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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog</title>
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<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
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<title>Deutschland: 2. Mobilfunk-Messwoche vom 24. Juni bis 1. Juli</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die zweite bundesweite Mobilfunk-Messwoche, eine Aktion von Bund, Ländern und Kommunen, findet 2026 vom 24. Juni bis 1. Juli statt.</p>
<p>Ziel der Mobilfunk-Messwoche ist es, die Nutzerperspektive im Mobilfunk genauer abzubilden. Es gibt zwar Nutzerdaten zum Mobilfunk, so sammelt die Bundesnetzagentur diese seit Jahren mit der App zur Breitbandmessung und stellt die Ergebnisse in der Funklochkarte dar (Gigabitgrundbuch). Die App stellt ortsbasiert fest, ob und mit welcher Technologie das Endgerät des Nutzers mit einem Mobilfunknetz verbunden ist. Allerdings sind nicht für alle Gebiete Daten verfügbar.</p>
<p>Außerdem erhebt die Bundesnetzagentur von den Mobilfunknetzbetreibern regelmäßig die Flächenabdeckung mit den Mobilfunkstandards 2G, 4G und 5G und veröffentlicht diese (Mobilfunk-Monitoring). Die Netzbetreiber berechnen die Versorgung aus Verbraucherperspektive für das gesamte Bundesgebiet anhand einheitlicher Vorgaben der Bundesnetzagentur. Diese Angaben können sich jedoch von der in der Realität wahrgenommenen Empfangsqualität unterscheiden.</p>
<p>Im Rahmen der Mobilfunk-Messwoche wollen wir die bestehende Datenbasis mit Nutzermessungen erweitern und im gegenseitigen Abgleich verbessern! Zudem können die erhobenen Daten dazu dienen, Handlungspotenziale und positive Entwicklungen aufzuzeigen. <a href="https://check-dein-netz.de/">mehr ...</a></p>
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<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 09:26:32 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><wfw:commentRss>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=rss&amp;replies=75667</wfw:commentRss><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
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<title>GIA: Makrostandorte bleiben das Rückgrat des Mobilfunks</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Eine im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung erstellte Studie zur Umsetzung des Gigabit Infrastructure Act (GIA) liefert aufschlussreiche Einblicke in die praktische Bedeutung unterschiedlicher Infrastrukturtypen für den Mobilfunkausbau. Die Ergebnisse legen nahe, dass klassische Mobilfunkmasten und Dachstandorte weiterhin die tragende Rolle spielen werden. Viele Infrastrukturtypen, die in den vergangenen Jahren als potenzielle Träger von Small Cells diskutiert wurden, werden dagegen von den befragten Marktakteuren als wenig relevant eingeschätzt.</strong></span><br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Worum es in der Studie geht</span></p>
<p>Der <em><a href="https://eur-lex.europa.eu/EN/legal-content/summary/gigabit-infrastructure-act-gia.html">Gigabit Infrastructure Act</a></em> der EU verpflichtet Netzbetreiber und öffentliche Stellen dazu, Informationen über bestimmte Infrastrukturen bereitzustellen, damit diese für den Ausbau von Mobilfunk- und Glasfasernetzen leichter genutzt werden können. Vor diesem Hintergrund untersuchte die Aconium GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung, welche Infrastrukturarten künftig im Infrastrukturatlas (ISA) erfasst werden sollten und welche Ausnahmen von der Datenlieferpflicht sinnvoll erscheinen (<a href="https://www.publikationen-bundesregierung.de/resource/blob/2277604/2433766/f655038af41e150c140efd8be5c325fb/gia-studie-download-bmds-data.pdf?download=1">Volltext der Studie</a>).</p>
<p>Grundlage der 80 Seiten umfassenden Untersuchung war eine breit angelegte Befragung von Mobilfunknetzbetreibern, Funkturmgesellschaften, Glasfaserunternehmen, Energieversorgern, Behörden, Kommunen und weiteren Infrastrukturbetreibern. Nach Bereinigung der Datensätze flossen 191 gültige Antworten in die Auswertung ein.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Was mit &quot;Zustimmungswerten&quot; gemeint ist</span></p>
<p>Ein zentrales Bewertungskriterium der Studie sind die &quot;Zustimmungswerte&quot;. Sie geben an, welcher Anteil der befragten ausbauenden Unternehmen eine bestimmte Infrastruktur als technisch geeignet für den Mobilfunk- oder Glasfaserausbau einschätzt. Ein Zustimmungswert von 100 Prozent bedeutet, dass alle Befragten die betreffende Infrastruktur als technisch geeignet bewerteten. Ein Wert von 20 Prozent bedeutet dagegen, dass nur ein Fünftel der Befragten eine Eignung sah.</p>
<p>Die Autoren der Untersuchung verwendeten folgende Einteilung:</p>
