Lt. BfS These v. Waldmann-Selsam nicht bestätigt (Allgemein)

KlaKla, Mittwoch, 04.06.2008, 08:07 (vor 5838 Tagen)

Querschnittsstudie zur Erfassung und Bewertung möglicher gesundheitlicher Beeinträchtigungen durch die Felder von Mobilfunkbasisstationen

Fazit

Die Basiserhebung lieferte erstmals bevölkerungsweite Aussagen darüber, wie sich die Standorte der Basisstationen über Deutschland verteilen und wie viele Privathaushalte eine Basisstation im näheren Umkreis zur Wohnung haben sowie zur Prävalenz von Beschwerden, Prävalenz von Besorgnis wegen Basisstationen und Prävalenz gesundheitlicher Beeinträchtigung durch Basisstationen.

Die Risikoanalysen der Ergänzungsstudie zeigen keinen Zusammenhang zwischen den gemessenen Feldern von Basisstationen und selbst berichteten Befindlichkeitsstörungen. Die Ergebnisse dieser Studie ebenso wie die Ergebnisse der bisher abgeschlossenen experimentellen Studien zu dieser Thematik des DMF-Programms deuten übereinstimmend daraufhin hin, dass die Felder von Mobilfunkbasisstationen keine akuten gesundheitlichen Beschwerden bei Erwachsenen verursachen.

Weitere Informationen
Validierung des Expositionssurrogats der Querschnittsstudie zu Basisstationen
Ergänzungsstudie zu Probanden der Querschnittsstudie

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Epidemiologie, Funkstrahlung, Negaiv, Widerlegung, Befund

Ich glaube was ich fühle und nicht nur ich.

Anna, Mittwoch, 04.06.2008, 10:48 (vor 5838 Tagen) @ KlaKla
bearbeitet von Anna, Mittwoch, 04.06.2008, 11:26

Lieber Klakla, erlauben Sie daß ich meine Meinung dazu sage?
Ich mache das deshalb noch, weil ich mich oben für diese Ärztin eingesetzt habe.

Das alles habe ich auch bekommen und zur Kenntnis genommen.
Ein Glück, daß die Sache jetzt abgeschlossen wird, nur für wen ist das ein Glück?

Die Risikoanalysen der Ergänzungsstudie zeigen keinen Zusammenhang zwischen den gemessenen Feldern von Basisstationen und selbst berichteten Befindlichkeitsstörungen. Die Ergebnisse dieser Studie ebenso wie die Ergebnisse der bisher abgeschlossenen experimentellen Studien zu dieser Thematik des DMF-Programms deuten übereinstimmend daraufhin hin, dass die Felder von Mobilfunkbasisstationen keine akuten gesundheitlichen Beschwerden bei Erwachsenen verursachen.

Das können die Betroffenen nur zur Kenntnis nehmen.Die Tatsachen in den Häusern und Betten, mit darin lebenden Menschen sahen bis vor kurzem und sehen da und dort immer noch anders aus.

Wer garantiert, daß die Emissionen zur fraglichen Zeit nicht den gewünschten Ergebissen angepaßt wurden indem die Stationen vor der Messung gedrosselt wurden? (So geschehen in Burgheim und Rennertshofen, wie mir von zwei verschiedenen Quellen berichtet wurde) Ob die Betreiber also auch hier von den geplanten Messung vom Zeitpunkt informiert waren? Möglicherweise ganz legal, weil die Messinstrumente ja lang genug herumgestanden sind, um genaue Ergebnisse zu bekommen.
Möglicherweise haben die Leute vom Deutschen Forschungsprogramm daran gar nicht gedacht?

Viele Fragen tun sich da auf. Ich meine, wenn der eine oder andere Fall sich mal als Null und nichtig erwiesen hätte, das kommt vor, aber alle? Das glaube wer will.

Darf ich an die einseitig geschorenen Schafe erinnern?
Und an das Fischernetz mit der vorausberechneten Maschengröße wo nur die Fische durchpassen, die genau so groß sind wie gewünscht? Und an die Praktiken in den Labors der Arzneimittelprüfer? Bei denen man nur bis knapp vor die als schädlich vermuteten Wirksamkeitswerte geht, damit gerade kein verfängliches Ergebniss testbar wird?

