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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Oberflächlich betrachtet</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Oberflächlich betrachtet (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Zumindest bei Herrn Prof. Dr. Glaser von der Humboldt Universität sind Mikrothermische Effekte noch nicht ganz vom Tisch</p>
</blockquote><p>In einer <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17495663?dopt=Abstract">Veröffentlichung von Prof. Glaser und Prof. Foster</a> wird denen allerdings eine Absage erteilt:<br />
<span style="color:#090;"><em>These considerations have important implications with respect to the possibility of “microthermal” heating of tissue from exposure to RF energy. This hypothesis was first advanced in the 1930’s as an explanation for biological effects of RF energy. Schäfer and Schwan published a devastating critique of this hypothesis in 1943 on the basis of simple heat flow considerations. ... The temperature fluctuations produced by “selective” heating of small structures are clearly very small unless extreme momentary values of SAR are imposed.</em></span></p>
<p>Der Punkt ist, dass die beispielsweise in einer Kugel mit Radius R absorbierte Leistung (bei festgehaltener SAR) proportional zu deren Volumen, also proportional zu R^3 ist. Der Wärmestrom ist proportional zur absorbierten Leistung geteilt durch deren Oberfläche, also zu R. Der Temperatur-Gradient ist wiederum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmeleitf%C3%A4higkeit">proportional zum Wärmestrom</a>. Die absolute Temperaturdifferenz, das Produkt aus Temperatur-Gradient und der Länge der Strecke, über die dieser abfällt, ist proportional zu R^2. Bei einer Kugel mit Radius 1 mm, einer SAR von 10 W/kg und Hirn-typischen Wärmeleit-Eigenschaften ist die maximale Temperaturerhöhung dann 1 Hundertstel Grad. Bei Radius 0,1 mm ein Zehntausendstel Grad usw.</p>
<p>Der Nachsatz von 2005 taucht nicht mehr auf:</p>
<blockquote><p><span style="color:#090;"><em> Dem Stand der Rechentechnik zufolge, konnten Schäfer und Schwan (47) damals lediglich stationäre Lösungen der diese Prozesse beschreibenden Differentialgleichungen angeben. Ein Wärme-Flux setzt jedoch einen Temperatur-Gradient voraus. Transiente Temperatur-Gradienten können jedoch stationären Lösungen nicht entnommen werden. </em></span></p>
</blockquote><p>Die Temperatur-Gradienten (und -Differenzen) sind in der stationären Lösung sicher größer als bei zeitlich veränderlicher SAR, wenn die unter der im stationären Fall angenommenen bleibt. Falls man also Effekte (räumlicher) Temperatur-Gradienten bei Maximal-SAR vernachlässigen kann, dann auch bei Amplitudenmodulation. ...</p>
<p><span style="color:#090;"><em>Wie ist es aber mit der tatsächlichen Intensität während des Pulses? Bei einem 8:1 Verhältnis von Pause zu Pulslänge wären dies 12 W/kg, während einer halben Millisekunde, 217 mal pro Sekunde. Gibt es möglicherweise durch diese Einstrahlung periodische Aktivierungen von Thermorezeptoren in den Zellen, die bei 1,5 W/kg eines kontinuierlichen Feldes nicht auftreten?</em></span></p>
<p>...Außerdem kann man sagen, dass an jeder Stelle das zeitliche Temperaturmittel gleich der Temperatur bei mittlerer SAR ist. Und die Höhe der zeitlichen Temperaturschwankungen ist sicher kleiner als die Erwärmung während eines Pulses an der Stelle maximaler SAR. =&gt; Damit ein GSM-Signal Temperaturschwankungen in Höhe eines Tausendstel Grad bei 2 W/kg erzeugt müsste die maximale lokale SAR die räumlich gemittelte SAR um mindestens das 400-fache übersteigen. Diskutiert werden meines Wissens eher Faktoren <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7677792?dopt=Abstract">in der Größenordnung von 20</a>.</p>
<p><a href="http://www.fgf.de/publikationen/edition-wissenschaft/Edition_Wissenschaft_Nr21.pdf">An anderer Stelle</a> nennt er Zahlen zur Empfindlichkeit von Thermorezeptoren: Die Grubenotter kann Infrarotstrahlung einer Intensität von 0,11 W/m² wahrnehmen. Die Erwärmung am Rezeptor wird dabei auf 0,003 - 0,01 Grad geschätzt.</p>
<blockquote><p><span style="color:#090;"><em>Die Molekularbiologie hat inzwischen eine Reihe von Proteinen in verschiedenen Zellen nachgewiesen, die in engen Temperaturbereichen mit hoher Empfindlichkeit auf Erwärmung oder Abkühlung reagieren. </em></span></p>
</blockquote><p>Zahlen dazu gibt's <a href="http://www.fgf.de/publikationen/newsletter/einzeln/NL_06-01/Gibt_es_tatsaechlich_nicht-thermische_Effekte_01-06d.pdf">hier</a>: Ver-50-fachung der Reaktionsgeschwindigkeit pro 10 Grad oder 0,4 Promille pro Hundertstel Grad.</p>
