<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
<channel>
<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - MDR (2023): Hinweise auf mögliche Risikosignale bei Impfstoffen</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>MDR (2023): Hinweise auf mögliche Risikosignale bei Impfstoffen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin: (hib/PK) Zum Jahresende 2024 sind nach Angaben der Bundesregierung nach mehr als 197 Millionen Impfungen gegen Covid-19 in Deutschland 350.868 Verdachtsfälle von Nebenwirkungen gemeldet worden, darunter 63.909, die entsprechend den Kriterien im Arzneimittelgesetz als schwerwiegend definiert werden. Bei den Verdachtsfällen würden unerwünschte Reaktionen gemeldet, die meist in zeitlicher Nähe zur Impfung aufgetreten sind, jedoch nicht notwendigerweise durch den Impfstoff ausgelöst wurden, heißt es in der Antwort (<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/040/2104024.pdf">21/4024</a>) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/3755) der AfD-Fraktion unter Bezug auf Daten des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI).</p>
<p>Die Erfassung diene dazu, Hinweise auf mögliche Risikosignale frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls Vorkehrungen zur Risikominimierung zu ergreifen. Bei Meldungen von Verdachtsfällen handele es sich somit nicht um bestätigte Nebenwirkungen.</p>
<p>Die Verdachtsfallmeldungen dienten der Gesamtbewertung von Arzneimitteln. Die Zahl der Meldungen sei für sich gesehen keine geeignete Größe, um festzustellen, für wie viele der gemeldeten Ereignisse die Impfung Ursache war. Ebenso lasse die Zahl keinen Rückschluss auf die Häufigkeit von Nebenwirkungen zu.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75419</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75419</guid>
<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 21:41:13 +0000</pubDate>
<category>Medien</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>MDR (2023): »Corona-Impfstoff in der Kritik« (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2020 haben sich die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten mit Desinformation über das &quot;Risiko Mobilfunk&quot; erfreulicherweise stark zurückgehalten. Ersatzweise leistete sich 2023 der MDR (Mitteldeutscher Rundfunk) einen Ausrutscher auf dem benachbarten Kriegsschauplatz &quot;Corona&quot;. Psiram hat den <a href="https://www.psiram.com/de/index.php/Brigitte_K%C3%B6nig">Vorfall dokumentiert</a> und weil dieser eindrucksvoll ist, gebe ich ihn anschließend auszugsweise wieder. Die Literaturverweise habe ich drin gelassen, die zugehörige Literaturliste ist im Original zu finden. Und los geht's:<br />
 <br />
<em>Am 12. Dezember 2023 sendete der öffentlich-rechtliche MDR eine Sendung zu Coronavirus-Impfstoffen in ihrer Sendung &quot;Umschau&quot; (Titel: »Corona-Impfstoff in der Kritik: Was ist dran?« Volltext ohne Bezahlschranke).[26][27][28][29] Der MDR-Beitrag stammt von einer &quot;anonymen Autorengruppe&quot;, wie die Tageszeitung FAZ auf Anfrage erfuhr.[30] Nach Informationen des Twitter (X) accounts dokhollidays soll die MDR - Wirtschaftsredakteurin Christiane Cichy massgeblich an der Produktion des Films beteiligt gewesen sein.[31]</em></p>
<p><em>Bereits Tage vor der Sendung hatten Personen aus dem Bereich der Querdenker auf die Sendung aufmerksam gemacht. Markus Krall postete zum Beispiel drei Tage vorher:</em></p>
<p><em><span style="color:#399;"><em><strong>&quot;Soeben erfahre ich von Prof. Dr. Sucharit Bhakdi: Am 12. Dezember um 20.15 wird auf MDR der ganze Skandal der Covid-Impfung enthüllt. Wir dürfen gespannt sein.&quot;</strong></em></span></em></p>
<p><em>In der Sendung trat Brigitte König auf und sprach von Verunreinigungen (DNA) in Impfstoffen der Firma Pfizer/Biotech. Sie nennt nicht ihre verwendete Untersuchungsmethode (vermutlich die Qubit Fluorometrie ohne RNAse). Es fehlen auch die Angaben zur genauen Herkunft von fünf genannten Proben. Vier der Proben waren zum Zeitpunkt der Einlieferung bereits seit Monaten verfallen. Die fünfte Probe hatte ein Verfallsdatum im Monat der Einlieferung. Zur Aufbewahrung und Einhaltung der Kühltemperatur vor der Einlieferung ist nichts bekannt. Derartige Proben erleiden mit der Zeit einen stärkeren Abbau der instabileren RNA-Moleküle gegenüber der stabileren DNA und über Kontrollmessungen wird nichts gesagt. Zu jedem Zeitpunkt müssen die Untersucher Handschuhe tragen, des weiteren dürfen nicht die Endprodukte im Vial selbst getestet werden, da das Vorhandensein von L-Nanopartikeln ausgeschlossen werden muss um Messfehler zu vermeiden.(siehe dazu die Stellungnahme des zuständigen Paul Ehrlich Institus zu Behauptungen über erhöhte DNA-Mengen in mRNA-Impfdosen (22.12.23) Zur Herkunft der Proben ist nur bekannt, dass ein Jürgen O. Kirchner die Untersuchungen in Auftrag gegeben hatte. Kirchner ist dem Kreis der Gegner der Corona-Impfung zuzuordnen. Die Ergebnisse ihrer Probenuntersuchngen wurden bislang nicht wissenschaftlich publiziert.</em></p>
<p><em>Nach der Sendung wurde das Video der Umschau-Sendung aus dem Archiv der Mediathek gelöscht und ist auch nicht mehr auf der Webseite der Sendereihe Umschau zu finden. Am 21.12.2023 teilte der MDR mit:</em></p>
<p><em><span style="color:#399;"><em><strong>&quot;Der MDR hat am 12.12.2023 um 20.15 Uhr in der Sendung ‚Umschau‘ einen Beitrag zu Corona-Impfstoffen ausgestrahlt. Aufgrund sorgfältiger interner Prüfung steht fest: Dabei wurden unsere publizistischen Sorgfaltskriterien nicht eingehalten. Der Beitrag wurde am 17.12.2023 depubliziert.&quot;</strong></em></span></em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75417</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75417</guid>
<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 15:10:23 +0000</pubDate>
<category>Medien</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>90-V/m-Märchen: Diagnose-Funk nicht mehr dabei! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Diagnose-Funk greift den märchenhaften 5G-Grenzwert von 90 V/m auf eine Weise auf, die einmal mehr die Inkompetenz dieses Anti-Mobilfunk-Vereins deutlich macht.</p>
