tapferen Bakom-Mitarbeiter feierlich einen USB-Stick mit den gescannten Unterschriften überreicht hätte.</p>
</blockquote><p>Bei Volksinitiativen oder einem Referendum ist die Übergabe der beglaubigten Unterschriften jeweils eine grosse Sache, da sie den krönenden Abschluss Monate ode gar Jahre langer Arbeit darstellt. Elektronisch ist das noch nicht möglich. </p>
<p>In der Schweiz hat eine Petition jedoch keinerlei Wirkung, das Parlament muss sie lediglich annehmen, es gibt nicht einmal ein Recht auf eine Antwort. Wenn der Bundesrat eine Antwort gibt, dann nur aus Höflichkeit.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 06:10:09 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gustav</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schwurbeln in Biel und Berlin (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Foto zur Aktion zähle ich 19 Personen, plus Fotograf wären es also gerade mal 20.<br />
Sind wir grosszügig und rechnen 5-10 Personen dazu die nicht aufs Foto wollten oder gerade nicht da waren. Macht max. 30 Personen und damit recht überschaubar.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 06:02:20 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gustav</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schwurbeln in Biel und Berlin (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der Verein &quot;Schutz vor Strahlung&quot; feiert seine jüngste Aktion <a href="https://schutz-vor-strahlung.ch/news/15160-unterschriften-eingereicht/">jetzt auch selbst</a>.</p>
</blockquote><p>Der 31. März 2025 war der Tag der Schwurbler. In Biel schwurbelten angeblich 50 Mobilfunkgegner, in Berlin waren es angeblich 20'000 Coronaschwurbler. Spiegel-TV mochte sich den Spaß in Berlin nicht entgehen lassen, war an Ort und Stelle und zählte höchstens ein paar hundert Teilnehmer. Mobilfunkgegner und Coronaschwurbler haben in erster Näherung nichts miteinander zu tun, auf den zweiten Blick aber sind die irrationalen Überzeugungssysteme Infizierter doch sehr ähnlich. Die der Mobilfunkgegner kennen wir gut, Überzeugungssysteme der Coronaleugner <a href="https://www.spiegel.de/panorama/corona-leugner-sind-wieder-da-kundgebung-in-berlin-spiegel-tv-a-b7e2dffd-fcc9-4c75-871e-7e3177e82efe">lassen sich hier bestaunen</a>.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 21:38:35 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Rebekka: The show must go on ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verein &quot;Schutz vor Strahlung&quot; feiert seine jüngste Aktion <a href="https://schutz-vor-strahlung.ch/news/15160-unterschriften-eingereicht/">jetzt auch selbst</a>. Für mich am lustigsten ist die Bekundung: &quot;<em>... haben wir das Ziel von 10’000 Unterschriften weit übertroffen!</em>&quot; Warum lustig? Nun, wenn man zuvor kein Sterbenswörtchen über das Ziel hat verlauten lassen, dann lässt sich im Nachhinein jede beliebige Zahl als Ziel nennen. Frau Meier hat sich für 10'000 entschieden, ich erkläre 20'000 zum Ziel <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.</p>
<p>Lustig finde ich auch die <a href="https://schutz-vor-strahlung.ch/site/wp-content/uploads/2026/04/Uebergabe-BAKOM-6.jpg">15 Kartons</a>, mit denen 5G-Rebekka 15'160 Unterschriften beim Bakom abgeliefert haben will. Lustig deshalb, weil dies darauf hindeutet, dass nahezu alle eingereichten Unterschriftsformulare maximal nur zwei Unterschriften tragen, obwohl acht hätten unterschreiben können. In einen der Kartons passen etwa 500 Blatt Papier, macht bei 15 Kartons 7'500 Blätter (15'000 Unterschriften). Dabei wäre es zulasten des Showeffekts und zugunsten der Ökologie auch mit viel weniger Kartons und Papier gegangen, im Extremfall sogar komplett papierlos. Nämlich dann, wenn Rebekka dem tapferen Bakom-Mitarbeiter feierlich einen USB-Stick mit den gescannten Unterschriften überreicht hätte.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75514</link>