<p>Insgesamt klingt das für mich recht spekulativ. Jedenfalls geht es um sehr kleine Temperaturdifferenzen, wesentlich kleiner als ein Grad.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=26168</link>
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<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 20:07:10 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>dlsasv</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Oberflächlich betrachtet (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Zumindest bei Herrn Prof. Dr. Glaser von der Humboldt Universität sind Mikrothermische Effekte noch nicht ganz vom Tisch</p>
<p>Siehe <a href="http://www.fgf.de/publikationen/newsletter/einzeln/NL_05-01/Kommentar_COST_281_Workshop_Zuerich_01-05d.pdf">hier</a><br />
(Seite 10) </p>
<p>Zitat Glaser:</p>
<p><span style="color:#090;"><em>Interessant ist zum Beispiel der Befund, wonach man mit Hilfe einer mit einem Biomolekül verknüpften Goldkugel in Nanometer-Dimension durch Einstrahlung eines HF-Feldes eine ganz spezifische thermische Wirkung erzielen kann...</em></span></p>
<p><span style="color:#090;"><em>Die Molekularbiologie hat inzwischen eine Reihe von Proteinen in verschiedenen Zellen nachgewiesen, die in engen Temperaturbereichen mit hoher Empfindlichkeit auf Erwärmung oder Abkühlung reagieren. </em></span></p>
<p><span style="color:#090;"><em><strong>Berücksichtigt man alle diese Erkenntnisse, so gewinnt „Mikrodosimetrie“ neue Aktualität. Es erscheint sinnvoll, dass sich die zum Teil im Kreise drehende Diskussion über „nicht-thermische“ Wirkungen solchen Erkenntnissen öffnet.</strong></em></span></p>
<p>Prinzipiell werden meiner laienhaften Meinung nach solche Mikrothermischen Effekte mit steigender Frequenz immer wahrscheinlicher, insbesondere wenn sich die Wellenlänge der Größe von Zellstrukturen annähert.</p>
<p>An anderer Stelle schreibt er:<br />
<span style="color:#090;"><em>Bereits in den Anfängen der Untersuchungen zu Einflüssen von HF-Feldern auf Zellen und Organismen hat es Überlegungen und auch Experimente zu der Frage gegeben, ob nicht nur eine generelle Erwärmung des Objektes, sondern auch Temperaturgradienten, hervorgerufen durch die dielektrische Heterogenität der biologischen Struktur zu Feldeffekten führen könnten. Schäfer und Schwan haben bereits 1943 den Fall stationärer Erwärmung in einem heterogenen Dielektrikum berechnet. Sie kamen zu dem Schluß, dass T-Gradienten im mikroskopischen Bereich selbst dann nicht zu erwarten sind, wenn extreme Impedanz- Unterschiede in der Struktur des befeldeten Objektes bestehen. Grund dafür, so fanden die Autoren, sind die schnellen Prozesse der Wärmeleitung (Übrigens eine Meinung, die Herbert Schwan in vielen persönlichen Gesprächen mit dem Autor dieser Studie auch später noch vertreten hat). </em></span></p>
<p><span style="color:#090;"><em>Dem Stand der Rechentechnik zufolge, konnten Schäfer und Schwan (47) damals lediglich stationäre Lösungen der diese Prozesse beschreibenden Differentialgleichungen angeben. Ein Wärme-Flux setzt jedoch einen Temperatur-Gradient voraus. Transiente Temperatur-Gradienten können jedoch stationären Lösungen nicht entnommen werden. </em></span></p>
<p><span style="color:#090;"><em>Es gibt immer wieder Publikationen, welche in biologischen Systemen in-vivo die Existenz mikroskopischer und sogar supramolekularer stationärer Temperaturgradienten als möglich postulieren. Aus meßtechnischen Gründen konnte dies experimentell bisher nicht überprüft werden. Die Existenz solcher    Gradienten ist jedoch nicht auszuschließen (zusammenfassend siehe hierzu Glaser 2000b, 99, 96).</em></span>[/i]</p>
<p>Dem kann man entnehmen, daß sich die Gelehrten noch streiten (zumindest Schwan und Glaser) wobei ich geneigt bin, mich der Meinung von Prof Glaser anzuschließen.</p>
<p>Die Arbeiten Dr. Markus Antonietti gingen am Beispiel eines stark vereinfachten Modells in diese Richtung, allerdings hat wohl die Presse irgendwas in den falschen Hals bekommen und manches aufgebauscht...</p>
<p>Wie dem auch sei, solche mikrothermischen Effekte und damit eine &quot;thermische Demodulation&quot; wären m.M.n.  eine plausible Erklärung für eventuelle EEG Effekte bei Handy-Nutzung (im mittleren bis hohen SAR Bereich durch &quot;thermische Demodulation&quot;) und vielleicht auch für DNA-Defekte (im hohen SAR Bereich und mit steigender Frequenz zunehmend).</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23923</link>
