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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Bluewin: Stadtluzerner lehnen Mobilfunk-Initiative klar ab</title>
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<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
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<title>Bluewin: Stadtluzerner lehnen Mobilfunk-Initiative klar ab (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das Stadtluzerner Stimmvolk hat die Initiative &quot;Für Ordnung statt Wildwuchs beim Mobilfunk&quot; erwartungsgemäss deutlich mit 69 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. <a href="https://www.bluewin.ch/de/news/regional/region-central/2016/6/5/stadtluzerner-lehnen-mobilfunk-initiative-klar-ab.html">mehr ...</a></p>
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<pubDate>Mon, 06 Jun 2016 21:20:51 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
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<title>Gigaherz: Nur 31% sind für Ordnung statt Wildwuchs (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die 31%, die weder der Stadtregierung noch dem grossen Stadtrat geglaubt haben, sollten diesen beiden Institutionen eine Warnung und ein Hinweis sein, dass es mit dem Bau von Mobilfunkantennen auf keinen Fall so wie bisher weitergehen kann. Den Volksvertretern sei ins Pflichtenheft geschrieben, dass sie auch diese 31% zu vertreten und nicht zu verkaufen haben.</em> <a href="http://www.gigaherz.ch/luzern-nur-31-sind-fuer-ordnung-statt-wildwuchs-bei-mobilfunkantennen/">mehr ...</a></p>
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<pubDate>Mon, 06 Jun 2016 20:50:40 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Neue Luzerner Zeitung: Abfuhr für Mobilfunk-Initiative (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Grossen Stadtrat lehnt auch das Stimmvolk die Mobilfunk-Initiative ab. Sie hatte vor dem Volk keine Chance. <a href="http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/lu/luzern/mobilfunkantennen-luzern-initiative;art92,750677">mehr ...</a></p>
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<pubDate>Mon, 06 Jun 2016 11:07:52 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Zentralplus: Mobilfunk-Initiative abgewatscht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Luzerner Stimmberechtigten haben die Initiative «Für Ordnung statt Wildwuchs beim Mobilfunk» abgelehnt. Die Initianten erlitten eine Klatsche: Fast 70 Prozent der Städterinnen und Städter sagten Nein. Und: Viel mehr Menschen als Anfang Mai gingen an die Urne. <a href="http://www.zentralplus.ch/de/news/aktuell/5498605/Mobilfunk-Initiative-abgewatscht.htm">mehr ...</a></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 06 Jun 2016 11:05:48 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Luzerner lehnen Antennen-Initiative mit großer Mehrheit ab (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Damit entscheidet die Kraftprobe in Luzern heute auch über den Einfluss von Hans-U. Jakob als Mobilfunkgegner. Wird die Initiative vom Volk angenommen, darf der Ex-Elektriker sich neben den Initianten der Volksinitiative als Sieger feiern, scheitert die Initiative hingegen, setzt dies eine Serie herber Niederlagen des Schwarzenburgers fort. Der Ausgang des Referendums in Luzern ist völlig offen und deshalb spannend.</p>
</blockquote><p>Die Initiative <strong>Für Ordnung statt Wildwuchs beim Mobilfunk</strong> wurde mit 69 % Nein-Stimmen gegenüber 31 % Ja-Stimmen überraschend deutlich abgelehnt.</p>
<p>Herr Jakob kann einem schon fast leid tun. Er muss erkennen, das Volk fällt auf seine Desinformation mehrheitlich nicht herein. Schmerzlich muss für ihn die Niederlage besonders deshalb sein, weil die Netzbetreiber im Gegensatz zu ihm keinerlei (sichtbare) Einflussnahme ausgeübt haben. Er wurde nicht nieder gerungen, sondern schlicht abgewählt. Es wird dem alten Herrn kaum gelingen, diese neuerliche Pleite schön zu reden. Und die nächste Kraftprobe steht bereits an: Am 17. Juni befindet der Schweizer Nationalrat über eine <a href="index.php?id=61509" class="internal">Aufgabe der Schweizer Vorsorgewerte</a>. Aus Sicht des unbelehrbaren Mobilfunkgegners eine &quot;Wahnsinnsidee&quot;.</p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Das für mich Erstaunlichste an der Luzerner Entscheidung ist die große Mehrheit, mit der die Initiative der Mobilfunkgegner abgelehnt wurde. Damit war im Vorfeld nicht zu rechnen. 2009 fiel ein Mobilfunk-Volksreferendum in Liechtenstein zwar ebenfalls gegen Mobilfunkgegner aus, damals aber noch deutlich knapper mit <a href="http://www.abstimmung.li/?tid=results&amp;absid=72&amp;mp=722&amp;mode=1&amp;status=Archiv%20/%202009%20/%20Mobilfunkanlagen">57 % zu 43 %</a>. Der allgemeine Trend, Mobilfunkgegner verlieren seit Jahren mehr und mehr den Rückhalt in der Bevölkerung, setzt sich auch 2016 mit einer erfreulichen Messzahl fort. Erfreulich deshalb, weil fachlich unqualifizierte Mobilfunkgegner nicht davon ablassen möchten, mit schlechten Argumenten verantwortungslos Ängste gegenüber Elektrosmog in der Bevölkerung zu wecken oder zu schüren.