</blockquote><p>Zum Sendetermin 2019 kokettierte Diagnose-Funk <a href="https://www.diagnose-funk.org/aktuelles/artikel-archiv/detail&amp;newsid=1438">im Titel einer &quot;Pressemitteilung&quot;</a>:<br />
 <br />
<span style="color:#399;"><em><strong>Zwischen Datenspeed und Strahlenangst<br />
ZDF berichtet in &quot;planet e.&quot; über 5G - diagnose:funk dabei!</strong></em></span><br />
 <br />
Also wenn Diagnose-Funk tatsächlich dabei war, dann konnte das ja nix werden <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />. Nachschauen geht nicht mehr, denn inzwischen hat sich das ZDF von der verunglückten Sendung und damit ggf. auch von Diagnose-Funk rückstandsfrei getrennt.</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/danke.gif" alt=":danke:" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71829</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71829</guid>
<pubDate>Thu, 24 Mar 2022 19:29:07 +0000</pubDate>
<category>Medien</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Deutschlandfunk hat Text berichtigt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/202011151732555fb1664705838.jpg" alt="[image]" width="600" height="340" /> </p>
</blockquote><blockquote><p>[...]<br />
Sollte sich der Autor durchsetzen, was wahrscheinlich ist, denn er ist Landeskorrespondent des Deutschlandfunks in Bayern, wird der Text seines Artikel demnächst anders lautend beginnen, als oben im Screenshot abgebildet.</p>
</blockquote><p>Die Irreführung am Beginn des Textes wurde <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/5-g-technologie-der-haerteste-widerstand-kommt-aus-bayern.2165.de.html?dram:article_id=487461">zwischenzeitlich entfernt</a>.</p>
<p>Nette Fundstelle am Textende ...</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] Klaus Buchner, der eingefleischte 5G-Mobilfunk-Gegner, hält nach dem Interview am Münchner Marienplatz gleich wieder sein Smartphone ans Ohr. Ohne Mobilfunk kommt auch er nicht aus.</strong></em></span></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69854</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69854</guid>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2020 00:09:44 +0000</pubDate>
<category>Medien</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2000 5G-Gegner demonstrieren in München - weiterer Fehler (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nein, ich bin mir nicht sicher. Ja, da habe ich wohl was verwechselt.</p>
</blockquote><p>Womit Sie nachgewiesen haben: Sie sind kein Bot-Algorithmus, sondern Mensch <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69833</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69833</guid>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2020 10:28:31 +0000</pubDate>
<category>Medien</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2000 5G-Gegner demonstrieren in München - weiterer Fehler (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Vielleicht nur ein Tippfehler, die Studie ist als NTP-Studie bekannt. Aber die Behauptung stimmt so oder so nicht. Die Tiere wurden (salopp gesagt) mit Krebs infiziert und man schaute ob die Mobilfunkstrahlung das Krebsrisiko bei Ratten und Mäusen erhöht. Von &quot;Mobilfunk-Strahlung <strong>erzeugt</strong> Krebs&quot; kann keine Rede sein.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Sind Sie sicher, dass bei der NTP-Studie (salopp gesagt) die Tiere mit Krebs infiziert wurden, ihnen also gezielt ein &quot;Karzinogen&quot; verabreicht wurde? Davon habe ich im Zusammenhang mit NTP bislang noch nichts gehört. Kann es sein, dass Sie die NTP-Studie mit Lerchls Studien zur Tumorpromotion von EMF verwechseln? Da wurde den Versuchstieren tatsächlich im Mutterleib noch vor der Geburt das Karzinogen ENU verabreicht.</p>
</blockquote><p>Nein, ich bin mir nicht sicher. Ja, da habe ich wohl was verwechselt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69831</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69831</guid>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2020 10:16:30 +0000</pubDate>
<category>Medien</category><dc:creator>Gustav</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2000 5G-Gegner demonstrieren in München - weiterer Fehler (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Vielleicht nur ein Tippfehler, die Studie ist als NTP-Studie bekannt. Aber die Behauptung stimmt so oder so nicht. Die Tiere wurden (salopp gesagt) mit Krebs infiziert und man schaute ob die Mobilfunkstrahlung das Krebsrisiko bei Ratten und Mäusen erhöht. Von &quot;Mobilfunk-Strahlung <strong>erzeugt</strong> Krebs&quot; kann keine Rede sein.</p>
</blockquote><p>Sind Sie sicher, dass bei der NTP-Studie (salopp gesagt) die Tiere mit Krebs infiziert wurden, ihnen also gezielt ein &quot;Karzinogen&quot; verabreicht wurde? Davon habe ich im Zusammenhang mit NTP bislang noch nichts gehört. Kann es sein, dass Sie die NTP-Studie mit Lerchls Studien zur Tumorpromotion von EMF verwechseln? Da wurde den Versuchstieren tatsächlich im Mutterleib noch vor der Geburt das Karzinogen ENU verabreicht.</p>
<p>Das NTP schreibt <a href="https://ntp.niehs.nih.gov/whatwestudy/topics/cellphones/index.html"><span class="underline">hier</span></a>:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Clear evidence of an <span style="color:#f00;">association</span> with tumors in the hearts of male rats. The tumors were malignant schwannomas.</strong></em></span></p>
<p>An dieser Stelle fehlt zwar das Reizwort &quot;caused&quot;, das folgt aber wenige Zeilen später, so dass der vom NTP erwähnte &quot;Zusammenhang&quot; mMn schon als Kausalzusammenhang zulasten EMF gewertet werden kann:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>It was unclear if tumors observed in the studies were <span style="color:#f00;">caused</span> by exposure to RFR in female rats (900 MHz) and male and female mice (1900MHz).</strong></em></span></p>