Die Zeit arbeitet, auch wenn es auf dem Weg bis zur Offenbarung der Wahrheit über die Schädlichkeit bestimmter Immissionen noch so schmerzhaft ist für die Betroffenen und bringt es an den Tag. Vorausgesetzt, es geht mit rechten Dingen zu, denn am längeren Hebel sitzen immer noch die Hersteller der kabellos zu betreibenden Gerätschaften und die Betreiber dieser Technik. Denn ein Schalter genügt u.U. um den Pegel zu senken und ein anderer den Hauptstrahl samt Nebeneffekten so zu verändern, daß nichts verfängliches mehr dabei herauskommt was vorher noch da war. Beispiel Oberammergau. 2006/2007

Ich bin von Natur aus auch Skeptiker, vor allem aber Betroffene und deshalb ist das mit den Schafen nicht mein Ding.

Das einzig gute an dem nun abgeschlossen Deutschen Forschungsprogramm ist, daß man später einmal sehen kann, wie alles zugegangen ist.

Betroffene werden aber erst glücklich sein, wenn die wirklichen Emissionen auf Dauer so weit abgesenkt sind, daß sie ruhig schlafen können.

Anna

Tags:
Wahrnehmung, Dosis, Waldmann-Selsam

Hauptsache, "Ich glaube was ich fühle"

AnKa, Mittwoch, 04.06.2008, 23:15 (vor 5837 Tagen) @ Anna

Das können die Betroffenen nur zur Kenntnis nehmen.Die Tatsachen in den Häusern und Betten, mit darin lebenden Menschen sahen bis vor kurzem und sehen da und dort immer noch anders aus.

Welche "Tatsachen"? Hieb- und stichfest, bitte. Es geht in deutschen Betten nicht immer glücklich zu, das wissen wir bereits seit Oswalt Kolle. Damals gab's aber noch keinen Mobilfunk.

Wer garantiert, daß die Emissionen zur fraglichen Zeit nicht den gewünschten Ergebissen angepaßt wurden indem die Stationen vor der Messung gedrosselt wurden?

Tatsachen bitte, nicht Mutungen.

wie mir von zwei verschiedenen Quellen berichtet wurde

Die Namen, bitte.

Ob die Betreiber also auch hier von den geplanten Messung vom Zeitpunkt informiert waren?

Möglicherweise haben die Leute vom Deutschen Forschungsprogramm daran gar nicht gedacht?

Viele Fragen tun sich da auf.

Das glaube wer will.

Und an die Praktiken in den Labors der Arzneimittelprüfer? Bei denen man nur bis knapp vor die als schädlich vermuteten Wirksamkeitswerte geht, damit gerade kein verfängliches Ergebniss testbar wird?

Vorausgesetzt, es geht mit rechten Dingen zu, denn am längeren Hebel sitzen immer noch die Hersteller der kabellos zu betreibenden Gerätschaften und die Betreiber dieser Technik.

Beispiel Oberammergau. 2006/2007

Tatsachen bitte, nicht Mutungen.

Ich bin von Natur aus auch Skeptiker, vor allem aber Betroffene

Dann sind Sie auch kein Skeptiker.

Betroffene werden aber erst glücklich sein, wenn die wirklichen Emissionen auf Dauer so weit abgesenkt sind, daß sie ruhig schlafen können.

Die "Betroffenen" sollten einfach mal eine Zeitlang nicht dran denken, das Leben geniessen, lieben und lachen. Das würde helfen.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Ein glatter Trugschluss

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 05.06.2008, 00:27 (vor 5837 Tagen) @ Anna

Wer garantiert, daß die Emissionen zur fraglichen Zeit nicht den gewünschten Ergebissen angepaßt wurden indem die Stationen vor der Messung gedrosselt wurden?