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 05 Jun 2016 13:33:19 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Stadt Luzern: Heute geht es für Hans-U. Jakob um die Wurst (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hans-U. Jakob (Verein gigaherz.ch) hat sich schwer für die Initiative gegen Antennenwildwuchs ins Zeug gelegt. Die Luzerner sollen die Initiative gut heißen und mit &quot;Ja&quot; stimmen. Die Gegenseite hingegen war still: Die von Jakob prophezeite Kampagne der Mobilfunk-Netzbetreiber ist komplett ausgefallen und die Stadtverwaltung Luzern, die gegen die Initiative ist, durfte für ihren Standpunkt nur mit einer Broschüre werben.</p>
<p>Damit entscheidet die Kraftprobe in Luzern heute auch über den Einfluss von Hans-U. Jakob als Mobilfunkgegner. Wird die Initiative vom Volk angenommen, darf der Ex-Elektriker sich neben den Initianten der Volksinitiative als Sieger feiern, scheitert die Initiative hingegen, setzt dies eine Serie herber Niederlagen des Schwarzenburgers fort. Der Ausgang des Referendums in Luzern ist völlig offen und deshalb spannend.</p>
<p><a href="http://www.stadtluzern.ch/de/dokumente/wahlenundabstimmungen/wahlergebnisse/welcome.php?action=showinfo&amp;info_id=324088&amp;ls=0&amp;sq=&amp;kategorie_id=&amp;date_from=&amp;date_to=">Dieser Website</a> zufolge sind heute bereits um 14:00 Uhr die Würfel gefallen, ob an gleicher Stelle auch die Resultate zu finden sind, werden wir sehen.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 05 Jun 2016 11:52:27 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Stadt Luzern: Jungfreisinnige einstimmig für &quot;Nein&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Politisch Grüne lassen sich von organisierten Mobilfunkgegnern in aller Regel leichter einwickeln als Vertreter anderer politischer Verortung. Umso erstaunlicher und erfreulicher ist das, was die Luzerner Grünen <a href="http://www.gruene-luzern.ch/?p=artikel&amp;id=201605101111">am 10. Mai vom Stapel gelassen haben</a> mit Blick auf die Mobilfunk-Volksabstimmung am 5. Juni:</p>
</blockquote><p>Die Jungfreisinnigen in Luzern (vergleichbar den Jungen Liberalen in Deutschland) sagen Nein zur Initiative „Für Ordnung statt Wildwuchs beim Mobilfunk“.</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Die Jungfreisinnigen der Stadt Luzern haben einstimmig beschlossen, die städtische Volksabstimmung vom 5. Juni 2016 abzulehnen.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Die Jungfreisinnigen nehmen die Bedenken gegenüber den Strahlungen von Mobilfunkmasten ernst. Die Initiative löst in den Augen der Jungfreisinnigen aber keine Probleme, sondern würde die Problematik nur an den Rand von Quartieren verschieben. Die Gewährleistung eines flächendeckend funktionierenden Mobilfunkempfanges wird als prioritärer Punkt behandelt und muss weiterhin gewährleistet sein.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Somit sagen die Jungfreisinnigen der Stadt Luzern Nein zur Initiative.</strong></em></span></p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
Wikipedia weiß: <em>Die Jungfreisinnigen Schweiz (jfs) sind eine liberale Jungpartei. Sie stehen der FDP.Die Liberalen nahe, sind jedoch von ihr politisch, organisatorisch und juristisch unabhängig. Gemäß den Statuten besteht eine festgeschriebene Zusammenarbeit mit der FDP.</em></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 30 May 2016 10:47:48 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Luzern: Kein großes Interesse an Pro- &amp; Kontra-Diskussion (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>1 Woche vor der Volksabstimmung bietet &quot;zentralplus&quot; die Argumentation eines Pro- und eines Kontra-Anwalts an: </p>
</blockquote><p>Vom Hocker reißt das Duell in &quot;<a href="http://www.zentralplus.ch/de/news/politik/5497898/Handys-Schlagabtausch-um-Antennenbau.htm">zentralplus</a>&quot; die Luzerner augenscheinlich nicht. In den Lesetipps der meistgelesenen Artikel taucht der Artikel nicht auf (Screenshot), ebenfalls nicht in den &quot;Empfehlungen&quot;.</p>
