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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Havanna-Syndrom: Ist Mikrowellenhören eine Erklärung?</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
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<title>Havanna-Syndrom: Ist Mikrowellenhören eine Erklärung? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das Mikrowellenhören in Form von &quot;Klickgeräuschen&quot; oder einem &quot;Summen&quot; ist seit den 1960er Jahren von Personen bekannt, deren Kopf starker gepulster Mikrowellenenergie ausgesetzt ist, wie sie beispielsweise von Radarsendern ausgestrahlt wird. Früher ein Phänomen der Hörschwelle, hat dieser Effekt aufgrund des Aufkommens leistungsstarker Mikrowellenquellen in den letzten Jahrzehnten neues Interesse geweckt. In den vergangenen zehn Jahren haben einige Experten und Expertengremien diesen Effekt als mögliche Ursache für &quot;anormale Gesundheitsvorfälle&quot; genannt, die als &quot;Havanna-Syndrom&quot; bekannt wurden und häufig, aber nicht ausschließlich bei Mitarbeitern der US-Regierung auftreten, die in fremden Ländern stationiert sind.</p>
<p>Ist Mikrowellenhören eine schlüssige Erklärung für die Vorkommnisse? Dieser Frage gingen im November 2025 die Autoren Kenneth R. Foster, Yinliang Diao und C-K. Chou mit ihrem Beitrag &quot;Acoustic Pressures in the Head From Pulsed Microwaves: Can They Explain “Anomalous” Health Incidents?&quot; im IEEE Microwave Magazine nach (<a href="https://www.researchgate.net/profile/Kenneth-Foster-5/publication/397738295_Acoustic_Pressures_in_the_Head_From_Pulsed_Microwaves_Can_They_Explain_Anomalous_Health_Incidents/links/6923705ea130337711bea01e/Acoustic-Pressures-in-the-Head-From-Pulsed-Microwaves-Can-They-Explain-Anomalous-Health-Incidents.pdf?origin=publication_detail&amp;_tp=eyJjb250ZXh0Ijp7ImZpcnN0UGFnZSI6InB1YmxpY2F0aW9uIiwicGFnZSI6InB1YmxpY2F0aW9uRG93bmxvYWQiLCJwcmV2aW91c1BhZ2UiOiJwdWJsaWNhdGlvbiJ9fQ">Volltext</a>). Eine einfach Ja- oder Nein-Antwort geben die Autoren auf den zwölf Seiten ihrer anspruchsvollen Abhandlung zwar nicht, in ihrer Zusammenfassung machen sie jedoch deutlich, dass mit starken Mikrowellensignalen (z.B. im industriellen oder militärischen Umfeld) nicht zu spaßen ist:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Die Technologie zur Erzeugung hochleistungsfähiger Mikrowellenimpulse schreitet rasch voran, und es scheint unvermeidlich, dass manche Menschen sehr intensiven Mikrowellenimpulsen ausgesetzt sein werden, sei es auch nur unbeabsichtigt bei Arbeitsunfällen, weshalb die Sicherheit solcher Expositionen untersucht werden muss. Es kommt nicht infrage, Menschen absichtlich solchen Impulsen auszusetzen. Geeignete Tierversuche könnten die Mechanismen für Hirn-/Gewebeschäden durch hochenergetische Mikrowellenimpulse identifizieren und klären. Computergestützte Studien, wie die von Dagro et al., könnten den Schalldruck bewerten, der durch Mikrowellenexposition in einem bestimmten Frequenzbereich und in einer bestimmten Richtung gegenüber dem Kopf entsteht. Mikrowellenhörstudien mit wesentlich schwächeren Impulsen, wie beispielsweise die von Guy et al. in den 1970er Jahren, könnten derzeit fehlende Details über die Auswirkungen auf das Gehör ergänzen und mehr Probanden einbeziehen als die kleinen Studien aus den 1970er Jahren. Und nicht zuletzt muss die US-Regierung die Ergebnisse ihrer Sicherheitsuntersuchungen [zum Havanna-Syndrom; Anm. Postingautor] mit Experten außerhalb der Regierung teilen, um eine unabhängige Bewertung zu ermöglichen.</strong></em></span></p>
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<pubDate>Tue, 13 Jan 2026 18:48:38 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
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<title>Havanna-Syndrom: Schweiz ignorierte russische Strahlenangriffe (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Spuren der mit einer neuartigen Energiewaffe verübten Anschläge auf US-Staatsangehörige führen nach Genf. Ein renommierter Investigativ-Journalist <a href="https://www.watson.ch/digital/medien/170851743-havanna-syndrom-wie-die-schweiz-russische-strahlenangriffe-ermoeglichte">kritisiert 2024 die passive Haltung der Schweiz</a>. Seine Rechercheorganisation &quot;The Insider&quot; teilt zu den Vorfällen mit dem Codenamen Havanna-Syndrom mit: &quot;<em>Das Vorgehen weist alle Merkmale einer Operation der russischen hybriden Kriegsführung auf.</em>&quot; Zum Stichwort <em>hybride Kriegsführung</em> haben die wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestags am 26. Februar 2025 <a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/1055824/bac7fd4bbd7996ef61f0b3fcc8100833/Krieg-gegen-den-Westen.pdf">ein Papier herausgegeben</a>, das deutlich macht: Russland bereitet den Krieg gegen den Westen nicht vor, es hat ihn schon begonnen. Gemeint ist damit die Zunahme der eindeutig von Russland ausgehenden Zwischenfälle hybrider Kriegführung von 13 im Jahr 2023 auf 44 im Jahr 2024.</p>