Ihre Überlegung, Anna, besagt folgendes, würde sie zutreffen: Bei der Studie wurden Klagen über Beschwerden wegen Funkfeldimmission in Beziehung gesetzt zu gemessenen Werten der Funkfeldbelastung, dort, wo die Klagen laut wurden. Wenn nun die Sendeleistung am Tag X heruntergefahren wurde, wie Sie es in Erwägung ziehen, dann wurden also kleinere Werte gemessen, als sonst an dieser Stelle. So weit so gut, aber was bedeutet dies eigentlich? Da die Klagen der Betroffenen völlig unabhängig von den Messwerten sind, würde diese Manipulation folgendes bedeuten: Schon bei außergwöhnlich niedriger Funkfeldbelastung kommt es zu Klagen über Gesundheitsbeschwerden. Mit Verlaub, Anna, Ihr Verdacht geht in genau die verkehrte Richtung, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich die Betreiber derart dämlich anstellen und die Leistung runterfahren würden, statt sie raufzufahren!

(So geschehen in Burgheim und Rennertshofen, wie mir von zwei verschiedenen Quellen berichtet wurde)

Diese Berichte würden mich interessieren. Weil ich mir schwer vorstellen kann, dass Laien über den Auslastungsgrad einer Mobilfunk-Basistation genau Bescheid wissen. Dazu habe ich in meiner Karriere als Kritiker einfach zuviele Pleiten erleben müssen. Hier ist dazu ein nettes Beispiel, das dem berüchtigtem Eiertest nahe kommt. Könnten Sie zu Burgheim und Rennertshofen ein paar genauere Angaben machen, oder besser einen ergiebigen Link setzen?

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Trugschluss, Immission, Dauerbefeldung, Messwerten

Wie mans nimmt

Anna, Donnerstag, 05.06.2008, 09:49 (vor 5837 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Anna, Donnerstag, 05.06.2008, 10:11

Da die Klagen der Betroffenen völlig unabhängig von den Messwerten sind, würde diese Manipulation folgendes bedeuten: Schon bei außergwöhnlich niedriger Funkfeldbelastung kommt es zu Klagen über Gesundheitsbeschwerden.

Also, so viel glaube ich schon verstanden zu haben, daß ein Feld nicht nur aus der Leistungsflußdichte besteht, sondern auch aus den Frequenzen, die da herumgefunkt werden. Und die können verdammt weit unten liegen, eben unter 8 1/3 Hz und das wird nicht mit Allerweltsmeßgeräten gemessen, sondern mit großen und teueren Aufbauten, die sich die Leute vom Umweltministerium gar nicht leisten wollen. Diese nicht erfaßten Frequenzen, stören eben auch die Abläufe und und schaden dem Wohlbefinden.

Wenn also diese niedrigen Frequenzen, die sich ebenfalls in der Natur finden lassen mit Energie antreiben lassen müssen, dann tritt eine Überbelastung auf, die sich im Nervensystem als Megagewitter austobt. Außerdem werden die Sferics beeinflußt, die schon lange vor dem Gewitter in (durch Funke beeinflußt) unreifer Form daher kommen und die Menschen schwächen, statt stärken. Das weiß ich von einem Physiker, der einen guten Namen hat.

Dazu könnte ich noch viel mehr sagen, aber nicht hier, da sind die Schotten zu dicht.

Mit Verlaub, Anna, Ihr Verdacht geht in genau die verkehrte Richtung, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich die Betreiber derart dämlich anstellen und die Leistung runterfahren würden, statt sie raufzufahren!

Wenn Sie das meinen bitteschön.

Daß ich mich mit der Technik nicht auskenne, das weiß inzwischen hier Jeder. Also, rauf oder runter, das kann ich sowieso nicht unterscheiden, es geht um die Wirkung und die ist eben manchmal größer und manchmal geringer, je nach Betreibermodell und Zielrichtung der Sender.

Daß ich aber mit Leuten Kontakt habe, die sich auskennen und mir, nicht so sehr die genauen Hergänge, aber die Ergebnisse ihrer Beobachtungen bereitwillig mitteilen, dafür bin ich dankbar. So kann ich mir meine Meinung bilden, die mit der hier im Forum zum größten Teil nicht harmoniert, aber das ist ja allen bekannt.