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<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 19:29:41 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nummer 35 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Soso, Sie glauben mir also die phänomenale Bestückung nicht, Doris. Tja, was machen wir denn da nun? Da steht eine kühne Behauptung im Raum, die, weil unwahrscheinlich, angezweifelt wird. Andererseits: Es könnte vielleicht ja doch so sein ... Beweise sind also nötig. Doch bei der Beweisführung wird's dann im Detail ziemlich hakelig. Eigentlich alles genauso wie bei ES, nur andere Baustelle <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink2.gif" alt=":wink:" />.</p>
</blockquote><p>Kühne Behauptungen einstellen und dann den Schwanz einziehen. <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/clap.gif" alt=":clap:" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23916</link>
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<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 15:17:28 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nummer 35 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Schwätzer ! Einfache Länge bitte und nicht rechts vor und links zurück <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /></p>
</blockquote><p>Soso, Sie glauben mir also die phänomenale Bestückung nicht, Doris. Tja, was machen wir denn da nun? Da steht eine kühne Behauptung im Raum, die, weil unwahrscheinlich, angezweifelt wird. Andererseits: Es könnte vielleicht ja doch so sein ... Beweise sind also nötig. Doch bei der Beweisführung wird's dann im Detail ziemlich hakelig. Eigentlich alles genauso wie bei ES, nur andere Baustelle <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink2.gif" alt=":wink:" />.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23915</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23915</guid>
<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 14:01:11 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Oberflächlich betrachtet (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der Körper hat eine Grundtemperatur von 37°C. Manche Proteine (DNA) werden schon bei 45° zerstört. Wenn ein Protein z.B. durch punktuelle Erwärmung um +8°C erwärmt würde (Hypothese) könnte dies einen DNA Schaden produzieren...</p>
</blockquote><p>
Bei dieser Aussage denke ich an die <a href="http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=8339#p8339">Diskussion aus dem Jahre 2006 um die Aussage von Dr. Markus Antonietti.</a> Sie waren, meine ich, damals noch nicht im Forum. Kennen Sie die Diskussion?<br />
RDW nahm sich damals <a href="http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/2006/aktuell0634.htm">dieser Geschichte an</a> und auch FGF Infolinie reagierte auf die <a href="http://www.fgf.de/publikationen/newsletter/einzeln/NL_06-03/Erhitzte_Gemueter_03-06d.pdf">&quot;Erhitzte Gemüter&quot;</a>.</p>
<p>Es ging auch um punktuelle sehr kurze Erwärmungen, allerdings nicht nur um 8 Grad. Was meinen Sie dazu?</p>
<p>Heute im Rückblick auf ein langjähriges mobilfunkkritisches Engagement sehe ich zwar manches deutlich entspannter, aber eines glaube ich trotzdem nicht. Dr. Markus Antonietti hat zwar zurückgerudert und die Betreiberseite hat richtiggestellt und relativiert, aber die Medien werden sich die Aussagen von Dr. Antonietti nicht komplett aus den Fingern gesaugt habe, etwas in der Richtung muss und wird er gesagt haben.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23914</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23914</guid>
<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 13:25:25 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Doris</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nummer 35 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Naja, und dann habe ich mal nachgemessen - und das passte dann auch ... <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/cool.gif" alt=":cool:" /></p>
</blockquote><p>Schwätzer ! Einfache Länge bitte und nicht rechts vor und links zurück <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23911</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23911</guid>
<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 12:48:43 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Doris</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Oberflächlich betrachtet (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hört sich an, als ob Zellmembranen von der Entladung durchlöchert werden<br />
könnten und Dinge durchlassen, die besser draußen bleiben sollten. </p>
</blockquote><p>