<p>► mindestens 70 Prozent Zustimmung: technisch sehr geeignet<br />
► 30 bis unter 70 Prozent Zustimmung: mittlerer Bewertungsbereich<br />
► unter 30 Prozent Zustimmung: technisch ungeeignet</p>
<p>Die Bewertung beruht somit nicht auf theoretischen Überlegungen, sondern auf den Einschätzungen von Unternehmen und Organisationen, die an Ausbauprojekten beteiligt sind.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Mobilfunkmasten und Dachstandorte an der Spitze</span></p>
<p>Für den Mobilfunkausbau ergibt sich ein vergleichsweise klares Bild. Die höchsten Zustimmungswerte erreichten klassische funktechnische Trägerstrukturen. Hierzu zählen insbesondere:</p>
<p>► Mobilfunkmasten<br />
► bestehende Mobilfunk-Dachstandorte<br />
► Funkmasten von Energieversorgern<br />
► Gebäudedächer<br />
► Strommasten<br />
► Wassertürme</p>
<p>In der Management Summary der Studie werden Mobilfunkmasten, bestehende Mobilfunk-Dachstandorte sowie Funkmasten von Energieversorgern ausdrücklich als zentrale Trägerstrukturen bezeichnet. Sie würden das Rückgrat der bestehenden Mobilfunkversorgung bilden und seien nahezu einhellig als technisch geeignet bewertet worden.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Straßenlaternen und andere Small-Cell-Träger überzeugen nicht</span></p>
<p>Deutlich zurückhaltender fällt die Bewertung bei vielen Infrastrukturtypen aus, die in den vergangenen Jahren häufig als mögliche Standorte für Small Cells diskutiert wurden. Hierzu gehören unter anderem:</p>
<p>► Straßenlaternen<br />
► Ampelanlagen<br />
► Verkehrsschilder<br />
► Reklametafeln<br />
► Litfaßsäulen<br />
► Energieladesäulen</p>
<p>Besonders ausführlich beschäftigt sich die Studie mit Straßenlaternen. Zwar wird deren technische Eignung von einem Teil der Befragten grundsätzlich positiv eingeschätzt. Gleichzeitig berichten die Autoren jedoch von nahezu keinen Mitnutzungsanfragen und nahezu keinen Vertragsabschlüssen im Jahr 2024. Auch das zukünftige Potenzial wird überwiegend als gering eingeschätzt. Nach Auffassung der Autoren rechtfertigt dies keine Aufnahme dieser Infrastruktur in den Infrastrukturatlas.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Small Cells bleiben auf spezielle Einsatzorte beschränkt</span></p>
<p>Die Studie stellt nicht infrage, dass Small Cells in bestimmten Anwendungsfällen sinnvoll sein können. Genannt werden insbesondere:</p>
<p>► Messehallen<br />
► Stadien<br />
► Veranstaltungsstätten<br />
► Konferenzzentren</p>
<p>Dort können zusätzliche Funkzellen hohe lokale Datenlasten bewältigen.</p>
<p>Für den öffentlichen Straßenraum ergibt sich jedoch ein anderes Bild. Die Autoren verweisen darauf, dass zusätzliche Netzkapazität zunehmend über bestehende Makrostandorte bereitgestellt werde, von denen aus zusätzliche Frequenzressourcen großflächig ausgestrahlt werden können.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Windkraftanlagen ohne erkennbares Ausbaupotenzial</span></p>
<p>Auch Windkraftanlagen wurden als mögliche Trägerstrukturen untersucht. Die Autoren kommen jedoch zu dem Ergebnis, dass hierfür derzeit kein belastbares Ausbaupotenzial erkennbar ist. Als Gründe werden genannt:</p>
<p>► geringe praktische Erfahrungen<br />
► sehr geringe tatsächliche Nutzung<br />
► eingeschränkte Zugänglichkeit<br />
► betriebliche und sicherheitsrelevante Anforderungen<br />
► primär energiewirtschaftlich motivierte Standortwahl</p>
<p>Besonders bemerkenswert ist der Hinweis, dass mehrere Unternehmen ausdrücklich angaben, stattdessen klassische Funkmasten zu errichten und zu betreiben. Die Studie bewertet Windkraftanlagen deshalb als infrastrukturelle Einzelfalllösung und empfiehlt, sie nicht in den Infrastrukturatlas aufzunehmen.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">GSM-R-Masten der Bahn: technisch geeignet, praktisch kaum relevant</span></p>
<p>Eine interessante Sonderrolle nehmen GSM-R-Masten entlang von Schienenwegen ein. Bei der Bewertung der technischen Eignung erzielten diese Standorte hohe Zustimmungswerte. In der späteren Nutzwertanalyse fällt das Ergebnis jedoch deutlich zurückhaltender aus. Die Autoren verweisen auf:</p>
<p>► fehlende Mitnutzungsanfragen<br />
► fehlende Vertragsabschlüsse<br />
► besondere eisenbahnrechtliche Anforderungen<br />
► betriebliche und sicherheitsrelevante Restriktionen</p>
<p>Obwohl GSM-R-Masten technisch grundsätzlich geeignet erscheinen, wird letztlich empfohlen, sie nicht in den Infrastrukturatlas aufzunehmen.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Zusammenfassung</span></p>
<p>Die Studie verfolgt nicht das Ziel, Aussagen über die künftige Entwicklung des Mobilfunks insgesamt zu treffen. Dennoch liefern die Ergebnisse interessante Hinweise auf die gegenwärtige Ausbaupraxis.</p>
