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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Gepulste Felder bei einer Kernspin-Tomographie (MRT)  ▼</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
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<title>Gepulste Felder bei einer Kernspin-Tomographie (MRT)  ▼ (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Für Besucher eines Elektrosmog-Forums dürften die technischen Parameter eines solchen Systems interessant sein, da sowohl enorm starke, gepulste Hochfrequenzsignale eingesetzt werden, als auch enorm starke statische- und dynamische Magnetfelder, denen Baubiologen ja eine erhebliches Schadenspotential nachsagen.</p>
</blockquote><p>Irgendwas scheint da vom Wirkungsgrad oder von der Art der Einwirkung her, grundlegend anders zu sein.<br />
Ich habe eine solche Untersuchung schon gemacht und kann nicht behaupten etwas gemerkt zu haben, dass mit den von Ihnen genannten Werten korreliert, im Vergleich zu beispielsweise einem Dect-Telefon und meinen körperlichen Reaktionen darauf.</p>
<p><em><strong>Troll-Wiese:</strong> <a href="http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=entry&amp;id=34277">http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=entry&amp;id=34277</a></em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=34275</link>
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<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 11:48:06 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>ES</dc:creator>
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<title>Der Baubiologe in der Kernspin-Tomographie (MRT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Angesichts dieser Zahlenmonster müßte sich jeder Baubiologe allein beim Gedanken an eine MRT vor Schmerzen winden, liegen diese Werte doch <strong>Milliardenfach oberhalb der</strong> <strong>baubiologischen Richtwerte</strong>.....dennoch bin ich sicher, auch der Baubiologe wird sich einer MRT-Untersuchung unterziehen, wenn es für ihn einmal wirklich &quot;ernst&quot; werden sollte...</p>
</blockquote><p>Der &quot;<em>Baubiologe</em>&quot; wird sich natürlich darüber bewusst sein, dass er sich wegen des ihm durch den Mobilfunk angehexten Krebs-Tumors einer Kernspinuntersuchung zu unterziehen gezwungen ist. Er unterzieht sich einer solchen Untersuchung also <em>notgedrungen</em>. Die Schuldigen (die Mobilfunk-Mafia) sind andere. Insofern bleibt das Weltbild des &quot;<em>Baubiologen</em>&quot; in der Balance.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=34265</link>
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<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 22:02:42 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>AnKa</dc:creator>
</item>
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<title>Gepulste Felder bei einer Kernspin-Tomographie (MRT)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Möglicherweise hat der eine oder andere schon einmal eine medizinische Untersuchung basierend auf der MRT-Technik mitgemacht. (<strong>M</strong>agnet-<strong>R</strong>esonanz-  bzw Kernspin-Resonanz <strong>T</strong>omographie)<br />
Auch Untersuchungen am lebenden Gehirn werden mit solchen Systemen durchgeführt.</p>
<p>Für Besucher eines Elektrosmog-Forums dürften die technischen Parameter eines solchen Systems interessant sein, da sowohl enorm starke, gepulste Hochfrequenzsignale eingesetzt werden, als auch enorm starke statische- und dynamische Magnetfelder, denen Baubiologen ja eine erhebliches Schadenspotential nachsagen.</p>
<p>Der Patient liegt während der ca 20..40 Minuten dauernden Untersuchung (<em>also &quot;etwas mehr&quot; als ein durchschnittliches Handytelefonat</em>) in einer Röhre, welche technisch gesehen einen enorm starken Ringmagneten enthält, dessen statische Magnetfeldstärke circa dem <strong>10.000</strong> bis <strong>100.000-</strong> fachen des Erdmagnetfelds entspricht.</p>
<p>Diesem statischen Magnetfeld wird ein gepulstes Magnetfeld von ca <strong>20.000 Mikrotesla</strong> überlagert, genannt Gradientenmagnetfeld. Ein und Ausschalten des Gradientenmagnetfelds bewirkt die charakteristischen, sehr lauten &quot;Klack-Klack&quot; Geräusche während der Untersuchung, welche durch die abrupten Stromlußänderungen in den Gradientenspulen hervorgerufen werden.</p>
<p>Hinzu kommt ein gepulstes Hochfrequenzfeld, welches von speziellen Antennen in Ringform (genannt &quot;Bird-cage&quot;) in den Körper eingestrahlt- und auch zu nahezu 100% absorbiert wird. Die Pulsdauer liegt im Bereich einiger hundert Mikrosekunden (ähnlich GSM), die Pausendauer bei einigen 100mS. <br />
Die Frequenz des Feldes beträgt je nach verwendeter Magnetfeldstärke zwischen 70 und 300 MHz.</p>
<p>Die <strong>Puls-Spitzenleistung</strong> beträgt dabei ca <strong>10.000 Watt</strong> (wow!).<br />
Für die Baubiologen unter den Lesern, das sind 10.000.000.000 Mikrowatt.<br />
Oder anders ausgedrückt: Der Spitzenleistung des Hochfrequenzfeldes bei einer MRT hat die  <strong>10.000-fache Leistung eines Mobiltelefons</strong>, bzw die <strong>40.000-fache Leistung eines DECT Telefons</strong>. <br />
Allein  beim Gedanken daran kann einem ganz schön mulmig werden (sogar mir <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" />)</p>
<p>Die zulässige mittlere <strong>SAR</strong> während einer MRT-Untersuchung liegt je nach Körperregion zwischen <strong>3..20 W/kg</strong> und wird über die Puls-Pausendauer gesteuert.<br />
Spezielle &quot;Fail-Safe&quot; Schutzmechanismen überwachen die SAR-Werte, denn bei einem technischen Ausfall der Pulsung würde der Patient innerhalb von Sekunden gekocht werden.</p>
<p>Nun rechnen Baubiologen ja gern in Leistungsflußdichten und Feldstärken. <br />
Ganz einfach läßt sich das nicht umrechnen, da wir es mit &quot;Nahfeld-Bedingungen&quot; zu tun haben, im Gegensatz zum Fernfeld bei Mobil-Basisstationen.<br />
Grob über den Daumen gepeilt, dürfte die Leistungsflußdichte während einer MRT-Untersuchung bei mehr als <strong>20.000.000.000 uW/m²</strong> (Spitzenwert) liegen, die elektrischen Feldstärken bei einigen 1000 V/m (Spitzenwert).</p>
<p>Angesichts dieser Zahlenmonster müßte sich jeder Baubiologe allein beim Gedanken an eine MRT vor Schmerzen winden, liegen diese Werte doch <strong>Milliardenfach oberhalb der</strong> <strong>baubiologischen Richtwerte</strong>.....dennoch bin ich sicher, auch der Baubiologe wird sich einer MRT-Untersuchung unterziehen, wenn es für ihn einmal wirklich &quot;ernst&quot; werden sollte...</p>
<p>K</p>
<p>Quellen:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetresonanztomographie">Wikipedia</a><br />
<a href="http://www.kerckhoff-klinik.de/abteilungen/radiologie/leistungen/weitere_informationen_zur_mrt/">Patienteninformation einer Klinik zur MRT</a><br />
<a href="http://www.strahlenschutz.org/kongresse/downloads/2006/2006_eisenstadt_Trattnig.pdf">Sicherheitsaspekte bei MRT Untersuchungen (PDF)</a></p>
<p><span style="color:#666;"><em><em>[Admin: siehe auch <a href="index.php?id=55600" class="internal">diesen</a> Anschlussstrang vom Dezember 2013]</em></em></span></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=34264</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=34264</guid>
<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 19:55:41 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
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