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<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 20:43:33 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>EMP-Victims: 4498 Unterstützer (Stand 02.04.2026) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das sind +31 gegenüber dem 05.02.2026.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 17:09:14 +0000</pubDate>
<category>Elektrosensibilität</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Stop Finning&quot;: Europäische Kommission spielt auf Zeit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Brüssel, 31.03.2026 Eine erfolgreiche Europäische Bürgerinitiative ist kein Garant für zupackendes politisches Handeln. Die Organisatoren der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) „Stop Finning – Stop the Trade“ haben deshalb beim Europäischen Bürgerbeauftragten eine formelle Beschwerde gegen die Europäische Kommission eingereicht und dabei Verwaltungsmissstände bei der Bearbeitung der Initiative angeführt.</strong></span><br />
 <br />
Die Organisatoren der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) „Stop Finning – Stop the Trade“<br />
haben beim Europäischen Bürgerbeauftragten eine formelle Beschwerde gegen die Europäische<br />
Kommission eingereicht und führen dabei Verwaltungsmissstände bei der Bearbeitung der Initiative an, die von mehr als 1,1 Millionen EU-Bürgern unterstützt wird.</p>
<p>Die Beschwerde äußert Bedenken hinsichtlich Verzögerungen und mangelnder Transparenz bei den Folgemaßnahmen der Kommission, auch unter der Verantwortung des Kommissars für Fischerei und Ozeane, Costas Kadis.</p>
<p>Trotz der im Juli 2023 gemachten Zusagen, darunter die Einleitung einer Folgenabschätzung bis<br />
Ende desselben Jahres, sind wichtige Fristen abgelaufen. Ein aktualisierter Zeitplan wurde nicht vorgelegt.</p>
<p>„Mehr als eine Million Europäer haben die EU zum Handeln aufgefordert. Stattdessen stoßen wir auf<br />
Schweigen und Verzögerungen“, sagte Christian Hempel. „Ein abgelaufener Zeitplan ist kein Zeitplan. Wenn die Kommission ihre eigenen Verpflichtungen einfach ignorieren kann, was bedeutet das für die europäische Demokratie?“</p>
<p>Die Beschwerde nennt drei wesentliche Versäumnisse:</p>
<p>● Eine Verletzung der Transparenzpflichten gemäß der EBI-Verordnung, einschließlich der Weigerung, einen überarbeiteten Zeitplan vorzulegen;<br />
● Das Versäumnis, innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens zu handeln, was einen Verstoß gegen die EU-Charta der Grundrechte darstellt;<br />
● Ein umfassenderes systemisches Muster, das mehrere erfolgreiche EBI betrifft.</p>
<p>Der Fall „Stop Finning“ ist kein Einzelfall. Andere große Bürgerinitiativen, darunter solche, die<br />
ein Ende der Käfighaltung und ein Verbot der Pelztierhaltung fordern, sahen sich ähnlichen Verzögerungen und mangelnder Weiterverfolgung gegenüber. Zusammen werfen diese Fälle grundlegende Fragen zur Wirksamkeit der EBI als demokratisches Instrument auf, das den Bürgern eine direkte Stimme in der EU-Politik geben soll. Die Organisatoren fordern den Europäischen Bürgerbeauftragten auf, eine Untersuchung einzuleiten und der Kommission zu empfehlen:</p>
<p>● einen klaren und aktualisierten Zeitplan für Maßnahmen vorzulegen;<br />
● öffentlich über die bereits eingegangenen Verpflichtungen zu berichten;<br />
● sicherzustellen, dass künftige EBI zeitnah und transparent bearbeitet werden.</p>
<p>„Hier geht es nicht nur um Haie“, fügte Christian Hempel hinzu. „Es geht darum, ob 1 Million Europäer die EU-Politik mitgestalten können oder ob ihre Stimmen stillschweigend beiseitegeschoben werden können.“</p>
<p>Die Beschwerde kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da die EU-Institutionen einer zunehmenden Kontrolle hinsichtlich Transparenz und demokratischer Rechenschaftspflicht ausgesetzt sind.</p>
<p><span class="underline">Hinweise für Redakteure</span><br />
● Die EBI „Stop Finning – Stop the Trade“ sammelte 1.119.996 gültige Unterschriften<br />
in der gesamten EU.<br />