<p>Das verhaltene Interesse dürfte eher für die Initianten ein Vorteil sein. Denn wenn daraus eine geringe Wahlbeteiligung resultiert, fallen überzeugte Stimmen zugunsten der Volksinitiative stärker ins Gewicht. Allerdings ist die Antennen-Volksabstimmung am 5. Juni keineswegs die einzige, die in Luzern stattfindet. Schweizweit finden zugleich mehrere <a href="http://www.lu.ch/verwaltung/JSD/wahlen_abstimmungen/abstimmungen_2016/abstimmungen_2016_06_05">Eidgenössische Volksabstimmmungen</a> zu ganz anderen Themen statt.</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/20160530103253574c16d5e08f8.jpg" alt="[image]" width="203" height="435" /></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 30 May 2016 10:33:40 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Luzern: Pro- und Kontra-Anwält kommen zu Wort (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>1 Woche vor der Volksabstimmung bietet &quot;zentralplus&quot; die Argumentation eines Pro- und eines Kontra-Anwalts an: <br />
<em><br />
Handyantennen sind hässlich. In diesem Punkt sind sich alle einig. Trotzdem sind wir darauf angewiesen. Ein Initiativkomitee fordert, dass die Stadt auf deren Bau vermehrt Einfluss nehmen kann. Initiant Markus Christen sieht das Vorhaben als Heilmittel gegen Wildwuchs, Rieska Dommann sieht keinen Handlungsbedarf. Wer hat die besseren Argumente?</em> <a href="http://www.zentralplus.ch/de/news/politik/5497898/Handys-Schlagabtausch-um-Antennenbau.htm?utm_source=zentralplus&amp;utm_campaign=5ac0d2b909-Daily_Newsletter&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_72e9367cee-5ac0d2b909-96877185">mehr ...</a></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 28 May 2016 17:43:59 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gigaherz marschiert in Luzern ein: Jetzt erst recht! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hans-U. Jakob (Gigaherz) lehnt sich noch einmal demonstrativ für die Luzerner Antennenwildwuchsinitiative aus dem Fenster, sie ist ihm anscheinend besonders wichtig. Mehr als den Beginn seines <a href="http://www.gigaherz.ch/luzern-weitere-fakten-zur-abstimmung-vom-5-juni/">jüngsten Propagandartikels</a> habe ich indes nicht gelesen, so dass ich nicht beurteilen kann, ob es der übliche Stuss ist, den Herr Jakob so gerne in die Welt setzt, oder ein überraschend substanzieller Aufruf zugunsten der Initiative - was allerdings einem Wunder gleich käme. Die schweizerischen Netzbetreiber schenken weder der Initiative noch dem Ex-Elektriker aus Schwarzenburg Beachtung. Und da alles Wichtige zu der Abstimmung am 5. Juni in Luzern gesagt ist, schließe ich mich diesmal dieser Distanzierung an. Zumal davon auszugehen ist, dass die Meinungen in der Streitfrage ohnehin schon mehrheitlich fest gefügt sind und sich die Luzerner nicht mehr darum kümmern werden, was Nischen-Webseiten wie IZgMF und Gigaherz an mehr oder weniger kompetenten oder auch aufdringlichen Entscheidungshilfen kurz vor Toresschluss zum Besten geben.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=62293</link>
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<pubDate>Fri, 20 May 2016 10:44:33 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Stadt Luzern: Luzerner Grüne sehen überraschend klar (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Politisch Grüne lassen sich von organisierten Mobilfunkgegnern in aller Regel leichter einwickeln als Vertreter anderer politischer Verortung. Umso erstaunlicher und erfreulicher ist das, was die Luzerner Grünen <a href="http://www.gruene-luzern.ch/?p=artikel&amp;id=201605101111">am 10. Mai vom Stapel gelassen haben</a> mit Blick auf die Mobilfunk-Volksabstimmung am 5. Juni:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Nach ausführlicher Diskussion hat die Mitgliederversammlung Stimmfreigabe beschlossen. </strong></em></span></p>
<p>Stimmfreigabe bedeutet, dass die Partei keine Abstimmungsempfehlung für ihre Mitglieder und Anhänger ausspricht. Wie das? Die Mitgliederversammlung hat begriffen, dass die Antenneninitiative mehr schadet als nutzt:</p>
<p><em><span style="color:#399;"><strong>Die Realität, dass gerade auch in Wohngebieten, Mobilfunkempfang von breiten Teilen der Bevölkerung gewünscht wird, wiederspricht dem Ansinnen der Initiative aber.</strong></span></em></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Die Stimmfreigabe der Grünen ist für die Stadt Luzern eine unerwartete Schützenhilfe. Denn die von dem Hetzportal &quot;Gigaherz&quot; angekündigte millionenschwere Kampagne der Mobilfunkindustrie in Luzern ist bislang zu 100 Prozent ausgeblieben. Nicht die kleinste Einflussnahme ist bei Streifzügen im www zu bemerken und ich gewinne mehr und mehr den Eindruck, den Netzbetreibern ist das Votum in Luzern am 5. Juni einfach egal, weil sie so oder so nicht verlieren können.</p>