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<pubDate>Thu, 27 Feb 2025 21:11:19 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Havanna-Syndrom: Neue Hirnscans Betroffener unauffällig (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2816532?guestAccessKey=585c4d36-d78f-4f5c-90ec-06daf860fb3a&amp;utm_source=For_The_Media&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=ftm_links&amp;utm_content=tfl&amp;utm_term=031824">Neue Studien</a> der National Institutes of Health (eine Behörde des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums) konnten in Hirnscans oder Blutmarkern der Diplomaten und Agenten, die unter Symptomen des Havanna-Syndroms litten, keine Hinweise auf Hirnverletzungen finden, was die Schlussfolgerungen der US-Geheimdienste zu den seltsamen Gesundheitsvorfällen untermauert. <a href="https://www.nytimes.com/2024/03/18/us/politics/havana-syndrome-brain-studies-nih.html">mehr ...</a></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 02 Apr 2024 14:39:03 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Havanna-Syndrom: Neue Spur führt nach Putin-Russland (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Schwere Gesundheitsschäden bei US-Personal im Ausland reichen weiter zurück als bisher bekannt. In einigen Fällen gibt es auffällige Gleichzeitigkeit mit Reisen russischer Agenten. <a href="https://www.derstandard.de/story/3000000213984/nachforschungen-zu-havanna-syndrom-stossen-auf-russische-spur">mehr ...</a><br />
[...]<br />
<strong>Projekt Reduktor</strong></p>
<p>Dass die Einheit 29155 etwas mit dem Fall zu tun haben könnte, schließen die neuen Medienberichte auch aus einem anderen Detail. In einem E-Mail, das ein russischer Antikorruptionsbeamter mit dem früheren Vizechef der Einheit, einem gewissen Iwan Terentjew, ausgetauscht habe, sei unter anderem von bestimmten Projekten die Rede, für die Terentjew Geld ausgegeben habe. Darunter findet sich der Name &quot;Potenzielle Einsatzmöglichkeiten von nicht-tödlichen akustischen Waffen bei Kampfhandlungen in städtischen Gebieten&quot;. Solche Waffen halten US-Geheimdienste für mögliche Verursacher des &quot;Havanna-Syndroms&quot; – auch wenn ihre tatsächliche Existenz vorerst noch immer unbelegt ist.</p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Alles schön und gut, auch diese jüngste Journalistenrecherche kommt jedoch nicht über Spekulationen hinaus, die Ursache des Havanna-Syndroms bleibt im Nebel des Ungewissen verborgen.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 01 Apr 2024 10:59:37 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Havanna-Syndrom: CIA gibt Abschlussbericht teilweise frei (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Allerdings würden bei zwei Dutzend ungeklärten Fällen die Untersuchungen noch fortgesetzt. Zudem sei eine beträchtliche weitere Zahl anderer Fälle noch ungeklärt. CIA-Direktor William Burns verwies darauf, dass die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen seien. &quot;Wir sind zwar zu einigen wichtigen Zwischenergebnissen gekommen, aber wir sind noch nicht fertig&quot;, sagte er dem Blatt. <a href="https://www.n-tv.de/politik/CIA-findet-Ursachen-von-Havanna-Syndrom-article23071866.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE">weiter ...</a></p>
</blockquote><p>Im September 2022 lag der 147 Seiten umfassende Abschlussbericht einer von der CIA beauftragten Expertenkommission zur Klärung des &quot;Havanna-Syndroms&quot; vor. Titel: <a href="https://media.salon.com/pdf/22-cv-674%20Final%20Response%20Package.pdf">Anomalous Health Incidents - Analysis of Potential Causal Mechanisms</a>. An vielen Stellen geschwärzt wurde dieser Bericht nun für die Öffentlichkeit freigegeben.</p>
<p>Dem Bericht zufolge könnte die Einwirkung elektromagnetische Energie, insbesondere gepulster Signale im Hochfrequenzbereich, plausibel die wesentlichen Symptome der Betroffenen erklären, obwohl noch Informationslücken bestehen. Auch Ultraschall wäre eine plausible Erklärung, kämen Angreifer nahe genug an Zielpersonen heran. Psychosoziale Faktoren allein könnten die Symptome nicht erklären. Als unplausible Ursachen für die Symptome wurden eingestuft ionisierende Strahlung, chemische und biologische Einflüsse, Infraschall, hörbarer Schall, sich über große Entfernungen ausbreitender Ultraschall und die Erwärmung der Haut mit elektromagnetischer Energie.</p>
<p>Auf den Abschlussbericht zuerst aufmerksam gemacht hat <a href="https://microwavenews.com/short-takes-archive/pulsed-rf-plausible-cause-havana-syndrome">Microwave News</a> am 30. März 2023.</p>
<p>Da sich HF-EMF-Einwirkung ziemlich einfach messen und protokollieren lässt, habe ich den Bericht danach durchsucht. Im ungeschwärzten Teil konnte ich dazu nichts zu finden.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 03 Apr 2023 21:00:06 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Havanna-Syndrom: Wahrnehmungsverzerrung einer Elektrosensiblen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Zum <a href="https://www.nytimes.com/2022/01/20/us/politics/havana-syndrome-cia-report.html">Original-Artikel</a> in der New York Times.</p>