(So geschehen in Burgheim und Rennertshofen, wie mir von zwei verschiedenen Quellen berichtet wurde)

Diese Berichte würden mich interessieren. Weil ich mir schwer vorstellen kann, dass Laien über den Auslastungsgrad einer Mobilfunk-Basistation genau Bescheid wissen.

Dazu habe ich in meiner Karriere als Kritiker einfach zuviele Pleiten erleben müssen. Hier ist dazu ein nettes Beispiel, das dem berüchtigtem Eiertest nahe kommt.

Ja seeeeehr nett und vor allem luuuuuuustig, besonders die Belastung die die Leute rund um den Tisch herum haben. Lesen Sie mal die blaue Zeile unter Ihren eigenen postings. Ist das nur eine Zeile, oder drückt das wirkliche Sorge aus?

Könnten Sie zu Burgheim und Rennertshofen ein paar genauere Angaben machen, oder besser einen ergiebigen Link setzen?

Ich bin bis jetzt ohne Link ausgekommen, das lerne ich nicht mehr.
Sie bekommen die Quellen, aber nicht hier im Forum.
Ich möchte den Leuten keine Unannehmlichkeit bescheren, sie haben nämlich bereits ihre Erfahrungen mit der Gegenseite gemacht.

Anna

Kleines Rufmördchen im Vorübergehen

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 05.06.2008, 13:16 (vor 5837 Tagen) @ Anna

Wenn also diese niedrigen Frequenzen, die sich ebenfalls in der Natur finden lassen mit Energie antreiben lassen müssen, dann tritt eine Überbelastung auf, die sich im Nervensystem als Megagewitter austobt...

Was halten Sie davon, Anna: Sie halten sich mit der Umdeutung technischer Zusammenhänge zukünftig zurück und ich verzichte auf medizinische Diagnosen.

Daß ich mich mit der Technik nicht auskenne, das weiß inzwischen hier Jeder. Also, rauf oder runter, das kann ich sowieso nicht unterscheiden, es geht um die Wirkung und die ist eben manchmal größer und manchmal geringer, je nach Betreibermodell und Zielrichtung der Sender.

Ich bitte Sie, Anna, Defizite im technischen Verständnis wirft Ihnen niemand vor. Aber wenn Sie die Technik schon nicht durchschauen, dann sollten Sie unter keinen Umständen - wie geschehen - leichtfertig Manipulations-Unterstellungen in die Welt setzen. Denn solche Unterstellungen fallen, selbst wenn sie noch so absurd sind, in entsprechenden Kreisen auf fruchtbaren Boden und treiben dort Wildtriebe, die man sich kaum vorstellen kann. Leider machen sich nur die Wenigsten die Mühe, den Wahrheitsgehalt wüster Behauptungen zu prüfen.

Daß ich aber mit Leuten Kontakt habe, die sich auskennen und mir, nicht so sehr die genauen Hergänge, aber die Ergebnisse ihrer Beobachtungen bereitwillig mitteilen, dafür bin ich dankbar. So kann ich mir meine Meinung bilden, die mit der hier im Forum zum größten Teil nicht harmoniert, aber das ist ja allen bekannt.

Meinung? Jeder darf eine haben. Jeder darf sogar seine eigene Meinung haben. Nur, mich interessiert es ehrlich gesagt eher weniger, welche Meinung Sie in der Mobilfunkdebatte vertreten, sondern welche Fakten Sie auf den Tisch legen können, um Ihre Meinungen oder Behauptungen zu untermauern. Beispiel: Sie können von mir aus gerne der Meinung sein, dass 3+3=7 ist, spannend wäre, wie Sie dies begründen würden, denn ohne plausible Begründung bleiben Sie im Sumpf der Behauptungen stecken.

Ja seeeeehr nett und vor allem luuuuuuustig, besonders die Belastung die die Leute rund um den Tisch herum haben. Lesen Sie mal die blaue Zeile unter Ihren eigenen postings. Ist das nur eine Zeile, oder drückt das wirkliche Sorge aus?

