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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - verraten Sie es mir bitte</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>verraten Sie es mir bitte (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Da habe ich einen besseren Vorschlag: Zeigen Sie einfach, wo ich falsch<br />
liege. Oder wo Sie richtig liegen. Machen Sie aber schnell, der Thread<br />
driftet ab.</p>
</blockquote><p>Kann und wird Raylauncher nun antworten oder nicht.</p>
<p>Da ich diese Diskussion äußerst interessiert verfolgt habe, komme ich mir im Moment vor, wie wenn ich auf einem auf Video aufgenommen Krimi das Ende gekappt hätte.</p>
<p>Ich würde mir wünschen, dass es eine Fortsetzung geben würde, sonst müsste ich glatt spekulieren, wer von den beiden für mich glaubwürdiger ist.</p>
<p>Also warten wir mal ab, man soll die Hoffnung nie aufgeben.</p>
<p>mfg<br />
Doris</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 22 Nov 2006 21:47:26 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Doris</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Volkes Mund tut Wahrheit kund (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Und dann war da noch dieser senile <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dummheit">Altgrieche</a>, der sich demenzzerfressen zu der Behauptung verstieg: Ich weiß, dass ich nichts weiß.</p>
</blockquote><p>Und der, der dies sagte: &quot;Die Dummheit erster Ordnung ist die Dummheit, die vorhandene Zusammenhänge nicht sieht. Die Dummheit zweiter Ordnung ist die Dummheit, die Zusammenhänge sieht, wo keine sind!&quot;</p>
<p>Das wäre eine Idee für eine Petition an den nächsten mobilfunkkritischen &quot;Ärztekongress&quot;.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 21 Nov 2006 06:56:19 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>AnKa</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Volkes Mund tut Wahrheit kund (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wenn <em>&quot;Halbwissen, Vermutungen und Esoterik sich breitmachen&quot;</em>, dann liegt es in der Tat an <em>&quot;fehlendem Wissen&quot;</em> - einem geistigen Zustand, den der Volksmund übrigens mit dem Ausdruck &quot;Dummheit&quot; zu belegen pflegt.</p>
</blockquote><p>Und dann war da noch dieser senile <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dummheit">Altgrieche</a>, der sich demenzzerfressen zu der Behauptung verstieg: Ich weiß, dass ich nichts weiß.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 20 Nov 2006 23:40:09 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Volkes Mund tut Wahrheit kund (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ist es ein Wunder, wenn bei fehlendem Wissen der Bevölkerung Spekulationen aufkommen und wenn Halbwissen, Vermutungen und Esoterik sich breitmachen? </p>
</blockquote><p>Das ist absolut kein Wunder. Sie sagen es ja schließlich selbst:</p>
<p>Wenn <em>&quot;Halbwissen, Vermutungen und Esoterik sich breitmachen&quot;</em>, dann liegt es in der Tat an <em>&quot;fehlendem Wissen&quot;</em> - einem geistigen Zustand, den der Volksmund übrigens mit dem Ausdruck &quot;Dummheit&quot; zu belegen pflegt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9225</link>
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<pubDate>Mon, 20 Nov 2006 22:50:29 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>AnKa</dc:creator>
</item>
<item>
<title>verraten Sie es mir bitte (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Bevor Sie hier weiter statistische Purzelbäume schlagen, empfehle ich Ihnen einige Bücher aus der Popularliteratur, die Ihnen sicher helfen werden ...</p>
</blockquote><p>Da habe ich einen besseren Vorschlag: Zeigen Sie einfach, wo ich falsch liege. Oder wo Sie richtig liegen. Machen Sie aber schnell, der Thread driftet ab.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9224</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9224</guid>
<pubDate>Mon, 20 Nov 2006 22:42:21 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>dlsasv</dc:creator>
</item>
<item>
<title>das Geheimnis der Statistik (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Kann man also bei einem positiven Ergebnis kritisieren, dass die Probandenzahl zu gering gewesen sei? Nein, da die falsch-positiv-Rate von der Probandenzahl unabhängig ist.</p>
</blockquote><p>Bevor Sie hier weiter statistische Purzelbäume schlagen, empfehle ich Ihnen einige Bücher aus der Popularliteratur, die Ihnen sicher helfen werden ...</p>
<p>Der Schein der Weisen. Irrtümer und Fehlurteile im täglichen Denken.  <br />
von Hans-Peter Beck-Bornholdt</p>
<p>Mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit. Logisches Denken und Zufall von Hans-Hermann Dubben</p>