<p>Besonders deutlich fällt die hohe Bewertung klassischer Mobilfunkmasten und Dachstandorte aus. Gleichzeitig zeigen viele der häufig diskutierten Small-Cell-Träger im öffentlichen Raum nur geringe Nutzungszahlen, geringe Nachfrage und ein begrenztes praktisches Ausbaupotenzial.</p>
<p>Die Ergebnisse der Befragung sprechen daher dafür, dass klassische Makrostandorte weiterhin eine zentrale Rolle beim Mobilfunkausbau spielen werden, während zahlreiche alternative Trägerstrukturen bislang nur untergeordnete Bedeutung haben.</p>
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<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 21:37:06 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><wfw:commentRss>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=rss&amp;replies=75666</wfw:commentRss><dc:creator>KI</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Diagnose-Funk (Schweiz): Statistiken überbewertet</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Anlässlich eines Beitrags zur Vernehmlassung über die Teilrevision des Schweizer Fernmeldegesetzes (FMG) argumentiert Diagnose-Funk Schweiz unter anderem, zunehmender Datenverkehr führe zu höheren Gewinnen der Mobilfunkbetreiber und rund 75 Prozent des Datenvolumens würden durch Videostreaming verursacht. Beide Aussagen enthalten einen wahren Kern, greifen jedoch zu kurz. Sie legen Schlussfolgerungen nahe, die sich aus den Behauptungen nicht ableiten lassen.</strong></span><br />
 <br />
In ihrem Beitrag auf <a href="https://diagnose-funk.ch/alle-artikel/175-das-neue-fernmeldegesetz-fmg-die-beerdigung-des-rechtsstaats">diagnose-funk.ch</a> behaupten die schweizerischen Mobilfunkgegner:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] Der eigentliche Grund für den Netzausbau ist der massive Videokonsum über Mobilfunknetze. Gemäss Ericsson Mobility Report 2025 entfällt mehr als 75 % des mobilen Datenverkehrs auf Videostreaming. Der Netzausbau dient in letzter Konsequenz also dem wachsenden Datenvolumen für Streaming. Um öffentliche Sicherheit (Blaulichtorganisationen) geht es also nicht, sondern um ein Geschäftsmodell: Mehr Datenverkehr bedeutet mehr Gewinn. [...]</strong></em></span><br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Mehr Datenverkehr bedeutet nicht automatisch mehr Gewinn</span></p>
<p>Die Behauptung, steigender Datenverkehr führe zwangsläufig zu höheren Gewinnen der Mobilfunkbetreiber, entspricht weitgehend einem überholten Geschäftsmodell. Ja, in den Anfangsjahren des Mobilfunks wurden Gesprächsminuten, SMS und Datenmengen häufig einzeln abgerechnet. Damals konnte mehr Nutzung tatsächlich direkt zu höheren Einnahmen führen.</p>
<p>Heute dominiert dagegen das Prinzip Flatrate. Die meisten Kunden zahlen einen festen monatlichen Betrag, unabhängig davon, ob sie wenige oder sehr viele Gigabyte verbrauchen. Für Netzbetreiber bleibt der Umsatz dann unverändert, während die transportierte Datenmenge steigt. Zusätzlicher Datenverkehr kann sogar zusätzliche Kosten verursachen, etwa durch Netzausbau, Energiebedarf oder Kapazitätserweiterungen. Mehr Datenverkehr begünstigt höhere Umsätze möglicherweise dann, wenn Kunden auf leistungsfähigere und damit teurere Tarife wechseln. Dem stehen infolge der Kapazitätserweiterung durch 5G gegenwärtig preisgünstigere Tarife mit höherem Datenvolumen als früher entgegen. Die simple Gleichung &quot;mehr Datenverkehr = mehr Gewinn&quot; geht daher in der heutigen Mobilfunkwelt wirtschaftlich nicht auf.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Datenvolumen ist nicht dasselbe wie Nutzerverhalten</span></p>
<p>Auch die Aussage, 75 Prozent des Datenverkehrs sei durch Videostreaming verursacht, lässt sich leicht missverstehen. Selbst wenn der genannte Anteil zutrifft, sagt dieser nur etwas über die Verteilung des Datenvolumens auf Mobilfunkdienste aus, nicht über das Verhalten der Nutzer.</p>
<p>Aus einer Volumenstatistik lässt sich beispielsweise nicht ableiten, dass 75 Prozent der Mobilfunkkunden massenweise Videos streamen. Mobilfunknetze weisen seit jeher eine stark ungleiche Verteilung des Datendurchsatzes auf. Wer täglich hochauflösende Videos konsumiert, erzeugt ein Vielfaches des Datenverkehrs eines Nutzers, der sein Smartphone überwiegend für E-Mail, Messenger und gelegentliches Surfen verwendet. Daher kann eine Minderheit von Vielnutzern einen Großteil des Videovolumens verursachen, ohne dass dies Rückschlüsse auf die Mehrheit der Mobilfunkkunden zulässt.</p>
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<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 17:55:28 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><wfw:commentRss>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=rss&amp;replies=75663</wfw:commentRss><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