Nein, &quot;Durchlöchern&quot; war nicht gemeint (das Fußballbeispiel war wohl doch nicht gut), sondern punktuelle Wärmebelastung. <br />
Der Körper hat eine Grundtemperatur von 37°C. Manche Proteine (DNA) werden schon bei 45° zerstört. Wenn ein Protein z.B. durch punktuelle Erwärmung um +8°C erwärmt würde (Hypothese) könnte dies einen DNA Schaden produzieren...</p>
<blockquote><p>Womit wir wieder beim Anfang sind: Wenn dies alles in den oberen<br />
Hautschichten eines Menschen möglicherweise tatsächlich stattfindet - wie<br />
wirkt sich dies biologisch aus? Kann ich davon z.B. Lungenkrebs kriegen</p>
</blockquote><p>Lungenkrebs halte ich für eher unwahrscheinlich, da die Wellen dort nicht ankommen, sondern vorher in der Haut ihre Energie abgeben.<br />
THz Wellen mögen vielleicht (Hypothese) die Haut mehr schädigen, dafür käme aber im Inneren des Körpers weniger an, als bei GHz Wellen. </p>
<p>Dafür haben GHz Wellen wiederum den Vorteil, daß sich bei gleicher Leistungsflußdichte die &quot;Belastung&quot; auf auf dem Weg ins Körperinnere auf viel mehr Zellen verteilt, so daß der (hypothetische) kritische Punkt (z.B. +8° in obigem Beispiel) garnicht nicht erreicht wird.</p>
<blockquote><p>...oder wird mein Erbgut geschädigt. </p>
</blockquote><p>Erbgut ist in jeder Körperzelle vorhanden (Haut, Lunge, Gehirn usw). Eine Schädigung des &quot;Erbguts&quot; einer Hautzelle wird diese durch Schutzmechanismen in den meisten Fällen reparieren, wenn dies nicht möglich ist, absterben lassen und eine Ersatzelle gebildet, in sehr seltenen Fällen kann jedoch Krebs entstehen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23901</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23901</guid>
<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 10:16:58 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nein, nein: keine Fälschung! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Wie sie sicherlich wissen, beträgt die Eindringtiefe von Funkwellen bei</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>1,8GHz ...na klingelts ?</p>
<p>Nee, ehrlich gesagt - nicht. Wieso der Schwenk zur Eindringtiefe? Dient<br />
dies dem indirekten Nachweis der Frequenz-Verzehnfachung in Wasser? </p>
</blockquote><p>Nicht die Frequenz verzehnfacht sich, sondern die Ausbreitung der Wellen verlangsamt sich um den Faktor 1/(Wurzel aus Dielektrizitätskonstante). <br />
Weil sich die Welle im Gewebe langsamer fortbewegt, kommen mehr Schwingungen auf die gleiche Strecke zustande. <br />
In Luft legt eine elektromagnetische Welle 300.000km/s  zurück (Lichtgeschwindigkeit) , in Wasser nur ca 30.000km/s. <br />
  </p>
<blockquote><p>Wunderbar? Was bitte passt wunderbar, worauf wollen Sie hinaus?</p>
</blockquote><p>Die Eindringtiefe bei 1,8GHz beträgt ca 10mm , bei 0,1THz-wellen ca 0,2mm (1/50tel)<br />
Das ist keine harte Grenze, sondern die Welle hat bis dahin den größten Teil ihrer Energie in Wärme umgewandelt, der Rest wird während der nächsten Halbwelle wiederum stark dezimiert, so daß die Welle von der Köperoberfläche nach &quot;Innen&quot; exponentiell Energie verliert.</p>
<p>Um effizient Energie an das Gewebe abgeben zu können, muß ca eine halbe Wellenlänge (d.h. mindestens ein Strommaximum im Gewebe) durchlaufen werden. <br />
Da bei THz Wellen die Wellenlänge kürzer ist, wird das Strommaximum schon nach einer kürzeren Strecke erreicht und die Eindringtiefe ist geringer <br />
(Etwas vereinfacht, hinzu kommen noch Effekte, daß sich z.B. der Verlustfaktor mit der Frequenz verändert)<br />
 </p>
<blockquote><p>Das folgende Bild habe ich in dem PDF &quot;[link=Landesanstalt für<br />
Umweltschutz Baden-Württemberg]Elektromagnetische Felder im Alltag[/link]&quot;<br />
(2,8 MByte) gefunden, ein mMn ausgesprochen ergiebiges Werk der<br />
Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg.</p>
</blockquote><p>Ja, ich sehe keinen Widerspruch. In stark wasserhaltigem Gewebe ist die Eindringtiefe gering, weil zum einen die Welle sehr langsam hindurchgeht und zum anderen die dielektrischen Verluste hoch sind.<br />
Durch Fett gehen die Wellen schneller hindurch und die dielektrischen Verluste sind zudem geringer, daher ist die Eindringtiefe der Wellen größer, bzw der Punkt bis sie eine bestimmte Menge Energie durch Umwandlung in Wärme verloren haben.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23900</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23900</guid>
<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 09:59:23 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Oberflächlich betrachtet (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das war nun eine &quot;gesponnene&quot; Hypothese meinerseits, für den Fall, daß die Ergebnisse der Studie reproduziert werden können:</p>