<p>Das Ziegenproblem. Denken in Wahrscheinlichkeiten. von Gero von Randow</p>
<p>So lügt man mit Statistik. von Walter Krämer</p>
<p>Der Hund, der Eier legt. Erkennen von Fehlinformation durch Querdenken.<br />
Hans-Peter Beck-Bornholdt, Hans-Hermann Dubben, Hans-Peter Beck- Bornholdt </p>
<p>Raylauncher</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9222</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9222</guid>
<pubDate>Mon, 20 Nov 2006 20:33:03 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Raylauncher</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Einfluss der Industrie auf die Forschung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Weshalb ich an Institution wie dem Runden Tisch zweifle, liegt unter<br />
anderem an solchen Verflechtungen: <a href="http://www.nabu.de/m03/m03_06/">http://www.nabu.de/m03/m03_06/</a><br />
(Ich bin mir bewusst, dass BUND und NABU zwei unterschiedliche Dinge<br />
sind.)</p>
<p><br />
Wussten Sie, dass der NABU - ich glaube es war 2004 - von Vodafone eine Spende von 2 Millionen Euro erhalten hat?</p>
</blockquote><p>
Diese Aussage stammt von einem Zuhörer bei einem Vortrag von Dr. Warnke. Und nachlesen konnte man es dann tatsächlich in der Mitgliederzeitung des NABU, die sich dort bei der Firma Vodafone bedankten.<br />
Auch ist es denke ich der NABU, bei dem die ausrangierten Handys abgegeben werden können, der dann pro Handy 5,-- Euro bekommt. Gut, das könnte man jetzt unter &quot;Müllsammlung&quot; verbuchen, was ja noch ganz o.k. ist.<br />
Aber so kommen Verflechtungen zustande, die man sich nicht vorstellen kann.</p>
<p>Es grüßt Sie<br />
Doris</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9221</link>
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<pubDate>Mon, 20 Nov 2006 19:17:31 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Doris</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Glaubwürdigkeit ? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Warum werden Menschen mit ihren Problemen alleine gelassen? <br />
Ist es ein Wunder, wenn bei fehlendem Wissen der Bevölkerung Spekulationen aufkommen und wenn Halbwissen, Vermutungen und Esoterik sich breitmachen? <br />
Wieso sucht man nach dem Grad der Besorgnis und nicht nach objektiven, belegbaren Fakten?</p>
</blockquote><p>Hallo Schmetterling,</p>
<p>vielleicht liegt es daran, daß keine belegbaren Fakten vorhanden sind sondern nur Behauptungen der &quot;Geschädigten&quot;.</p>
<p><br />
Wenn man an einer Mobilfunkstation Wartungsarbeiten o. ä. macht, wird man immer wieder von &quot;nicht leidenden&quot; Nachbarn angesprochen. Dabei kommt es immer wieder, um nicht zu sagen oft vor, daß man erfährt, daß die angeblich Leidenden z.B. &quot;schon immer Spinner&quot; waren oder als &quot;Arbeitsscheu&quot; bekannt sind. &quot;Der will doch nur in Rente gehen&quot;. </p>
<p>Auch wenn es in den diversen Foren anders dargestellt wird, wenn, dann handelt es sich um Einzelne die wirklich überzeugt sind, daß die Antenne Schuld an ihrem Leiden ist. Bei den meisten ist bei Nachfragen immer wieder die Antwort: &quot;Ja man hört so oft, daß es gesundheitschädlich sein soll, und da habe ich gedacht, daß ...&quot;<br />
Meist sind oder waren die Betroffenenen in psychotherapeutischer Behandlung und die Ängste haben sich halt jetzt, durch die Aufklärer, bei diesen Leuten u.a. auf die Antenne verlagert.</p>
<p>Wenn ich mir so ansehe, wieviel auf diesem Gebiet gelogen und übertrieben wird, wem soll man da glauben?</p>
<p>Selbst Fakten werden für &quot;Fremde&quot; unwahr dargestellt. Da werden aus 300m oder mehr schnell mal 100 m zur Antenne, oder wie bei mir hier wurde behauptet, daß die Antenne nur 5m vom Wohnbereich des nächsten Nachbarn entfernt aufgebaut wurde.<br />
Die Antenne ist in 16m Höhe, der Nachbar wohnt in max 4m Höhe und ca 20 m vom Fußpunkt entfernt. Und hat seit Jahren DECT, was natürlich nicht in der Zeitung steht.</p>
<p><br />
Fragen Sie mal bei den &quot;Leidenden&quot; kritisch nach, Sie werden ganz schnell merken, daß auch hier viel heiße Luft produziert wurde und wird.</p>
<p>MfG<br />
Helmut</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9208</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9208</guid>
<pubDate>Mon, 20 Nov 2006 09:49:45 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>helmut</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Einfluss der Industrie auf die Forschung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Hahn,</p>
<p>durch die Blume gesprochen: es macht mir keinen Spaß, neue Blüten anzufliegen. Es bleibt mir nur leider nichts anderes übrig</p>
<p><br />