<p>Das BfS <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69198">widerspricht</a> dem NTP und ist der begründeten Ansicht, die Tumoren könnten aufgrund der <span class="underline">Erwärmung</span> der Tiere durch die starke EMF-Ganzkörperbefeldung weit über Grenzwert zustande gekommen sein.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69829</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69829</guid>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2020 22:07:12 +0000</pubDate>
<category>Medien</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2000 5G-Gegner demonstrieren in München - weiterer Fehler (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Am 13. November 2020 brachte das Ressort Kultur des Deutschlandfunks den Artikel  <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/5-g-technologie-der-haerteste-widerstand-kommt-aus-bayern.2165.de.html?dram:article_id=487461">5-G-Technologie: Der härteste Widerstand kommt aus Bayern</a> von Michael Watzke. Gleich der Beginn des ansonsten kundigen und objektiven Artikels ließ mich stutzen, steht dort doch u.a. die markierte Textpassage:</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/202011151732555fb1664705838.jpg" alt="[image]" width="600" height="340" /></p>
</blockquote><p>Der Artikel hat mindestens einen weiteren Fehler: „Zum Beispiel die amtliche Studie der US-Regierung, die sogenannte NTB-Studie. Die weist nach, dass Krebs an männlichen Ratten durch Mobilfunk-Strahlung erzeugt worden ist.“</p>
<p>Vielleicht nur ein Tippfehler, die Studie ist als NTP-Studie bekannt. Aber die Behauptung stimmt so oder so nicht. Die Tiere wurden (salopp gesagt) mit Krebs infiziert und man schaute ob die Mobilfunkstrahlung das Krebsrisiko bei Ratten und Mäusen erhöht. Von &quot;Mobilfunk-Strahlung <strong>erzeugt</strong> Krebs&quot; kann keine Rede sein.</p>
<p>Aber von den Mobilfunkgegnern sind wir solche Übertreibungen ja gewohnt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69828</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69828</guid>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2020 21:50:23 +0000</pubDate>
<category>Medien</category><dc:creator>Gustav</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Deutschlandfunk (2020): 2000 5G-Gegner demonstrieren in München (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Am 13. November 2020 brachte das Ressort Kultur des Deutschlandfunks den Artikel  <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/5-g-technologie-der-haerteste-widerstand-kommt-aus-bayern.2165.de.html?dram:article_id=487461">5-G-Technologie: Der härteste Widerstand kommt aus Bayern</a> von Michael Watzke. Gleich der Beginn des ansonsten kundigen und objektiven Artikels ließ mich stutzen, steht dort doch u.a. die markierte Textpassage:</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/202011151732555fb1664705838.jpg" alt="[image]" width="600" height="340" /></p>
<p>Wie konnte das nur passieren, dass mir als EMF-Trüffelschwein in München dieser machtvolle Auftritt der 5G-Gegner verborgen geblieben war? Eine Schnellrecherche im www ergab: Weder in anderen Medien, noch in der Anti-Mobilfunk-Szene ließen sich Hinweise auf diesen Paukenschlag finden, keine Ankündigungen des Events, keine Nachberichterstattung, nichts. Sollte es den Spin-Doktoren &quot;der da oben&quot; oder der bösen Mobilfunkindustrie gelungen sein, den zweiten weltweiten Protesttag gegen 5G aus (fast) allen Medien hinauszumobben, sogar aus der Szene selbst? Immerhin stellte sich am ersten Stopp-5G-Protesttag im Januar 2020 vor der Münchener Feldherrnhalle noch der <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=68384">Bayerische Rundfunk mit einem Kamerateam ein</a>, und das, obwohl sich damals dort nur ein Häuflein von schätzungsweise 300 5G-Gegnern versammelt hatte. Nicht ganz ausschließen konnte ich, der zweite Protesttag, der ursprünglich für Mitte 2020 geplant war und wegen der Coronakrise ausfiel, wurde kurz vor dem jetzigen Corona-Teillockdown spontan auf Anfang November angesetzt.</p>
<p>Oder stimmt an dem Artikel etwas nicht? Demonstrierten Anfang November möglicherweise Gegner der Coronamaßnahmen in München und hatten sich nur eine Handvoll 5G-Gegner unter die Menge gemischt, um die Gunst der Stunde für ihre Zwecke zu nutzen?</p>
<p>Die beiden unscheinbaren Zeilen im Artikel des Deutschlandfunks lösten bei mir Fragen über Fragen aus. Um diese verbindlich zu beantworten, fragte ich bei Michael Watzke, Autor des Artikels nach und trug auch meine Vermutung vor, die Demo sei gar keine Anti-5G-Demo gewesen, sondern von Gegnern der Coronamaßnahmen veranstaltet und mit Teilnehmern beschickt worden.</p>
<p>Watzke bestätigte meine Vermutung als völlig zutreffend und erklärte, die fraglichen zwei Zeilen stünden so auch nicht in seinem Originalmanuskript. Die Irreführung müsse bei einer nachträglichen Bearbeitung seines Textes unbeabsichtigt entstanden sein, er wolle der Angelegenheit nachgehen und sich um eine Änderung des Textes auf der Website bemühen. Sollte sich der Autor durchsetzen, was wahrscheinlich ist, denn er ist Landeskorrespondent des Deutschlandfunks in Bayern, wird der Text seines Artikel demnächst anders lautend beginnen, als oben im Screenshot abgebildet.</p>
<p><strong>Merkregel</strong> für Mobilfunkgegner: Etwas schwarz auf weiß vor sich zu haben bedeutet nur, etwas schwarz auf weiß zu sehen. Es bedeutet nicht, dass alles, was dort steht, auch den Tatsachen entspricht.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="https://www.teltarif.de/deutschlandradio-dab-plus-5g-ukw/news/77229.html">Deutschlandradio-Intendant warnt vor Radiozukunft mit 5G</a> (Juli 2019)</p>
<p>Deutschlandfunk Kultur (DLF Kultur) ist ein kulturorientiertes Hörfunkprogramm. Es ist neben Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Nova eines der Programme des nationalen Hörfunks, des Deutschlandradios. [...] Zum 1. Januar 1994 wurde DS Kultur zusammen mit dem Kulturprogramm des West-Berliner US-amerikanisch geprägten RIAS und dem Deutschlandfunk (DLF) unter dem Dach einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft, dem DeutschlandRadio zusammengeführt (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschlandfunk_Kultur">Quelle</a>).</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69827</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69827</guid>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2020 18:23:49 +0000</pubDate>
