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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Der &quot;Würger vom Lichtenmoor&quot; (1948)</title>
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<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
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<title>Der &quot;Würger vom Lichtenmoor&quot; (1948) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommer 1948 reißt ein Wolf zwischen Aller und Weser angeblich Hunderte Rinder, Pferde und Schafe. Der &quot;Würger vom Lichtenmoor&quot; sorgt für eine regelrechte Hysterie. Die Fantasie der Menschen glüht. Eine Zeitzeugin erinnert sich: &quot;Die Leute waren ängstlich. Es war die Blaubeerzeit, keiner ging mehr in den Wald Blaubeeren pflücken. Und einige haben gerochen, dass es nach Löwe oder nach Puma riecht.&quot; Niedersachsens mutmaßlich erster &quot;Problemwolf&quot; kam der hungernden Bevölkerung damals offenbar nicht ungelegen, so die Wissenschaftlerin Christiane Schilling: &quot;Ich weiß, dass im Dorf so manchen Sonntag auf so manchem Braten dem Wolfe zugeprostet wurde. Nach dem Motto: Möge er noch lange bestehen. Viele Leute haben natürlich schwarz geschlachtet und dann gesagt: 'Das war der Würger.' Damit hatten sie einen Freifahrtschein, um sich den Bauch vollzuschlagen.&quot;</p>
<p>Damals ist das ein offenes Geheimnis. Zu weit voneinander entfernt liegen die Tatorte, zu glatt erscheinen die Wunden an manchem Schaf und Rind. Viele Tiere werden nachweislich von Menschen getötet. Bezeichnenderweise nimmt die Zahl &quot;gerissener&quot; Tiere nach der Währungsreform am 21. Juni 1948 und der sich daraus entwickelnden Marktwirtschaft deutlich ab. Ein Jäger bringt am 27. August 1948 schlussendlich den &quot;Würger vom Lichtenmoor&quot; zur Strecke.</p>
<p><strong>Quelle</strong>: <a href="https://www.ndr.de/geschichte/schauplaetze/Der-Wuerger-vom-Lichtenmoor-Als-die-Angst-vorm-Wolf-umgeht,wolf3882.html?utm_source=firefox-newtab-de-de">Der &quot;Würger vom Lichtenmoor&quot;: Als die Angst vorm Wolf umgeht</a></p>
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<pubDate>Tue, 17 Jun 2025 12:37:39 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Prophezeite Weltuntergänge (1169 bis 2060) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Die Erde ist ein Krisenherd. Kriege, Naturkatastrophen, Klimawandel, aber auch persönliche Rückschläge im Alltag machen Angst vor der Zukunft. Doch nichts ist so endgültig wie der Weltuntergang, der die Existenz der Menschheit und möglicherweise des gesamten Planeten auf einen Schlag beenden wird.</strong></span></p>
<p>Dieses universelle Großereignis und vor allem die Frage, wann und wie es eintreten wird, beschäftigt die Menschen seit jeher. Prophezeiungen zum Weltuntergang gab es im Laufe der Geschichte viele. Am bekanntesten ist vermutlich die Offenbarung des Johannes, das einzige prophetische Buch im Neuen Testament. Sie umfasst 22 Kapitel und handelt vom jüngsten Gericht, dem Untergang der Erde und dem Entstehen einer neuen Welt Gottes. Wann genau sich die Apokalypse ereignen soll, verrät die Offenbarung nicht.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Das Ende war nah</span></p>
<p>Andere Propheten wurden konkret. So machte zum Beispiel der deutsche Theologe Martin Luther seinerzeit gleich drei Jahre als mögliche Termine für den Weltuntergang publik: 1532, 1538 und 1541. Danach ließ er bis zu seinem Tod im Jahr 1546 zu keiner weiteren Prognose hinreißen.</p>
<p>Auch der französische Mediziner und Astrologe Nostradamus sagte in seinen im 16. Jahrhundert niedergeschriebenen Prophezeiungen – je nach Auslegung – das Ende der Welt voraus. Laut seinem Vers 10/72 sollte im siebten Monat des „Jahr Neunzehnhundert Neunundneunzig […] vom Himmel der große Schreckenskönig kommen“. Nichts dergleichen geschah. <a href="https://www.nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2024/08/6-abgesagte-weltuntergaenge-und-einer-der-noch-kommen-soll?utm_source=pocket-newtab-de-de">weiter bei National Geographic ...</a></p>
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<pubDate>Sat, 24 Aug 2024 23:40:52 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Zerstörungswut im israelischen &quot;Todesdorf&quot; Isfiya (2000) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das israelische Dorf Isfiya (an anderen Stellen Isifya), etwa zehn Straßenkilometer südöstlich der Hafenstadt Haifa im Landesinneren gelegen, beherbergte auf seinem Gemeindegebiet einen Rundfunksender und zog wegen eines <a href="https://www.academia.edu/download/82544437/j.pathophys.2011.07.00520220323-3314-1l51mhr.pdf">47 Fälle umfassenden Krebsclusters</a> landesweit die Aufmerksamkeit auf sich. Im <a href="https://www.emf-portal.org/de/article/19574">EMF-Portal</a> heißt es dazu: &quot;Die ersten Radiosender wurden Anfang der 1970er Jahre im Isifya-Dorf errichtet. Mobilfunk-Basisstationen kamen in den 1990er Jahren hinzu. Alle Mobilfunk-Basisstationen und Radiosender wurden im Jahr 2000 (vor Beginn der Studie) von Bürgern zerstört, die verschiedene gesundheitliche Symptome der Exposition den elektromagnetischen Feldern zuordneten.&quot;</p>