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<title>Gibt es überhaupt noch aktive Mobilfunkgegner in Deutschland?</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://newsroom.vodafone.de/vodafone-verstaerkt-mobilfunk-und-festnetz-fuer-deutschland?c_id=email_VKE_newsletter_main">Vodafone teilt mit</a>, binnen Jahresfrist 900 neue Mobilfunkmasten in Deutschland errichtet zu haben. Diese versorgten zusammen genommen nun eine Fläche von 715 Quadratkilometern mit Mobilfunk. Das sei fast so groß, wie die Fläche Hamburgs oder etwa so groß wie 100'000 Fußballfelder. Und Vodafone ist nur einer von hierzulande vier Mobilfunknetzbetreibern. </p>
<p>Diese Netzverdichtung verlief in meiner Wahrnehmung nahezu geräuschlos. Gab es vor gefühlt zehn Jahren und früher bevorzugt auf dem Land zur Freude der Lokalmedien bei jedem neuen Funkmast Theater, verlief die jüngste Verdichtungswelle praktisch geräuschlos. Nur im Süden von München gibt es vereinzelt noch nennenswerten Widerstand von Starrköpfigen. Das freut einen Ex-Mitarbeiter des Umweltinstituts München, weil's ihm ein regelmäßiges Einkommen als Berater von konfliktscheuen Gemeinderäten sichert.</p>
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<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 14:15:57 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><wfw:commentRss>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=rss&amp;replies=75661</wfw:commentRss><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mobilfunkgegner &amp; Impfgegner: Gemeinsam sind wir schwach</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Am 2. Mai 2026 veranstaltete ein Verein von Corona- und Impfkritikern (&quot;Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie&quot;, kurz MWGFD), in Niederbayern ein als &quot;Pressesymposium&quot; bezeichnetes <a href="https://www.youtube.com/watch?v=GnSFo2_I2ww">Treffen zum Thema Mobilfunk</a>. Bemerkenswert war weniger das Vortragsprogramm als die Zusammensetzung der Beteiligten. Erstmals traten Mobilfunkgegner und ein prominenter Vertreter der Corona- und Impfkritik öffentlich und gut sichtbar gemeinsam auf. Was wie ein Schulterschluss aussieht, könnte sich allerdings auch als Zweckgemeinschaft zweier Milieus erweisen, die beide seit Jahren mit schwindender gesellschaftlicher Resonanz kämpfen.</strong></span><br />
 <br />
Die mehr als vier Stunden dauernde Veranstaltung markiert eine Entwicklung, die sich bereits seit einiger Zeit angedeutet hat: Mobilfunkgegner und Impfgegner entdecken ihre Gemeinsamkeiten. Beide Milieus eint ein tiefes Misstrauen gegenüber Behörden, Wissenschaft und etablierten Medien. Beide sehen sich als Opfer einer vermeintlich gleichgeschalteten Öffentlichkeit. Und beide warten seit Jahren auf die Bestätigung ihrer zentralen Warnungen.</p>
<p>Bei den Mobilfunkgegnern erinnert dies inzwischen ein wenig an die Zeugen Jehovas und ihre immer wieder verschobenen Weltuntergangserwartungen. Seit den 1990er-Jahren wird vor einer bevorstehenden gesundheitlichen Katastrophe durch Mobilfunk gewarnt. Doch die prophezeiten Massenkrankheiten blieben aus. Die Zahl der Mobilfunknutzer stieg weltweit auf Milliarden, ohne dass sich die Prognosen der Gegner erfüllten.</p>
<p>Die Corona- und Impfkritikszene steht vor einem anderen Problem. Mit dem Abklingen der Pandemie verlor sie ihr beherrschendes Thema. Viele Akteure, die während der Corona-Jahre große Aufmerksamkeit erzielten, mussten sich neu orientieren. Mobilfunk bietet sich als Anschlussprojekt an: Das Thema verfügt über eine lange Tradition, ein eingespieltes Netzwerk und ein Publikum, das für Warnungen vor unsichtbaren angeblichen Gefahren empfänglich ist.</p>
<p>So entsteht eine Allianz, die frei nach dem Motto &quot;gemeinsam sind wir schwach&quot; agiert. Denn beide Lager leiden unter ähnlichen Schwierigkeiten: mangelnde gesellschaftliche Resonanz, ausbleibende Bestätigung ihrer zentralen Narrative und ein stetiger Verlust an öffentlicher Aufmerksamkeit.</p>
<p>Aufschlussreich war bereits die Gästeliste. Zu Beginn des Symposiums begrüßte MWGFD-Vizechef Ronnie Weikl ausdrücklich die anwesenden Medienvertreter. Genannt wurden unter anderem Auf1, Report24, Transition News, Eventorium TV sowie weitere alternative Medien aus dem Umfeld der Corona- und Impfskeptikerszene. Vertreter etablierter Tageszeitungen, Rundfunksender, Nachrichtenagenturen oder Fachmedien wurden hingegen nicht genannt.</p>
<p>Das wirft die Frage auf, für wen dieses &quot;Pressesymposium&quot; eigentlich veranstaltet wurde. Denn die eingeladenen Medien gehören überwiegend zum eigenen ideologischen Umfeld. Kritische Journalisten oder Vertreter klassischer Medien waren entweder nicht anwesend oder spielten keine erkennbare Rolle. Besonders bemerkenswert ist deshalb die mediale Resonanz der Veranstaltung. Eine umfassende Recherche ergab bislang keine nennenswerte Berichterstattung in etablierten Medien. Weder regionale Tageszeitungen noch Fachzeitschriften, Nachrichtenportale, Rundfunksender oder Presseagenturen griffen das Symposium auf. Sichtbar wurde die Veranstaltung hingegen auf den eigenen Kanälen der Veranstalter sowie in mobilfunkkritischen und coronakritischen Netzwerken.</p>