Sorge? Nein! Vorsorge? Ja!

Könnten Sie zu Burgheim und Rennertshofen ein paar genauere Angaben machen, oder besser einen ergiebigen Link setzen?

Ich möchte den Leuten keine Unannehmlichkeit bescheren, sie haben nämlich bereits ihre Erfahrungen mit der Gegenseite gemacht.

Wissen Sie das Anna, oder glauben Sie es nur bereitwillig, weil es Ihnen so berichtet wurde. Beispiel: Ich kenne jemanden, der allen Ernstes behauptete, ein Internet-Provider würde Ihm bestimmte E-Mails vorenthalten. Das Gerücht der Zensur klappt wie ein Kartenhaus zusammen, als wir den Inhalt des Spam-Ordners anschauten. Sie sollten bei alledem, was Ihnen berichtet wird auch in Erwägung ziehen, dass aufgrund mangelhafter Kenntnisse falsche Schlüsse gezogen werden.

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– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Unterstellung, Glauben, Zensur, Manipulation, Rufmord

Kleinens Hämmerchen gefällig?

Anna, Donnerstag, 05.06.2008, 17:02 (vor 5836 Tagen) @ H. Lamarr

Wenn also diese niedrigen Frequenzen, die sich ebenfalls in der Natur finden lassen mit Energie antreiben lassen müssen, dann tritt eine Überbelastung auf, die sich im Nervensystem als Megagewitter austobt...

Was halten Sie davon, Anna: Sie halten sich mit der Umdeutung technischer Zusammenhänge zukünftig zurück und ich verzichte auf medizinische Diagnosen.

Hier geht es nicht nur um medizinische oder technische Zusammenhänge, da geht es um größere Zusammenhänge als wir uns das träumen lassen können. Selbst ein Atomphysiker hat sich damit befaßt und Respekt vor den durch Funkstrahlen erzeugten Veränderungen in der Natur entwickelt, was ich ihm sehr hoch angerechnet habe. In diesen Kreisen müssen Sie nachfragen, ob es notwendig ist, sich darum zu bemühen, medizinische und physikalische Zusammenhänge wenigstens im Ansatz herstellen zu wollen.

Aber das Wort "Wollen" in diesem Zusammenhang ist hier ein Pfuiwort und wird auf breiter Front bekämpft.

Anna

Bitte zur Zeit keine Antworten mehr, ich muß mich jetzt noch mehr um die Familie kümmern. :hungry:

Anna

Selbst ein Atomphysiker ... ▼

H. Lamarr @, München, Samstag, 07.06.2008, 23:51 (vor 5834 Tagen) @ Anna

Selbst ein Atomphysiker hat sich damit befaßt ...

sowie ...

- ein Klavierlehrer
- ein Literaturprofessor
- eine TV-Journalistin
- ein Heilpraktiker
- ein Physiker
- ein Medizinphysiker
- ein Übersetzer
- ein holistischer Arzt

RDW wird nicht müde darauf hinzuweisen, dass Titel in fachfremden Disziplinen nicht den geringsten Nutzen in der Mobilfunkdebatte haben. Meiner Meinung nach hat er damit recht. Nur bei Laien stehen solche Titel, am besten Professorentitel, hoch im Kurs. Weil sich damit irgendwelche Botschaften, die in Rundmails unter die Leute gebracht werden, mit vermeintlich mehr Gewicht versehen lassen: Ja, wenn der Herr Professor XYZ das sagt, dann muss es ja stimmen - sagte Lieschen Müller zu Ihrer Freundin Erna. In wissenschaftlichen Diskussionen und Publikationen wird dagegen überhaupt nicht mit Titeln um sich geworfen, sie werden vielmehr schlicht weggelassen. Denn dort kommt es nicht darauf an wer was sagt, sondern was er sagt. Wir haben in der Mobilfunkdebatte ja durchaus mehrfach erleben dürfen, wie professorale Stellungnahmen einem das Blut in den Adern gefrieren ließen. Wer es nötig hat, mit Titeln zu kokettieren, wird in solchen Kreisen eher belächelt denn ernst genommen - Österreich ausgenommen ;-).