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<pubDate>Sat, 06 Jul 2024 22:58:21 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Quacksalberin Amalie Hohenester (1862) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der bayerische Ort Mariabrunn stieg ab 1862 zum bekannten Kurbad auf und konkurrierte mit Nizza und Baden-Baden. Die zwielichtige Amalie Hohenester versprach dort wundersame Heilungen. Anfangs reiste nur die gehobene Gesellschaft aus München an, dann wurde die Kundschaft internationaler. Bald kamen die Reichen und Schönen auch aus Preußen und Österreich, um sich ihre Wohlstandswehwehchen kurieren zu lassen. Sogar aus Russland nahmen Adelsgeschlechter wie die Romanows den weiten Weg ins ländliche Bayern. Sie alle wollten sich von der unstudierten Heilerin, deren Leben 1997 <a href="http://www.bayerische-kultserien.de/mali.html">verfilmt wurde</a>, behandeln lassen. <a href="https://www.spiegel.de/geschichte/bayerische-doktorbaeuerin-amalie-hohenester-die-quacksalberin-der-kaiserin-sisi-angeblich-vertraute-a-77fd8e94-cdbd-40c7-9130-5bacdb1b487e">mehr ...</a></p>
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<pubDate>Sat, 06 Jul 2024 22:31:10 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Warum Ufo-Sichtungen im Westen der USA häufiger sind (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Am Halloween-Vorabend des Jahres 1938 bricht eine Massenpanik an der US-Ostküste aus. Außerirdische sind auf der Erde gelandet und greifen die Menschheit an. Das Radio überträgt die Todesschreie live in die US-Wohnzimmer.</p>
</blockquote><p>US-Forscher haben erstmals knapp <a href="https://www.heise.de/news/Wo-man-in-den-USA-die-meisten-UFOs-sieht-9659540.html?utm_source=pocket-newtab-de-de">100.000 UFO-Sichtungen</a> geprüft und lokale Faktoren berücksichtigt. So ließen sich gute Beobachtungsbedingungen aufzeigen. </p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] Tatsächlich zeigte sich, dass Umweltfaktoren und die Nähe zu Flugverkehr und Militäreinrichtungen die Sichtungsberichte erheblich beeinflussen. Dass die meisten Beobachtungen von unidentifizierten anomalen Phänomenen im amerikanischen Westen stattfindet, hat laut den Autoren also nichts mit erhöhten geheimnisvollen Aktivitäten zu tun, sondern mit offenem Land, dunklem Himmel und Militärstützpunkten. Der einzige Einflussfaktor, der sich nicht eindeutig zuordnen ließ, war häufige Bewölkung: Die These der Forschenden war zunächst, dass das damit einhergehende vermehrte Streulicht auch zu mehr leuchtenden Himmelsphänomenen führen könnte. Nach der statistischen Auswertungen scheint dieser Faktor die Häufigkeit der Sichtungen aber nicht zu beeinflussen. [...]</strong></em></span></p>
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<pubDate>Sat, 23 Mar 2024 16:24:40 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Der Sisyphuszyklus von Technologiepaniken (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>In Wohlstandsgesellschaften wie der unseren ist es beliebter Zeitvertreib geworden, sich jedem neuen Mobilfunkstandard oder anderen neuen risikobehafteten Techniken mit echter oder inszenierter Technologiepanik in den Weg zu stellen. Die dann ablaufende Problembewältigungsprozedur erinnert an die griechische Sagengestalt Sisyphus und dessen Stein: Die Prozedur fängt immer wieder neu von vorne an und Politik sowie Forschung sitzen jedes Mal gemeinsam auf der Anklagebank. Die britische Psychologin Amy Orben hat sich Gedanken gemacht, was den Sisyphuszyklus von Technologiepaniken durchbrechen und die Angeklagten entlasten könnte. <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=72065">mehr ...</a></p>
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<pubDate>Wed, 13 Mar 2024 23:09:51 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kometenpanik (1910) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Selbstmorde, Sexorgien, Sakramente: Als im Mai 1910 der Halleysche Komet erschien, geriet die Welt auch ohne Einschlag aus den Fugen. Die Medien schürten Massenpanik, die Wissenschaft nur Verwirrung. Postkarten zeugen von den Phantasien jener Zeit – zwischen Untergangsängsten und Ausschweifungen.</strong></span></p>
<p>Der Weltuntergang war für die frühen Morgenstunden des 20. Mai angekündigt. Solange aber wollte Mr. Lord aus Alabama nicht warten. Nachdem er zunächst erwogen hatte, sich zu erschießen, stieg er auf das Dach seines Hauses. Beim Herunterspringen verletzte er sich schwer und schlug sich sämtliche Zähne aus, woraufhin er sich aus Verzweiflung ein Messer an den Hals setzte und schließlich in einen Brunnen sprang. Nach vier vergeblichen Selbstmordversuchen befinde sich W.J. Lord nun &quot;in einem erbärmlichen Zustand&quot;, berichtete die &quot;Washington Post&quot; Anfang Mai 1910.<br />
[...]<br />