● Sie fordert ein Verbot des Handels mit abgetrennten Haifischflossen in der EU.<br />
● Die Europäische Kommission antwortete im Juli 2023 und verpflichtete sich, mögliche<br />
Maßnahmen zu prüfen, doch wichtige Fristen wurden seitdem nicht eingehalten.<br />
● Die Europäische Bürgerinitiative ist das wichtigste Instrument der partizipativen<br />
Demokratie in der EU und in Artikel 11 Absatz 4 des Vertrags über die Europäische Union verankert. (<a href="https://thegoodlobby.eu/1-1-million-citizens-left-waiting-stop-finning-files-complaint-against-eu-commission/">Quelle</a>)</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75512</link>
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<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 16:12:07 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Rechenzentren: Zwischen hoher Leistungsdichte und Nachhaltigkeit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Bezahlvorgänge erfolgen sofort, Streams laufen ruckelfrei und KI‑Tools antworten in Sekunden. Unser digitales Leben läuft weltweit in riesigen Rechenzentren zusammen. Immer mehr Datenmengen müssen verarbeitet werden. Aber das hat seinen Preis: Rechenzentren gehören heute zu den großen Energieverbrauchern. Gleichzeitig wachsen Anforderungen an die Energieeffizienz. Wie also kann eine Infrastruktur, die immer mehr leisten muss, gleichzeitig nachhaltiger werden?</p>
<p>Über diese Frage haben wir mit Dr. Ludger Ackermann aus dem Gremium DKE/GK 719 für Rechenzentren gesprochen. Es wird deutlich: Kühlung, Energieversorgung und Standortwahl müssen neu gedacht werden. Dann können Rechenzentren zu einem bedeutenden Baustein in der Wärmewende werden. <a href="https://www.dke.de/de/arbeitsfelder/home-building/rechenzentrum-der-zukunft?utm_medium=e-mail&amp;utm_source=dke-newsletter&amp;utm_campaign=dke%20newsletter%2003-2026">weiter ...</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75511</link>
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<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 14:54:09 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gast</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Elektrosensibilität in FRA: Stand 01.04.2026 (Grafik) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>1.4. und somit Zeit aktiv zu werden.</p>
</blockquote><p>
<img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/ok.gif" alt=":ok:" /> </p>
<blockquote><p>1817 selbsternannte Elektrosensibelchen haben sich im schönen Frankreich mittlerweile registriert. 12 mehr als noch Anfangs Januar. Die dunkle Jahreszeit hinterlässt ihre Spuren. </p>
</blockquote><p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/2026040214040569ce7755e8771.jpg" alt="[image]" width="629" height="377" /></p>
<p>Die Trendlinie habe ich entfernt, weil diese seit dem ungewöhnlichen Einbrechen des Zuwachses auf negative Werte (Abnahme statt Zuwachs) im 1. Quartal 2025 keinen sinnvollen Trend mehr anzeigte. Die Trendkurve schnitt bei einem <span class="underline">zurückliegenden</span> Datum die Nulllinie. Besser gar keine Trendlinie als eine falsche.</p>
<blockquote><p>Hat eigentlich niemnad reklamiert weil ich im Statusbericht vom Januar das Bild nicht mit der Quelle verlinkt habe?</p>
</blockquote><p>Nein, niemand hat reklamiert, den fehlenden Link habe ich gar nicht bemerkt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75510</link>
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<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 14:14:33 +0000</pubDate>
<category>Elektrosensibilität</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Green-Network-Index</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Die Mobilfunkbranche möchte weltweit umweltverträglicher (grüner) werden. Zwar gibt es in der Branche bereits zahlreiche Indikatoren und Kennzahlen, doch fehlte bislang eine umfassende oder ganzheitliche Messgröße zur Bewertung der ökologischen Nachhaltigkeit. Glaubt man dem Branchenverband GSMA, ist die Lücke inzwischen geschlossen worden.</strong></span><br />