</blockquote><p>Ach so!<br />
 </p>
<blockquote><p>Diese Masche könnte nun z.B. irgend ein &quot;Dingsda&quot; in der Zelle sein, welche zufällig einen hohen Verlustfaktor hat, während das umgebende Material einen geringen Verlustfaktor hat. Nun nehmen wir noch an, der verlustarme Bereich kommt aufgrund seiner  Abmessungen in Resonanz. Resonanz bedeutet, die Energie wird gespeichert und mit jeder Schwingung addiert sich etwas auf die gespeicherte Energie auf, wodurch sich die Energie vervielfachen kann (sagen wir, um eine Zahl zu nennen, bis zum 10 fachen). Die gesamte gespeicherte Energie wird nur in dem angrenzenden verlustreichen &quot;Dingsda&quot; &quot;entladen&quot;, welches sich punktuell stark erhitzt, während die &quot;große Masse&quot; relativ kalt bleibt.</p>
</blockquote><p>Hört sich an, als ob Zellmembranen von der Entladung durchlöchert werden könnten und Dinge durchlassen, die besser draußen bleiben sollten. <br />
 </p>
<blockquote><p>Die ICNRP Grenzwerte sind für tiefere Frequenzen verifiziert, wo die Wellenlängen &quot;groß&quot; gegenüber den Zellabmessungen sind, bzw eine Wellenlänge hunderte  Zellen umfasst. In dem Fall sind oben geschilderte Resonanzen extrem unwahrscheinlich. Bei THz Wellen nähern sich die Wellenlängen hingegen den Abmessungen der Zellstrukturen an..</p>
</blockquote><blockquote><p>Daher könnte ich als Laie mir vorstellen ...</p>
</blockquote><p>Laie?! Was nun: Bäcker oder Metzger?</p>
<blockquote><p>daß aufgrund der kleineren Wellenlängen, welche den physikalsichen Abmessungen von Zellen nahe kommen, mikrothermische Effekte bei THz Wellen entsprechend wahrscheinlicher sind, als bei unteren GHz Frequenzen und daher schon bei kleineren Flußdichten gravierende thermische Effekte auftreten...</p>
</blockquote><p>Womit wir wieder beim Anfang sind: Wenn dies alles in den oberen Hautschichten eines Menschen möglicherweise tatsächlich stattfindet - wie wirkt sich dies biologisch aus? Kann ich davon z.B. Lungenkrebs kriegen oder wird mein Erbgut geschädigt. Wie aber soll dies funktionieren, wenn die Eindringtiefe so klein ist, dass wichtige Organe direkt gar nicht betroffen sein können?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23889</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23889</guid>
<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 21:56:41 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nein, nein: keine Fälschung! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Müsste ICNIRP jetzt nicht alles neu berechnen?</p>
<p>Das ist doch nichts neues, warum sollte sich etwas ändern ?</p>
</blockquote><p>Ich hab's geahnt und selbstredend sehe ich mich nicht in der Position ICNIRP Ratschläge zu erteilen - meine hohe Irrtumswahrscheinlichkeit in dieser Sache sollte der Hinweis auf Herrn H's Tagebücher andeuten und nicht etwa, wie Sie vermuten, eine Fälschung.</p>
<blockquote><p>Wie sie sicherlich wissen, beträgt die Eindringtiefe von Funkwellen bei 1,8GHz ...na klingelts ?</p>
</blockquote><p>Nee, ehrlich gesagt - nicht. Wieso der Schwenk zur Eindringtiefe? Dient dies dem indirekten Nachweis der Frequenz-Verzehnfachung in Wasser? <br />
 </p>
<blockquote><p>Kleine Hilfe: <br />
Die Wellenlänge bei 1,8 GHz beträgt im in Luft ca 17cm In Wasser beträgt sie ca 1/9-tel also ca 1,8cm.  Eine halbe Wellenlänge einer 1,8GHz-Schwingung in Wasser entspricht damit 0,9cm....<br />
Nun bemühen wir altes Schulwissen: Nach einer halben Wellenlänge hat eine Schwingung einen &quot;Berg&quot; und ein &quot;Tal&quot; hinter sich...paßt doch wunderbar!</p>
</blockquote><p>Wunderbar? Was bitte passt wunderbar, worauf wollen Sie hinaus?</p>
<p>Das folgende Bild habe ich in dem PDF &quot;[link=Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg]Elektromagnetische Felder im Alltag[/link]&quot; (2,8 MByte) gefunden, ein mMn ausgesprochen ergiebiges Werk der Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg.</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/image304.jpg" alt="[image]" width="469" height="542" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23888</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23888</guid>
<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 21:34:17 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nummer 35 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Körperteil 35 würde ein 1-G-Kritikextremist eindeutig als Mobilfunkantenne identifizieren.</p>
