BioInitiative fordert niedrigere Grenzwerte (Allgemein)

Doris @, Freitag, 31.08.2007, 11:26 (vor 6138 Tagen)

Dieser Bericht soll heute veröffentlicht werden. Sehr umfangreich und leider nur in Englisch....

dazu ein Beitrag im h.e.s.e.-Forum:
Renommierte Wissenschaftler schlagen bezüglich EMF- und HF-Emissionsgefahren Alarm

Eine internationale Arbeitsgruppe renommierter Wissenschaftler, Forscher und Gesundheitspolitik-Experten (The BioInitiative Working Group) hat ihren Bericht über den Einfluss elektromagnetischer Felder (EMFs) auf die Gesundheit veröffentlicht. Der Bericht äussert schwere Bedenken zur Sicherheit von existierenden öffentlichen Grenzwerten, die regulieren, wie viel EMF von Stromleitungen, Handys und vielen anderen Quellen der EMF-Belastung im täglichen Leben zulässig ist.

Der Bericht trägt die wissenschaftlichen Beweise zusammen, die Bedenken über den Einfluss auf die Gesundheit von Menschen erheben, einschliesslich Kinderleukämie (von Stromleitungen und anderen elektrischen Emissionen), Gehirntumoren und Akustikusneurinomen (von Handys und schnurlosen Telefonen) sowie Alzheimerkrankheit. Es liegen Beweise vor, dass EMFs ein Risikofaktor für Krebs sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen sind. EMFs von Quellen wie Starkstromleitungen, elektrischen Gebäudeverdrahtungen sowie Erdungsvorrichtungen von Gebäuden und Geräten werden mit erhöhten Risiken von Kinderleukämie in Zusammenhang gebracht und können später im Leben die Weichen für Krebs bei Erwachsenen stellen.

Der Bericht der BioInitiative http://www.bioinitiative.org , der am Freitag, den 31. August 2007 veröffentlicht werden wird, dokumentiert die wissenschaftlichen Beweise dafür, dass EMF-Emissionen von Stromleitungen jedes Jahr für Hunderte neuer Fälle von Kinderleukämie in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern der Welt verantwortlich sind.

Wireless-Technologien, die Hochfrequenzstrahlung (HF) zum Versenden von E-Mail-Nachrichten und Sprachkommunikation verwenden, sind tausende Male stärker als die Pegel, die Berichten zufolge Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme sowie andere gesundheitsschädigende Symptome verursachen.

Der Gesundheitspolitik Experte und Mitherausgeber des Berichts, Dr. David O. Carpenter, Direktor am Institute for Health and the Environment der University of Albany im US-Bundesstaat New York, erklärte:

Dieser Bericht sendet eine Warnung, dass die langfristige Belastung durch bestimmte Arten von EMFs starke negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Daher ist nun eine sorgfältige Planung der öffentlichen Gesundheit gefordert, um Krebs und neurologische Erkrankungen zu verhindern, die mit den Emissionen von Stromleitungen und anderen EMF-Quellen in Zusammenhang gebracht werden. Wir müssen die Öffentlichkeit und unsere Entscheidungsträger darüber aufklären, dass es nicht wie gewohnt weitergehen kann.

Mitherausgeber Cindy Sage von Sage Associates bestätigte:

Experten für Gesundheitspolitik und EMF-Richtlinien haben nun ihre Einschätzung der Beweislast vorgelegt. Die existierenden FCC- und internationalen Emissionsgrenzwerte für EMF- und HF-Strahlung in der Öffentlichkeit und im Arbeitsumfeld schützen die öffentliche Gesundheit nicht in ausreichendem Masse.

Basierend auf der Gesamtlast der Beweise sind neue Grenzwerte für die öffentliche Sicherheit und Beschränkungen der weiteren Entwicklung von risikoreichen Technologien angebracht.

Webseite: http://www.bioinitiative.org

Rückfragehinweis:
Cindy Sage von der BioInitiative Working Group, +1-805-969-0557,

Tags:
, Grenzwert, Sage, Grenzwertforderung

BioInitiative fordert niedrigere Grenzwerte

H. Lamarr @, München, Freitag, 31.08.2007, 12:04 (vor 6138 Tagen) @ Doris

BioInitiative fordert niedrigere Grenzwerte

Schon wieder eine Panikmeldung, diesmal von einer unbekannten Organisation aus den USA? So sieht es auf den ersten Blick aus. Zu den Mitgliedern der "Bioinitiative" zählen jedoch eine ganze Reihe ernst zu nehmender kritischer Wissenschaftler, die sich offenbar zu einem neuen Arbeitsgemeinschaft zusammengefunden haben. Ebenfalls mit dabei ist Louis Slesin, Chef der bekannten Kritikerseite www.microwavenews.com

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

BioInitiative fordert niedrigere Grenzwerte

Thomas, Freitag, 31.08.2007, 12:07 (vor 6138 Tagen) @ Doris

Hallo Doris,

vielen Dank für den Hinweis!
Habe ihn direkt an eienen unserer örtlichen Politiker weitergeleitet,;-)
weil hier bei uns auch auf wenig rücksichtsvolle Weise ein UMTS-Netz
aufgebaut werden soll.