Schauen Sie, ich will (und wollte) Sie nicht beleidigen. Warum Sie sich auf die Füße getreten fühlen, ist mir nicht klar. <br />
Ich habe niemanden beschuldigt, ich habe nur gefragt. Sie verstehen den Unterschied, ja? <br />
Und, woher Sie wissen wollen, wie mein Weltbild aussieht, frage ich mich auch.</p>
<p><br />
Weshalb ich an Institution wie dem Runden Tisch zweifle, liegt unter anderem an solchen Verflechtungen: <a href="http://www.nabu.de/m03/m03_06/">http://www.nabu.de/m03/m03_06/</a><br />
(Ich bin mir bewusst, dass BUND und NABU zwei unterschiedliche Dinge sind.)</p>
<p><br />
All das Obengenannte sind Überlegungen zu einer Hauptfrage, die wohl nicht so einfach zu beantworten ist. Diese wurde in einem weiter unten stehenden Thread von mir schon mal gestellt. Ich finde sie sehr wichtig, deshalb noch mal:</p>
<p><em>Warum werden keine &quot;ordentlichen Studien&quot; gemacht, die in eine Situation, wie sie z.B. in Schlüchtern (http://www.diagnose-funk.ch/printable/gesundheit/0000009868051b902/00000098680667d15.html) herrscht, Klärung bringt?<br />
Dazu sollte gehören:<br />
-ärztliche Untersuchung aller relevant erscheinenden Parameter bei den Anwohnern<br />
-jeweils tagelange (nicht nur stunden- und minutenlange) De- und Exposition<br />
-mit der gleichen &quot;Strahlenbelastung&quot; wie sie hier vorherrscht (sowohl im NF als auch im HF Bereich)<br />
-mit genauen Messprotokollen der HF-und NF-Felder <br />
Bei der Studie sollten Ärzte mitwirken aber auch Messtechniker, Fachleute für HF u.a.</em></p>
<p>Andersrum auf den Punkt gebracht: <br />
<strong>Wie kann es möglich sein bei 20 000-30 000 Studien (bitte korrigieren Sie die Zahl, wenn es nicht stimmt) rund um Mobilfunk und Co., dass an Orten, an denen sich Leute gesundheitlich beeinträchtigt fühlen, keinerlei Nachforschung nach der/n Ursache/n der Beeinträchtigung und den Wirkungen auf den Körper betrieben worden ist?</strong> (subjektive Fragenbogenaktionen mit geschätzten Feldstärken bitte ausgenommen)<br />
Warum werden Menschen mit ihren Problemen alleine gelassen? <br />
Ist es ein Wunder, wenn bei fehlendem Wissen der Bevölkerung Spekulationen aufkommen und wenn Halbwissen, Vermutungen und Esoterik sich breitmachen? <br />
Wieso sucht man nach dem Grad der Besorgnis und nicht nach objektiven, belegbaren Fakten?</p>
<p><br />
Und, bitte. Ich will nicht provozieren. Ich suche nach einer Lösung für ein Problem.</p>
<p>Der Schmetterling</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9206</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9206</guid>
<pubDate>Mon, 20 Nov 2006 08:10:24 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Schmetterling</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Verhinderung von Veröffentlichungen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Bei Ihrem Beispiel handelt es sich um eine Pilotstudie. Diese dient auschließlich dazu, die Praktikabilität von Methoden und Verfahren zu testen, bevor man mit großem Aufwand in die Hauptstudie eintritt.</p>
</blockquote><p>Das Ziel war laut Maier:<br />
<em>In einer Pilotstudie sollte überprüft werden, ob elektromagnetische Felder, wie sie bei Mobil-Telefonen auftreten, den Regenerationsprozess kognitiver Prozesse beeinträchtigen.</em> <br />
...<br />
<em>Bei der vorliegenden Untersuchung handelt es sich um eine Pilotstudie, die klären soll, ob sich mit einem psychophysiologischen Verfahren die Wirkung von schwachen, gepulsten elektromagnetischen Feldern auf den Organismus bewerten lässt.</em></p>
<blockquote><p>Derartige Ergebnisse, die eigentlich keine sind, werden normalerweise überhaupt nicht veröffentlicht, ...</p>
</blockquote><p>Mag schon sein, dass Sie da besser bescheid wissen als ich. <br />
Dem Anschein nach wollte Maier seine Studie jedoch veröffentlichen. Dass ihm das untersagt wurde sieht für mich soweit - ohne die Hintergründe zu kennen - nach einem reichlich unredlichen Eingriff in die Freiheit der Wissenschaft aus.</p>
<blockquote><p>... da sie keinerlei Aussagekraft besitzen.</p>
</blockquote><p>Insofern diese 'Pilotstudie' methodischen Ansprüchen genügt (Doppelblind-Desing), sehe ich keinerlei Grund, warum die Ergebnisse 'keinerlei Aussagekraft besitzen' sollten.</p>
<blockquote><p>Andernfalls könnte man sich das Geld für die Hauptstudie ja gänzlich sparen ....</p>
</blockquote><p>Auch wenn man schon wissen sollte, dass 'sich mit einem psychophysiologischen Verfahren die Wirkung von schwachen, gepulsten elektromagnetischen Feldern auf den Organismus bewerten lässt', gibt es noch jede Menge offener Fragen: Dosis-, Modulations-, Zeit-Abhängigkeit, ..., Mechanismus.</p>