</blockquote><p>Da könnten Sie glatt recht haben. Bei GSM 900 beträgt die Wellenlänge ausgerechnet 35 cm, das passt also schon mal gut zu dieser Nummer. Naja, und dann habe ich mal nachgemessen - und das passte dann auch ... <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/cool.gif" alt=":cool:" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23883</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23883</guid>
<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 19:45:10 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Bio-Effekte, die Termo-Effekte sind (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Die Temperaturverteilung wäre folglich nicht mehr homogen, es könnten thermische &quot;Hotspots&quot; in der Zellprobe auftreten und besonders temperaturempfindliche Eiweisverbindungen zerstören.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
... während die Autoren irrtümlich davon ausgehen, dass die aufgebrachte Leistungsflussdichte so klein ist, dass thermische Effekte zuverlässig auszuschließen sind. Der vermeintlich nicht-thermische Effekt ist dann eben doch ein thermischer, allerdings ein versteckt thermischer. Habe ich Sie da richtig verstanden?</p>
</blockquote><p>Das war nun eine &quot;gesponnene&quot; Hypothese meinerseits, für den Fall, daß die Ergebnisse der Studie reproduziert werden können:</p>
<p>Es gibt &quot;Theorien&quot;, ob die bisher beobachteten &quot;nicht-thermischen Effekte&quot; (z.B. EEG-Beeinflussung) nicht doch thermische Effekte auf Mikrobasis sein könnten (ist in einigen FGF Newslettern zu lesen).</p>
<p>Ein Zell-Gewebe hat eine bestimmte Struktur aus verschiedenen Materialien (Schichten) mit ganz bestimmten Abmessungen (Zelldurchmesser, Wandstärke etc) und unterschiedlichen elektrischen Eigenschaften, wie z.B. elektrischer Widerstand (Verlustfaktor) und Dielektrizitätskonstante.<br />
 <br />
Je höher die Frequenz steigt, desto relativ &quot;inhomogener&quot; wird das menschliche Gewebe für die sich ausbreitende Welle.</p>
<p>Nun schrumpft mit steigender Frequenz die Wellenlänge und nähert sich irgendwann den Abmessungen der Zellstrukturen an. <br />
Während z.B. bei 1,8GHz eine Wellenlänge noch viele hundert bis tausend  Zellen umfasst, sind es bei 0,1THz nur noch wenige Zellen (je nach Zelltyp). </p>
<p>Anschauliches Beispiel: Ein Fußball vom Tornetz problemlos aufgehalten, da es viele Kontaktpunkte mit dem Netz gibt. Nun nehmen wir eine Eisenkugel mit gleichem Gewicht, aber kleiner Abmessung. Wenn dies aufs Tornetz trifft, muß unter Umständen eine einzige Masche den Schuß aufhalten und reißt unter der Belastung. </p>
<p>Diese Masche könnte nun z.B. irgend ein &quot;Dingsda&quot; in der Zelle sein, welche zufällig einen hohen Verlustfaktor hat, während das umgebende Material einen geringen Verlustfaktor hat. Nun nehmen wir noch an, der verlustarme Bereich kommt aufgrund seiner  Abmessungen in Resonanz. Resonanz bedeutet, die Energie wird gespeichert und mit jeder Schwingung addiert sich etwas auf die gespeicherte Energie auf, wodurch sich die Energie vervielfachen kann (sagen wir, um eine Zahl zu nennen, bis zum 10 fachen). Die gesamte gespeicherte Energie wird nur in dem angrenzenden verlustreichen &quot;Dingsda&quot; &quot;entladen&quot;, welches sich punktuell stark erhitzt, während die &quot;große Masse&quot; relativ kalt bleibt.</p>
<p>Die ICNRP Grenzwerte sind für tiefere Frequenzen verifiziert, wo die Wellenlängen &quot;groß&quot; gegenüber den Zellabmessungen sind, bzw eine Wellenlänge hunderte  Zellen umfasst. In dem Fall sind oben geschilderte Resonanzen extrem unwahrscheinlich.<br />
Bei THz Wellen nähern sich die Wellenlängen hingegen den Abmessungen der Zellstrukturen an..</p>
<p>Daher könnte ich als Laie mir vorstellen, daß aufgrund der kleineren Wellenlängen, welche den physikalsichen Abmessungen von Zellen nahe kommen, mikrothermische Effekte bei THz Wellen entsprechend wahrscheinlicher sind, als bei unteren GHz Frequenzen und daher schon bei kleineren Flußdichten gravierende thermische Effekte auftreten...</p>
<p>K</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23882</link>
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<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 19:10:03 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Fälschung ? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hier also mein neuester Kopfstand: Wenn a) die Wellenlänge in Wasser 10-mal kürzer ist als in der Luft und b) der Mensch hauptsächlich aus Wasser besteht, dann &quot;sehen&quot; doch unsere Innereien z.B. ein von einem GSM-Sender auf uns einfallendes 1,8-GHz-Signal als 18-GHz-Signal. Und wenn unsere (außen liegenden) Innereien dies wirklich so sehen, dann reagieren sie ja auch vielleicht so, als würden 18 GHz wirken - und nicht 1,8 GHz. Müsste ICNIRP jetzt nicht alles neu berechnen?</p>