<p>Mit anderen Worten: Außerhalb der eigenen Echokammern hat das Pressesymposium praktisch nicht stattgefunden.</p>
<p>Auf dem Podium versammelte der Verein MWGFD eine Mischung aus mehrheitlich altgedienten Bekannten der Mobilfunkkritikerszene mit einem prominenten Vertreter der Corona- und Impfkritik. Es referierten Werner Bergholz, Klaus Buchner, Claus Scheingraber, Klaus Scheidsteger und Monika Krout. Durch die Veranstaltung führte Ronnie Weikl, Mitgründer und stellvertretender Vorsitzender der MWGFD. Der Passauer Arzt wurde während der Corona-Jahre zu einer bekannten Figur der Maßnahmen- und Impfkritik und verkörpert wie kein anderer den jüngsten Schulterschluss zwischen Corona- und Mobilfunkszene.</p>
<p>Gerade deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Inhalte der Reden. In den folgenden Postings werden die Vorträge der Referenten in aufbereiteter Textform dokumentiert. So kann sich jeder Leser selbst ein Bild davon machen, welche Argumente vorgetragen wurden und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen werden.</p>
<p><em>Wird fortgesetzt ...</em></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 20:09:09 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><wfw:commentRss>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=rss&amp;replies=75659</wfw:commentRss><dc:creator>KI</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Kompetenzinitiative&quot;: Sand im Getriebe</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Die sogenannte Kompetenzinitiative rutscht von einem Schlamassel in den nächsten. Das Spätwerk von Karl Richter ist auf dem besten Wege, sang- und klanglos zu versanden. Heute: Ein Vorstandsmitglied wird unterschlagen und ein prominenter Link zur Satzung ist fehlerhaft.</strong></span><br />
 <br />
Die Website der Kompetenzinitiative präsentiert <a href="https://kompetenzinitiative.de/ueber-uns/unsere-initiative">auf dieser Seite</a> den Vereinsvorstand und die Stellvertreter (erweiterter Vorstand). Genannt werden die drei Vorstände ...</p>
<p>- Klaus Buchner (*06.02.1941)<br />
- Barbara Dohmen (*11.06.1949)<br />
- Wilfried Kühling (*05.12.1948)</p>
<p>Tatsächlich aber hat der Verein vier Vorstände (und vier Stellvertreter). Nach wie vor gültig ist das Vereinsregister mit dem jüngsten Eintrag vom 11. März 2025. Nur dort wird als vierter Vorstand die ÖDP-Frau ...</p>
<p>- Marion Schmidt (*28.12.1957), Berlin</p>
<p>genannt (siehe auch <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74645"><span class="underline">hier</span></a>). Maßgebend ist das Vereinsregister, nicht die Website. Warum die Website Schmidt und deren Stellvertreter*in derzeit unterschlägt, ist nicht bekannt.</p>
<p>Ein Fehler kommt selten allein. So auch bei der &quot;Kompetenzinitiative&quot;. Wer <a href="https://kompetenzinitiative.de/ueber-uns/unsere-initiative">diese Seite</a> aufruft, sieht in der Portalsäule rechts den Eintrag &quot;Unsere Satzung&quot;. Der im Original hinterlegte Link führt den Besucher jedoch nicht zur Satzung, sondern zu dem Antrag für eine Mitgliedschaft im Verein.</p>
<p>Erreichbar ist die Satzung momentan nur über einen anderen Weg, nämlich wenn der Mauszeiger in der Navigationsleiste im Seitenkopf auf &quot;Über uns&quot; bewegt wird und im aufklappenden Drop-down-Menü der Eintrag &quot;Satzung&quot; ausgewählt wird. Dann kann man sich selbst davon überzeugen, dass die Satzung des Vereins im §10 nicht drei Vorstände vorsieht, sondern vier.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75653</link>
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<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 20:40:40 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><wfw:commentRss>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=rss&amp;replies=75653</wfw:commentRss><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Lokale Gruppen, Vereine, Aktionen und Organisationen gegen 5G</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>... listet der Verein Schutz vor Strahlung auf seiner Webseite auf: <a href="https://schutz-vor-strahlung.ch/handeln/lokaler-widerstand-gegen-mobilfunkantennen-und-5g">https://schutz-vor-strahlung.ch/handeln/lokaler-widerstand-gegen-mobilfunkantennen-und-5g</a></p>
<p>Aus Neugier bin ich mal die Liste vom Kanton Zürich durchgegangen. Hier mein Ergebnis:</p>
<ul>
<li> 24 Vereine, Gruppen, Aktionen, etc. sind aufgelistet<br />
</li><li> Davon geben 17 eine Webseite an<br />