<blockquote><p>Allerdings müssten Sie mir erklären, warum man z.B. bei der Interphone-Studie insgesamt Daten von weit mehr als 10 000 Handynutzern ausgewertet hat, wenn man das auch mit deutlich weniger zuverlässig hinbekommen hätte.</p>
</blockquote><p>Das habe ich nicht behauptet. Ich beginne nochmal vom Anfang:</p>
<blockquote><p>Einer könnte beispielsweise in Schwächen bei der statistischen Analyse begründet sein; angesichts der mit 15 Personen nicht gerade berauschenden Probantenzahl wohl auch kaum von der Hand zu weisen.</p>
</blockquote><p>Der Glaube, positive Ergebnisse bei geringen Probandenzahlen seien weniger sicher, wackeliger als bei größeren Probandenzahlen, oder gar man müsse bloß hinreichend wenige Probanden untersuchen, um ein positives Ergebnis zu erhalten, beruht vermutlich auf folgendem Missverständnis:<br />
Jeder weiß, dass das 'Rauschen' mit abnehmender Probandenzahl zunimmt (mit 1/wurzel(n)): Die zufälligen Schwankungen werden größer. Was nicht jeder weiß: Dass ein statistischer Test das auch weiß und die Konsequenz daraus zieht: Die Hürde, ab welcher ein Ergebnis 'positiv' heißt, höher zu schrauben. Gerade so, dass die falsch-positiv-Rate unverändert bleibt (jene berühmten 5%).<br />
War das der Punkt?</p>
<p>Kann man also bei einem positiven Ergebnis kritisieren, dass die Probandenzahl zu gering gewesen sei? Nein, da die falsch-positiv-Rate von der Probandenzahl unabhängig ist.</p>
<p>Kann man bei einem negativen Ergebnis kritisieren, dass die Probandenzahl zu gering gewesen sei? Ja, die 'Hürde' könnte deswegen zu hoch gewesen sein. Man kann nicht ausschließen, dass es einen Effekt gab, der kleiner als diese Hürde ist.</p>
<p>Und warum ist die Interphone-Studie nun so groß? Eben um die Hürde klein zu machen, damit man auch noch einen kleinen Effekt entdecken kann. Oder umgekehrt - auch noch einen kleinen Effekt mit hinreichender Sicherheit ausschließen kann.</p>
<blockquote><p>Wenn ich Sie richtig verstanden habe, ist Ihnen eigentlich nur wichtig, dass ein positives Ergebnis herauskommt. Ob positiv oder falsch-positiv spielt überhaupt keine Rolle, gell.</p>
</blockquote><p>Nö. Ich hoffe, das ist klar geworden. <br />
Sie werden aber nicht behaupten wollen, <strong>beide</strong> Studien seien falsch positiv, oder?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9178</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9178</guid>
<pubDate>Sat, 18 Nov 2006 15:19:12 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>dlsasv</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kritiker Vorschläge für den runden Tisch (DMFp) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Auch gut. Ich habe dazu meine Empfehlung <a href="http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=6631">hier</a> abgegeben. </p>
</blockquote><p>Guter Vorschlag, wenigestens sitzt er schon als Forschungsnehmer bei den Fachgesprächen <a href="http://www.emf-forschungsprogramm.de/veranstaltungen/koll_protokoll_040504.html">hier z.B.</a>zu seinen Forschungen am Tisch. Wenn's auch nicht der runde ist...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9169</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9169</guid>
<pubDate>Fri, 17 Nov 2006 21:58:54 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>M. Hahn</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Verhinderung von Veröffentlichungen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Noch interessanter wäre allerdings zu wissen, um welche Studie es sich dabei konkret handelte. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Eine wie <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pubmed&amp;cmd=Retrieve&amp;dopt=AbstractPlus&amp;list_uids=11258136&amp;query_hl=6&amp;itool=pubmed_docsum">die</a> (-&gt; <a href="http://www.elektrosmognews.de/studien/maier.pdf">vorläufige Version des Artikels</a>). Im Original heißt es:  <em>In Ergänzung und im Sinne der Validisierung einer früheren Untersuchung, in der eine Beeinflussung des ZNS durch gepulste Felder nachgewiesen werden konnte,**</em> [obiger Satz als Fußnote] ...</p>
</blockquote><p>Bei Ihrem Beispiel handelt es sich um eine Pilotstudie. Diese dient auschließlich dazu, die Praktikabilität von Methoden und Verfahren zu testen, bevor man mit großem Aufwand in die Hauptstudie eintritt. Derartige Ergebnisse, die eigentlich keine sind, werden normalerweise überhaupt nicht veröffentlicht, da sie keinerlei Aussagekraft besitzen. Andernfalls könnte man sich das Geld für die Hauptstudie ja gänzlich sparen ....<br />
 </p>