</blockquote><p>Das ist doch nichts neues, warum sollte sich etwas ändern ?<br />
Die Zellproben bestehen ja auch überwiegend aus (Zell) Wasser.<br />
Die SAR-Werte (z.B. bei Handy's) werden in einer (Salz)wasserlösung gemessen.<br />
Die ICNIRP Grenzwerte beruhen auf thermischen Messungen an Geweben mit einem Sicherheitsfaktor.</p>
<p>Wie sie sicherlich wissen, beträgt die Eindringtiefe von Funkwellen bei 1,8GHz ...na klingelts ?</p>
<p>Kleine Hilfe: <br />
Die Wellenlänge bei 1,8 GHz beträgt im in Luft ca 17cm<br />
In Wasser beträgt sie ca 1/9-tel also ca 1,8cm. <br />
Eine halbe Wellenlänge einer 1,8GHz-Schwingung in Wasser entspricht damit 0,9cm....<br />
Nun bemühen wir altes Schulwissen: Nach einer halben Wellenlänge hat eine Schwingung einen &quot;Berg&quot; und ein &quot;Tal&quot; hinter sich...paßt doch wunderbar !</p>
<blockquote><p>Dummerweise beschleicht mich das Gefühl, soeben so etwas wie die Hitler-Tagebücher entdeckt zu haben ...</p>
</blockquote><p>Glauben Sie, hier wurde was gefälscht ?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23881</link>
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<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 18:03:17 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nummer 35 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/image296.jpg" alt="[image]" width="549" height="600" /></p>
<blockquote><p><br />
Als Bevollmächtigter stelle ich im Auftrag von Körperteil 35 die Frage: Was bitte passiert denn dort und was hat dies mit der (gleichfarbigen) linken Schulter zu tun?</p>
</blockquote><p>Körperteil 35 würde ein 1-G-Kritikextremist eindeutig als Mobilfunkantenne identifizieren. Mit allen ihm denkbaren Folgen.</p>
<p>Dass die linke Schulter damit zu tun haben soll, ist wohl nur farblich begründet.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23867</link>
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<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 23:17:12 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>AnKa</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nummer 35 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/image296.jpg" alt="[image]" width="549" height="600" /></p>
</blockquote><p>Als Bevollmächtigter stelle ich im Auftrag von Körperteil 35 die Frage: Was bitte passiert denn dort und was hat dies mit der (gleichfarbigen) linken Schulter zu tun?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23866</link>
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<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 23:13:04 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Bio-Effekte, die Termo-Effekte sind (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Temperaturverteilung wäre folglich nicht mehr homogen, es könnten thermische &quot;Hotspots&quot; in der Zellprobe auftreten und besonders temperaturempfindliche Eiweisverbindungen zerstören.</p>
</blockquote><p>... während die Autoren irrtümlich davon ausgehen, dass die aufgebrachte Leistungsflussdichte so klein ist, dass thermische Effekte zuverlässig auszuschließen sind. Der vermeintlich nicht-thermische Effekt ist dann eben doch ein thermischer, allerdings ein versteckt thermischer. Habe ich Sie da richtig verstanden?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23848</link>
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<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 10:53:13 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Hitler-Tagebücher? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Wellenlänge von 0,1 THz beträgt ca 3mm in Luft, 1 mm in Glas aber nur 0,3mm in Wasser.</p>
</blockquote><p>Mensch Kuddel, kaum fange ich an das mit SAR und S halbwegs zu kapieren, da machen Sie schon wieder das nächste Fass auf <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" />.</p>
<p>Hier also mein neuester Kopfstand: Wenn a) die Wellenlänge in Wasser 10-mal kürzer ist als in der Luft und b) der Mensch hauptsächlich aus Wasser besteht, dann &quot;sehen&quot; doch unsere Innereien z.B. ein von einem GSM-Sender auf uns einfallendes 1,8-GHz-Signal als 18-GHz-Signal. Und wenn unsere (außen liegenden) Innereien dies wirklich so sehen, dann reagieren sie ja auch vielleicht so, als würden 18 GHz wirken - und nicht 1,8 GHz. Müsste ICNIRP jetzt nicht alles neu berechnen?</p>