</blockquote><p>Solange das Havanna-Syndrom noch weitgehend rätselhaft war und stellenweise erwogen wurde, in böser Absicht gezielt eingesetzte Funkstrahlung könne die Ursache für die Symptome sein, war das Interesse von Eva W. aus O. in M. am Havanna-Syndrom groß. Mehrfach verlinkte sie in den vergangenen Jahren auf frische Medienberichte, zuletzt wies sie <a href="https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=79788#p79788">am 13. Januar 2022</a> auf das bislang jüngste Auftreten des Havanna-Syndroms in Genf hin. Die gesteigerte Wahrnehmung von Eva W. für diesbezügliche Vorfälle ist leicht zu erklären, denn sie leidet unter Elektrosmog-Phobie und in ihrer Denkwelt wäre es für sie ein Triumph, würde sich Funk als heimtückische Tatwaffe böser Mächte herausstellen.</p>
<p>Gemeinerweise versalzte der Auslandsgeheimdienst der USA Frau W. nur wenige Tage nach ihrem Posting die Suppe, indem die CIA bekannt gab, die überwiegende Mehrheit von rd. 1000 untersuchten Fällen mit Havannah-Syndrom hätten keine Hinweise auf ein Fremdverschulden ergeben, vielmehr habe sich der Nocebo-Effekt als Täter herausgestellt. Diese Nachricht beraubte Frau W. einer schönen Illusion und wurde deshalb von ihr möglicherweise unbewusst &quot;übersehen&quot;. Jedenfalls verlinkte sie auf keine dieser Meldungen, die durch die Medien gingen. Schuld daran ist eine allgegenwärtige Wahrnehmungsverzerrung, der wir alle unterliegen: Was uns in unseren Vorstellungen und Vorurteilen bestätigt nehmen wir erheblich deutlicher wahr als etwas, das dagegen spricht. Doch wer sich dem widerstandslos hingibt, kann wegen Informationsmangel einen Sachverhalt nur noch subjektiv und nicht mehr objektiv beurteilen. In Echokammern und Filterblasen fällt dies nicht weiter auf, in der realen Welt stoßen Betroffene jedoch häufig auf Unverständnis und Ablehnung.</p>
<p><span class="underline">Trostpflaster für Eva W.</span>: Nichts ist beständig, nur der Wandel. War der oben zitierte CIA-Bericht zu Beginn meines Postings bei mir noch Stand der Dinge, musste ich mich soeben von n-tv mit einer <a href="https://www.n-tv.de/panorama/CIA-Strahlungsquellen-koennen-Ausloeser-sein-article23101235.html">Meldung vom 3. Februar 2022</a> eines besseren belehren lassen. Gemäß CIA, heißt es dort, könnten manche Fälle des sogenannten Havanna-Syndroms bei amerikanischen Diplomaten gezielt durch eine Art elektromagnetischer Strahlung ausgelöst worden sein. Also doch!, wird Frau W. mutmaßlich erfreut denken, während ich mich frage, was genau die CIA wohl unter der kryptischen Formulierung &quot;<em>einer Art elektromagnetischer Strahlung</em>&quot; verstehen mag.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71628</link>
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<pubDate>Sun, 06 Feb 2022 22:24:15 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Havanna-Syndrom: von 1000 Fällen nur zwei Dutzend ungeklärt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>... berichtet die &quot;New York Times&quot; unter Berufung auf Zwischenergebnisse des US-Geheimdienstes CIA.</p>
</blockquote><p>Zum <a href="https://www.nytimes.com/2022/01/20/us/politics/havana-syndrome-cia-report.html">Original-Artikel</a> in der New York Times.</p>
<p>Auszug:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>About 1,000 cases of the mysterious illness that initially appeared at the U.S. Embassy in Havana have been reported, but of those, the C.I.A. is now focusing on about two dozen unexplained incidents. Credit...Desmond Boylan/Associated Press</strong></em></span></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71611</link>
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<pubDate>Mon, 24 Jan 2022 16:09:27 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>CIA will Ursache des Havanna-Syndroms gefunden haben (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Für die meisten als Havanna-Syndrom bekannten mysteriösen Gesundheitsprobleme bei US-Diplomaten und Angehörigen ist einem Zeitungsbericht zufolge wohl weder Russland noch eine andere ausländische Macht verantwortlich. Die Mehrheit der rund 1000 untersuchten Fälle ließe sich durch umweltbedingte Ursachen, nicht diagnostizierte Krankheiten oder Stress erklären, berichtet die &quot;New York Times&quot; unter Berufung auf Zwischenergebnisse des US-Geheimdienstes CIA.</em></p>
<p><em>Allerdings würden bei zwei Dutzend ungeklärten Fällen die Untersuchungen noch fortgesetzt. Zudem sei eine beträchtliche weitere Zahl anderer Fälle noch ungeklärt. CIA-Direktor William Burns verwies darauf, dass die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen seien. &quot;Wir sind zwar zu einigen wichtigen Zwischenergebnissen gekommen, aber wir sind noch nicht fertig&quot;, sagte er dem Blatt. <a href="https://www.n-tv.de/politik/CIA-findet-Ursachen-von-Havanna-Syndrom-article23071866.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE">weiter ...</a></em></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Wenn das stimmt, ist das Havanna-Syndrom eine verkappte &quot;Massenpsychose&quot;, die sich scheibchenweise unter Diplomaten ereignet hat. So wie sich die Funkpsychose &quot;Elektrosensibilität&quot; über Internet und Medien in den Kopf empfänglicher Bürger einschleicht, die zufällig gerade auf der Suche nach irgendeiner Erklärung für irgendwelche möglichst fremdverschuldete Symptome sind.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 22 Jan 2022 19:42:20 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gerüchte nach apokalyptischer BASF-Explosion 1921 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Aha, interessanter Link. Zwar etwas am Thema vorbei und für mich als &quot;glücklich Geschieden&quot; nicht sehr relavant aber trotzdem wertvoll. Mann weiss ja nie <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/danke.gif" alt=":danke:" /></p>