<category>Medien</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Arte (2019): Taschenspielertrick war Schwindel (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Derzeit kann man sich die Steckerszene hier ansehen: <a href="https://www.arte.tv/de/videos/084702-003-A/xenius-elektrosmog/">https://www.arte.tv/de/videos/084702-003-A/xenius-elektrosmog/</a> [09:54]<br />
Ich hab mir die Szene dreimal angesehen und der Stecker wurde um 180 Grad gedreht.</p>
</blockquote><p>Ich habe mir die Szene mehr als dreimal angesehen, auch in Zeitlupe, und behaupte weiterhin: Stimmt, der Stecker wird um 180 Grad gedreht, dann aber um 180 Grad zurück gedreht und wieder so gesteckt, wie er herausgezogen wurde. Tipp: Achten Sie auf den Daumen. Der ist beim Rausziehen oben auf dem Stecker (Handrücken links), beim Reinstecken ebenso. Wäre der Stecker gedreht worden, müsste der Daumen unten sein (Handrücken rechts).</p>
<p>Ist die Distanzierung des &quot;Spektrum der Wissenschaft&quot; von dem Video nicht bezeichnender als dieser kleine Stockfehler der Moderatorin?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69379</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69379</guid>
<pubDate>Thu, 20 Aug 2020 19:23:51 +0000</pubDate>
<category>Medien</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Arte (2019): Taschenspielertrick war Schwindel (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit kann man sich die Steckerszene hier ansehen: <a href="https://www.arte.tv/de/videos/084702-003-A/xenius-elektrosmog/">https://www.arte.tv/de/videos/084702-003-A/xenius-elektrosmog/</a> [09:54]<br />
Ich hab mir die Szene dreimal angesehen und der Stecker wurde um 180 Grad gedreht.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69361</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69361</guid>
<pubDate>Wed, 19 Aug 2020 21:46:59 +0000</pubDate>
<category>Medien</category><dc:creator>StKonrath</dc:creator>
</item>
<item>
<title>90-V/m-Märchen: ZDF-Sendung ist &quot;entstört&quot; wieder online (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Heute habe ich nachgeschaut, was aus der ZDF-Doku &quot;5G – Zwischen Datenspeed und Strahlenangst&quot; geworden ist, ob die fehlerhafte Grafik tatsächlich entfernt wurde.</p>
<p>In der ZDF-Mediathek konnte ich die Doku nicht mehr finden, wie es aussieht, hat das ZDF sie nicht berichtigt, sondern komplett aus dem Bestand genommen.</p>
</blockquote><p>Stand heute: Das ZDF hat aus der fehlerhaften Grafik den <span class="underline">falschen 5G-Grenzwert entfernt</span> und die Sendung ist in der ZDF-Mediathek wieder abrufbar.</p>
<blockquote><p>Auch die Original-Website zur Doku ist noch immer unerreichbar (siehe Link &quot;Internetseite&quot; oben).</p>
</blockquote><p>Die <a href="https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-5g--zwischen-datenspeed-und-strahlenangst-100.html">Webseite zur Doku</a> ist ebenfalls wieder online.</p>
<p>Das ZDF war von meiner Hartnäckigkeit so begeistert, dass es ...</p>
<p>► mir nicht mitteilte, dass die Sendung wieder online ist<br />
► mir keinen Blumenstrauß, keine Schachtel Zigaretten und auch keine Brief mit Antrax-Pulver schickte<br />
► mir die Rundfunkgebühren für 2020 nicht erlassen hat</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink2.gif" alt=":wink:" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=68852</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=68852</guid>
<pubDate>Sat, 09 May 2020 20:59:13 +0000</pubDate>
<category>Medien</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Antifa Wendland: Kritik an Mumm-Kritikern (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Immer verdächtig ist die Nennung akademischer Grade wie &quot;Ingenieur&quot;, ohne die Fachrichtung zu erwähnen, in welcher der Grad erworben wurde. Aus dem Kontext des NDR-Artikels heraus ist ein Leser gezwungen anzunehmen, Mumm sei Ingenieur der Elektrotechnik. Doch das ist falsch, er ist <a href="https://www.strahlend-gesund.de/index.php/ueber-uns/michael-mumm">eigenen Angaben zufolge</a> Diplom-Wirtschaftsingenieur. Aufgabe von Wirtschaftsingenieuren ist die Optimierung von technischen Betriebsabläufen, um maximale Produktivität und Wirtschaftlichkeit zu erzielen. Mumms berufliche Expertise liegt in mechanischer Schwingungstechnik, was mit E-Technik oder Nachrichtentechnik wenig bis nichts zu tun hat.</p>
</blockquote><p><em>Antifa Wendland</em> bringt, wie der Name schon vermuten lässt, antifaschistische Infos und Texte aus dem Wendland. So weit, so gut. Was aber hat eine Antifa-Gruppe mit dem IZgMF zu tun? Der gemeinsame Nenner ist Kritik an dem Hamburger Baubiologen Michael Mumm. Antifa Wendland wehrt sich eigenen Angaben zufolge gegen vereinfachte Feindbilder und desinformative Lügenkampagnen und hat deshalb am 13. Juni 2019 Mumm <a href="https://www.antifawendland.net/2019/06/13/mobilfunk-oder-weltverschworung/">durch die Mangel gedreht</a>. Der Einfachheit halber bedienten sich die Antifaschisten dazu stellenweise beim IZgMF, was nicht weiter erwähnenswert wäre, hätten die Linken zumindest schüchtern die Quelle genannt. Haben sie aber nicht. Das IZgMF bettelt nicht um Spenden, sondern wir recherchieren in unserer Freizeit und auf eigene Kosten, um die Desinformation organisierter Mobilfunkgegner transparent zu machen. Unter diesen Umständen ist die Nennung der Quelle, wenn sich jemand bei uns selbstbedient, für mich weniger eine Frage des Urheberrechts, als eine von Respekt und Anstand.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=68479</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=68479</guid>
<pubDate>Wed, 19 Feb 2020 19:59:50 +0000</pubDate>
<category>Medien</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>BR (2020): Goldene Antenne sendet mit Lichtgeschwindigkeit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bayerische Rundfunk wusste am 8. Januar 2020 zu berichten:</p>