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GSMA Intelligence hat im vergangenen Jahr den Green-Network-Index (GNI) entwickelt. Darunter ist eine einzige Kennzahl im Wertebereich 0 bis 100 zu verstehen, welche die allgemeine Umweltverträglichkeit eines Mobilfunknetzwerks zusammenfasst und Entwicklungswege visualisieren will.<br />
       <br />
Dieser branchenweit größte Datensatz zur Umweltverträglichkeit beruht zur Zeit auf den Netzwerken von 46 Ländern mit neun Variablen pro Netzwerk – darunter Ressourcen- und Emissionseffizienz, Nutzung erneuerbarer Energien, Netzwerkleistung und Verfügbarkeit. GSMA will damit Netzwerkbetreibern helfen, Entwicklungsbereiche zu identifizieren, Verbesserungen zu messen, Einblicke zu gewinnen und sich an Standardkennzahlen zu orientieren.<br />
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<a href="https://www.gsmaintelligence.com/green-index"><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/2026040121103769cd89cdd052b.jpg" alt="[image]" width="760" height="462" /></a><br />
<strong>Karte des Green-Network-Index auf Länderebene</strong>: Je grüner, desto umweltverträglicher<br />
<span style="font-size:smaller;">Bild: GSMA Intelligence</span><br />
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Der GNI versucht, auf der Grundlage der Variablen eine einzige übergreifende Bewertungszahl zwischen 0 und 100 zu liefern. GSMA Intelligence hat dazu die Daten der letzten zwölf Monate sowohl aus den Angaben der Betreiber als auch aus öffentlichen Quellen zusammengetragen. Die erfassten Netzbetreiber machen 32 Prozent der weltweiten Mobilfunkanschlüsse aus und bedienen weltweit fast 4,2 Milliarden Mobilfunkanschlüsse.<br />
 <br />
Die aktuelle (zweite) GNI-Studie ist die bislang umfassendste Initiative der Branche zur Messung der ökologischen Nachhaltigkeit von Telekommunikationsnetzen. Sie erstreckt sich auf 138 Netze in 46 Ländern und liefert über 2'000 Datenpunkte, um den Fortschritt sowohl auf Betreiber- als auch auf Länderebene zu bewerten.</p>
<p>Das Original der oben gezeigten GNI-Karte auf Länderebene ist <a href="https://www.gsmaintelligence.com/green-index"><span class="underline">hier</span></a> zu sehen. Jedem der momentan 46 teilnehmenden (grün markierten) Länder ist ein GNI-Index zwischen 0 und 100  zugeordnet, je höher der Wert ist, desto umweltverträglicher sind die Mobilfunknetze des Landes. Sichtbar wird dieser Index, sobald der Mauszeiger in das gewünschte Land bewegt wird. Deutschland z.B. hat den Wert 67 erreicht, Frankreich 64, die USA 65 und die Volksrepublik China 61. Die Russische Föderation belegt mit 26 derzeit den letzten Platz.</p>
<p>Ob die GSMA mit dem GNI eine belastbare Kenngröße erschaffen hat oder aber Greenwashing betreibt, ist für Außenstehende nicht erkennbar.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 21:36:51 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
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<title>Elektrosensibilität in FRA: Stand 01.04.2026 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>1.4. und somit Zeit aktiv zu werden.<br />
1817 selbsternannte Elektrosensibelchen haben sich im schönen Frankreich mittlerweile registriert. 12 mehr als noch Anfangs Januar. Die dunkle Jahreszeit hinterlässt ihre Spuren. <br />
<a href="https://www.uneterrepourlesehs.org/recensement-ehs/carte-electrohypersensibles"><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/2026040120481769cd84919efa3.png" alt="[image]" width="760" height="357" /></a></p>
<p>Hat eigentlich niemnad reklamiert weil ich im Statusbericht vom Januar das Bild nicht mit der Quelle verlinkt habe?</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 20:50:22 +0000</pubDate>
<category>Elektrosensibilität</category><dc:creator>hans</dc:creator>
</item>