<p>Ich wäre trotzdem dafür, dass man dem Detectiv etwas ganauer auf die Finger schauen sollte <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/yes.gif" alt=":yes:" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71581</link>
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<pubDate>Wed, 19 Jan 2022 16:21:57 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>hans</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gerüchte nach apokalyptischer BASF-Explosion 1921 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://...">https://...</a></p>
<p><em>[Admin: Werblicher Link ohne Sachbezug zu Forumthemen gelöscht am 19.01.2022, 23:24 Uhr]</em></p>
]]></content:encoded>
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<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71578</guid>
<pubDate>Wed, 19 Jan 2022 13:24:00 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>detective_cohle</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Havanna-Syndrom&quot; in der Schweiz angekommen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das Medium &quot;<a href="https://www.blick.ch/schweiz/mysterioese-krankheit-drei-us-diplomaten-in-genf-leiden-unter-havanna-syndrom-id17143684.html">Blick</a>&quot; wusste gestern zu berichten:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Drei US-Diplomaten in Genf leiden unter dem mysteriösen «Havanna-Syndrom». Die Krankheit soll bisher über 200 Angestellte in US-Botschaften befallen haben. Auch in Paris erkrankten mehrere Diplomaten.</strong></em></span></p>
<p>Unsere Frau W. aus O. in M. nutzte diese Steilvorlage unverzüglich, um die subjektiv empfundene Notlage mit ihrer &quot;Elektrosensibilität&quot; anekdotisch <a href="https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=79788#p79788">weiter auszuschmücken</a>. Das lindert wahrscheinlich die Pein von Frau W. etwas, hilft sonst aber wohl kaum jemand.</p>
<p>Funk scheidet mMn als geheimnisvolle Angriffswaffe aus einem einfachen Grund aus, denn ein Angriff mit Funkwellen ließe sich ziemlich mühelos mit Messempfängern der Funküberwachung sowohl live als auch nachträglich nachweisen. Solche Geräte müssten lediglich dort aufgestellt werden, wo ein Angriff erwartet wird. Ebenfalls denkbar und weniger umständlich wären Personenexposimeter fürs Botschaftspersonal. Anzunehmen ist, dass die Amerikaner meine Ratschläge nicht brauchen und längst selber auf solche Gedanken gekommen sind.</p>
<p>Anlass für dieses Posting ist aber etwas anderes, nämlich diese Passage aus dem &quot;Blick&quot;-Beitrag:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] Einige Betroffene leiden laut der US-Regierung noch Jahre nach der Infektion unter den Folgen. Auch wurden bei manchen Erkrankten im Nachhinein «massive Hirnschäden» festgestellt. [...]</strong></em></span></p>
<p>Nein, ich möchte mich nicht über Hirnschäden bei Diplomaten der Trump-Administration lustig machen, sondern ich fragte mich, wo &quot;Blick&quot; diese Information wohl aufgegabelt hat. Fündig wurde ich bei der Studie <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6652163/">Neuroimaging Findings in US Government Personnel With Possible Exposure to Directional Phenomena in Havana, Cuba</a>, die Mitte 2019 veröffentlicht wurde. Dort heißt es im Abschnitt &quot;Conclusions&quot;:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Among US government personnel in Havana, Cuba, with potential directional phenomena exposure, compared with healthy controls, advanced brain MRI techniques revealed significant neuroimaging differences in whole brain white matter volume, regional gray and white matter volume, cerebellar tissue microstructural integrity, and functional connectivity in the auditory and visuospatial subnetworks but not in the executive control subnetwork. <span style="color:#f00;">The clinical importance of these differences is uncertain</span> and may require further study.</strong></em></span></p>
<p>&quot;Blick&quot; hat also einen gefundenen Effekt, von dem gegenwärtig niemand zutreffend sagen kann, ob jener sich positiv, negativ oder gar nicht auf die Betroffenen auswirkt, uminterpretiert in &quot;massive Hirnschäden&quot;. Jedem, der hier regelmäßig mit liest, dürfte diese kreative Leistung von &quot;Blick&quot; verdammt bekannt vorkommen <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/yes.gif" alt=":yes:" />.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71564</link>
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<pubDate>Fri, 14 Jan 2022 17:06:24 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gerüchte nach apokalyptischer BASF-Explosion 1921 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&quot;Eva Weber&quot; verweist auf ein mysteriöse Geschichte (<a href="http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=70619#p70619">Schallangriffe</a>), die sich auf Kuba zugetragen haben soll ...</p>