<p><span style="font-size:large;"><span style="color:#399;"><em><strong>Uni Würzburg: Goldene Antenne sendet mit Lichtgeschwindigkeit</strong></em></span></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Physikern der Uni Würzburg ist es gelungen, mithilfe einer selbstentwickelten goldenen Antenne Radiowellen in Lichtgeschwindigkeit auszustrahlen. Sie wandelten dafür elektrische Signale in Photonen um.</strong></em></span></p>
<p>Da schau her, in Würzburg ist es also gelungen, Radiowellen in Lichtgeschwindigkeit auszustrahlen! Eine sensationelle Leistung. Freilich nur für diejenigen, die im Physikunterricht fehlten, als dort die Ausbreitung elektromagnetischer Wellen durchgenommen wurden.</p>
<p>Wie arg der BR die Presse-Information der Uni Würzburg verhunzt hat, kann man sich <a href="https://www.uni-wuerzburg.de/aktuelles/pressemitteilungen/single/news/nano-antennen-fuer-den-datentransfer/">am Original</a> anschauen.</p>
<p>Der BR kam mit seiner Falschmeldung nicht ungeschoren davon. Mutmaßlich wurde der Sender von der Uni darauf hingewiesen, dass seine Meldung dem Ruf der Uni abträglich ist und inhaltlich berichtigt werden müsse. So startet <a href="https://www.br.de/nachrichten/wissen/uni-wuerzburg-goldene-antenne-sendet-mit-lichtgeschwindigkeit,RmzhTcB/">die BR-Meldung heute</a> ganz anders als am 8. Januar 2020, nämlich so:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong><span style="font-size:large;">Physiker der Uni Würzburg forschen an noch schnelleren Computern</span></strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Physiker der Uni Würzburg haben elektrische Signale mittels einer sehr kleinen Richtantenne in Photonen umgewandelt, die gerichtet abgestrahlt werden. Ihre Entdeckung könnte die Datenkommunikation auf Computerchips schneller und effizienter machen.</strong></em></span></p>
<p>Unschön: Der BR hat die Berichtigung stillschweigend vorgenommen, weder das Datum noch die Uhrzeit der Meldung wurden aktualisiert, geschweige denn explizit auf die Berichtigung hingewiesen.</p>
<p>Schön wäre es aus meiner Sicht noch gewesen, hätte nicht nur der BR, sondern auch der Autor der Originalmeldung darauf verzichtet, den irreführenden Begriff <em>Radiowellen</em> zu verwenden. Eingeschleppt wurde dieser aus dem englischen Sprachraum, in dem für <em>Hochfrequenz</em> (HF) der Begriff <em>Radio Frequency</em> (RF) verwendet wird und statt von <em>Funkwellen</em> von <em>Radio Waves</em> (Radiowellen) die Rede ist. Irreführend ist die Rückübersetzung <em>Radiowellen</em> deshalb, weil Funkwellen nur dann wirklich Radiowellen sind, wenn sie auch für die Ausstrahlung von Radioprogrammen verwendet werden. Fernsehen, Mobilfunk oder Datenübertragung mit Radiowellen (statt Funkwellen) klingt hingegen im Deutschen verdächtig stark nach einem weißen Rappen.</p>
<p>Als Karl Marx sich vor rd. 150 Jahren über die <em>Bürgergesellschaft</em> (bürgerliche Gesellschaft) Gedanken machte, hieß diese in der englischen Übersetzung seiner Schriften <em>Civil Society</em>. Aus der dilettantischen 1:1-Rückübersetzung entstand daraus um 1980 herum das diffuse Kunstwort <em>Zivilgesellschaft</em>. Kann ich damit noch gut leben, empfinde ich die dilettantische und doch gängig gewordene 1:1-Übersetzung der englischen <em>Non-Government Organisation</em> mit <em>Nicht-Regierungs-Organisation</em> als geradezu dämlich einfallslos, zumal Wikipedia mit <em>nichtstaatliche Organisation</em> eine durchaus praktikable Alternative zu dieser Vergewaltigung anbietet. Und nicht zuletzt gibt es auch keine <em>Verbrechen gegen die Menschlichkeit</em>, wie es häufig unwidersprochen kolportiert wird, sondern <em>Verbrechen gegen die Menschheit</em>. Haben sich sprachliche Unarten erst einmal festgesetzt, wozu ich auch die in unseren Breiten inhaltsleeren und damit vertuschenden Begriffe <em>Holocaust</em> oder <em>Shoa</em> für den <em>nationalsozialistischen Völkermord an den Juden</em> zähle, sind sie kaum mehr aus dem Sprachgebrauch im Alltag zu vertreiben.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=68308</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=68308</guid>
<pubDate>Mon, 13 Jan 2020 14:36:36 +0000</pubDate>
<category>Medien</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das 90-V/m-Märchen: 26. BImSchV muss angepasst werden (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>In Deutschland deckt die betagte 26. BImSchV somit auch die zulässige Immission durch moderne 5G-Antennen ab.</p>
</blockquote><p>Ausgenommen von 26. BImSchV sind bislang Antennen mit weniger als 10 W Strahlungsleistung zur Versorgung von Kleinzellen. Und genau da liegt bei 5G ein Problem: Denn in dicht besiedelten Gebieten wird die breitbandige 5G-Versorgung mit Kleinzellen geschehen, die in großer Zahl überall dort installiert werden, wo sich häufig gleichzeitig viele Menschen aufhalten (Bahnhöfe, Flughäfen, Innenstädte, Einkaufszentren, Sportstätten ...). Da diese Zellen wegen geringer Reichweite im Nahbereich der Teilnehmer installiert werden müssen, z.B. in Leuchtreklametafeln oder in Wartehäuschen für öffentliche Verkehrsmittel, kann es im Extremfall zu Grenzwertüberschreitungen kommen. Um dies zu verhindern, ist, nach der ersten Novelle 2013, jetzt eine <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=68238">zweite Novelle der 26. BImSchV</a> in Vorbereitung, diesmal mit dem Ziel, auch Antennen mit 2 W bis 10 W Strahlungsleistung der Genehmigung durch die BNetzA zu unterwerfen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=68239</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=68239</guid>
<pubDate>Fri, 27 Dec 2019 21:31:21 +0000</pubDate>
<category>Medien</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>ZDF ersetzt 90-V/m-Märchen durch ein anderes (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Heute dann die erlösende Nachricht von Angres. Er bedauert, dass sich der Vorgang so in die Länge gezogen habe, das sei unüblich. Jedenfalls hätten sie meinen Fehlerhinweis nunmehr abschließend geprüft mit dem Ergebnis: 90 V/m sind falsch, &quot;<strong>61 V/m sind korrekt</strong>&quot;. Angres sagt weiter zu, das ZDF werde die fehlerhafte Grafik aus dem Film entfernen und auch die <a href="https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-5g--zwischen-datenspeed-und-strahlenangst-100.html">Internetseite</a> korrigieren (die Seite war heute abend abgefragt nicht mehr erreichbar).</p>