Troll-Wiese: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=entry&id=21778

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Buchner, Aktivität

Kleines Rufmördchen im Vorübergehen

AnKa, Freitag, 06.06.2008, 00:44 (vor 5836 Tagen) @ H. Lamarr

Beispiel: Ich kenne jemanden, der allen Ernstes behauptete, ein Internet-Provider würde Ihm bestimmte E-Mails vorenthalten. Das Gerücht der Zensur klappt wie ein Kartenhaus zusammen, als wir den Inhalt des Spam-Ordners anschauten.

Interessant: daß es Leute gibt, die sich SPAM wünschen.

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Ein glatter Trugschluss

Doris @, Donnerstag, 05.06.2008, 13:37 (vor 5837 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Doris, Donnerstag, 05.06.2008, 14:34

Wer garantiert, daß die Emissionen zur fraglichen Zeit nicht den gewünschten Ergebissen angepaßt wurden indem die Stationen vor der Messung gedrosselt wurden?

Marianne hat sich zum Herunterfahren von Leistung mal geäußert. In so einem speziellen Fall kann ich mir das durchaus vorstellen.
Aber bei der QUEBEB Studie ganz sicherlich nicht. Das ist verschwörungstheoretisches Denken, das nicht entstehen würde, wenn man sich nicht nur das Fazit sondern die ganze Studie anschauen würde. Da stehen durchaus ein paar recht interessante Sachen drin. Fakt ist, dass wenige Haushalte durch Mobilfunkbasisstationen stark belastet sind. Da belastet sich jeder mehr durch seine eigene Funktechnik.
Diese Studie kann auch für die selbst geschilderten Probleme der ES nicht die Lösung sein. Wenn was dran ist, an den Schilderungen der ES und der Zusammenhang tatsächlich in Verbindung mit Funk steht, dann kann es durch diese Studie nicht herausgefunden werden. Ein evtl. Wirkmechanismus und auch die Tatsache, warum nur bei manchen und nicht bei allen ist bis heute nicht bekannt.
Diese Studie besagt für mich eines, die Belastung durch Mobilfunkbasisstationen ist für den größten Teil der Bevölkerung deutlich niedriger als durch genutzte Funktechnik, und es muss nicht mal selbst genutzte Funktechnik sein. Sich neben einer handytelefonierenden PErson unter ungünstigen Bedingungen aufzuhalten bringt eine höhere Belastung als so manche Basisstation und diesem Szenario ist man in der heutigen Zeit öfters ausgesetzt.

Hier ist dazu ein nettes Beispiel, das dem berüchtigtem Eiertest nahe kommt.

Dazu gibt es noch ein weiteres [***]Video und auch eine Diskussion im Gigaherz.. Ein (anonymer) Teilnehmer berichtet sogar von einem eigenem Versuch, der angeblich geklappt hätte. Auch wenn es sehr an den Eier-Hoax erinnert, hätte man hier doch jederzeit die Möglichkeit es auszuprobieren. Das würde ja recht schnell gehen, man braucht halt 4 Handys und ein paar Körner Popcorn Mais.

[Hinweis Moderator 05.05.2014: *** Link aus Rechtsgründen gelöscht.]

Tags:
Video, Belastung, Wirkmodell, Gigaherz, Popcorn, Hoax, Basisstation, QUEBEB

Der Popcorn-Hoax

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 05.06.2008, 22:26 (vor 5836 Tagen) @ Doris

Auch wenn es sehr an den Eier-Hoax erinnert, hätte man hier doch jederzeit die Möglichkeit es auszuprobieren. Das würde ja recht schnell gehen, man braucht halt 4 Handys und ein paar Körner Popcorn Mais.

Vergessen Sie's, Doris, das ist purer U N S I N N. Und der Typ bei Gigaherz erzählt auch nur U N S I N N , der weiß das auch und amüsiert sich köstlich. Der Vibrationsalarm also isses, der sprengt mit seinen 10-Hz-Killerwellen die Maiskörner reihenweise vom Tisch. In der Mobilfunkdebatte kann offenbar nichts absurd genug sein, dass nicht doch ein paar XYZ es für möglich halten - und sei es nur ein Kleinbisschen.