<blockquote><p>Geringe Probandenzahlen sind ein Problem bei negativen Ergebnissen, denn je weniger Probanden, desto größer die Gefahr, dass ein Effekt im Rauschen untergeht. Gegen positive hat man von Seiten der binären Denkweise im ursprünglichen Konzept des statistischen Hypothesentests (ablehnen oder nicht ablehnen) absolut nichts einzuwenden.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Damit wären wir wieder einmal bei der Qualität von Studien und deren Aussagekraft.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Fast alle Gründe, die mit Qualität zu tun haben und die ich mir gerade vorstellen kann, wären vorgeschoben: Falls es an der Versuchsanordnung liegen solle, hätte das dem Geldgeber schon vorher auffallen können; falls an der Auswertung (Ihr Beispiel), ließe sich das leicht beheben.</p>
</blockquote><p>Ich merke schon, in Sachen Statistik macht Ihnen so schnell keiner was vor. Allerdings müssten Sie mir erklären, warum man z.B. bei der Interphone-Studie insgesamt Daten von weit mehr als 10 000 Handynutzern ausgewertet hat, wenn man das auch mit deutlich weniger zuverlässig hinbekommen hätte. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, ist Ihnen eigentlich nur wichtig, dass ein positives Ergebnis herauskommt. Ob positiv oder falsch-positiv spielt überhaupt keine Rolle, gell.   </p>
<p>Raylauncher</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9167</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9167</guid>
<pubDate>Fri, 17 Nov 2006 20:19:50 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Raylauncher</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Herr W.K. I - III (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Frage, was es denn konkret mit dem &quot;nachgewiesenermaßen bei der Pharmaindustrie&quot; auf sich hat, würde hier zu weit führen. Als kleiner Einstieg zum Nachdenken dient vielleicht <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=8192291">das hier</a>.</p>
</blockquote><blockquote><p>Was wollen Sie damit sagen - Dort steht nichts von einer Unterscheidung<br />
nach Sponsoring?</p>
</blockquote><p>Ich wollte einfach zum Nachdenken anregen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9165</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9165</guid>
<pubDate>Fri, 17 Nov 2006 19:06:10 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>M. Hahn</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Verhinderung von Veröffentlichungen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Auch beim Mobilfunk gibt es Beispiele für die (versuchte) Verhinderung von Veröffentlichungen: Semm oder Maier ('Die Ergebnisse der Studie an N=15 Probanden wurden von der TELEKOM für eine Publikation nicht freigegeben') etwa. Wäre schon interessant zu wissen, wie das vertraglich geregelt war.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Noch interessanter wäre allerdings zu wissen, um welche Studie es sich dabei konkret handelte. </p>
</blockquote><p>Eine wie <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pubmed&amp;cmd=Retrieve&amp;dopt=AbstractPlus&amp;list_uids=11258136&amp;query_hl=6&amp;itool=pubmed_docsum">die</a> (-&gt; <a href="http://www.elektrosmognews.de/studien/maier.pdf">vorläufige Version des Artikels</a>). Im Original heißt es: <br />
<em>In Ergänzung und im Sinne der Validisierung einer früheren Untersuchung, in der eine Beeinflussung des ZNS durch gepulste Felder nachgewiesen werden konnte,**</em> [obiger Satz als Fußnote] ...</p>
<blockquote><p>In einem zweiten Schritt wäre dann auch in Erfahrung zu bringen, weshalb deren Publikation nicht freigegeben wurde.  Mögliche Gründe dafür gibt es gar viele. Einer könnte beispielsweise in Schwächen bei der statistischen Analyse begründet sein; angesichts der mit 15 Personen nicht gerade berauschenden Probantenzahl wohl auch kaum von der Hand zu weisen. </p>
</blockquote><p>Geringe Probandenzahlen sind ein Problem bei negativen Ergebnissen, denn je weniger Probanden, desto größer die Gefahr, dass ein Effekt im Rauschen untergeht. Gegen positive hat man von Seiten der binären Denkweise im ursprünglichen Konzept des statistischen Hypothesentests (ablehnen oder nicht ablehnen) absolut nichts einzuwenden.</p>
<blockquote><p>Damit wären wir wieder einmal bei der Qualität von Studien und deren Aussagekraft.</p>
</blockquote><p>Fast alle Gründe, die mit Qualität zu tun haben und die ich mir gerade vorstellen kann, wären vorgeschoben: Falls es an der Versuchsanordnung liegen solle, hätte das dem Geldgeber schon vorher auffallen können; falls an der Auswertung (Ihr Beispiel), ließe sich das leicht beheben.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9161</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9161</guid>