Gruß Thomas

BioInitiative fordert niedrigere Grenzwerte

Doris @, Sonntag, 02.09.2007, 20:12 (vor 6136 Tagen) @ Doris

Eine 45-seitige englische Zusammenfassung des Berichtes

Wer ist Sage Associates ?

Kuddel, Dienstag, 04.09.2007, 19:20 (vor 6134 Tagen) @ Doris
bearbeitet von Kuddel, Dienstag, 04.09.2007, 20:36

Mal eine (rhetorische) Frage:

Die Co-Autorin des Reports ist eine Cindy Sage von Sage Associates...also offensichtlich der Mitinhaberin eines privaten Unternehmens...

Wer ist "SAGE Associates, USA" ?
Man findet folgendes :

Das hier und diese Tochtergesellschaft, von welcher unsere Cindy Geschäftsführerin ist...

Das Unternehmen beschäftigt sich hauptsächlich (man glaubt es kaum) mit "EMF-Measurement" und mit "Home & Office shielding" ...

Jeder mag sich seinen Teil dabei denken...z.B. welches Pendant die "Bioinitiative" in Deutschland haben könnte...

An Cindy's Stelle würde ich auch
=> niedrigere Grenzwerte fordern :ok: ....
=> in der Zwischenzeit mithilfe meiner (in gemeinnütziger Absicht gegründeten) Firma eine "Übergangslösung" anbieten...
=> und dabei insgeheim hoffen, daß wohl die Kunden, aber nicht die Politiker die Forderung wirklich ernst nehmen... :cool:
Falls der letztgenannte Fall doch eintreten sollte, kann man ja immer noch einen neuen Report mit niedrigeren Grenzwertforderungen generieren. Studien gibt es ja zuhauf, man muß nur die richtigen für den gewünschten Grenzwert heraussuchen..et voila :wink:


Kuddel

Wer ist Sage Associates ?

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 20.09.2007, 18:43 (vor 6118 Tagen) @ Kuddel

Wer ist "SAGE Associates, USA" ?

Ein Abstecher in die Schweiz gefällig? Cindy Sage tritt demnächst beim Gigaherz-Kongress auf ...

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Tags:
Gigaherz-Kongress

BioInitiative fordert 1 mW/m²

H. Lamarr @, München, Dienstag, 04.09.2007, 15:05 (vor 6134 Tagen) @ Doris

Auch die Website Diagnose-Funk hat sich jetzt des Papiers der Bioinitiative angenommen. Unter dem Titel "BioInitiative: Konsortium aus Top-Wissenschaftlern fordert drastisch tiefere Grenzwerte" erwartet den Leser dort ein Bericht samt PDF - technisch erstklassig gemacht.

Die Überschrift machte mich neugierig. Wie mag die neue Initiative drastisch niedrigere Grenzwerte wohl beziffert haben? Also habe ich zuerst interessiert gelesen, dann ungeduldig ... und am Schluss verärgert - aber dennoch keinen konkreten Zahlenwert gefunden, dafür vieles, was ich nicht wissen wollte. Die Überschrift verspricht viel was der Text nicht hält.

Und dann diese penetrante Übertreibung: In Original ist nicht wichtigtuerisch von "Top-Wissenschaftlern" die Rede, sondern angenehm kontrastvoll nur von einer "international working group of scientists, researchers and public health policy professionals" (international zusammengesetzte Arbeitsgruppe aus Wissenschaftlern, Forschern und Vertretern des öffentlichen Gesundheitswesens). Warum die allesamt zu Top-Wissenschaftlern aufgeblasen werden, wissen nur der Henker - und Evi. Ebenfalls nur im Original zu finden ist der gesuchte drastisch tiefere Grenzwert: die Bioinitiative fordert 1 mW/m² (bei Aufenthalt im Freien), sie schließt sich damit erfreulicherweise der langjährigen Forderung des IZgMF an :-D.

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BioInitiative fordert 1 mW/m²

charles ⌂ @, Mittwoch, 05.09.2007, 08:49 (vor 6133 Tagen) @ H. Lamarr

Ebenfalls nur im Original zu finden ist der gesuchte drastisch tiefere Grenzwert: die Bioinitiative fordert 1 mW/m² (bei Aufenthalt im Freien), sie schließt sich damit erfreulicherweise der langjährigen Forderung des IZgMF an :-D.