</blockquote><p>Alles schon mal dagewesen: Als am 22. September 1921 um 7.32 Uhr in Oppau bei Ludwigshafen ein mit 4500 Tonnen Ammonsulfatsalpeter befülltes Düngemittelsilo der BASF detonierte, starben 559 Menschen, knapp 2000 wurden verletzt. Die <a href="https://www.spiegel.de/geschichte/basf-explosion-in-oppau-1921-das-ende-der-welt-schien-gekommen-a-4e0b12f0-32d1-48ca-bbbf-c96493c1a986?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE">Katastrophe</a> nährte vor hundert Jahren weltweit den Verdacht, die Deutschen bastelten an einer neuen Kriegswaffe.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71217</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71217</guid>
<pubDate>Fri, 01 Oct 2021 10:59:18 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Buchner und die bestrahlte Botschaft (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im Sept. 2021 kocht Diagnose:Funk die Spielgel Meldung vor der Wahl auch noch mal auf.  Diagnose:Funk gibt bekannt, dass das Bündnis Humane Bildung die Aktion von Alice im Wunderland unterstützt. Kein Wunder für die, die die Seilschaften von Peter Hensinger kennen. Und erwartungsgemäß wird Werbung für die Splitterpartei ödp gemacht. </p>
<p>Besonders wichtig ist ihnen, auf ihr <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Lon4TJhrRCk">Webinar Nr. 9</a> mit Klaus Buchner und Peter Hensinger hinzuweisen. Buchner behauptet das seit 1932 alle wesentlichen Schäden der Mobilfunkstrahlung bekannt seinen. Dann kommt er mit der US-Botschaft, die bestrahlt wurde von den Russen. Diese hatten angeblich schon gewusst, dass man das Verhalten der Menschen mit Mikrowellen beeinflussen kann. Und das weit unterhalb unserer Grenzwerte. Von da gehts dann weiter zur Entwertung der ICNIRP. Dieses kann man sich seit 15.09.2021 bei Youtube ansehen. Es wurde gerade mal 89 mal geklickt. </p>
<p><strong>Verwandte Threads</strong><br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=search&amp;search=Lilienfeld-Studie&amp;method=tags">US-Botschaft bestrahlt in Moskau</a><br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=70624">Netzwerk &quot;Diagnose:Funk&quot; - Anthroposophie - Verband Baubiologie</a><br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71114">Digitales Wunderland setzt Stopfgänse in Marsch</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71174</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71174</guid>
<pubDate>Sun, 19 Sep 2021 07:11:28 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Havanna-Syndrom&quot; in Deutschland angekommen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das geheimnisumwitterte &quot;Havanna-Syndrom&quot;, das bevorzugt das Personal von US-Botschaften befällt, hat Medienberichten zufolge (z.B. &quot;<a href="https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/oesterreich-will-havanna-syndrom-bei-us-diplomaten-aufklaeren-17442768.html://">FAZ</a>&quot; und &quot;<a href="https://www.spiegel.de/ausland/havanna-syndrom-us-botschaftspersonal-in-wien-meldet-verdaechtige-erkrankungen-a-5c5d0d32-f749-4ce2-a4f8-c768c2499ac1">Spiegel</a>&quot;) nun auch Wien erreicht.</p>
</blockquote><p>Berlin reimt sich auf Wien. Ergo war es nur eine Frage der Zeit, wann das infektiöse &quot;Havanna-Syndrom&quot; Mitarbeiter der US-Botschaft in Berlin befällt. Die Medien freuen sich landauf landab über diese willkommene Abwechslung zum alles dominierenden Corona-Platzhirsch. Inhaltlich gleichen sich <a href="https://www.google.com/search?q=%22Havanna-Syndrom%22+Berlin&amp;client=firefox-b-d&amp;sxsrf=ALeKk03inKUanHCN1Q_azEvHPUtsW_rSJQ:1629577764334&amp;source=lnms&amp;tbm=nws&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwjG9Jqe-sLyAhU8_7sIHS8uAdIQ_AUoA3oECAEQBQ&amp;biw=1600&amp;bih=788">alle Meldungen</a> jedoch wie ein Ei dem anderen: Es steht nichts substanziell Neues drin, nie nichts Genaues weiß keiner zu berichten, das internationale Rätselraten geht weiter.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="https://www.br.de/mediathek/video/br24-zeitreise-geist-chopper-in-neutraubling-av:5c7699690366ed00186fd500">Der Geist &quot;Chopper&quot; hielt 1982 eine oberpfälzische Zahnarztpraxis in Atem - und auch die Polizei</a></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 21 Aug 2021 20:44:30 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Havanna-Syndrom: Vorwürfe gegen US-Außenministerium (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&quot;Eva Weber&quot; verweist auf ein mysteriöse Geschichte (<a href="http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=70619#p70619">Schallangriffe</a>), die sich auf Kuba zugetragen haben soll und die sie völlig zurecht in Verbindung bringt mit der berühmt-berüchtigten Story über die Mikrowellenbestrahlung der US-Botschaft in Moskau Anfang der 1970er-Jahre.</p>
<p>Tatsächlich sind die Parallelitäten zwischen den beiden Geschichten so auffällig, dass man meinen möchte, die Trump-Administration hat die alte Story aus dem Kalten Krieg mit den Russen leicht abgeändert neu aufgewärmt, nur um diesmal die <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/usa-trump-ueber-kuba-wir-haben-die-karten-in-der-hand-1.3548844">Kubaner in ein schiefes Licht</a> zu rücken.</p>