<p>Abwegig wäre das nicht, denn wenn die Mehrheit mit &quot;Nein&quot; stimmt ist ohnehin alles klar, dann ist die Volksinitiative abgeschmettert und alles bleibt wie es ist. Bei einem &quot;Ja&quot; hingegen dürfen Mobilfunksendemasten in den Wohnzonen der Stadt nur noch im Ausnahmefall aufgestellt werden. Den Betreibern schadet dies kaum, wohl aber den Bewohnern der betroffenen Zonen, die sich zunehmend auf Versorgungsengpässe mit Mobilfunkdiensten werden einrichten müssen (die Stadt Erkrath in Deutschland ist ein schönes Beispiel für so eine planmäßig verkorkste Situation). Es ist daher anzunehmen, in ein paar Jahren wird der Bürgerprotest in Luzern so laut sein, dass das kontraproduktive Kaskadenmodell wieder abgeschafft wird. Die Betreiber können das in aller Ruhe abwarten. Protest gegen die Abschaffung wird es aus Luzern nicht geben, denn die Bewohner der übrigen Gebiete in der Stadt werden froh sein, wenn sie die Masten wieder los werden, die ihnen zur Versorgung angrenzender (fremder) Wohngebiete aufs Auge gedrückt wurden. Sozial gerechter ist eine gleichmäßige Verteilung der Masten im Stadtgebiet allemal, je mehr desto besser, denn je mehr desto schwächer müssen die Masten senden.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=62285</link>
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<pubDate>Tue, 17 May 2016 11:07:15 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Antenneninitiative Luzern: 99 Luftballons vs. 7000 Antennen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die einzigen, die öffentlich für die Annahme der Initiative strampeln sind die Initiatoren der Volksinitiative und der Verein Gigaherz rudert mit.</p>
</blockquote><p>Schlagmann Hans-U. Jakob <a href="http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=69397#p69397">lässt heute wissen</a>:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>In der Stadt Luzern gibt es zur Zeit 99 bewilligte Mobilfunkantennen. Ein Ende ist nicht abzusehen.</strong></em></span></p>
<p>Na und? Was sind schon 99 Luftballons. In München haben wir rd. 7000 bewilligte Mobilfunkantennen und ein Ende ist nicht abzusehen. Na und! Wie in allen Großstädten dieser Welt haben die Bewohner ein weitgehend entspanntes Verhältnis zu Mobilfunk, wenn überhaupt gibt es Ärger, wenn irgendwo die Versorgung mit Mobilfunkdiensten den Ansprüchen von Wutbürgern nicht genügen. Ein Kaskademmodell gibt es in München nicht und die Standorte, die gemäß &quot;Münchner Vorsorgemodell 2003&quot; auf kommunalen Liegenschaften errichtet wurden, die kann ich an den Fingern meiner Hände abzählen. Auch die Krebsstatistik von München zeigt keinerlei Auffälligkeiten gegenüber der Zeit, bevor Mobilfunk zum Massenkonsumartikel wurde. Und niemand nimmt noch groß Notiz davon, wenn neue Sendemasten errichtet oder alte aufgerüstet werden, die Leute wissen, dass dies nicht zu ihrem Nachteil ist.</p>
<p>Es ist ein Scheinproblem, das z.B. in Luzern mit immensen bürokratischen Verrenkungen mehr schlecht als recht gelöst werden soll. Nichts deutet darauf hin, dass Mobilfunk-Sendemasten in Wohngebieten irgendwelche gesundheitlich negativen Folgen für die Bevölkerung haben. Wer seinen Blick über die Münchner Dächer schweifen lässt, kann sich jederzeit selbst davon überzeugen, dass hier alle 100 oder 200 Meter Sendemasten stehen - und niemand in der Millionenstadt stört sich daran, ausgenommen Frau W. aus O. in M., weil sie sich für &quot;elektrosensibel&quot; hält.</p>
<p>Ginge es nach mir, ich würde die Kosten, die durch Anti-Mobilfunk-Hetzer entstehen, nach dem Verursacherprinzip den klapprigen Herrschaften aufbrummen, die aus sicherer Entfernung nicht müde werden die Bevölkerung immer wieder neu aufzuhetzen, in einen dummen Kampf gegen Windmühlen zu ziehen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=62244</link>
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<pubDate>Wed, 11 May 2016 11:23:20 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Antenneninitiative Luzern: Das Schweigen der Betreiber (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>[...] Andererseits werden die Mobilfunkbetreiber locker eine Million in ihre Abstimmungspropaganda investieren können.</p>
</blockquote><p>Ich habe heute extra noch einmal nach irgendwelchen Aktivitäten der schweizerischen Netzbetreiber gesucht, mit denen sie die Volksabstimmung am 5. Juni zu ihren Gunsten beeinflussen wollen. Doch da ist Nichts.</p>
<p>Auch die Stadt Luzern, die gegen diese Initiative ist und dies <a href="http://www.stadtluzern.ch/de/aktuelles/aktuellesinformationen/archiv/?action=showinfo&amp;info_id=307672&amp;themenbereich_id=1&amp;thema_id=2">im Januar 2016</a> begründet hat, sie schweigt seither. Die einzigen, die öffentlich für die Annahme der Initiative strampeln sind die Initiatoren der Volksinitiative und der Verein Gigaherz rudert mit. Ansonsten herrscht kollektive Stille, obwohl es nur noch rd. 25 Tage bis zur Abstimmung sind. Mich wundert es, dass die Betreiber offensichtlich die Ruhe weg haben, und ich bin gespannt, ob sie ihre Passivität bis zum 5. Juni durchhalten.</p>