</blockquote><p>Heute habe ich nachgeschaut, was aus der ZDF-Doku &quot;5G – Zwischen Datenspeed und Strahlenangst&quot; geworden ist, ob die fehlerhafte Grafik tatsächlich entfernt wurde.</p>
<p>In der ZDF-Mediathek konnte ich die Doku nicht mehr finden, wie es aussieht, hat das ZDF sie nicht berichtigt, sondern komplett aus dem Bestand genommen. Gut so. Auch die Original-Website zur Doku ist noch immer unerreichbar (siehe Link &quot;Internetseite&quot; oben). Allerdings gibt es unter einer anderen Adresse eine <a href="https://www.zdf.de/nachrichten/heute/planet-e-mobilfunk-5g-zwischen-datenspeed-und-strahlenangst-100.html">Ersatzseite</a>, auf der von dem falschen Grenzwert jedoch nichts mehr zu finden ist. </p>
<p>Stattdessen verbreitet die Ersatzseite mit einem Zitat von Wilfried Kühling ein neues Märchen über 5G:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Diese Antennen werden überall stehen - alle 50, 70, 100 Meter. Und da sie so nah dran und vielfältig sind, wird die Gesamtbelastung steigen.</strong></em></span></p>
<p>Obwohl schon sehr lange in der Mobilfunkdebatte aktiv, hat Herr Kühling einen Grundsatz der Netzplanung noch immer nicht verstanden. Nein, 5G-Antennen werden nicht überall stehen, denn dies wäre wirtschaftlich und technisch Blödsinn. Wie bei allen bisherigen Mobilfunknetzen, wird auch die Versorgung der Bevölkerung mit 5G-Mobilfunkdiensten aufgeteilt in eine <em><em>Flächenversorgung </em></em>und eine <em><em>Kapazitätsversorgung</em></em>. Für die Fläche werden weit reichende niedrige Trägerfrequenzen (kleiner 1 GHz) verwendet, die wie bisher eine maximale Reichweite von etwa 5 km haben, und deren Masten deshalb in einem 10-km-Raster aufgestellt werden können. Diese Flächenversorgung deckt den Grundbedarf an 5G-Mobilfunkdiensten ab, hohe Bandbreiten (schnelle Datenübertragung) und die Versorgung sehr vieler Teilnehmer sind mit solchen Funkzellen jedoch nicht möglich. Jede Funkzelle kann nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern bedienen, bei GSM sind es maximal etwa 30, bei LTE liegt das Limit bei etwa 200.</p>
<p>Dort, wo viele Teilnehmer gleichzeitig auf 5G-Dienste zugreifen werden, wäre die Flächenversorgung allein hoffnungslos überlastet. Deshalb gibt es überall dort, und nur dort, wo viele Menschen auf engem Raum zusammen kommen (Städte, Einkaufszentren, Festwiesen, Großveranstaltungen ...) zusätzlich Antennen zur Kapazitätsversorgung. Das war schon bei GSM so. Im Gegensatz zu GSM (nur telefonieren) findet bei 5G die Kapazitätsversorgung auf hohen Trägerfrequenzen statt (größer 2 GHz), weil nur dort genügend Bandbreite für viele Teilnehmer mit großem Datenhunger (z.B. Video-Streaming) zur Verfügung steht. In Deutschland wird die 5G-Kapazitätsversorgung bis auf weiteres im Frequenzbereich 3,4 GHz ... 3,7 GHz stattfinden. Dem Vorteil der großen Bandbreiten in diesem Frequenzbereich steht der (nicht selten vorteihafte) Nachteil der geringeren maximalen Reichweite von etwa 500 m gegenüber.</p>
<p>Bei besonders dichten Menschenansammlungen auf engem Raum (z.B. Fußballstadien) genügt auch eine einzelne 5G-Funkzelle nicht, um den Bedarf von tausenden Fans zu decken. Die kurze Reichweite von 5G kommt den Netzbetreibern dann zugute, denn für einen störungsfreien Betrieb sollten sich Funkzellen desselben Funksystems nur möglichst wenig überlappen. Die Betreiber verzichten in solchen Situationen sogar freiwillig auf die maximale Reichweite einer 5G-Funkzelle und setzen zur Bewältigung des starken Datenaufkommens auf mehrere kleine Funkzellen (pro Funkzelle eine Antenne) mit den von Kühling genannten Reichweiten.</p>
<p>Ich hoffe, die Irreführung durch Wilfried Kühling ist nun auch funktechnischen Laien klar geworden. Kühling projiziert die 5G-Versorgungssituation, wie sie exklusiv bei großen Menschenansammlungen vorkommen wird, auf die gesamte Fläche Deutschlands. Doch dort, wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen oder Kornblumen am Ackerrad sich in der Sonne räkeln, wird auch Herr Kühling zu Lebzeiten ganz gewiss nicht alle 50 m bis 100 m einen Funkmasten erspähen.</p>
<p>Mit Kühlings Angaben müssten die Netzbetreiber in Deutschland (Fläche 357,57 Mrd. m²) zwischen 143 Mio. Standorte (50 m) und 35,8 Mio. Standorte (100 m) errichten. Die Netzwerkausstatter wären davon begeistert, die Netzbetreiber wären pleite <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/yes.gif" alt=":yes:" />.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=68201</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=68201</guid>
<pubDate>Fri, 20 Dec 2019 16:25:20 +0000</pubDate>
<category>Medien</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das 90-V/m-Märchen: Ende gut, alles gut (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>So stehe ich jetzt also <a href="https://www.youtube.com/watch?v=GMD3HdyHIvE&amp;list=PLzcstoktZbxJU8-pc8BipAif4_DChW2zA&amp;index=41&amp;t=0s">wieder am Anfang</a>. Da der Weg über die Fachebene steiniger als erwartet ist, werde ich wohl oder übel den Weg über die Instanzen einschlagen müssen. Kurios, wie zäh es ist, die Gültigkeit einer Zahl zu ergründen, die aus nur zwei Ziffern besteht. Das <a href="https://www.tagesspiegel.de/wissen/die-antwort-auf-alles-das-matheproblem-um-die-zahl-42-ist-geknackt/25021142.html">Rätsel um die Zahl 42</a> wurde inzwischen geknackt, ob mir das mit der Zahl 90 gelingen wird, weiß der Himmel. </p>