</li><li> Bei 12 Seiten kommt die Fehlermeldung: Seite existiert nicht<br />
</li><li> Von den 5 Seiten die tatsächlich funktionieren ist nur eine einzige wirklich aktiv, d.h. der neuste Eintrag ist weniger als ein halbes Jahr alt.</li></ul><p>Laut Stichprobe sieht es in den anderen Kantonen auch nicht viel besser aus.</p>
<p>Alles in allem, sehr viel mehr Schein als Sein.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75651</link>
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<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 18:36:49 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><wfw:commentRss>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=rss&amp;replies=75651</wfw:commentRss><dc:creator>Gustav</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Uhrmacherinkurse laufen nicht mehr so gut</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Von der Uhrmacherin Rebekka Meier werden diverse Tageskurse für angehende Mobilfunkgegner angeboten. Anscheinend stößt dieses Angebot mittlerweile aber nicht mehr auf allzu große Gegenliebe, denn der Verein Gigaherz, der mit dem Angebot gar nichts zu tun hat, muss neuerdings in kurzen Abständen für die Teilnahme werben. Am 21. Mai war es Ex-Präsident Jakob, der <a href="https://www.gigaherz.ch/funkstrahlung-messen-berechnen-abschirmen/">für die anstehenden Kurse</a> warb, der nächstgelegene war am 30. Mai. Nur neun Tage später wirbt Gigaherz-Vorständin E. Buchs, diesmal <a href="https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=87918#p87918">im Forum des Vereins</a>, erneut für die Uhrmacherinkurse am 20. Juni und am 19. September. Gigaherz bewirbt Kurse von Meier erst seit Oktober 2025, zuvor war dies augenscheinlich nicht nötig. Die Kurse kosten zwischen 95 CHF und 120 CHF.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75647</link>
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<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 13:56:28 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><wfw:commentRss>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=rss&amp;replies=75647</wfw:commentRss><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>ICBE-EMF: Konfliktbelastung von Kommissionsmitgliedern</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Elektroingenieur Alasdair Philips, UK, ist eines der <a href="https://icbe-emf.org/commissioners/">zwölf Kommissionsmitglieder</a> der 2021 gegründeten International Commission on the Biological Effects of Electromagnetic Fields (ICBE-EMF). Sein Foto zeigt einen sympathisch wirkenden Mann zwischen 40 und 50, tatsächlich hat Philips aber schon 75 Sommer erlebt. Dass er jünger wirken will, als er ist, ist nicht weiter schlimm. Auf seiner Profilseite aber ist zu lesen:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Mr. Alasdair Philips was the Director of UK Powerwatch (www.powerwatch.org.uk) since 1988. He was Research Director of EMFields Solutions, Ltd, and Sensory Perspective, Ltd, for about 20 years, commercial enterprises that designed, manufactured, and sold EMF/RF measurement meters for the public, which are no longer trading. [...]</strong></em></span></p>
<p>Dort steht also, dass Philips' zwei Firmen inzwischen nicht mehr tätig sind. Das ist auch gut so, denn ein ICBE-EMF-Kommissionsmitglied, das EMF-Messtechnik verkauft, hätte mMn ohne Zweifel einen Interessenkonflikt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Schotte in seiner <a href="https://icbe-emf.org/wp-content/uploads/2026/04/Philips.ICBE-EMF-COI-2026-signed.returned.pdf">Erklärung zu Interessenkonflikten</a> einen solchen Konflikt nicht einräumt.</p>
<p><strong>Doch jetzt kommt das Aber</strong>: Die Firma EMFields Solutions ist keineswegs stillgelegt, sondern gegenwärtig <a href="https://www.emfields-solutions.com/">quicklebendig</a>. Und laut <a href="https://find-and-update.company-information.service.gov.uk/company/SC472867/officers?utm_source=chatgpt.com">britischem Handelsregister</a> hat Alasdair Philips bei der Firma den Rang eines Directors.</p>
<p>Wie kann Philips unter diesen Umständen ICBE-EMF-Kommissionsmitglied sein? Weil der Verkauf von EMF-Messgeräten an Privatpersonen gemäß ICBE-EMF kein konfliktbehafteter Vorgang ist. So jedenfalls interpretiere ich den Begriff der &quot;Konfliktbehafteten Branchenorganisation (CIO)&quot;, wie ihn die Kommission definiert hat. Konfliktbehaftet sind demnach alle, die in der Herstellung, dem Vertrieb, dem Verkauf oder der Wartung von Geräten oder Anlagen tätig sind, die elektromagnetische Felder übertragen oder aussenden. Hinzu kommen einige mMn schwammige Ergänzungen, wie der Verkauf von EMF-Schutzartikeln, von Messtechnik ist jedoch keine Rede. Konfliktbehaftet sind allerdings auch Personen, die therapeutische Behandlungen für elektromagnetische Überempfindlichkeit (EHS) anbieten. Mindestens zwei Vorstandsmitglieder der sogenannten Kompetenzinitiative wären somit konfliktbehaftet, wobei ICBE-EMF allerdings das Hintertürchen offen lässt, dass ein solcher Konflikt eingeräumt werden muss, jedoch nicht automatisch ein Ausschlusskriterium für die Mitwirkung an der Kommission ist.</p>