Schaurige Unglücke, skurrile Todesmeldungen und Beinahe-Katastrophen füllten damals nicht nur die Presse in den USA. Die Menschheit schien verrückt geworden zu sein - und auch den Grund dafür zu kennen: die Wiederkehr des Kometen Halley, möglicher Auslöser eines unmittelbar bevorstehenden Weltuntergangs. Dabei war bis zu diesem Zeitpunkt kaum ein anderes astronomisches Phänomen von der Wissenschaft derart umfänglich und präzise prognostiziert, beobachtet und beschrieben worden. Schon zwei Jahrhunderte zuvor hatten die Astronomen Halley als eine reguläre, berechenbare Naturerscheinung erkannt - umso erstaunlicher, dass am Beginn des aufgeklärten 20. Jahrhunderts ein solches Ereignis weltweit Panik und Hysterie auslöste. Was war passiert? <a href="https://www.spiegel.de/geschichte/kometenpanik-a-948916.html">weiter ...</a></p>
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<pubDate>Wed, 13 Mar 2024 20:55:43 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Maya-Kalender: Weltuntergang (2012) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Jüngeren unter uns erinnern sich vielleicht noch an die mediale Erregung im Jahr 2012 anlässlich eines von den Maya angeblich für den 21. Dezember <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Maya-Kalender#%E2%80%9EWeltuntergangstag%E2%80%9C">vorausgesagten Weltuntergangs</a>. Eine besondere Rolle spielte damals der Berg Pic de Bugarach (1200 m) in Frankreich, der über das nahegelegene gleichnamigen 200-Seelen Dorf ragt. Der Berg geriet bei Apokalyptikern in den Ruf, der einzige Ort zu sein, um den der angekündigte Weltuntergang zu überleben sei.</p>
<p>Einen kleinen Querschnitt, wie das Endzeitdrama seinerzeit in aller Welt verarbeitet wurde, lässt sich <a href="https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Maya-Kalender-So-wartet-die-Welt-weiter-nicht-auf-den-Weltuntergang-id23226901.html"><span class="underline">hier</span></a> nachlesen.</p>
<p><!--[if IE]>
    <object type="application/x-shockwave-flash" data="https://www.youtube.com/v/mT9qeoUONKE" width="640" height="360">
    <param name="movie" value="https://www.youtube.com/v/mT9qeoUONKE" />
    </object>
    <![endif]-->
    <!--[if !IE]>-->
    <object type="application/x-shockwave-flash" data="https://www.youtube.com/v/mT9qeoUONKE" width="640" height="360"><param name="movie" value="https://www.youtube.com/v/mT9qeoUONKE" />
    </object>
    <!--<![endif]--></p>
<p>Bei genauerem Hinschauen sieht es allerdings so aus, dass die Aufregung um den bevorstehenden Weltuntergang vor allem eine Inszenierung der Medien war. Der Bürgermeister von Bugarach soll daran <a href="https://www.nordbayern.de/politik/der-endzeit-bluff-von-bugarach-1.2581102">nicht ganz unbeteiligt</a> gewesen sein.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 25 Apr 2023 11:39:39 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Fledermausmenschen auf dem Mond (1835) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das New Yorker Boulevardblatt &quot;Sun&quot; verkündet 1835: Es gibt Leben auf dem Mond. Die Rede ist von Insekten, bläulichen Ziegenwesen, gehörnten Bären und von &quot;Fledermausmenschen&quot;. Ein neuartiges Teleskop des berühmten Astronomen John Herschel, ausgestattet mit einer 7-Meter-Linse und gepaart mit einem Wasserstoff-Sauerstoff-Mikroskop soll von der Erde aus solche Beobachtung zulassen. Ein Großteil der Leserschaft ist nur zu gern bereit, die detaillierte Schilderung zu glauben, denn sie stützt sich auf bereits bekannte Tatsachen. Die technische Beschreibung des Wunderteleskops gaukelt eine genaue wissenschaftliche Recherche vor und trifft überdies den Zeitgeist einer fortschrittsgläubigen Bevölkerung. Die Auflage der &quot;Sun&quot; steigt sprunghaft. Das Publikum ist elektrisiert – doch es fällt auf eine Lügengeschichte herein. <a href="https://www.geo.de/wissen/weltgeschichte/der-grosse-schwindel-ueber-leben-auf-dem-mond-33248994.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE">mehr ...</a></p>
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<pubDate>Mon, 13 Mar 2023 17:05:33 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Septembermorde 1792 in Frankreich (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang September 1792, wenige Jahre nach Ausbruch der Französischen Revolution, rumorte es in Paris. Dann entlud sich die von Falschmeldungen angeheizte Stimmung in einem <a href="https://www.spektrum.de/news/septembermorde-als-eine-falschmeldung-in-massenmord-muendete/2054088?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE">fürchterlichen Massaker an Gefängnisinsassen</a>.</p>