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<title>Unterschriften wie Sand am Meer: Schein &amp; Sein (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Gigaherz-Vorständin Elisabeth Buchs weiß mehr, <a href="https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=87834#p87834">denn sie war dabei</a>, als heute in Biel die Unterschriften, am Ende sollen es gar 15'000 gewesen sein, einem Mitarbeiter des Bakom übergeben wurden. Sie berichtet von einem friedlichen Protestmarsch von ca. 50 Personen mit Plakaten, Trillerpfeifen und Ratschen.</p>
</blockquote><p>Es ist doch immer wieder das Gleiche: Auf dem Papier präsentieren organisierte Mobilfunkgegner scheinbar mühelos <span class="underline">große Zustimmung</span> in Form von beipflichtenden Unterschriften, in Präsenz aber ist ihre Anzahl <span class="underline">verschwindend klein</span>.</p>
<p><span style="font-size:large;">Wie kommt das?</span></p>
<p><strong>Meine Erklärung</strong>: Alle mir bekannten organisierten Mobilfunkgegner sammeln mit großem Eifer und auf unterschiedliche Weise E-Mail-Adressen von Sympathisanten. Ein aktuelles von mehreren Beispielen aus der Hexenküche des Vereins &quot;Schutz vor Strahlung&quot; ist <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75289"><span class="underline">hier</span></a> beschrieben. Die Sammelwut sollte über die Jahre hinweg Adressdaten von tausenden potenziellen Mobilfunkgegnern ergeben. Im Bedarfsfall, wie jetzt bei der Aktion gegen den Entwurf des &quot;Antennenflutgesetzes&quot;, lässt sich dieser Schatz mühelos heben.</p>
<p>Es genügt einen Massenmailer mit der Adressdatenbank zu koppeln und die &quot;lieben Mitstreiter&quot; mit ein paar freundlichen aber drängenden Worten um ihre gütige Teilnahme an einer ehrenwerten Aktion zu bitten. Die Empfänger der E-Mail werden nach allen Regeln der Kunst eingewickelt. Sie haben keine Chance sich ergebnisoffen zu informieren, die meisten werden daher der Aufforderung Folge leisten. Ein Formular im Anhang ist schnell ausgedruckt und unterschrieben, Opa und Oma, Tante und Onkel dürfen auch, wenn sie wollen – und ab geht die Post. Auch schön: Im Gegensatz zu Klopapier lässt sich dieses Verfahren beliebig häufig benutzen, immer dann, wenn Masse vorgetäuscht werden soll, die in Präsenz von der Szene nie und nimmer zu mobilisieren wäre.</p>
<p>Weil es so ist, wie es ist, kann sich Rebekka Meier gegenüber Pascal Sigg auch so verdammt siegessicher geben und flöten: «Soll dieser Entwurf Gesetz werden, werden wir das Referendum ergreifen. Die nötigen Unterschriften hätten wir schnell zusammen.» Dies könnte tatsächlich traurige Wahrheit werden und es ist zu befürchten, dass basisdemokratische Regularien wie das schweizerische Referendum bei einem gezielten Angriff mit technischen Hilfsmitteln in große Not geraten können.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 19:57:48 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
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<title>Frankreich: Weniger Sendeleistung für Zeichen der Zeit</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Die staatliche französische Funknetzagentur ANFR hat die Sendeleistung des Langwellensenders im zentralfranzösischen Allouis weiter reduziert. Seit dem 31. März 2026 wird das Zeitzeichensignal nur noch mit 675 kW ausgestrahlt statt bisher mit 800 kW.</strong></span><br />
 <br />
Der Standort Émetteur d'Allouis ist kein gewöhnlicher Rundfunksender mehr: Seit dem Ende der France-Inter-Ausstrahlung 2016 dient er ausschließlich der Verbreitung der gesetzlichen Zeit via Funk (&quot;Temps légal français&quot;). Das Signal synchronisiert zahlreiche technische Systeme – von Bahninfrastruktur über Stromnetze bis hin zu öffentlichen Uhren.</p>
<p>Technisch bemerkenswert ist vor allem die Größenordnung: Selbst nach der Reduktion arbeitet der Sender noch im Bereich mehrerer hundert Kilowatt. Zum Vergleich: Ähnliche Zeitzeichensender im Ausland kommen mit deutlich geringerer Leistung aus. Hintergrund der aktuellen Maßnahme ist ein länger laufender Optimierungsprozess. Die Sendeleistung wurde bereits mehrfach schrittweise abgesenkt (von über 1 MW auf zunächst 800 kW), begleitet von Tests, die keine relevanten Empfangsprobleme zeigten. Eine fünfwöchige Testphase im Herbst 2024 ermöglichte die kontinuierliche Übertragung mit 675 kW ohne gemeldete kritische Störungen. Diese Ergebnisse wurden in einer zweiten Phase von Mai bis November 2025 bestätigt, die auch den Austausch eines Sendemastes umfasste.</p>