<p>Dummerweise beschleicht mich das Gefühl, soeben so etwas wie die Hitler-Tagebücher entdeckt zu haben ...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23838</link>
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<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 22:50:25 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Von SAR  und S (aber nicht SARS) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Richtig, meßtechnisch ist es kaum in den Griff zu bekommen.</p>
<p>Das Problem wird  sein, daß die Zellprobe nicht frei im Raum &quot;schwebt&quot;, sondern auf irgend einen Träger aufgebracht ist, vielleicht noch auf einen Nährstoff (Aga-Aga oder sowas). Diese können durch ihre elektrischen Eigenschaften die Felder beeinflussen, wobei man das nur mittels Simulation herausrechnen kann.</p>
<p> Die Wellenlänge von 0,1 THz beträgt ca 3mm in Luft, 1 mm in Glas aber nur 0,3mm in Wasser. Kritisch wird es, wenn eine Abmessung ca eine halbe Wellenlänge und ganzzahlige Vielfache erreicht (150um in Wasser) , da dann Resonanzen auftreten können, d.h. die Strom und Spannungsverteilung wären  nicht mehr näherungsweise konstant, sondern hätten räumliche Minima und Maxima. <br />
Die Temperaturverteilung wäre folglich nicht mehr homogen, es könnten thermische &quot;Hotspots&quot; in der Zellprobe auftreten und besonders temperaturempfindliche Eiweisverbindungen zerstören.</p>
<p>Derartige Probleme sind bei tieferen Frequenzen weit weniger ausgeprägt, da die Abmessungen von Glas, Nährsubstrat und Zellproben relativ zur Wellenlänge immer deutlich unter 1/2 Wellenlänge bleiben. (z.B. bei 1GHz =&gt; 15cm in Luft, 5cm in Glas, 1,5cm in Wasser)...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23835</link>
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<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 21:32:42 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Von SAR  und S (aber nicht SARS) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wenn die Angaben stimmen ...</p>
</blockquote><p>Also ich zähle mich bei wichtigen Sachen wie etwa einer Veröffentlichung schon eher zu den Kontrollettis: Berechnungen sollten messtechnisch zumindest ansatzweise das gleiche Ergebnis bringen und Messungen sollten einer Überschlagsrechnung - wie Sie uns zuweilen welche so schön anschaulich präsentieren - standhalten. Die Autoren der Studie haben <a href="http://www.emf-portal.de/viewer_expodata.php?sid=&amp;sform=&amp;pag_idx=&amp;l=g&amp;aid=16198"><strong>offenbar</strong></a> jedoch nur gerechnet und nicht gemessen, wobei es sicherlich nicht ganz einfach sein dürfte, bei 100 GHz mal im Vorübergehen die Leistungsflussdichte zu messen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23834</link>
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<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 21:08:06 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Von SAR  und S (aber nicht SARS) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>0,031 mW/cm² bewirken also einen SAR-Wert von 2,4 mW/g</p>
</blockquote><p>Wenn die Angaben stimmen, so muß die 1-Gramm-Zellprobe eine Fläche von <em>mindestens</em> <br />
(2,4mW) / (0,031 mW/cm²) = 78 cm² haben, damit aus einer Flußdichte von 0,031mW/cm² genug Energie für 2,4mW/g &quot;eingefangen&quot; werden kann.</p>
<p>Hier haben wir es also mit einem hauchdünnen Zell-Film einer 1-Gramm- Probe von ca 0,1mm Dicke in einer Petrischale von ca 10cm Durchmesser zu tun. <br />
Die Angaben laut ICNRP  beziehen sich aber auf &quot;würfelförmige&quot; Proben <br />
von 1 * 1 *1 cm³ und nicht auf 0,01 * 9 * 9 cm, D.h. bei einem Würfel wäre die ca 78-fache Flußdichte nötig, um den gleichen SAR zu erzielen.</p>
<p>Daher kann man die SAR-Werte  und Expositionsangaben nicht ohne weiteres vergleichen.</p>
<p>In einem echten &quot;Würfel&quot; würden bei 310mW/m² nur die obersten 0,3mm (= tote Hornhaut) &quot;geschädigt&quot; werden, die restlichen Zellen (also ca 97% der Zellmasse) blieben unbeeinflußt, da THz Strahlung fast garnicht in den Würfel eindringt. Aus diesem Grund walzt man das Gramm auf eine große Fläche aus, damit man überhaupt statistisch eine Schädigung erkennen kann.</p>
<p>Sollte sich das Ergebnis bestätigen, so ist es trotzdem bedenklich, wenn Leistungsflußdichten unterhalb thermischer Wirkungen überhaupt Zellschäden verursachen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23833</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=23833</guid>
<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 19:32:05 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
</item>
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