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<pubDate>Mon, 12 Sep 2022 21:13:10 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kornkreise (seit 1678) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der in Kreisen von Mobilfunkkritikern wohlbekannte Dr. rer. nat. Ulrich Warnke kommentierte einer <a href="http://web.archive.org/web/20050209201729/http://www.invisiblecircle.org/ser/news/n19122001.html">Sekundärquelle</a> zufolge einen am 9. November 2001 in der Saarbrücker Zeitung erschienenen Artikel über die Arbeit des Kornkreisforschers Andreas Müller die Forschungsergebnisse des BLT Research Teams um Dr. William C. Levengood wie folgt:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>&quot;die kreise sind nicht wegzudiskutieren und einfache begründungen wie die, dass sie alle handgemacht sind, reichen nicht aus.&quot; weiterhin betont warnke, er kenne levengood, aus der literatur als &quot;seriösen und anerkannten wissenschaftler&quot;.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>warnke selbst nimmt zum phänomen seine ganz eigene position ein. er glaubt, &quot;dass es sich dabei um abdrücke handeln könnte, die durch satelliten verursacht werden. denn diese raumfahrzeuge seien, wenn sie entsprechend programmiert werden, in der lage, energien über große entfernungen zu transportieren und punktgenau zu bündeln.&quot; warnke, der selbst seit 1969 auf dem gebiet &quot;wirkungen elektromagnetischer schwingungen und felder, einschließlich licht auf organismen&quot; forscht, nimmt an, dass es sich dabei um versuche der energiebündelung mit satelliten um einen teil des amerikanischen militärabwehrprogramms von raketenangriffen handeln könnte. auch teilt er die ansicht levengoods, dass das in einigen kornkreisen gefundenen eisenoxid metoritischen ursprungs handeln könnte, welches - wie dies auch levengood vermutet - durch die (wie auch immer gearteten) energiestrahlen in die atmosphäre der erde mitgezogen worden wären.</strong></em></span></p>
</blockquote><p>Achduliebezeit. Passt aber ins Bild des <a href="https://www.buecher.de/shop/bewusstsein/quantenphilosophie-und-spiritualitaet/warnke-ulrich/products_products/detail/prod_id/44940917/">bekannten Esoterikers</a>.</p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=72334</link>
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<pubDate>Fri, 12 Aug 2022 19:45:30 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Alexander Lerchl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kornkreise (seit 1678) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Sommer für Sommer tauchen in Getreidefeldern Kornkreise auf, die viele Schaulustige anlocken. Über ihr Entstehen wird viel diskutiert und spekuliert. Denn häufig entstehen die komplexen Muster innerhalb kurzer Zeit. Stehen sie in Verbindung mit außerirdischem Leben, sind sie ein noch unerklärbares Naturphänomen oder werden sie von Menschen gemacht?</strong></span></p>
<p>Die Kornkreissaison beginnt in England und auf dem europäischen Festland in der Regel mit der Rapsblüte im April und dauert bis zum Abmähen der Getreidefelder im August. Die meisten Kornkreise werden in den Monaten Juli und August gesichtet. Für das Jahr 2022 verzeichnet das im englischen Wiltshire ansässige Crop Circle Exhibition &amp; Information Centre bis Juli bereits 10 Kornkreise in Großbritannien. In früheren Jahren konnten Kornkreisforscher weltweit teilweise bis zu 300 neue Kornkreismuster pro Jahr dokumentieren. Die Anzahl ist jedoch stark rückläufig.</p>
<p>Nach heutigem Stand des Wissens werden wahrscheinlich die meisten Kornkreise von Menschen gemacht, aber eben nicht alle. Denn einige Kornkreise wiesen bei der Untersuchung durch Wissenschaftler teils schwer erklärbare Veränderungen in der Bodenstruktur auf, wie sie nicht durch die Bearbeitung von Menschen entstehen. <a href="https://www.nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2022/07/elfenringe-und-teufelskreise-die-geschichte-der-kornkreise?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE">mehr ...</a></p>
<p>Der in Kreisen von Mobilfunkkritikern wohlbekannte Dr. rer. nat. Ulrich Warnke kommentierte einer <a href="http://web.archive.org/web/20050209201729/http://www.invisiblecircle.org/ser/news/n19122001.html">Sekundärquelle</a> zufolge einen am 9. November 2001 in der Saarbrücker Zeitung erschienenen Artikel über die Arbeit des Kornkreisforschers Andreas Müller die Forschungsergebnisse des BLT Research Teams um Dr. William C. Levengood wie folgt:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>&quot;die kreise sind nicht wegzudiskutieren und einfache begründungen wie die, dass sie alle handgemacht sind, reichen nicht aus.&quot; weiterhin betont warnke, er kenne levengood, aus der literatur als &quot;seriösen und anerkannten wissenschaftler&quot;.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>warnke selbst nimmt zum phänomen seine ganz eigene position ein. er glaubt, &quot;dass es sich dabei um abdrücke handeln könnte, die durch satelliten verursacht werden. denn diese raumfahrzeuge seien, wenn sie entsprechend programmiert werden, in der lage, energien über große entfernungen zu transportieren und punktgenau zu bündeln.&quot; warnke, der selbst seit 1969 auf dem gebiet &quot;wirkungen elektromagnetischer schwingungen und felder, einschließlich licht auf organismen&quot; forscht, nimmt an, dass es sich dabei um versuche der energiebündelung mit satelliten um einen teil des amerikanischen militärabwehrprogramms von raketenangriffen handeln könnte. auch teilt er die ansicht levengoods, dass das in einigen kornkreisen gefundenen eisenoxid metoritischen ursprungs handeln könnte, welches - wie dies auch levengood vermutet - durch die (wie auch immer gearteten) energiestrahlen in die atmosphäre der erde mitgezogen worden wären.</strong></em></span></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=72333</link>