<p>Ganz anders geht es bei der sogenannten <em>Milchkuh-Initiative</em> in der Schweiz zu, die ebenfalls am 5. Juni zum Volksentscheid kommt. Da wird in Google-Trefferlisten mit kostenpflichtigen Anzeigen (!) für ein &quot;Nein&quot; geworben (Bild). Die Anzeige fand ich zufällig, als ich bei Google den Suchbegriff <a href="https://www.google.de/search?q=luzern+Volksabstimmung+Wildwuchs&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;client=firefox-b&amp;gfe_rd=cr&amp;ei=-b4xV8mCB8Xj8wfEg7CoBA">Luzern Volksabstimmung Wildwuchs</a> eingab.</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201605101100585731bf6a53d09.jpg" alt="[image]" width="600" height="95" /></p>
<p>Etwas Ähnliches konnte ich von den Befürwortern und Gegnern der Luzerner Antenneninitiative nicht finden. Das mag daran liegen, dass deren Abstimmung allein in der Stadt Luzern stattfindet, die Entscheidung zu der Milchkuh-Initiative dagegen alle Schweizer treffen können.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=62236</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=62236</guid>
<pubDate>Tue, 10 May 2016 11:10:03 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Antenneninitiative: Gigaherz serviert Schweizer Wurstsalat (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wieder einmal tritt im endlosen Streit um Mobilfunkstandorte Hirn (Physik) gegen Bauch (Mobilfunkgegner) an, bislang hat stets Hirn gewonnen, allerdings nur knapp.</p>
</blockquote><p>Hans-U. Jakob (Verein Gigaherz.ch) startete am 7. Mai seine angekündigte <a href="http://www.gigaherz.ch/luzern-am-5-juni-ist-abstimmung/">Kampagne zur Desinformation der Luzerner Bevölkerung</a>. Diese soll am 5. Juni bei der Abstimmung über die Antenneninitiative unbedingt mit &quot;Ja&quot; stimmen. Um dieses Ziel zu erreichen, verbreitet Ex-Elektriker Jakob wieder einmal fachlich unqualifizierte Behauptungen wie diese:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Mobilfunkanbieter gehen in ihren Propagandaschriften sogar soweit zu behaupten, je mehr Antennen sie aufstellen dürften, umso geringer werde die Strahlenbelastung für die Bevölkerung</strong></em></span></p>
<p>Jeder Gartenbesitzer kennt die Binsenweisheit, dass er beim Bewässern seines Rasens mit z.B. vier Rasensprengern den Wasserhahn weitaus weniger aufdrehen muss, als wenn ein Rasensprenger diese Aufgabe verrichten muss. Mit der Versorgungsfläche durch Mobilfunk ist dies nicht viel anders, bis drauf, dass ein Teil der Reduktion durch vier Sendemasten anstelle von einem einzigen dadurch verloren geht, weil Menschen heute mit Smartphones weitaus mehr machen möchten, als nur (wie früher mit dem Handy) mobil telefonieren. Die Funkwellenausbreitung hat etwas mit elementarer Physik zu tun, mit der Herr Jakob bekanntlich auf Kriegsfuß steht. So argumentiert er auch nicht physikalisch nachvollziehbar gegen die wünschenswerte und sinnvolle Netzverdichtung mit möglichst vielen &quot;kleinen&quot; Sendemasten kurzer Reichweite (Mikrozellen), sondern mit selektierten Planungsdaten der Netzbetreiber, die aus Sicht des Ex-Elektrikers keine Minimierung erkennen lassen. Diese Fehleinschätzung Jakobs beruht darauf, dass er bis heute nicht verstanden hat, was es mit den Immissions- und Anlagegrenzwerten in der Schweiz auf sich hat. Weltweit ist Jakob der einzige, der die Schweizer Anlagenwerte starrsinnig als Mogelpackung sieht, er behauptet dies seit mindestens zwölf Jahren, niemand, nicht einmal andere Mobilfunkgegner, ist ihm auf diesem Weg gegen eine Betonmauer gefolgt. Woher die Denkblockade des Schwarzenburgers kommt ist unklar, vermutlich tut er sich mit dem Begriff &quot;Immission&quot; schwer und ist der irrigen Ansicht, diese müsse an der Außenmauer eines Gebäudes stoppen.</p>
<p>Was Jakob tunlichst verschweigt: Handys gelten heute in der Forschung als letztes Restrisiko der Mobilfunktechnik, weil sich die Leute bei schlechter Verbindungsqualität bis zu 2 W Sendeleistung in den Kopf pumpen. Jede Netzverdichtung mit Sendemasten die genau dort stehen, wo viel zum Handy gegriffen wird (also auch in Wohngebieten), reduziert dieses letzte Restrisiko, da Handys bei guter Verbindungsqualität mit bis zu 1000-fach geringerer Leistung senden können. Dies ist reale Vorsorge, die jedem zugute kommt, der ein Handy benutzt.</p>
<p>Am 16. Januar 2016, als klar wurde, dass die Luzerner über die Antenneninitiative abstimmen dürfen, <a href="http://www.gigaherz.ch/luzern-die-initiative-kommt-vors-volk/">behauptete Jakob</a>: </p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] Andererseits werden die Mobilfunkbetreiber locker eine Million in ihre Abstimmungspropaganda investieren können. Und wie diese aussieht ist hinlänglich bekannt. Die schrecken selbst vor Auftrags-Mobbing und Auftrags-Rufmord nicht zurück. </strong></em></span></p>
<p>Von einer Abstimmungspropaganda der Netzbetreiber, und sei sie noch so klein, ist nicht das Geringste zu erkennen. Es sieht bislang eher danach aus, dass die Betreiber nicht einen Franken investieren wollen, um die Abstimmung in Luzern zu gewinnen. Trommeln tun bislang die Antenneninitiative und Herr Jakob. Der bald 80-jährige unbelehrbare Mobilfunkgegner reagiert auf Widerspruch sehr empfindlich und sieht sich schnell gemobbt oder gerufmordet, statt mit guten Sachargumenten Einwände zu entkräften.</p>