<pubDate>Fri, 17 Nov 2006 18:35:51 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>dlsasv</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Verhinderung von Veröffentlichungen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Auch beim Mobilfunk gibt es Beispiele für die (versuchte) Verhinderung von Veröffentlichungen: Semm oder Maier ('Die Ergebnisse einer Studie an N=15 Probanden wurden von der TELEKOM für eine Publikation nicht freigegeben') etwa. Wäre schon interessant zu wissen, wie das vertraglich geregelt war.</p>
</blockquote><p>Noch interessanter wäre allerdings zu wissen, um welche Studie es sich dabei konkret handelte. In einem zweiten Schritt wäre dann auch in Erfahrung zu bringen, weshalb deren Publikation nicht freigegeben wurde. <br />
Mögliche Gründe dafür gibt es gar viele. Einer könnte beispielsweise in Schwächen bei der statistischen Analyse begründet sein; angesichts der mit 15 Personen nicht gerade berauschenden Probantenzahl wohl auch kaum von der Hand zu weisen. Damit wären wir wieder einmal bei der Qualität von Studien und deren Aussagekraft.</p>
<p>Raylauncher</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9159</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9159</guid>
<pubDate>Fri, 17 Nov 2006 17:02:24 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Raylauncher</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Herr W.K. I - III (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>den Teil derjenigen Antworten, welcher voraussehbar ist, aber auch, ob die Studie im Falle eines für den Sponsor unbequemem Ergebnisses überhaupt an die Öffentlichkeit getragen wird (setzt voraus, dass der Wissenschaftler die Entscheidung über eine Veröffentlichung seiner Arbeiten vorab an seine Geldgeber abtritt. Das ist reichlich ungewöhnlich, wird aber hier gleichsam als Regelfall dargestellt.)</p>
</blockquote><p>Selbst zu Zeiten des Forschungsrats Rauchen und Gesundheit lagen die Publikationsrechte nicht beim Sponsor, dennoch hielt man die Kontrollmöglichkeiten über die Publikation für ausreichend (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pubmed&amp;cmd=Retrieve&amp;dopt=AbstractPlus&amp;list_uids=16317203&amp;query_hl=2&amp;itool=pubmed_docsum">Grüning 2006</a>):<br />
<em>As suggested in the VdC president's explanation,<a href="http://legacy.library.ucsf.edu/tid/fvc89d00">(n88)</a> control over publication of research results was also sought. A proposal that publication rights would rest with the sponsor<a href="http://legacy.library.ucsf.edu/tid/dvz97e00">(n78)</a> was not ultimately included in the first set of bylaws,<a href="http://legacy.library.ucsf.edu/tid/idy14e00">(n79)</a> with an industry representative arguing that industry control of publication was already adequate: &quot;the present conception [of the Forschungsrat] has the advantage that the research projects can be influenced to a larger extent and that the VdC can also exert at least an important influence on the publication of research results [quotation translated from the German].&quot;<a href="http://legacy.library.ucsf.edu/tid/tvc89d00">(n76)</a></em></p>
<p>Auch beim Mobilfunk gibt es Beispiele für die (versuchte) Verhinderung von Veröffentlichungen: Semm oder Maier ('Die Ergebnisse einer Studie an N=15 Probanden wurden von der TELEKOM für eine Publikation nicht freigegeben') etwa. Wäre schon interessant zu wissen, wie das vertraglich geregelt war. </p>
<blockquote><p>Die Frage, was es denn konkret mit dem &quot;nachgewiesenermaßen bei der Pharmaindustrie&quot; konkret auf sich hat, würde hier zu weit führen. Als kleiner Einstieg zum Nachdenken dient vielleicht <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=8192291">das hier</a>.</p>
</blockquote><p>Was wollen Sie damit sagen? Dort steht nichts von einer Unterscheidung nach Sponsoring.</p>
<blockquote><p>Je ausschliesslicher eine Studie durch die Mobilfunkbranche finanziert wurde, desto weniger signifikante biologische Effekte der Strahlung wurden gefunden, und je reiner eine Studie öffentlich finanziert wurde, desto mehr Effekte wurden gefunden.</p>
</blockquote><p>So eindeutig ist es gar nicht: public/charity-Studien haben im Mittel 1,5 Effekte bei 10 untersuchten Effekten gefunden, mixed 3 bei 16. Auch wenn man sich die Schlussfolgerungen der Autoren anschaut: mixed-Autoren haben häufiger gefolgert, dass es einen Effekt gab.<br />
Bleibt jedoch die Frage, wozu die mehr oder weniger gut verdeckten Lobbyvereine gezählt wurden. Hoffentlich fragt er bald und lässt es uns wissen...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9158</link>
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<pubDate>Fri, 17 Nov 2006 15:14:54 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>dlsasv</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kritiker Vorschläge für den runden Tisch (DMFp) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Manche Sachen kann man nicht Demokratisch entscheiden. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Wie bitte?... in einer Demokratie?...</p>