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<pubDate>Fri, 12 Aug 2022 09:48:01 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Tierprozesse (13. bis 17. Jahrhundert) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Ein besonders kurioses Kapitel der Rechtsgeschichte von Tieren sind die Tierprozesse, die vor allem zwischen dem 13. und dem 17. Jahrhundert in Archivalien, Prozessakten und Quittungen dokumentiert sind. Egal ob Schweine, Ratten oder Holzwürmer: Tiere wurden für ihr Fehlverhalten zur Verantwortung gezogen.</strong></span></p>
<p>Besonders häufig gerieten Schweine mit dem Gesetz in Konflikt. Die Ursache dafür liegt nicht etwa in ihrem Charakter, sondern viel mehr daran, dass es eine große Zahl an Schweinen gab, die als „Müllabfuhr“ frei durch die Gassen streiften. Auch „wohnten“ Tier und Mensch oft unter einem Dach oder teilten in kalten Winternächten gar einen gemeinsamen Schlafraum. Durch den engen Kontakt kam es öfter zu Zusammenstößen mit Menschen.</p>
<p>So beschreibt der französische Historiker Michel Pastoureau den Fall einer Sau, die im Jahre 1386 im französischen Falaise den Arm und Teile des Gesichts eines Säuglings fraß, der daraufhin an den Verletzungen starb. Der Prozess endete mit dem Todesurteil: Dem Schwein wurde zunächst ein Bein ausgerissen, dann wurde es an den Hinterbeinen am Galgen aufgehängt, bis der Tod eintrat. Die Schweine der Stadt wohnten der Hinrichtung als Zuschauer bei. Sie sollten so vom Begehen eigener Straftaten abgeschreckt werden. <a href="https://www.nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2021/08/die-geschichte-der-tierprozesse-von-moerderischen-schweinen-und-teuflischen-holzwuermern">mehr ...</a></p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=72330</link>
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<pubDate>Fri, 12 Aug 2022 00:04:01 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Massenpsychosen: Erste Ufo-Sichtung (1947) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Es begann mit einem Missverständnis: Wenn heute in Science-Fiction-Filmen Objekte als fliegende Untertassen bezeichnet werden, hat das mit einem Vorfall vor 75 Jahren zu tun.</em></p>
<p><em>Am 24. Juni 1947 war der US-Geschäftsmann und Hobbyflieger Kenneth Arnold am Himmel des US-Bundesstaats Washington unterwegs. Später berichtete er von Lichterscheinungen über dem Mount Rainier. Diese vermeintliche Sichtung von Ufos (unbekannte Flugobjekte) sollte dem Phänomen zu weltweiter Aufmerksamkeit verhelfen.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Missverständnis führte zum Bild der &quot;fliegenden Untertassen&quot;</span></em></p>
<p><em>Neun in der Sonne glitzernde Objekte seien in Staffelformation wie &quot;über Wasser springende Untertassen&quot; an ihm vorbeigerast, sagte Arnold später. In den Berichten über seine Sichtung wurde diese Beschreibung jedoch so verstanden, als ob die Objekte wie Untertassen geformt gewesen wären. Der Begriff &quot;fliegende Untertasse&quot; als Synonym für das Ufo war geboren.</em></p>
<p><em>Arnold bestand später darauf, die gesehenen Objekte stets als &quot;Disk&quot; (Scheibe) beschrieben zu haben. In einem Radiointerview vom 7. April 1950 legte er noch mal sein Dilemma dar: &quot;Die meisten Zeitungen haben das missverstanden und falsch zitiert. Sie schrieben, ich hätte gesagt, sie wären untertassenähnlich. Aber ich sagte, sie flogen in der Art wie Untertassen.&quot;<br />
[...]<br />
Die Beobachtung von Kenneth Arnold versetzte die Weltöffentlichkeit dermaßen in Aufregung, dass Tausende ähnliche Berichte folgten. &quot;Der Hype passt in eine Zeit, in der kurz nach Kriegsende für die Menschheit wieder Aufschwung und später der eigene Griff nach den Sternen ins Blickfeld rückten&quot;, erklärt Ammon rückblickend. Der Medienrummel habe dafür gesorgt, dass sich der Mythos &quot;Außerirdische in fliegenden Untertassen&quot; in den Köpfen der Menschen festsetzte, sagt der Fachmann: &quot;Das bereichert heute unsere Kultur in Form von Science-Fiction-Filmen, Serien und Büchern.&quot; <a href="https://www.geo.de/wissen/weltall/die-geschichte-der-ufo-sichtung-31976012.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE">zum vollständigen Artikel ...</a></em></p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=72274</link>
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<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 10:01:41 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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<title>Massenpsychosen: dissoziative Identitätsstörung (1973) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Kommentar</strong>: Ich sehe Parallelitäten zu &quot;Elektrosensiblen&quot;. <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=58715">Einiges spricht dafür</a>, auch deren Krankheitsbild ist auf dem Mist der Medien gewachsen. </p>