<p>Eine abschließende technische Validierungsphase, die auf Wunsch der Hauptnutzer zwischen Dezember 2025 und März 2026 durchgeführt wurde, beseitigte endgültig die verbleibenden Bedenken. Es wurden keine kritischen Störungen festgestellt, auch nicht nach einer vorübergehenden Rückkehr zur Nennleistung von 800 kW Ende 2025.</p>
<p>Die Entscheidung zur Sendeleistungsreduktion folgt einem klaren Trend: klassische Hochleistungssender werden zunehmend unter Effizienzgesichtspunkten betrieben oder zurückgebaut. Der Fall Allouis zeigt jedoch auch die Trägheit technischer Infrastrukturen. Obwohl moderne Alternativen (z.B. internetbasierte Zeitdienste) längst verfügbar sind, bleibt ein energieintensives, analoges System in Betrieb – offenbar aus Gründen der Robustheit und Kompatibilität mit bestehender Technik. Damit steht Allouis exemplarisch für ein Spannungsfeld, das auch in anderen Bereichen der Funktechnik sichtbar ist: zwischen historisch gewachsenen Systemen mit hoher Reichweite und neuen, effizienteren, aber weniger universellen Lösungen.</p>
<p><strong>Quelle</strong>: <a href="https://www.anfr.fr/liste-actualites/actualite/a-allouis-la-puissance-de-diffusion-du-temps-legal-francais-revue-a-la-baisse">À Allouis, la puissance de diffusion du temps légal français revue à la baisse</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75506</link>
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<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 18:04:53 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gast</dc:creator>
</item>
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<title>Kostenerstattung nur bei substanziellen Einsprachen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nachdem dort alle politischen Versuche gescheitert sind, das Problem der schleppenden Netzverdichtung mit einer Lockerung der Anlagegrenzwerte substanziell anzugehen, versucht es der Staat jetzt auf dem Verfahrensweg, den Gordischen Knoten der eidgenössischen Netzverdichtung zu lösen.</p>
</blockquote><p>Rebekka Meier behauptet in dem <a href="https://www.infosperber.ch/politik/schweiz/mobilfunk-setzt-der-bundesrat-nun-auf-abschreckung/">Artikel auf Infosperber</a>: <em>Gemäss einer Auswertung ihres Vereins würden bereits heute zwei Drittel der Baugesuche für Mobilfunkantennen gravierende Fehler aufweisen.</em></p>
<p>Nee, ohne Belege kaufe ich das der Uhrmacherin nicht ab.</p>
<p>Die Behauptung von Meier lässt sich aus meiner Sicht jedoch <span class="underline">bestens</span> mit den ebenfalls lautstark beklagten neuen (hohen) Verfahrenskosten für Einsprachen verbinden. Die Idee ist ganz simpel: Wer Einsprache gegen ein Funkmast-Baugesuch einlegt, muss erstmal die Verfahrenskosten verauslagen. Doch sollte die amtliche Prüfung der Einsprache mindestens einen gravierenden Fehler im Baugesuch bestätigen, erhält der Einsprecher seine verauslagten Kosten erstattet. Sollte die Prüfung indes lediglich die schablonenhaft vorgetragenen Scheinargumente organisierter Mobilfunkgegner vorfinden, entfällt die Kostenerstattung und der Einsprecher geht (zurecht) leer aus. Für die Parteikosten müssen Einsprecher immer selber aufkommen, das war bislang auch schon so. Auf diese Weise werden substanzielle Einsprachen belohnt, Ängste von Rebekka Meier wegen massenhaft fehlerhaft errichteter Funkmasten zerstreut und substanzlose Einsprachen mit Kosten zugunsten der Staatskasse sanktioniert <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/yes.gif" alt=":yes:" />.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75505</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75505</guid>