Und das sit genau das was ich auch immer vorschlage! :-D

Die bioenitiative steht auch auf:
www.minderstraling.nl/Pagina005.html

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

BioInitiative fordert 1 mW/m²

helmut @, Nürnberg, Mittwoch, 05.09.2007, 14:26 (vor 6133 Tagen) @ charles

Und das sit genau das was ich auch immer vorschlage! :-D

Die bioenitiative steht auch auf: www.minderstraling.nl/Pagina005.html

Meinen sie wirklich, daß auch nur Einer, der wirklich Ahnung hat, auf Sie hört?

Wie glaubwürdig kann jemand sein, der behauptet, er hätte in ca 500 m Abstand bei Sichtverbindung zum Mast 1 uW/m² wo die Theorie aber 1 mW/m² behauptet. Das ist Faktor 1000 um den Sie die Physik verbiegen.


MfG
Helmut

--
In der Mobilfunk-BI und
"In der Abendsonne kann selbst ein kleiner Zwerg große Schatten werfen" (frei nach Volker Pispers)


Meine Kommentare sind stets als persönliche Meinungsäußerung aufzufassen

BioInitiative fordert 1 mW/m²

charles ⌂ @, Mittwoch, 05.09.2007, 22:45 (vor 6132 Tagen) @ helmut

Meinen sie wirklich, daß auch nur Einer, der wirklich Ahnung hat, auf Sie hört?

Wie glaubwürdig kann jemand sein, der behauptet, er hätte in ca 500 m Abstand bei Sichtverbindung zum Mast 1 uW/m² wo die Theorie aber 1 mW/m² behauptet. Das ist Faktor 1000 um den Sie die Physik verbiegen.

Also Helmut, das sollen Sie doch mal nach draussen in die reale Welt kommen.

Theorie und Praxis sind leider zwei ganz andere Sachen, und brauchen nicht immer das gleiche zu sein.

Sendemasten brauchen nicht überall die gleiche Leistungsflussdichten ab zu geben.
Bei mir strahlen sie weniger als bei Ihnen, angeblich.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

BioInitiative fordert 1 mW/m²

helmut @, Nürnberg, Mittwoch, 05.09.2007, 23:15 (vor 6132 Tagen) @ charles

Also Helmut, das sollen Sie doch mal nach draussen in die reale Welt kommen.

Das sagen Sie gerade dem Richtigen! Im Gegensatz zu Ihnen bewege ich mich mit richtigen Meßgeräten in der realen Welt und vergleiche die Theorie der Netzplaner mit der Praxis.
Da gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis mit Faktor 1000.

Theorie und Praxis sind leider zwei ganz andere Sachen, und brauchen nicht immer das gleiche zu sein.

Sendemasten brauchen nicht überall die gleiche Leistungsflussdichten ab zu geben. Bei mir strahlen sie weniger als bei Ihnen, angeblich.

Und erzählen Sie nicht immer daß die Anlagen in Belgien oder den Niederlanden schwächer strahlen, das ist gelogen. Die senden mit der gleichen Technik, Leistung und Antennen wie in Deutschland. Warum auch nicht?

MfG
Helmut

--
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BioInitiative fordert 1 mW/m²

charles ⌂ @, Donnerstag, 06.09.2007, 10:26 (vor 6132 Tagen) @ helmut

Woher wissen Sie das?
Haben Sie das selbst mit Ihren richtigen Meßgeräten festgestellt?
Ohne Ihre theoretische Annahme?
Ich glaube nicht.

Vorige Woche hatte ich Besuch von jemand mit einem Spektrumanalyser, und der hatte das gleiche wie ich gemessen.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

BioInitiative fordert 1 mW/m²

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 05.09.2007, 22:23 (vor 6132 Tagen) @ charles

Und das sit genau das was ich auch immer vorschlage! :-D

Toll! Aber wieso streiten wir dann so oft :confused:

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BioInitiative fordert niedrigere Grenzwerte

Karl, Donnerstag, 06.09.2007, 11:22 (vor 6132 Tagen) @ Doris

dazu ein Beitrag im h.e.s.e.-Forum:
Renommierte Wissenschaftler schlagen bezüglich EMF- und HF-Emissionsgefahren Alarm


In einem Newsletter (2006) der FGF behauptet Prof. Roland Glaser:

Eine Reihe von allerdings nicht reproduzierbaren Experimenten lenkte in den 80-er Jahren die Aufmerksamkeit auf die Rolle des Kalziums in möglichen Mechanismen der Wirkung sowohl nieder- als auch hochfrequenter
Felder. Angeblich lösen Felder von 147 MHz, die speziell mit 16 Hz amplitudenmoduliert sind, in Hirn-Schnitten von Hühnern Kalzium-Signale aus und damit eine Kaskade biologischer Folgereaktionen [Bawin et al. 1978]. Diese Befunde sind sicher falsch, denn, abgesehen von methodischen Fehlern, konnten sie trotz vieler Bemühungen anderer Laboratorien nie reproduziert werden [Merrit et al. 1982, Cranfield et al. 2001]. (Leider werden diese Resultate bis heute mitunter immer noch unkritisch zitiert [Westerman u. Hocking 2004, Stevens 2004, Weinberger u. Richter 2002].)[/i]