<p>In seiner jetzigen Offensive schürt Herr Jakob ungeniert unbegründete Ängste, indem er eines seiner ältesten Märchen erzählt:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Der Antennenstrahlung vom Dach des lieben Nachbarn bin ich jedoch gnadenlos 24 Stunden am Tag, während 365 Tagen im Jahr ausgesetzt.</strong></em></span></p>
<p>Seit bald 20 Jahren verunsichern Mobilfunkgegner mit solchen Drohungen die Bevölkerung. Doch es gibt keinerlei belastbare Hinweise darauf, dass schwache Mobilfunk-Dauerbefeldung weit unter Grenzwert biologisch unverträglicher wäre als schwaches Tageslicht. Jakob versucht mit seiner Behauptung der Bevölkerung Angst vor Sendemasten einzuimpfen. Wäre an seiner Drohung etwas dran, ein Hühnerei müsse nur lange genug z.B. 6 °C ausgesetzt werden, um es zu garen. Die 6 °C stehen stellvertretend für die schwachen Funkfelder, die von Mobilfunk-Sendemasten auf die Bevölkerung einwirken. Eiweiß gerinnt bei etwa 60 °C. Tatsächlich sind die Funkfelder von Mobilfunk-Sendemasten nicht nur um Faktor 10 von einer besorgniserregenden Intensität entfernt, sondern häufig um Faktor 1000 und mehr. Nur in ganz wenigen Ausnahmefällen werden Werte im Bereich von 10 Prozent Grenzwertausschöpfung erreicht.</p>
<p>Das Sammelsurium an weiteren schwachen, dummen und falschen Argumenten, das Herr Jakob in seinem Beitrag auftischt, ist Schweizer Wurstsalat, der mich in keiner Weise überzeugt. Wenn das Alles ist, was schweizerische Mobilfunkgegner auf die Beine stellen können, um die Volksinitiative in Luzern zu gewinnen, dann ist dies aus meiner Sicht viel zu saft- und kraftlos. Dabei hatte Gigaherz im Januar noch Großes angekündigt: <em>&quot;Gigaherz wird sich hüten, die Argumente pro Kaskadenmodell und gegen die Propagandaflut der Mobilfunker schon zum heutigen Zeitpunkt öffentlich zu machen. Dies wird erst kurz vor der Volksabstimmung erfolgen.&quot;</em></p>
<p>Da Desinformation jedoch immer dort verfängt, wo sie auf unvorbereitete (uninformierte) Menschen trifft, wird der Stuss, den Herr Jakob unablässig verbreitet, auch in Luzern Abnehmer finden. Sollten die Netzbetreiber dem weiter tatenlos zuschauen, könnte es bei der Abstimmung noch spannend werden, zumal aufgestachelte Wutbürger eher die Mühen einer Abstimmung auf sich nehmen als aufgeklärte coole Verstandesmenschen. Die Initianten der Volksinitiative geben sich gleichwohl vorsorglich pessimistisch und rechnen mit einer knappen Niederlage. Vermutlich ist dies taktisch begründet, um Zauderer zu mobilisieren. Ich bin gespannt.</p>
<p>In einem Monat sind wir alle schlauer.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="index.php?id=45302" class="internal">Warum die Großen und Mächtigen Hans-U. Jakob ignorieren</a><br />
<a href="http://mobilu.ch/Startseite/">Website der Volksinitiative gegen &quot;Antennenwidwuchs&quot;</a><br />
<a href="http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_15/emf-messempfehlung/emf-messempfehlung.html">Schweiz: Immissionsgrenzwerte vs. Anlagegrenzwerte</a><br />
<a href="index.php?id=62216" class="internal">Aktuelle Langzeitstudie (Australien) ergibt: Kein Krebs wegen Handynutzung</a><br />
<a href="index.php?id=41664" class="internal">Gigaherz: Die Unterstellungen des Hans-Ulrich Jakob</a><br />
<a href="index.php?id=62150" class="internal">Wie selbsternannte Experten mit »Aufklärungsfilmen« die öffentliche Meinung modellieren</a><br />
<a href="index.php?id=7886" class="internal">Können zwei Handys ein Hühnerei garen?</a><br />
<a href="index.php?id=24099" class="internal">Wenn Mobilfunkgegner sich schuldig machen</a><br />
<a href="index.php?id=24099" class="internal">Die schlimmsten Irrtümer von Sendemastengegnern</a><br />
<a href="index.php?id=47531" class="internal">Hitparade der unglaublichsten Elektrosmog-Fallgeschichten</a></p>
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<pubDate>Sun, 08 May 2016 09:51:34 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gigaherz eröffnet Wahlk(r)ampf um Antennenwildwuchsinitiative (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gigaherz-Präsident hat am 9. April seine Drohung wahr gemacht, als &quot;Wahlkampfhelfer&quot; der Initiative mit dem Suggestivtitel &quot;Für Ordnung statt Wildwuchs beim Mobilfunk&quot; zum Erfolg zu verhelfen.</p>
<p>Wieder einmal tritt im endlosen Streit um Mobilfunkstandorte Hirn (Physik) gegen Bauch (Mobilfunkgegner) an, bislang hat stets Hirn gewonnen, allerdings nur knapp. Seine ärgste Niederlage musste Jakob 2009 mit dem <a href="index.php?id=32949" class="internal">Sieg der Volksinitiative in Liechtenstein</a> einstecken. Eine in dem Zwergstaat politisch beschlossene Grenzwertsenkung musste auf Druck der Bevölkerung wieder aufgehoben werden. Der umstrittene Giagherz-Präsident erwies sich für die Mobilfunkgegner Liechtensteins als schädlicher Helfer, ohne seine Einmischung wäre die Initiative möglicherweise gescheitert.</p>