</blockquote><p><span style="color:#399;"><em><strong>Die seltsame Erkrankung US-amerikanischer Diplomaten, für die die Regierung unter Donald Trump Kuba verantwortlich gemacht hat, hätten fast zur Schließung der Botschaft in Havanna geführt. Jetzt stellt sich heraus, dass das Außenministerium die Vorfälle mit &quot;systematischer Unorganisiertheit&quot; untersucht hat. <a href="https://www.kubakunde.de/neues/sonicattack-trump-administration-liess-havanna-syndrom-schlampig-bis-gar-nicht-untersuchen">weiter ...</a></strong></em></span></p>
<p>Gegen diese Meldung spricht, dass sie (im Februar 2021) in deutsch auf der Website &quot;Kubakunde&quot; (Neues aus Kuba) erschien. Und der Schriftzug &quot;<em>Anzeige</em>&quot; über der Meldung lässt die Zweifel sprunghaft weiter anwachsen ...</p>
<p>Allem Anschein nach ist das Misstrauen jedoch ungerechtfertigt, denn die <a href="https://nsarchive.gwu.edu/briefing-book/cuba/2021-02-10/secrets-havana-syndrome-how-trumps-state-department-cia-mishandled-mysterious-maladies-cuba">Original-Quelle</a> der Meldung ist das US-amerikanische <em>National Security Archive</em>, das gemäß <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/National_Security_Archive">Wikipedia</a> einen tadellosen Ruf hat. Aber: Nicht geprüft habe ich, ob der Text auf <em>Kubakunde</em> die Original-Meldung unverfälscht wiedergibt.</p>
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<pubDate>Tue, 17 Aug 2021 22:00:36 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Endlich: &quot;Havanna-Syndrom&quot; erreicht Europa in Wien (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das geheimnisumwitterte &quot;Havanna-Syndrom&quot;, das bevorzugt das Personal von US-Botschaften befällt, hat Medienberichten zufolge (z.B. &quot;<a href="https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/oesterreich-will-havanna-syndrom-bei-us-diplomaten-aufklaeren-17442768.html://">FAZ</a>&quot; und &quot;<a href="https://www.spiegel.de/ausland/havanna-syndrom-us-botschaftspersonal-in-wien-meldet-verdaechtige-erkrankungen-a-5c5d0d32-f749-4ce2-a4f8-c768c2499ac1">Spiegel</a>&quot;) nun auch Wien erreicht. Im Laufe der Jahre hat das Syndrom allerdings sein Gesicht verändert, denn von einem Angriff mit mysteriösen &quot;Schallwaffen&quot; wie noch in Havanna ist nicht mehr die Rede. Anscheinend werden bei US-Botschaftsangehörigen kollektiv auftretende Befindlichkeitsstörungen inzwischen pauschal dem Havanna-Syndrom zugeschlagen, um, diesmal in der von den Medien gefürchteten Sauergurkenzeit, die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit zu erlangen.</p>
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<pubDate>Sun, 18 Jul 2021 11:06:18 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das Havanna-Syndrom medienkritisch gesehen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Microwave News, USA, weisen auf einen <a href="https://fair.org/home/a-cia-officer-has-a-headache-media-blame-russia/">Artikel</a> der medienkritischen Website Fair hin (Fairness &amp; Accuracy in Reporting), der den Vorfall auf Kuba und andere ähnliche Ereignisse aus einem anderen Blickwinkel als üblich betrachtet. So erzählt Fair von einem CIA-Agenten, der sich 2017 in Moskau mit einer unbekannten Waffe angegriffen fühlte und Symptome berichtete (Kopfschmerzen, Übelkeit Schwindel), die schätzungsweise auch ungefähr 1 Milliarde Menschen kennen, die an gewöhnlichen Migräneanfällen leiden. Fair stört sich zu Recht an der Dramatisierung solcher Ereignisse durch die Medien, die auch, selbst wenn die Primärquellen davon nicht sprechen, unverzüglich Russland als Angreifer ausmachen. Am jüngsten Erklärungsversuch der Akademie der Wissenschaften in den USA beanstandet Fair, dass das schon länger bekannte plausible Erklärungsmodell, laut <a href="https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/grille-beschwerde-us-diplomaten-havanna-1.4277669">zirpende Grillen der Gattung Anurogryllus Celerinictus</a> seien für den gemeldeten &quot;Schallangriff&quot; auf Kuba verantwortlich, mit keinem Wort in Erwägung gezogen wurde.</p>
<p>Das Angenehme an Microwave News ist, dass diese Website zwar klar mobilfunkkritisch ausgerichtet ist, der Betreiber Louis Slesin im Gegensatz zu gesinnungsgleichen anderen Websites jedoch hin und wieder auch auf Artikel hinweist, deren Erwähnung unter seinen Gesinnungsfreunden als reaktionär strikt abgelehnt wird. Dies verschafft Microwave News über die Grenzen der von sturem Lagerdenken geprägten Mobilfunkdebatte hinaus Ansehen und Respekt.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 25 Dec 2020 18:02:35 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Havanna-Syndrom &amp; kein Ende: Mikrowellen erneut unter Verdacht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://www.nzz.ch/international/havanna-syndrom-mysterioese-erkrankung-von-mikrowellen-ausgeloest-ld.1590636?