</blockquote><p>Was kommt wohl dabei raus, wenn Sie drei Kinder nehmen und Sie mit ihnen zusammen demokratisch darüber entscheiden, ob sie (die Kinder) morgen in die Schule gehen oder nicht?</p>
<blockquote><blockquote><p>Aber wen würden Sie als Vertreter für die Bürger am runden Tisch beim DMF nominieren?</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Ich kenne keinen einzigen Mobilfunkkritiker...</p>
</blockquote><p>Auch gut. Ich habe dazu meine Empfehlung  <a href="http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=6631">hier</a> abgegeben. Wenn man keine Namen nennen will oder kann, kann man darüber auch nicht demokratisch Abstimmen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9153</link>
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<pubDate>Fri, 17 Nov 2006 11:41:35 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Zustimmung: kein EInfluss der Industrie ! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Und die Betreiber gehören nicht an den runden Tisch als Stimmkraft.  <br />
Das Zauberwort ist Unabhängigkeit.</p>
</blockquote><p>Ich habe leider nicht den ganzen Disput verfolgt. Falls diese Meldung von <a href="http://www.diagnose-funk.ch/downloads/brennpunktdnabrichtjenachsponsor20061029.pdf ">diagnose-funk.ch</a>  bereits zitiert wurde, bitte ich um Entschuldigung. Aber diese Aussagen scheinen doch KlaKla stark zu bestätigen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9144</link>
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<pubDate>Thu, 16 Nov 2006 23:33:08 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>krause99</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Einfluss der Industrie auf die Forschung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=7379"><br />
Einfluss der Industrie beim Unterrichtsmaterial für Schulen vom BfS.</a><br />
Die Kosten für das Unterrichtsmaterial wird doch wohl auch aus dem Geldtopf beglichen, in dem auch die Betreiber ihr Geld gesteckt haben für das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm. </p>
<p>Ich denke der BUND hat sich nicht daran finanzielle beteiligt, auch nicht die Verbraucherzentrale oder die Deutsche Ärztekammer.  </p>
<p>Ich bleib dabei, die Betreiber und deren Lobbyvereine gehören m.M.n. <strong>nicht </strong>an den runden Tisch. Wer mit am runden Tisch sitzt nimmt Einfluss. Die anderen Vertreter sind bestimmt nicht dumm aber auch hier ist die Frage in wie weit können sie unabhängig Entscheiden. In Bayern, als das Volksbegehren &quot;Aus Liebe zum Wald&quot; lief, wurde den Imkern gedroht, wenn sie weiter so aktiv Stimmung für das Volksbegehren machen werden ihnen Zuschüsse gestrichen. Das ging damals groß durch die Presse. Unter uns herrscht auch die <a href="http://www.focus.de/finanzen/news/korruption_nid_38734.html"> Korruption</a>.</p>
<p>Das BfS könnte ein Forum einrichten, wo Bürger öffentlich Fragen stellen und das BfS entsprechend öffentlich Stellung bezieht. Für jeder Mann und Frau einzusehen.  </p>
<p><br />
<strong>Verwandte Threads</strong><br />
<a href="http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=6705">Unabhängige Forschung </a><br />
<a href="http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=11169">Seilschaft BfS - Mobilfunkindustrie</a><br />
<a href="http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=4389&amp;page=0&amp;category=0&amp;order=last_answer">Lobbyarbeit FGF und BR</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9138</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9138</guid>
<pubDate>Thu, 16 Nov 2006 16:28:45 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Einfluss der Industrie auf die Forschung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Schmetterling und KlaKla, ich will noch einmal versuchen meine Sicht auf den Runden Tisch und das DMF darzulegen, und dann soll es sein Bewenden haben.<br />
Ich habe ja nun keine Veranlassung, <strong>diese Einrichtungen</strong> irgendwie zu verteidigen, sondern nur, solange ich Lust dazu habe, höchstens <strong>meine Meinung</strong> dazu. Und diese Lust geht mir momentan aus. </p>
<p>Also: <br />
Ein vorheriges Redigieren in den Berichten durch den runden Tisch findet ebenso nicht statt. </p>
<blockquote><p>Herr Hahn, woher nehmen Sie diese Gewißheit?</p>
</blockquote><p>
Na ganz einfach: Weil ich keinen Anlass habe, daran zu zweifeln. Wie gesagt, wenn ich mehr Lust hätte, hätte ich jetzt Sie gefragt, woran <strong>Sie</strong> denn Ihre Zweifel festmachen. Aber ich wills nicht mehr wissen.<br />