</blockquote><p>Beispiel, <a href="https://www.wochenblick.at/umwelt/total-verstrahlt-es-gibt-keine-perfekte-welle/">Wochenblick - Total verstrahlt ... von Julian Schernthaner</a></p>
<p>Auszug: <strong>Elektrosmog und die Umwelt</strong></p>
<p><strong><span style="color:#399;">Ob auch empfundene Empfindlichkeit auf elektromagnetische Felder messbar ist, darüber scheiden sich die Geister. Eine holländische Studie erkannte 2003 einen Zusammenhang beim UMTS-Standard, nicht aber beim GSM-Standard. Andere Forscher kamen zum umgekehrten Ergebnis oder sahen keine Korrelation. Ein Bericht im Auftrag des Schweizer Bundesamts für Umwelt wiederum fand „ausreichende Evidenz“ für den Einfluss elektromagnetischer Hochfrequenzstrahlen auf menschliche Hirnströme. Die <a href="https://www.facebook.com/DerInfoblog/videos/risiko-5g-interview-mit-isabel-wilke-diplom-biologin/351437045453834/">Biologin Isabel Wilke</a>, Redakteurin des <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66902">Elektrosmog-Reports</a>, spricht sogar von einer möglichen DNA-Schädigung bei Überexposition. Ihr <a href="Mitstreiterlob zu WLAN-Frequenz Studienüberblick von I. Wilke">Review</a> von über <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69100">100 Studien</a> kam zum Schluss, dass eigentlich sogar von W-LAN-Anwendungen in Schulen abzuraten sei. Die Zweifel an der Messbarkeit kann jedenfalls auch mit der durchtechnisierten Welt zu tun haben. Der Alltag findet selten unter Laborbedingungen statt, gleichzeitig vertrauen immer mehr Anwendungen auf derartige Wellen, die wir oft nicht wahrnehmen. Nicht nur Handy oder W-LAN, sondern auch NFC-Bezahlung, moderne Kfz-Technologie und sogar das Babyfon lassen elektromagnetische Felder entstehen. Sogar die Technik könnte leiden: die US-Luftfahrtaufsicht FAA fürchtet bei 5G gefährliche Interferenzen mit der Flugzeugelektronik im Landemodus.</span></strong><br />
<strong><br />
Kommentar:</strong> Die Biologin Isabel Wilke ist längst im Ruhestand und seit Jahren tätig für den privaten Lobbyverein Diagnose:Funk aus Stuttgart. Der ElektrosmogReport ist seit März 2019 in den Händen von Diagnose-Funk. Es ist kein renommiertes Blatt der Wissenschaft. Ebenso wenig die Verbandszeitschrift <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69571">Umwelt-Medizin-Gesellschaft</a> (UMG).<br />
Informativ ist der Artikel mMn nicht. Ich sehe darin eher einen Werbeartikel für D-F. So etwas kann man mMn beauftragen und bezahlt wird es von den Spendeneinahnen. Der Anti-5G-Bewegung hilft diese Investition nichts, aber so ist es eine super günstige Werbung für die Lobbyisten/-verein. </p>
<p><strong>Verwandte Threads</strong><br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=68327">SPD lud, Isabel Wilke kam aber nicht...</a><br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=67049">5G-Tea-Party: 180 Wissenschaftler und Ärzte warnen – wirklich?</a><br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=60835">Who is Who der pseudowissenschaftlichen Mobilfunkgegner</a></p>
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<pubDate>Wed, 26 Jan 2022 06:32:21 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
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<title>Massenpsychosen: dissoziative Identitätsstörung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Kommentar</strong>: Ich sehe Parallelitäten zu &quot;Elektrosensiblen&quot;. <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=58715">Einiges spricht dafür</a>, auch deren Krankheitsbild ist auf dem Mist der Medien gewachsen. Neben den Schattenseiten von &quot;Elektrosensibilität&quot; hat dieses Krankheitsbild für nicht wenige Betroffene auch positive Seiten, sie sehen sich z.B. als auserwählte Elite, die früher als andere auf EMF-Exposition ansprechen und als sekundären Krankheitsgewinn Aufmerksamkeit sowie Zuwendung genießen. Und es gibt kommerzielles Interesse an &quot;Elektrosensiblen&quot;. In deren Wirkungskreis sind häufig Baubiologen und niedergelassene Umweltmediziner anzutreffen. Vordergründig, um den Betroffenen zu helfen, zuweilen hintergründig, um in der Bevölkerung irrationale Ängste gegenüber EMF zu schüren und so die Nachfrage nach den angebotenen Dienstleistungen anzukurbeln.</p>
</blockquote><p>Nicht zu vergessen, eine Vielzahl von Heilpraktiker die Psychotherapie nach HPG anbieten. Wer täuschen will, stellt diese vor als die renommierten Psycho-/Therapeuten und lässt den Zusatz &quot;nach dem HPG&quot; einfach weg. Hervorragendes Verständnis für EHS-Bekenner erweckt man, indem man behauptet, der Therapeut/Arzt ist sehr einfühlsam, ja sogar selbst betroffen. Das Sahnehäubchen ist dann der Titelträger, der angibt unter den Hokuspokus EHS zu leiden. Er und sein Arzt/Therapeut füllen ein paar Spalten in den Boulevardmedien aber auf einschlägigen Webseiten füllen sie ganze Seiten.</p>
<p>Jeden morgen steht ein Dummer auf, du musst ihn nur finden. <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/flower.gif" alt=":flower:" /> </p>