<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 21:24:46 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
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<title>Hält Pascal Sigg EHS insgeheim für Spinner? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Beistand bekommt Frau Meier von Pascal Sigg mit dessen Artikel auf Infosperber &quot;<a href="https://www.infosperber.ch/politik/schweiz/mobilfunk-setzt-der-bundesrat-nun-auf-abschreckung/">Mobilfunk: Setzt der Bundesrat nun auf Abschreckung?</a>&quot;</p>
</blockquote><p>Die folgende Passage aus dem Artikel halte ich wegen der doppelten Verneinung für diskussionswürdig:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] So wäre etwa denkbar, dass bei bestimmten Personen bereits die geringste Überlastung oder geringfügige Zusatzbelastung – gemeint ist jene etwa durch Mobilfunkstrahlung – Symptome hervorruft, während bei anderen Personen keine Symptome auftreten. Salopp ausgedrückt: Es kann keineswegs ausgeschlossen werden, dass Elektrosensible nicht spinnen. [...]</strong></em></span></p>
<p>Sigg macht in seinen Artikeln zum Thema EMF keinen Hehl daraus, dass er mit der Sache von Mobilfunkgegnern sympathisiert. Und <a href="https://www.woz.ch/2515/elektrohypersensitivitaet/die-reise-ins-strahlenreduit/!HR0NFZ5CBHE2">mit diesem Artikel</a> zeigt er viel Verständnis für eine &quot;Elektrosensible&quot;, die seit vielen Jahren die Glaubensstärke ihrer Anhänger auf eine harte Probe stellt.</p>
<p>Der Schlusssatz in obigem Zitat aber besagt ohne doppelte Verneinung: &quot;Es ist durchaus möglich, dass Elektrosensible nicht spinnen.&quot; Diese Umformulierung ist logisch korrekt, das hat mir ChatGPT bestätigt, umgangssprachlich impliziert sie aber auch die Interpretation &quot;Es könnte auch sein, dass Elektrosensible spinnen.&quot; Die doppelte Verneinung fungiert hier für ChatGPT als rhetorischer &quot;Weichzeichner&quot;, der eine abwertende Hypothese einführt (Elektrosensible könnten auch spinnen), ohne sie offen auszusprechen. Offen bleibt, ob der Autor die verdeckte Hypothese bewusst mitteilen wollte oder sie versehentlich in seinen Text geriet.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75504</link>
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<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 20:30:27 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
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<title>Unterschriftenübergabe in Biel: 50 Mann und kein Befehl (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Momentan sieht es nicht danach aus, dass ein Sturm tausender Wutbürger auf das Bakom stattgefunden hat, so wie von Trump-Anhängern auf das Capitol am 6. Januar 2021. Auf X (vormals Twitter) <a href="https://x.com/bakomCH">zwitscherte das Bakom</a> jedenfalls nichts von einer Belagerung durch organisierte Mobilfunkgegner. Da das Amt allerdings überhaupt nichts twittert, ist nicht auszuschließen, dass es von Rebekka Meiers Sturmtruppen voll und ganz eingenommen wurde <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.</p>
</blockquote><p>Gigaherz-Vorständin Elisabeth Buchs weiß mehr, <a href="https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=87834#p87834">denn sie war dabei</a>, als heute in Biel die Unterschriften, am Ende sollen es gar 15'000 gewesen sein, einem Mitarbeiter des Bakom übergeben wurden. Sie berichtet von einem friedlichen Protestmarsch von ca. 50 Personen mit Plakaten, Trillerpfeifen und Ratschen. Da das Bakom in Biel schätzungsweise rd. 300 Mitarbeiter zusammengezogen hat, war Rebekkas Streitmacht dem Gegner 6:1 unterlegen. Carl von Clausewitz zufolge erklärt dies die Friedfertigkeit der angereisten Wutbürger schlüssig.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75503</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75503</guid>
<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 18:55:13 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
</channel>
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