<p>Was Herr Jakob <a href="http://www.gigaherz.ch/ja-zu-ordnung-statt-wildwuchs/">jetzt auf seiner Website anbietet</a> ist zwar mehr als das Initiativkomitee in Luzern derzeit zu bieten hat, jedoch kraftlos und teils komisch.</p>
<p><a rel="thumbnail" href="http://www.gigaherz.ch/wp-content/uploads/2016/04/PlakatLu.jpg"><img src="http://www.gigaherz.ch/wp-content/uploads/2016/04/PlakatLu.jpg" class="thumbnail left" alt="[image]"  /></a>Wie immer wird mit der Angst der Leute gespielt: Ein Poster zeigt ein Kind im Sandkasten und überdimensional groß und dicht stehend Mobilfunkmasten im Hintergrund. Ein ähnliches Motiv, künstlerisch und qualitativ nur erheblich besser, haben rechtsradikal Gesinnte vor ungefähr zehn Jahren auch in Deutschland verwendet, um Schutzreflexe von Eltern zu wecken. Wenn die Sachargumente flach sind, ist die Versuchung groß, zu solchen Mitteln zu greifen.</p>
<p>In die gleiche Schublade (Angst) passt der Schlachtruf:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Stimmen Sie JA <br />
Die nächste Antenne steht sonst vor Ihrem Schlafzimmerfenster !<br />
</strong></em></span></p>
<p>Neue Sachargumente, warum 99 Mobilfunkantennen in Luzern schlimm sein sollen, rd. 7000 in München dagegen keinen Hund mehr hinterm Ofen hervor locken, stellt der Gigaherz-Präsident nicht auf die Beine.</p>
<p>Irritierend ist die komische Forderung:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Kinder- und Schlafzimmer vor nicht abschätzbaren Risiken schützen</strong></em></span></p>
<p>Nicht Kinder und Erwachsene will Herr Jakob &quot;vor nicht abschätzbaren Risiken&quot; geschützt sehen, sondern deren Zimmer! Die Argumentation des Ex-Elektrikers aus Schwarzenburg wird von mal zu mal dümmer. Leute, die klüger sind als er und ich zusammen, sitzen in Expertenkommissionen und machen sich über die Risiken elektromagnetischer Felder sehr gründlich Gedanken. Keine dieser Expertenkommissionen sieht ein Gesundheitsrisiko bei Mobilfunk-Sendemasten, wie es dilettantische Mobilfunkgegner, Pseudowissenschaftler und Geschäftemacher unablässig versuchen herbei zu reden. Einer der Pseudowissenschaftler behauptete vor Jahren, die feinen Schwingungen des Mobilfunks könnten sich aufschaukeln, möglicherweise den Kölner Dom destabilisieren und zum Einsturz bringen. Wahrscheinlich ist der Professor, der dies verkündete, Jakobs Muse gewesen, den Schutz von Kinder- und Schlafzimmern zu fordern. Wegen Einsturzgefahr.</p>
<p>Mobilfunkgegner sind unglaubwürdig, Herr Jakob und sein Verein sind lächerlich, dennoch wird es am 5. Juni in Luzern aller Voraussicht nach knapp werden, denn Bäuche mit Sachargumenten umstimmen zu wollen ist ein schwieriges Unterfangen.</p>
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<pubDate>Sun, 10 Apr 2016 09:23:37 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Früher, als die Welt noch eine Scheibe war ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Früher, als die Welt noch eine Scheibe war ...</p>
</blockquote><p>Auch das (Erde ist eine Scheibe) ist übrigens eine der häufig kolportierten Geschichten aus dem Mittelalter, die sich inzwischen als unwahr herausgestellt haben. Wie heute beim Thema EMF waren es auch im Mittelalter nur ein paar Außenseiter, die (noch) an die Scheibentheorie glaubten. Die Mehrheit war weiter und glaubte schon an die Kugeltheorie, vorneweg Seefahrer, die von fremden Schiffen auf hoher See immer zuerst die Masten und die Fahne sahen und sich einen Reim darauf machen konnten. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass die Kugeltheorie sich bis in die Spätantike zurückverfolgen lässt. Da im Mittelalter die Schwerkraft noch unbekannt war, hatten die Anhänger der Kugeltheorie nur das Problem, zu erklären, was die &quot;Antipoden&quot; auf der anderen Halbkugel davon abhielt, von der Erde zu fallen. Dazu gab es allerlei Spekulationen, so wie heute unsere Freunde von der anderen Fakultät auf die tollsten Ideen kommen, warum &amp; wieso Funkwellen etwas Fürchterliches sein müssen. Eine der Theorien bzgl. Antipoden ging davon aus, die könnten nicht auf Füssen, sondern müssten auf Händen gehen. HUJ hätte mMn gut in diese Zeit gepasst.</p>
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<pubDate>Sat, 02 Apr 2016 09:23:07 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Luzern: Showdown am 5. Juni 2016 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das könnte bedeuten, das Wahllokal ist nur für eine Stunde geöffnet. Bei rd. 53'000 Wahlberechtigten könnte das ein ziemliches Gedränge geben. Wollten alle dort abstimmen, wären dies 14 pro Sekunde. Auch das kann nicht sein,</p>