<p><strong>Verwandte Threads</strong><br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=65242">Eigenblut- und Ozon-Therapie für &quot;Elektrosensible&quot;</a><br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64891">Chelat-Therapie: Die Risiken liegen zu 100% beim Patienten</a><br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66542">Paradox: &quot;Elektrosensible&quot; widerlegt &quot;Elektrosensible&quot;</a></p>
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<pubDate>Tue, 25 Jan 2022 06:57:53 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
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<title>Massenpsychosen: dissoziative Identitätsstörung (1973) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die dissoziative Identitätsstörung wirkt so unglaublich, dass manche immer noch an ihrer Existenz zweifeln. Dabei ist die Störung keineswegs selten: Schätzungen zufolge entwickelt sie etwa einer von 100, Frauen häufiger als Männer. Langsam enthüllen Forscher jedoch, wie die innere Spaltung entsteht.</p>
<p>Betroffene besitzen laut der aktuellen Version des Diagnostischen Manuals Psychischer Krankheiten (DSM-5) mindestens zwei, oft aber viel mehr Identitäten, zwischen denen sie meist unwillkürlich hin- und herwechseln. Dabei kommt es zu typischen Gedächtnislücken – denn die eine Innenperson, wie eine Teilpersönlichkeit auch genannt wird, kann sich nicht daran erinnern, was die andere getan hat. Viele Betroffene wissen bis zur Diagnose nicht einmal, dass sie sich ihren Körper mit anderen teilen.</p>
<p>Wer das schwer zu glauben findet, ist damit nicht allein. Selbst Teile der Fachwelt sind bis heute skeptisch. Ihre These: Die Medien haben das Krankheitsbild erschaffen. Dafür spreche der berühmte Fall Sybil – die Geschichte von Shirley Mason, einer Frau aus Minnesota mit angeblich 16 Persönlichkeiten. Nach Erscheinen des Bestsellers »Sybil« im Jahr 1973 meldeten sich tausende Amerikanerinnen und Amerikaner, die behaupteten, ihnen ginge es ähnlich wie der Protagonistin. In den 1980er Jahren, als die multiple Persönlichkeit erstmals zur offiziellen Diagnose wurde, wurden es zehntausende – es war ein Hype um eine Krankheit, von der die Öffentlichkeit nicht genug bekommen konnte. Heute spricht einiges dafür, dass hinter dem Fall Sybil ein großer Betrug steckt. Masons Psychiaterin hatte ihre Patientin offenbar zu entscheidenden Aussagen verleitet und vom Verkauf ihrer Geschichte profitiert.</p>
<p><strong>Quelle</strong>: <a href="https://www.spektrum.de/news/wie-eine-gespaltene-persoenlichkeit-entsteht/1964578?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE">Zersprungene Seele</a></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Ich sehe Parallelitäten zu &quot;Elektrosensiblen&quot;. <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=58715">Einiges spricht dafür</a>, auch deren Krankheitsbild ist auf dem Mist der Medien gewachsen. Neben den Schattenseiten von &quot;Elektrosensibilität&quot; hat dieses Krankheitsbild für nicht wenige Betroffene auch positive Seiten, sie sehen sich z.B. als auserwählte Elite, die früher als andere auf EMF-Exposition ansprechen und als sekundären Krankheitsgewinn Aufmerksamkeit sowie Zuwendung genießen. Und es gibt kommerzielles Interesse an &quot;Elektrosensiblen&quot;. In deren Wirkungskreis sind häufig Baubiologen und niedergelassene Umweltmediziner anzutreffen. Vordergründig, um den Betroffenen zu helfen, zuweilen hintergründig, um in der Bevölkerung irrationale Ängste gegenüber EMF zu schüren und so die Nachfrage nach den angebotenen Dienstleistungen anzukurbeln.</p>
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<pubDate>Mon, 24 Jan 2022 17:12:09 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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<title>Sprengstoffdektektorenphobie am Münchener Flughafen (2015) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Im November 2015 meldet der Bayerische Rundfunk: Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit und Atemwegsreizungen. Nach Inbetriebnahme der neuer Sprengstoffdetektoren haben sich 200 SGM-Mitarbeiter krank gemeldet (SGM: Sicherheitsgesellschaft am Flughafen München mbH). Mehr als 70 sind ins Krankenhaus gegangen, beinahe genauso viele haben Anzeige erstattet. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage des Freisinger Landtagsabgeordneten Benno Zierer (Freie Wähler) hervor. Inwieweit tatsächlich ein Zusammenhang zwischen den Erkrankungen und den Geräten besteht, wird weiter untersucht. Als sich im Oktober 150 Mitarbeiter krank gemeldet haben, hielt ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi die Vorgänge um die neuen Detektoren für &quot;immer dubioser&quot;.</em></p>