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE"><span class="underline">NZZ</span></a> berichtete am 6. Dezember 2020 (Auszug):</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] Um endlich Klarheit zu erhalten, hatte das amerikanische Aussenministerium die Nationale Akademie der Wissenschaften beauftragt, dem Havanna-Syndrom nachzugehen. In <a href="https://www.nap.edu/read/25889/chapter/1">ihrem Bericht</a>, den die angesehene Institution am Samstagabend veröffentlichte, kommt sie zum Schluss, dass eine Attacke mit zielgerichteter gepulster Radiofrequenzenergie die wahrscheinlichste Ursache ist. In anderen Worten: eine elektromagnetische Strahlung, zu der auch Mikrowellen gehören. Die Frage, ob das absichtlich geschah, zum Beispiel mit dem Einsatz einer neuartigen Waffe, bleibt aber ohne Antwort. [...]</strong></em></span></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Bevor Mobilfunkgegner sich jetzt irrtümlich in die Arme fallen vorsichtshalber der Hinweis: Nein, der Bericht redet nicht von Mobilfunk oder 5G, sondern nur von Mikrowellen und gepulsten Hochfrequenzsignalen. Die Autoren benennen zahllose Studien, die sie offenbar gesichtet haben, Expositionswerte aber sind schwierig zu finden. Auf Seite 19 habe ich dann aber doch in einem Abschnitt über den Frey-Effekt (Mikrowellenhören, 1961 entdeckt) den Zahlenwerte 267 mW/cm² (peak) gefunden. Dies entspricht einer Exposition mit 2670 W/m², was ersichtlich weit über den beim Mobilfunk zulässigen Spitzenwerten ist, auch wenn der RMS-Wert wegen kurzer Pulse und langer Pausen mit nur 0,4 mW/cm² angegeben wird (entspricht 4 W/m²). Möglicherweise steckt aber in dem 77-Seitigen Dokument, das neben gepulster HF z.B. auch chemische und psychische Faktoren geprüft hat, bei gründlicherer Betrachtung noch mehr drin.</p>
<p>Wegen der diffusen Ausdrucksweise in der Zusammenfassung des Berichts, in der keine Zahlenwerte genannt werden, sondern nur von gepulsten HF-Signalen die Rede ist, sehe ich ein beträchtliches Risiko, dass an der Verbreitung alternativer Fakten interessierte Außenseiter der Anti-Mobilfunk-Szene den Bericht gezielt als Beleg für eine &quot;biologische Gefährlichkeit gepulster Mikrowellen&quot; missbrauchen werden, um die Mühlen technisch ahnungsloser 5G-Gegner mit dem üblichen Schmutzwasser in Bewegung zu halten. Die NZZ macht sich ungewollt zum Komplizen, das sie, mit der Terminologie nicht vertraut, fälschlich übersetzt von &quot;<em>gepulster Radiofrequenzenergie</em>&quot; redet und damit unbedarfte Leser auf eine falsche Fährte führt.</p>
<p>Interessant: Weder bei den beiden Autoren noch bei den zehn Reviewern des Dokuments konnte ich einen der üblichen Verdächtigen der US-amerikanischen Anti-Mobilfunk-Szene ausfindig machen. Dies ist ein Indiz für eine unaufgeregt verfasste wissenschaftlich korrekte Arbeit der Nationale Akademie der Wissenschaften.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 12 Dec 2020 02:47:55 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kuba: &quot;postkommotionelles Syndrom&quot; vs. Massenpsychose (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&quot;Eva Weber&quot; verweist auf ein mysteriöse Geschichte (<a href="http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=70619#p70619">Schallangriffe</a>), die sich auf Kuba zugetragen haben soll und die sie völlig zurecht in Verbindung bringt mit der berühmt-berüchtigten Story über die Mikrowellenbestrahlung der US-Botschaft in Moskau Anfang der 1970er-Jahre.</p>
<p>Tatsächlich sind die Parallelitäten zwischen den beiden Geschichten so auffällig, dass man meinen möchte, die Trump-Administration hat die alte Story aus dem Kalten Krieg mit den Russen leicht abgeändert neu aufgewärmt, nur um diesmal die <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/usa-trump-ueber-kuba-wir-haben-die-karten-in-der-hand-1.3548844">Kubaner in ein schiefes Licht</a> zu rücken.</p>
</blockquote><p>Das Rätselraten um die Ursache der neurologischen Symptome, die Mitarbeiter der US-Botschaft 2016 auf Kuba zeigten, geht weiter. Die naheliegende Vermutung, dass es sich um ein massenpsychogenes Phänomen gehandelt haben könnte, weisen führende US-Neurologen im US-amerikanischen Ärzteblatt (Jama 2018; <a href="https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2673168">Volltext</a>) jedoch zurück. Sie diagnostizieren ein &quot;postkommotionelles Syndrom ohne Hirnerschütterung&quot;. Im Juli 2019 hat sich dieser Befund bis in die hiesige Presselandschaft vorgearbeitet. Die folgenden drei Quellen beleuchten das Phänomen aus unterschiedlichen Perspektiven:</p>
<p>► Die Bild-Zeitung kehrt zum Startpunkt zurück und titelt: <a href="https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/mysterioese-hirnschaeden-greift-kuba-diplomaten-mit-schallwaffen-an-63498914.bild.html">Greift Kuba US-Diplomaten<br />
mit Schallwaffen an?</a><br />
► Die linksorientierte Plattform <a href="https://amerika21.de/2019/07/229273/studie-schall-angriffe-havanna">&quot;amerika21&quot; vertritt eher den kubanischen Standpunkt</a><br />
► Das <a href="https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/89290/Havanna-Diplomaten-Neurologen-diagnostizieren-postkommotionelles-Syndrom-ohne-Hirnerschuetterung">Ärzteblatt sieht das &quot;postkommotionelle Syndrom ohne Hirnerschütterung&quot; kritisch</a></p>