</blockquote><p>Früher, als die Welt noch eine Scheibe war und Krebs noch keine Krankheit welche durch Elektrosmog ausgelöst wurde, waren die Öffnungszeiten noch wesentlich länger. Irgendwann wurde dann mal die Abstimmung via Brief eingeführt. Und das Ganze sogar Portofrei <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/yes.gif" alt=":yes:" /> <br />
Da mittlerweile fast alle <a href="https://www.ch.ch/de/wie-wo-abstimmen/">brieflich Abstimmen</a>, reicht die Öffnungszeit für die paar Unverdrossenen alleweil. Ob Hans-Ueli und seine Anhänger auch zu diesen Ewiggestrigen zählen, weiss ich allerdings nicht. Möglich wäre es.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 01 Apr 2016 23:27:54 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>hans</dc:creator>
</item>
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<title>Luzern: Showdown am 5. Juni 2016 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Volksabstimmung: voraussichtlich 5. Juni 2016</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Es ist dabei geblieben: Am 5. Juni 2016 entscheiden die Bewohner der Stadt Luzern über die Initiative »Für Ordnung statt Wildwuchs beim Mobilfunk«.</p>
</blockquote><p>Die Abstimmungsfrage lautet dann gemäß <a href="http://www.stadtluzern.ch/dl.php/de/56fa732364ec4/Anordnung_stadt._Abstimmung__2016-06-05.pdf">dieser Anordnung</a>:</p>
<p><span style="font-size:large;">Wollen Sie die Initiative »Für Ordnung statt Wildwuchs beim Mobilfunk« annehmen?</span></p>
<p>Hmmm ... das ist aber ganz schön suggestiv. Von ein paar Wüstlingen abgesehen, sollte ein jeder für Ordnung und gegen Wildwuchs sein und die Initiative selbstredend annehmen.</p>
<p>Nein, ganz so einfach wird es voraussichtlich nicht sein.</p>
<p>Rätselhaft für Außenstehende auch die folgende Passage aus der Anordnung:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Das Urnenlokal in der Heiliggeistkapelle, Hirschengraben 17b, wird am Sonntag, 5. Juni 2016, von 9.00 bis 10.00 Uhr geführt.</strong></em></span></p>
<p>Das könnte bedeuten, das Wahllokal ist nur für eine Stunde geöffnet. Bei rd. 53'000 Wahlberechtigten könnte das ein ziemliches Gedränge geben. Wollten alle dort abstimmen, wären dies 14 pro Sekunde. Auch das kann nicht sein,</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=62009</link>
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<pubDate>Fri, 01 Apr 2016 19:26:04 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Luzern: Showdown am 5. Juni 2016 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Volksabstimmung: voraussichtlich 5. Juni 2016</p>
</blockquote><p>Es ist dabei geblieben: Am 5. Juni 2016 entscheiden die Bewohner der Stadt Luzern über die Initiative »Für Ordnung statt Wildwuchs beim Mobilfunk«.</p>
<p>Die Unterlagen werden den Stimmberechtigten in der Woche vom 9. bis 14. Mai 2016 zugestellt.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 20 Mar 2016 20:35:04 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Thank you for Calling&quot; in Luzern vorführen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Kommentar</strong>: Schön zu lesen, praktisch alle Politiker in Luzern haben die technischen Zusammenhänge richtig verstanden. Dies erklärt die einhellige Ablehnung der Volksiinitiative über alle Parteien hinweg, Physik gilt für alle gleich.</p>
</blockquote><p>Der unsägliche Propagandafilm &quot;Thank you for Calling&quot; wäre jetzt für Luzern genau die richtige Desinformation. Denn der Film malt den Teufel von Elektro-Hirntumoren an die Wand. Die aber bekommt man nicht durch Mobilfunk-Sendemasten, sondern – wenn überhaupt – durch intensiven Handygebrauch. Sind jedoch die Luzerner bei der kommenden Volksabstimmung ebenso verständig wie ihre Politiker im Stadtparlament, müssen sie gegen die Volksinitiative und das Kaskadenmodell stimmen. Denn stimmen sie für das Kaskadenmodell, müssen viele Handys in Luzern mit unnötig starker Leistung senden, was Hirntumoren begünstigen könnte, die, wie im Film zu sehen, wiederum unschöne Kopfoperationen zur Folge haben können.</p>
<p><strong>Kurz</strong>: Wer in Luzern sein Hirntumorrisiko vorsorglich klein halten möchte, kann nicht zugleich das Kaskadenmodell fordern. Das Argument, Handys strahlten stark aber kurz, Sendemasten hingegen schwach aber ständig, zieht nicht, um Anwohnern von Sendemasten mit &quot;Dauerstrahlung&quot; Angst zu machen. Die Analogie mit einem Hühnerei verdeutlicht dies: Das Ei wird auch dann nicht hart, wenn man es jahrelang bei 20 °C aufbewahrt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=61775</link>
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<pubDate>Fri, 26 Feb 2016 19:32:25 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
</channel>
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