<p><em>Die Dekra hatte zumindest bei zwei &quot;Sniffern&quot; die Ausdünstung von flüchtigen, organischen Verbindungen und Formaldehyd festgestellt. Von einem Weiterbetrieb wurde dringend abgeraten. Darauf wurden vorsichtshalber alle 36 Geräte aus dem Verkehr gezogen. Die Süddeutsche weiß es genauer und weckt erste Zweifel: Die SGM zog den Sniffer aus dem Verkehr und ersetzte ihn durch ein anderes Gerät. Bei der Staatsanwaltschaft gingen Anzeigen gegen unbekannt wegen fahrlässiger Körperverletzung ein. Nach dem Gerätetausch hielten die Krankmeldungen an. Die SGM nahm die Ersatzgeräte außer Betrieb, immer noch meldeten sich Mitarbeiter dienstunfähig.</em> <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=61284">weiter ...</a></p>
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<pubDate>Fri, 22 Oct 2021 22:40:27 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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<item>
<title>Hexenverfolgung (1550 – 1650) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Als Hexenverfolgung bezeichnet man das Aufspüren, Festnehmen, Foltern und Bestrafen (insbesondere die Hinrichtung) von Personen, von denen geglaubt wird, sie praktizierten Zauberei bzw. stünden mit dem Teufel im Bunde. In Mitteleuropa fand sie vor allem während der Frühen Neuzeit statt. Global gesehen ist die Hexenverfolgung bis in die Gegenwart verbreitet.</em></p>
<p><em>Der Höhepunkt der Verfolgungswelle in Europa liegt zwischen 1550 und 1650. Die Gründe für die gegenüber dem Mittelalter in der Frühen Neuzeit deutlich verstärkte massenhafte Verfolgung in einigen Regionen sind vielfältig. So gab es zu Beginn der Neuzeit eine Vielzahl an Krisen wie die Kleine Eiszeit, pandemische Seuchen und verheerende Kriege. Außerdem konnte es erst strukturell zu massenhafter Verfolgung kommen, als einzelne Aspekte des Magieglaubens in das Strafrecht der frühmodernen Staaten übertragen wurden. Ein Interesse an der Verfolgung von Hexen beziehungsweise vorchristlich-germanische Deutungsmuster, die persönliches Unglück wie regionale Missernten und Krisen auf Magie zurückführten, waren in breiten Bevölkerungskreisen vorhanden. Hexenverfolgungen wurden teilweise aktiv wie auch gegen den Willen der Obrigkeit eingefordert und praktiziert.</em></p>
<p><em>Insgesamt wird geschätzt, dass in Europa im Zuge der Hexenverfolgung drei Millionen Menschen der Prozess gemacht wurde, wobei 40.000 bis 60.000 Betroffene hingerichtet wurden. Frauen stellten in Mitteleuropa die Mehrzahl der Opfer (etwa drei Viertel der Opfer in Mitteleuropa) wie auch der Denunzianten von Hexerei und Hexen. In Nordeuropa waren Männer stärker betroffen. Ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Konfessionszugehörigkeit und Hexenverfolgung liegt nicht vor.</em></p>
<p><em>Heute sind Hexenverfolgungen insbesondere in Afrika, Südostasien und Lateinamerika anzutreffen.<br />
[...]</em></p>
<p><em><span style="font-size:large;">Strukturelle Ursachen</span></em></p>
<p><em>► An vielen <span style="color:#f00;"><strong>Universitäten</strong></span> wurde die Verfolgung von Hexen in den verschiedenen Fakultäten theoretisch unterfüttert, diskutiert und gefördert; durch die europaweite Vernetzung der Akademiker fanden derartige Ideen weite Verbreitung.<br />
► Ähnlich wirkte die um 1450 erfundene <span style="color:#f00;"><strong>Innovation des Buchdrucks</strong></span>. Diese Medienrevolution ermöglichte es erst, die neuesten „Erkenntnisse zum Zauberunwesen“ einem größeren Publikum nahezubringen. Das Privileg der Zensur lag dabei meist auf Seiten der Befürworter von Hexenverfolgungen, so dass sie die Publikationstätigkeit dementsprechend steuern konnten.</em> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung">mehr ...</a></p>
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<pubDate>Fri, 22 Oct 2021 22:00:54 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>TikTok-Videos animieren Backfische zu &quot;Tics&quot; (2021) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Sind TikTok-Videos zum Tourette-Syndrom der Auslöser dafür, dass junge Teenager selber Tics entwickeln? Diese Vermutung wird seit einigen Tagen in diversen Medien geäußert. Vor allem das international bekannte <em>Wall Street Journal</em> wird hierzu als Quelle angegeben.</strong></span></p>
<p>Darin wird berichtet, dass seit Beginn der Covid19-Pandemie weltweit angeblich vermehrt junge Mädchen mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tic">Tics</a> in Arztpraxen auftauchen. Bei den Tics handelt es sich um körperliche Zuckungen und verbale Ausbrüche. Die Ärzte zeigten sich zunächst ratlos, da dieses Phänomen ursprünglich selten war, nun aber in hoher Anzahl aufgetreten ist.</p>
<p>Gemäß <em>Wall Street Journal</em> stellte sich jedoch nach monatelanger Untersuchung der Patienten durch verschiedene Experten in mehreren Ländern heraus, dass die meisten Mädchen etwas gemeinsam hatten. Sie alle nutzen TikTok und haben Videos von TikTok-Influencern angeschaut, die nach eigenen Angaben am Tourette-Syndrom leiden. Es handelt sich also um Videos, in denen die entsprechenden Akteure unwillkürliche Bewegungen und/oder Geräusche machen. <a href="https://www.mimikama.at/aktuelles/tourette-und-tiktok/">weiter ...</a></p>
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<pubDate>Fri, 22 Oct 2021 21:51:47 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