</blockquote><p>Am 11. Oktober 2019 gab ich die mir hier im Forum schon früh vorgeworfene Harmoniesucht auf, legte notgedrungen den zweiten Gang ein, und schrieb meinem Ansprechpartner beim ZDF, mit Kopie an Volker Angres, Leiter der planet-e-Sendereihe, die folgende freundliche Mail:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Sehr geehrter Herr XXXXXXXX,</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>inzwischen habe ich mit Herrn Volker Wasmuth (Blue Moon Media) gesprochen, er ist einer der Autoren der besagten planet-e-Sendung. Doch Herr Wasmuth wollte mir meine Frage nach der Quelle des 5G-Grenzwerts von 90 V/m nicht beantworten. Er sagte er sei dazu nicht autorisiert und ich solle mich (hartnäckig) an die Pressestelle des ZDF wenden.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Üblicherweise versuche ich Sachfragen auf der Fachebene zu lösen und nicht über das Management. Wenn das aber nicht funktioniert, wie bisher im konkreten Fall, will ich eine Programmbeschwerde an den Intendanten des ZDF und den Fernsehrat als letztes Mittel nicht ausschließen. Ich bitte Sie daher noch einmal um verbindliche Auskunft, aus welcher konkreten Quelle Blue Moon Media den angeblichen 5G-Grenzwert von 90 V/m bezogen hat, wie dieser in der planet-e-Sendung vom 28. Juli 2019 ab Minute 21:48 in einer Grafik gezeigt wird. Mit Quelle meine ich z.B. eine zielführende Webadresse oder eine namentlich benannte Person und deren berufliche Position inkl. Kontaktdaten oder eine andere nachprüfbare Angabe. Denn ich behaupte – und kann dies auch nachvollziehbar begründen, – der genannte Grenzwert von 90 V/m ist falsch, dieser Wert wurde von einem 81-jährigen ehemaligen Schweizer Elektriker aufgrund einer fehlerhaften Interpretation des Entwurfs der maßgebenden neuen ICNIRP-Empfehlungen in die Welt gesetzt und von einigen privaten Websites, darunter auch 5g-anbieter.info.de (siehe Ihre Mail vom 14. August 2019) ohne Prüfung übernommen.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Stellt sich heraus, dass planet e tatsächlich einen falschen 5G-Grenzwert berichtet hat, bitte ich vorsorglich um Auskunft, wie das ZDF gedenkt, diese fehlerhafte Angabe zu berichtigen. Denn das Video der Sendung ist gegenwärtig bis 26. Juli 2024 in der ZDF-Mediathek abrufbar. Mein Vorschlag wäre, die Sendung nach Klärung des Sachverhalts aus der Mediathek zu nehmen und auf der Website der Sendung eine Berichtigung hinzu zu fügen. In Anbetracht der gegenwärtig grassierenden Anti-5G-Hysterie in der Bevölkerung, halte ich diese Maßnahmen für angebracht und verantwortungsbewusst.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Bitte beachten Sie den Termin: Sollte ich bis 25. Oktober 2019 keine oder eine unbefriedigende Antwort erhalten haben, sehe ich mich widerstrebend gezwungen, eine Programmbeschwerde auf den Weg zu bringen.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Mit freundlichen Grüßen</strong></em></span></p>
<p>Danach herrschte – Schweigen. Mist, dachte ich mir vor ein paar Tagen schon, jetzt musst du deine Drohung wahr machen und die Programmbeschwerde formulieren. Dabei wollte ich mir dafür die kostbare Zeit lieber nicht nehmen. </p>
<p>Heute dann die erlösende Nachricht von Angres. Er bedauert, dass sich der Vorgang so in die Länge gezogen habe, das sei unüblich. Jedenfalls hätten sie meinen Fehlerhinweis nunmehr abschließend geprüft mit dem Ergebnis: 90 V/m sind falsch, &quot;<strong>61 V/m sind korrekt</strong>&quot;. Angres sagt weiter zu, das ZDF werde die fehlerhafte Grafik aus dem Film entfernen und auch die <a href="https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-5g--zwischen-datenspeed-und-strahlenangst-100.html">Internetseite</a> korrigieren (die Seite war heute abend abgefragt nicht mehr erreichbar).</p>
<p>In die Freude über dieses Einlenken des ZDF mischt sich bei mir jedoch das Gefühl, einen Pyrrhussieg errungen zu haben. Denn der Aufwand, diese winzige aber wichtige Änderung herbei zu führen, war unverhältnismäßig hoch. Und zwar deshalb, weil der Urheber der ganzen Misere, Gigaherz-Präsident Hans-U. Jakob, in fünf Minuten mehr Stuss verbreitet, als ein Teilnehmer des IZgMF-Forums in seinem ganzen Leben widerlegen kann. Jakob aber sprudelt nicht nur fünf Minuten, er produziert seit rund 20 Jahren Stuss wie am Fließband und verseucht damit die Mobilfunkdebatte in den D-A-CH-Ländern auf Lichtjahre hinaus mit Desinformation <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/frown.png" alt=":-(" />.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=67902</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=67902</guid>
<pubDate>Wed, 23 Oct 2019 17:15:18 +0000</pubDate>
<category>Medien</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das 90-V/m-Märchen: Buchbinder Wanninger (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Klasse Recherche, Respekt!</p>
</blockquote><p>Danke, aber momentan stecke ich in einer Endlosschleife. Bislang kommunizierte ich ausschließlich über die ZDF-Pressestelle mit den Autoren der Sendung. Zuletzt kam über diese Achterbahn am 6. September die Nachricht bei mir an, die Autoren der planet-e.-Dokumentation hätten wegen des streitigen 90-V/m-Werts &quot;<em>einem weiteren Experten die 5G-Berechnung vorgelegt</em>&quot;. Dieser habe die Berechnung für korrekt erklärt, bei der Interpretation der Berechnung seien aber &quot;<em>offenbar unterschiedliche Schlussfolgerungen möglich</em>&quot;. Nun kann ich in dieser vagen Auskunft einen unbedingten Willen zur verständlichen und transparenten Klärung des Sachverhalts nicht erkennen. Das schrieb ich auch dem ZDF und bat darum, den Autoren für einen Direktkontakt mit mir &quot;Redeerlaubnis&quot; zu geben. Auf diese E-Mail blieb bislang die Antwort aus, deshalb telefonierte ich heute mit Volker Wasmuth, dem Inhaber der Produktionsfirma Blue Moon Media und einer der beiden Autoren. Das Gespräch verlief freundlich aber ergebnislos, denn Wasmuth wollte mir keine Auskunft geben, wo er den angeblichen 5G-Grenzwert aufgegabelt habe und wer denn der Experte sei, der die Richtigkeit der 90 V/m bestätigt habe. Er entgegnete, er <em>dürfe</em> mir keine Auskunft geben, er hätte nicht einmal die Rechte an dem von ihm gedrehten Filmmaterial, ich müsste meine Recherche deshalb über die Pressestelle des ZDF laufen lassen. Das sei der richtige Weg. Mein Einwand, dass ich ratlos von eben dort käme und auch er doch ein Interesse daran haben müsste, einer offensichtlichen Falschmeldung auf den Grund zu gehen, hatte keinen Erfolg.</p>