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<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 10:23:34 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><wfw:commentRss>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=rss&amp;replies=75646</wfw:commentRss><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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<title>Elektrosmog stört Orientierung von Mückenfledermäusen</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Effekte die vom Menschen verursachte elektromagnetische Strahlung auf wildlebende Tiere hat, ist kaum bekannt. In einer in der Zeitschrift Science veröffentlichten Studie (<a href="https://www.science.org/doi/10.1126/science.adq4418">Volltext</a>) berichtet ein internationales Team um den Biologen Dr. Oliver Lindecke von der Universität Oldenburg, dass schwache Breitbandstrahlung im Bereich von Langwellen bis Ultrakurzwellen die Orientierung der wenige Gramm schweren Mückenfledermäuse durcheinanderbringt. „Unsere Ergebnisse legen nahe, dass elektromagnetisches Rauschen möglicherweise größere Auswirkungen auf das Verhalten von Tieren hat als bislang angenommen“, erklärt Lindecke.</p>
<p>Dass schwacher Elektrosmog, wie er von Haushaltsgeräten oder Radioantennen verursacht wird, den Magnetkompass von Zugvögeln stören kann, ist seit 2014 bekannt. Wie elektromagnetisches Rauschen das Navigationsverhalten anderer Tiere, insbesondere von Säugetieren, beeinflusst, war bislang jedoch wenig erforscht.</p>
<p>Zu den Tieren, die das Erdmagnetfeld auf ihren Wanderungen nutzen, zählen auch <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;q=M%C3%BCckenfledermaus">Mückenfledermäuse</a> (Pipistrellus pygmaeus). Das hatte Lindecke 2023 zusammen mit Kollegen von der Bangor University (Großbritannien) und der Universität Lettlands herausgefunden. Nun untersuchte ein Team aus Deutschland, Großbritannien und Lettland, wie die Tiere auf schwache, breitbandige elektromagnetische Störfelder im Frequenzbereich von 10 Kilohertz bis etwa 250 Megahertz reagieren. <a href="https://nachrichten.idw-online.de/2026/05/28/elektrosmog-stoert-die-orientierung-von-mueckenfledermaeusen?groupcolor=4">weiter ...</a></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Kein Grund zur Aufregung für Mobilfunkgegner. Die Mückenfledermäuse wurden nicht mit Mobilfunk befeldet, sondern mit einem für Städte typischen künstlich erzeugten breitbandigen elektromagnetischen Rauschen, dessen Magnetfeldkomponente mit einer Schleifenantenne abgestrahlt wurde. Dieses Breitbandrauschen war schwach, die Studie nennt mMn mit <a href="https://www.science.org/cms/10.1126/science.adq4418/asset/0395f998-51f9-4140-a3a5-ddd46f5d5ce0/assets/images/large/science.adq4418-f1.jpg">Fig. 1 (A und B)</a> aber keine eindeutig interpretierbaren Pegelwerte, denen die Tiere in 70 cm bis 100 cm Abstand vor der Antenne ausgesetzt waren. Ein Gesundheitsrisiko für Menschen lässt sich aus der Studie nicht ableiten. Da aber schon eine kurzzeitige Befeldung von zwei bis fünf Minuten Dauer zu einer länger anhaltenden Desorientierung der Mückenfledermäuse führte, schließen die Studienautoren, dass Elektrosmog sich möglicherweise auf komplexere Art auf das Verhalten von Tieren auswirkt als bislang gedacht.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57172">Elektrosmog stört Magnetsinn von Rotkehlchen</a></p>
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<pubDate>Fri, 29 May 2026 22:28:53 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><wfw:commentRss>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=rss&amp;replies=75643</wfw:commentRss><dc:creator>Gast</dc:creator>
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<title>Ist es möglich, Erinnerungen zu implantieren?</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>HUJ speichert in seinem Hirn viele Erinnerungen an seinen heroischen Kampf gegen den Kurzwellensender Schwarzenburg. Für den Ex-Gigherz-Präsidenten wäre es mutmaßlich ein geistiger Reichsparteitag, gäbe es eine Möglichkeit seine Erinnerungen zu implantieren. In Science-Fiction-Filmen geht das schon, aber wie sieht es im wirklichen Leben aus? Cordis-Experte Surjo Soekadar <a href="https://cordis.europa.eu/article/id/465193-could-we-implant-memories/de?WT.mc_id=email-Notification">ordnet die Sachlage</a> ein.</p>