<p>Das Ärzteblatt sieht die Möglichkeit einer Massenpsychose und nennt dafür Beispiele:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] In dieser Situation hätten Psychiater vermutlich die Möglichkeit einer kollektiven psychosomatischen Störung in ihre diagnostischen Überlegungen einbezogen. Für solche kollektiven psychogenen Phänomene, auch als Massenpsychose bezeichnet, gibt es zahlreiche Beispiele, darunter einige mit politischem Hintergrund. So kollabierten im März 1983 an der Westbank 943 Teenager, weil sie sich einem israelischen Giftgasangriff ausgesetzt glaubten, der niemals stattgefunden hatte. Auch die angebliche Massenvergiftung von Schülern, zu der es im März 1990 im Kosovo kam, nachdem die serbische Regierung eine ethnische Trennung der Schüler veranlasst hatte, wird heute als massenpsychogene Störung gedeutet. </strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Smith lehnt diese Möglichkeit indes strikt ab. Es gebe keinen Grund anzunehmen, dass die Betroffenen die Symptome erfunden hätten oder sich als Simulanten vor der Arbeit drücken wollen, schreibt er. Im Gegenteil: Alle seien hochmotiviert und wollten ihre Arbeit lieber heute als morgen wieder aufnehmen (Smith verkennt dabei, dass psychogene Störungen in der Regel nicht beabsichtigt sind).</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Ein Kennzeichen der Massenhysterie ist, dass sich die Patienten nach einiger Zeit von selbst wieder erholen. [...]</strong></em></span> </p>
<p>Auch hier im Forum haben wir Beispiele für Massenpsychosen.</p>
<p>Im Jahr 2006 stellten die deutschen Mobilfunknetzbetreiber GSM auf die Betriebsart &quot;Edge&quot; um. Daraufhin meldeten sich ungefähr 120 Bewohner des bayerischen Dorfes Oberammergau krank. Auslöser dieser Psychose waren eine handvoll ortsansässige Mobilfunkgegner, <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=9760">die in den Medien Ängste verbreiteten</a>, Edge sei gesundheitsschädlich. Nach etwa einem Jahr war der Spuk vorbei.</p>
<p>Im November 2015 meldet der Bayerische Rundfunk: Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit und Atemwegsreizungen. Nach Inbetriebnahme der neuer Sprengstoffdetektoren (<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=61284">am Flughafen München im Erdinger-Moos</a>) haben sich 200 SGM-Mitarbeiter krank gemeldet (SGM: Sicherheitsgesellschaft am Flughafen München mbH). Mehr als 70 sind ins Krankenhaus gegangen, beinahe genauso viele haben Anzeige erstattet. Ende 2016 stellte die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren ein, im Ergebnis blieb festzuhalten, konkrete Ursachen für die von den Mitarbeitern beklagten Krankheitserscheinungen konnten nicht festgestellt werden.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=67484</link>
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<pubDate>Sun, 04 Aug 2019 20:23:53 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kuba: Anurogryllus celerinictus war's (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ist das wirklich so, oder ist heute schon der erste April? Frau W. aus O. in M. wird keine Mühen scheuen um uns von ihrer Sicht der Dinge zu überzeugen.<br />
<a href="https://www.google.ch/search?client=safari&amp;hl=de-ch&amp;biw=1024&amp;bih=643&amp;tbm=nws&amp;ei=BEY7XOXrG4GQsgGtrpmwAQ&amp;q=schallattacke+kuba&amp;oq=schallattacke+kuba&amp;gs_l=mobile-gws-serp.12...0.0.0.24869.0.0.0.0.0.0.0.0..0.0....0...1c..64.mobile-gws-serp..0.0.0....0.KqzvebJyUkM">So wie es aussieht</a>, kann das Thema als erledigt und als Hirngespinst auf die Seite geschoben werden.</p>
</blockquote><p><a href="https://www.google.com/search?q=Anurogryllus+celerinictus&amp;client=firefox-b&amp;source=lnms&amp;tbm=isch&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwi8iZCf9-vfAhWELewKHftMAJwQ_AUIDigB&amp;biw=1920&amp;bih=944">Anurogryllus celerinictus</a> als Täter. Toll! Wenn die gefasst werden, droht ihnen die heiße Pfanne.</p>
<p>Es könnten aber auch die &quot;Trumpeten von Havanna&quot; gewesen sein.</p>
<p>In dem Video unten wird angeblich das Geräusch eingespielt, das die Betroffenen gehört haben wollen. Da ich an einer belebten Straße wohne machte ich erstmal das Fenster zu, weil ich nur ein höchst unspektakuläres Rauschen höre. Bei geschlossenem Fenster war es dann aber auch nicht anders. Das Ganze erinnert mich schwer an die Massenpsychose von <a href="index.php?id=61284" class="internal">Sprengstoffdetektorensensiblen</a> am Münchener Flughafen: Einer fing mit dem Schmarrn an und 199 &quot;Me-Too's&quot; haben mMn die Gelegenheit beim Schopf gepackt, ebenfalls ein paar Tage bezahlten Urlaub zu nehmen. </p>
<p><!--[if IE]>
    <object type="application/x-shockwave-flash" data="https://www.youtube.com/v/x0K3mddsaRg" width="640" height="360">
    <param name="movie" value="https://www.youtube.com/v/x0K3mddsaRg" />
    </object>
    <![endif]-->
    <!--[if !IE]>-->
    <object type="application/x-shockwave-flash" data="https://www.youtube.com/v/x0K3mddsaRg" width="640" height="360"><param name="movie" value="https://www.youtube.com/v/x0K3mddsaRg" />
    </object>
    <!--<![endif]--></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 13 Jan 2019 23:41:54 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
</channel>
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