<p>So stehe ich jetzt also <a href="https://www.youtube.com/watch?v=GMD3HdyHIvE&amp;list=PLzcstoktZbxJU8-pc8BipAif4_DChW2zA&amp;index=41&amp;t=0s">wieder am Anfang</a>. Da der Weg über die Fachebene steiniger als erwartet ist, werde ich wohl oder übel den Weg über die Instanzen einschlagen müssen. Kurios, wie zäh es ist, die Gültigkeit einer Zahl zu ergründen, die aus nur zwei Ziffern besteht. Das <a href="https://www.tagesspiegel.de/wissen/die-antwort-auf-alles-das-matheproblem-um-die-zahl-42-ist-geknackt/25021142.html">Rätsel um die Zahl 42</a> wurde inzwischen geknackt, ob mir das mit der Zahl 90 gelingen wird, weiß der Himmel.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=67702</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=67702</guid>
<pubDate>Fri, 20 Sep 2019 10:56:01 +0000</pubDate>
<category>Medien</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das 90-V/m-Märchen: ZDF antwortet (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>... ersatzlos entfernt, die Balkengrafik der Grenzwerte berichtigt und ein Korrekturvermerk hinzugefügt worden. Respektlos: Der Verein Diagnose-Funk lässt seit nunmehr acht Jahren eine ebenfalls angemahnte <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=67339">Falschmeldung (Resolution 1815 des Europarats)</a> unberichtigt auf seiner Website stehen.</p>
<p><strong>Zurück zum ZDF</strong>: Um zweifelsfrei sicher zu gehen, dass die Autoren der planet-e-Sendung ihre Falschinformation von 5g-anbieter.info übernommen haben, habe ich meinen Ansprechpartner gebeten, dies mit den Autoren zu klären – und vorsorglich schon einmal eine Berichtigung vorzubereiten. Wie diese für eine zurückliegende planet-e-Sendung aussehen könnte, ist mir allerdings nicht klar.</p>
</blockquote><p>Klasse Recherche, Respekt! Es ist mitunter sehr mühsam, solche Dinge geradezurücken, aber es lohnt sich. In diesem Fall ist die Kette lückenlos dokumentiert, vorbildlich!</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=67538</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=67538</guid>
<pubDate>Fri, 16 Aug 2019 06:39:47 +0000</pubDate>
<category>Medien</category><dc:creator>Alexander Lerchl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das 90-V/m-Märchen: ZDF antwortet (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Es ist kaum zu glauben: Auch die Autoren des ZDF-Beitrags müssen sich bei dem 80-jährigen Schweizer Ex-Elektriker bedient haben, um hierzulande das 5G-Märchen von dem 90-V/m-Grenzwert verwursten zu können.</p>
</blockquote></blockquote><p>
 </p>
<blockquote><p>Weil sogar das Bundesamt für Strahlenschutz über die Herkunft der 90 V/m rätselt, habe ich am 1. August 2019 das ZDF via E-Mail um Auskunft gebeten, aus welcher Quelle &quot;planet e&quot; diesen Wert geschöpft hat. Antwort traf bislang nicht ein.</p>
</blockquote><p>Die Antwort der ZDF-Presseabteilung traf gestern ein, wegen Urlaub des Sachbearbeiters verspätet. Die Autoren der planet-e-Sendung ließen bezüglich meiner Nachfrage mitteilen, der Grenzwert von 90 V/m Feldstärke (für die künftigen 5G-Frequenzen über 6 Gigahertz) sei eine Empfehlung des offiziellen ICNIRP-Konsortiums – dieser Wert solle in diesem Jahr verabschiedet werden. Doch als Beleg kam in der E-Mail des ZDF kein Link auf den Entwurf der neuen ICNIRP-Empfehlungen (in der 90 V/m unauffindbar sind), sondern ein Link auf <a href="https://www.5g-anbieter.info/technik/grenzwerte.html">https://www.5g-anbieter.info/technik/grenzwerte.html</a> inklusive eines Screenshots der dort angebotenen Balkengrafik mit den Grenzwerten der Funksysteme (siehe Bild). Ergo muss ich annehmen, die Autoren haben sich nicht bei ICNIRP bedient, auch nicht wie zunächst vermutet bei Gigaherz-Jakob, sondern bei 5g-anbieter.info:</p>
<p><strong>Screenshot der fehlerhaften Balkengrafik, die inzwischen berichtigt wurde</strong><br />
**********************************************************************<br />
<img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201908152119565d55cc7cc53ed.jpg" alt="[image]" width="578" height="429" /><br />
**********************************************************************</p>
<p>Heute fragte ich nun bei einem der Betreiber von 5g-anbieter.info nach, woher er die Information habe, einen 5G-Grenzwert von 90 V/m beziffern zu können. Die Antwort war entwaffnend: Er wisse es nicht mehr genau, vermutlich habe er sie von dieser <a href="https://www.diagnose-funk.org/themen/mobilfunk-versorgung/5g/5g-technik">Webseite des Vereins Diagnose-Funk</a> übernommen. Nach einem kurzen konstruktiven E-Mail-Wechsel, in dem ich die beiden Postings ...</p>
<p>- <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=66923">Gigaherz-Jakob: 5G bringt uns 90 V/m bis 200 V/m</a><br />
- <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=67464">ZDF (2019): Das 90-V/m-Märchen</a></p>
<p>... mitteilte, räumte der Sitebetreiber ein, er könne nun nach eigenen Recherchen meine Angaben nachvollziehen und sei offenbar einer Fehlinterpretation aufgesessen. Respekt: Nur wenige Stunden nach dem Erstkontakt sind <a href="https://www.5g-anbieter.info/technik/grenzwerte.html">auf seiner Seite</a> der Satz ...</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Doch für 5G hat das ICNIRP diese angehoben auf 90 V/m für die Bevölkerung und satte 200 V/m am Arbeitsplatz.</strong></em></span></p>
<p>... ersatzlos entfernt, die Balkengrafik der Grenzwerte berichtigt und ein Korrekturvermerk hinzugefügt worden. Respektlos: Der Verein Diagnose-Funk lässt seit nunmehr acht Jahren eine ebenfalls angemahnte <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=67339">Falschmeldung (Resolution 1815 des Europarats)</a> unberichtigt auf seiner Website stehen.</p>
<p><strong>Zurück zum ZDF</strong>: Um zweifelsfrei sicher zu gehen, dass die Autoren der planet-e-Sendung ihre Falschinformation von 5g-anbieter.info übernommen haben, habe ich meinen Ansprechpartner gebeten, dies mit den Autoren zu klären – und vorsorglich schon einmal eine Berichtigung vorzubereiten. Wie diese für eine zurückliegende planet-e-Sendung aussehen könnte, ist mir allerdings nicht klar.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=67535</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=67535</guid>
<pubDate>Thu, 15 Aug 2019 21:30:21 +0000</pubDate>
<category>Medien</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