Für den Versuch brauchen sie übrigens mehr als die 4 Handys, denn Sie müssen alle vier Handys ja erst mal mit einem Anruf auf Sendung bringen. Dazu brauchen Sie im einfachsten Fall noch einmal 4 Handys oder Festnetztelefone. Dass die Sendeleistung der Handys dann auch davon abhängt, ob gesprochen wird oder nicht und wie weit der nächste Mobilfunkmast weg ist, sollte die Experimentierfreude aber nicht trüben. Meine Empfehlung: Zusätzlich zu den Maiskörnern eines dieser billigen elektronischen Fieberthermometer in den magischen Mittelpunkt zwischen den Handys bringen, da merkt man dann, wenn's los geht :-D.

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Tags:
Popcorn

Der Popcorn-Hoax

KlaKla, Dienstag, 10.06.2008, 17:56 (vor 5831 Tagen) @ H. Lamarr

Internet: Popcorn-Handy-Video als Trick entlarvt

Mit Handy-Strahlung kann kein Popcorn hergestellt werden. Ein im Internet sehr populäres Video, das eben dies zeigt, ist jetzt von einem Physiker als Trick entlarvt worden. Augenscheinlich strahlen in dem Clip drei Mobiltelefone so viel Leistung ab, dass sich aus den Maiskörnern die Knabberei bildet. Das ist aber nicht möglich, hat jetzt Professor Louis Bloomfield von der US-amerikanischen University of Virginia erläutert. Würden die Mobiltelefone tatsächlich so viel Leistung abstrahlen, dass sie Mais in Popcorn verwanden können, würden sich die Finger beim Halten der Geräte, also beim normalen Telefonieren, stark erwärmen. Auch im Kopf des Handy-Benutzers würde es zu einer sehr unangenehmen und schmerzhaften Erwärmung kommen, wenn sich das Telefon in der Nähe des Ohrs befindet. Mehr ...

Von Gaby Schulemann-Maier

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Popcorn, Hoax

Der Popcorn-Hoax

H. Lamarr @, München, Dienstag, 10.06.2008, 18:57 (vor 5831 Tagen) @ KlaKla

Mit Handy-Strahlung kann kein Popcorn hergestellt werden. Ein im Internet sehr populäres Video, das eben dies zeigt, ist jetzt von einem Physiker als Trick entlarvt worden.

Was heißt hier "entlarvt"?! Das liest sich ja fast so, als würde heute einer überrascht feststellen: Mensch, Leute, die Erde ist ja rund!

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– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Ich glaube was ich fühle und nicht nur ich.

KlaKla, Donnerstag, 05.06.2008, 15:03 (vor 5836 Tagen) @ Anna

Lieber Klakla, erlauben Sie daß ich meine Meinung dazu sage?

Sicher können sie dazu ihre Meinung haben und diese auch sagen.

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Meine Meinungsäußerung

Seit 1 Jahr überfälliger Abschlussbericht

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 04.06.2008, 23:29 (vor 5837 Tagen) @ KlaKla

Querschnittsstudie zur Erfassung und Bewertung möglicher gesundheitlicher Beeinträchtigungen durch die Felder von Mobilfunkbasisstationen

Das ist aber schön, dass dieser Abschlussbericht - mit einer Verzögerung von rund 1 Jahr - nun doch noch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden ist. Erst kürzlich ging eine Anfrage nach dem Verbleib dieses Abschlussberichts noch ins Leere.

Aus gewöhnlich gut unterrichtetet Quelle war zu hören, dass das PDF des Abschlussberichts vor rund 1 Jahr für nur 1 Tag zum Download auf der BfS-Website stand, dann von der Seite genommen und erst jetzt wieder eingestellt wurde. Das mag harmlose Ursachen haben, in einer von Verdächtigungen und Unterstellungen geprägten Debatte, wie der Mobilfunkdebatte, sind solche staatlichen Manöver die Big-Mac's der Gerüchteküche.

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