Glaser's Behauptung steht in krassem Widerspruch zu Aussagen der SSK, der er übrigens fünf Jahre lang angehörte, und der WHO. Wäre diese Reihe (!) von Experimenten tatsächlich nicht unabhängig reproduziert worden, wäre Anfang der 90er kaum das berühmt gewordene Zitat der SSK zu Stande gekommen:

Die Membraneffekte wurden vielfach bestätigt, so daß ihre Existenz heute als gesichert gilt.

geschrieben von D.Bücher

alles weiter kann man bei Hese nachlesen
http://www.hese-project.org/Forum/index.php?story_id=505&parent=505

Da sich in dem Forum nichts tut, hab ich die Aussage mal herüber gezogen. Ich finde sie informativ. Sie sollte nicht untergehen.

BioInitiative fordert niedrigere Grenzwerte

Doris @, Sonntag, 14.10.2007, 15:57 (vor 6094 Tagen) @ Doris

Inzwischen gab es auch eine parlamentarische Anfrage an das Europäische Parlament, wie die Europäische Kommission mit den Aussagen des Berichts "BioInitiative Working Group" umzugehen gedenkt.

Weiteres zu der Arbeit der BioInitiative gibt es aktuell auf der RDW Homepage

EU-Kommission lässt Report prüfen

H. Lamarr @, München, Samstag, 24.11.2007, 22:42 (vor 6052 Tagen) @ Doris

Europäisches Parlament antwortet auf Parlamentarische Anfrage zum Report der BioInitiative Working Group
Auf die schriftliche Anfrage einer Abgeordneten der Grünen im Europäischen Parlament vom 26.9.2007 zum "BioInitiative-Report" hat die Kommission am 23.10.2007 geantwortet. Die Kommission informiert darin, dass sie ihren wissenschaftlichen Ausschuss "Neu uftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken" (SCENIHR) damit beauftragt hat, den Bericht eingehend zu prüfen. Insbesondere soll der Ausschuss darlegen, wieso es Differenzen in der Einschätzung möglicher Gesundheitsrisiken durch Elektromagnetische Felder zwischen dem Report der BioInitiative und dem jüngsten Bericht des SCENIHR vom März 2007 gibt.

Parlamentarische Anfrage vom 26.09.2007 (deutsch),
Antwort der Kommmission vom 23.10.2007 (englisch)

Nachricht: FGF-Newsletter vom 22.11.2007

--
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Tags:
SCENIHR, BioInitiative-Report

Und noch mal was....

Doris @, Donnerstag, 06.12.2007, 22:36 (vor 6040 Tagen) @ H. Lamarr

Royal Society of London Meeting zum BioInitiative Report und der dringenden Notwendigkeit neuer Grenzwerte für die öffentliche Exposition auf Basis biologischer Daten

LONDON--(BUSINESS WIRE)--Wenn man die Sicherheitsgrenzwerte für elektromagnetische Strahlung (EMS) anlegt, die ursprünglich für kurzfristige Expositionen ausgearbeitet wurden und die moderne Welt der drahtlosen Funkübertragung in keiner Weise vorhersehen konnten, so ist Sicherheit nicht gewährleistet, ja nicht einmal wahrscheinlich. Eine Konferenz, die diese Woche bei der Royal Society of London stattfand und von Coghill Research Labs organisiert wurde, nahm eine Vorabprüfung des neu veröffentlichten BioInitiative Report (www.bioinitiative.org) vor. Fachleute aus den Gebieten Onkologie, Immunologie, öffentliche Gesundheit und Umweltschutz, die den BioInitiative Report verfasst haben, präsentierten wissenschaftliche Beweise dafür, dass dringend neue öffentliche Expositions-Grenzwerte für den Umgang mit gepulster Hochfrequenz- und Mikrowellenstrahlung ausgehend von Mobiltelefonen und signalübertragenden Funkmasten benötigt werden. Der Bericht empfiehlt ferner einen tausendfach niedrigen Grenzwert für Kinder, die elektrischen Energiequellen wie Haushaltsgeräten und Stromleitungen ausgesetzt sind.

weiter.....

BioInitiative fordert niedrigere Grenzwerte

AnKa, Donnerstag, 06.12.2007, 22:56 (vor 6040 Tagen) @ Doris

Renommierte Wissenschaftler schlagen bezüglich EMF- und HF-Emissionsgefahren Alarm

Alarm schlagen ist was, das man im Krieg macht.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

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