<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
<channel>
<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Risikowahrnehmung: Wenn Vorsorgemaßnahmen schaden</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Risikowahrnehmung: Wenn Vorsorgemaßnahmen schaden</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur Mobilfunkgegner wedeln gerne mit &quot;Vorsorge&quot; herum, um wissenschaftlich nicht begründbare niedrige Grenzwerte zu verlangen. Und auf den ersten Blick ist das Vorsorgeprinzip wie eine heilige Kuh über jeden Verdacht erhaben. Doch wer genauer hinschaut muss erkennen: Fleckenfrei ist die Weste der Vorsorge nicht, denn wer z.B. EMF-Vorsorgewerte einführt, und sei es in guter Absicht wie in der Schweiz, riskiert damit eine übertriebene Risikowahrnehmung der Bevölkerung. Dies wurde 2005 von Wiedemann und Schütz mit der Arbeit <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1278478/">The Precautionary Principle and Risk Perception: Experimental Studies in the EMF Area</a> (Volltext) festgestellt. Unabsichtlich liefern die Autoren mit ihrer Studie auch einen wissenschaftlichen Beleg, dass das auf Angst beruhende Geschäftsmodell der EMF-Baubiologie funktioniert: Die willkürlich extrem tief angesetzten baubiologischen &quot;Richtwerte&quot; verunsichern erfolgreich die Bevölkerung und bedienen so die kommerziellen Interessen der Baubiologie.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64327</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64327</guid>
<pubDate>Tue, 08 Aug 2017 09:12:10 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