Also, ich sehe schlicht keinen Anlass. Die Geschäftsordnung gibt das nicht her. Die Protokolle sind öffentlich. Es steht nichts davon in den Protokollen. Fände es dennoch statt, so müssten die Vertreter unter anderem folgender Instututionen am RTDMF gleichzeitig von der Industrie korrumpiert worden seien:<br />
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland<br />
Bundesärztekammer<br />
Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.,</p>
<p>Es schmerzt mich fast, begründen zu müssen, warum ich nicht auch alle anderen noch hier aufführe, als ob ich denen etwas unterstelle damit. Ich lasse es dennoch mal bei diesen dreien. Also diese drei nur. Gehen Sie hin, fragen Sie meinetwegen Herrn Müller vom BUND, wie es da so läuft mit Redigieren. Ich bins leid.</p>
<blockquote><p>Ok, aber die Vertreter am Runden Tisch beraten das BfS, welches letzt endlich die Entscheidungen trifft in welche Richtung die Forschung geht. Und auch hier haben wir es mit entsprechender Einflussnahme zu tun. Je mehr Interessenvertreter der Industrie permanent anwesend sind, desto höher deren Einflussnahme.</p>
</blockquote><p>Wie gesagt, ich bins leid. Schon klar, das ist Ihr..., Weltbild kann man fast sagen. Immer nehmen die einen Einfluss, permanent noch dazu, dass man keine Minute allein unter sich ist. Und immer sind die anderen so korrupt, inkompetent oder dumm, sich beeinflussen zu lassen. Die dümmsten müssen wohl die Vertreter der drei von mir genannten Organisationen sein: Weil die es nie schaffen, diese Einflussnahme zu verhindern oder wenigstens öffentlich zu machen, geschweige denn mal selbst Einfluss zu nehmen. Wie Sie deren Existenz in diesem Kontext immer derart verdrängen können, ist mir ein Rätsel.<br />
 </p>
<blockquote><p>Wie kann man Vertrauen in einen &quot;Runden Tisch&quot; haben, wenn die Mitgliedschaft personengebunden ist...</p>
</blockquote><p>
 <br />
Ach wissen Sie, lesen Sie am besten das Protokoll zu konstituierenden Sitzung und die Worte des BfS-Präsidenten in der Pressemitteilung dazu. Ja, der Präsident des BfS hat offenbar entschieden, welche Institutionen an dem Tisch vertreten sind. Hochgradig undemokratisch. Sie hätten freilich weitere vorgeschlagen, und -sie vermuten es- ich will gar nicht mehr wissen welche.<br />
Nächster Punkt: Personengebundene Mitgliedschaft. Ich kann auch keinen Vorteil darin erkennen, das so stringent festzulegen, solange die Anzahl der Vertreter pro Institution feststeht. Außern diesem einen: Es kann Zeit sparen, wenn man nicht sagen muss: Also das hatten wir letztes Mal mit Ihrem Kollegen Meier bereits erschöpfend diskutiert, er scheint Sie nicht informiert zu haben. Aber bitte, dann eben nochmal... Vielleicht war es das? Genau dieser Passus in der Geschäftsordnung wurde übrigens zur ersten Sitzung noch konkretisiert. Fragen Sie Herrn Müller.</p>
<blockquote><p>Wer bestimmt die Mitgliedschaft? </p>
</blockquote><p>
Die Mitgliedschaft von Herrn Müller z.B. wird wohl innerhalb des BUND entschieden worden sein. Wie es mit der vereinsinternen Demokratie beim BUND und bei den anderen Gruppen aussieht? Wie soll ich es wissen, ich bin bei keiner Mitglied. Wieder: Fragen Sie Herrn Müller, wie das beim BUND lief, und ob der BUND eine Liste von Namensvorschlägen bei Herrn König einreichen musste.</p>
<blockquote><p>Ich stelle mir immer vor, dass in einer Demokratie gewählt wird.</p>
</blockquote><p>
Ja sicher, ich auch. Wieder <strong> hätte</strong> ich jetzt die Frage, was Sie denn in diesem Fall konkret damit meinen. Also, wer da nach Ihrer Meinung wen hätte wählen dürfen sollen, es aber leider nicht gedurft hat.</p>
<blockquote><p>Wie kann man Vertrauen in einen &quot;Runden Tisch&quot; haben, wenn die Sitzungen des RTDMF grundsätzlich nicht öffentlich sind.</p>
</blockquote><p>Ja sicher. Und die Firmenvertreter am Tisch bringen dann jede Menge Störer, die in der Schule Physik und Biologie als Leistungsfach gewählt haben, mit in den Saal, weil sie alleine nicht mehr ankommen gegen die Argumente des BUND. <br />
Sie waren schonmal dabei, freitags 19 Uhr im Festsaal des Dorfkrugs von Popzig hinterm Berge? Na dann wissen Sie ja wie´s läuft.</p>
<p><br />
M. Hahn</p>
<p>@ Schmetterling:</p>
<blockquote><p>Wo erfährt man die Wahrheit?... <br />
<strong>Dann</strong> kann ich mir ein Urteil bilden</p>
</blockquote><p>Über die Wahrheit?</p>
<p>Schmetterling, den Spruch lassen Sie sich mal einrahmen. Der ist schöner als alle Blüten, die Sie jemals noch anfliegen werden.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9134</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9134</guid>
<pubDate>Thu, 16 Nov 2006 12:37:36 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>M. Hahn</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