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<pubDate>Thu, 28 May 2026 13:04:36 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><wfw:commentRss>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=rss&amp;replies=75640</wfw:commentRss><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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<title>Herzzerreißender Anblick: Nest hält nicht am Sendemast</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auszug aus <a href="https://www.krone.at/4154331">Kronen-Zeitung</a> vom 28. Mai 2026: <em>[...] Auch im Nachbarort Schwarzau am Steinfeld zeigt sich ein trauriges Bild. Dort versuchen die Störche hartnäckig, ein Nest am Sendemast zu bauen, doch dieses fällt immer wieder auseinander. „Wir haben für sie gegenüber ein neues aufgestellt, aber das wollen sie nicht“, erklärt Gemeinderat Thomas Elian. Anscheinend fühlen sich die Tiere am warmen Sendemast wohl und das Nestbauen und Brüten hat in den vergangenen Jahren hier auch immer gut funktioniert. „Also geben sie nicht auf“, so Elian. [...]</em></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Der Link führt zu Fotos, welche das bislang erfolglose Nestbauvorhaben der Störche in Schwarzau zeigt. Der Dachstandort hat mindestens vier Antennen.</p>
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<pubDate>Thu, 28 May 2026 12:46:29 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><wfw:commentRss>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=rss&amp;replies=75639</wfw:commentRss><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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<title>Mobilfunk über Satellit: EU first</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU will in Zukunft bei der Neuvergabe von Mobilfunkfrequenzen für Satellitenbetreiber europäische Anbieter bevorzugen. Zwei Drittel der Frequenzen sollen zukünftig für europäische Unternehmen reserviert werden. Das teilte die EU-Kommission am Mittwoch mit.</p>
<p>Die Frequenzen waren an die US-Unternehmen Viasat und Echostar vergeben worden. Ihre Lizenzen laufen im kommenden Jahr aus. Die EU-Kommission hätte die Lizenzen verlängern können, kündigte nun aber eine neue Ausschreibung an. <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/international/satellitenfirmen-eu-will-mobilfunkfrequenzen-fuer-eu-anbieter-sichern/100228419.html">weiter ...</a></p>
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<pubDate>Thu, 28 May 2026 12:33:31 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><wfw:commentRss>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=rss&amp;replies=75638</wfw:commentRss><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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<title>Premiere von Scheidstegers Kurzfilm &quot;Die Witwenstraße&quot;</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Im Burgsaal Thun (Schweiz) hatte Klaus Scheidstegers Reportage &quot;Die Witwenstraße&quot; Premiere. Veranstalter war der Schweizer Verein &quot;Wir&quot; um Christian Oesch. An die Filmvorführung schloss sich eine Podiumsdiskussion mit bekannten Akteuren der mobilfunkkritischen Szene an – darunter Wilhelm Mosgöller und als Neuzugang Meike Mevissen.</strong></span><br />
 <br />
Am 30. April 2026 fand im Burgsaal Thun (Fassungsvermögen 420 Personen) die Premiere der 30-Minuten-Reportage &quot;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=USSLo8vl_70">Die Witwenstraße</a>&quot; von Klaus Scheidsteger statt. Der Titel ist irreführend. Zu Beginn darf die frühverrentete Witwe Monika Krout zwar ergriffen vom Schicksal ihres &quot;elektrosensiblen&quot; Ehemanns berichten, doch schon nach drei Minuten wird die Reportage zu einem Werbefilm für Aktionen der sogenannten Kompetenzinitiative. </p>
<p>Veranstaltet wurde der Anlass von dem schweizerischen Verein &quot;Wir&quot; unter Leitung des umstrittenen Christian Oesch. Der Verein bewegt sich seit Jahren im Umfeld mobilfunkkritischer, alternativmedizinischer und systemkritischer Themenfelder und tritt regelmäßig mit Veranstaltungen zu 5G, Elektrosensibilität und gesellschaftspolitischen Krisennarrativen auf.</p>
<p>Scheidstegers Film versucht anhand von Laboraufnahmen und Experteninterviews gesundheitliche Risiken durch Mobilfunkstrahlung zu thematisieren. Im Mittelpunkt steht dabei die <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=73978">Athem-3-Studie</a> der &quot;Kompetenzinitiative&quot; aus dem Jahr 2024, deren Ergebnisse im Film stellenweise als möglicher Paradigmenwechsel dargestellt werden. Die Dramaturgie des Films arbeitet stark mit emotionalen Bildern, suggestiver Musik, Weglassungen und der Gegenüberstellung von Betroffenen einerseits sowie Behörden und &quot;Mainstream-Wissenschaft&quot; andererseits.</p>
<p>An die Vorführung schloss sich eine Podiumsdiskussion an (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=yr3GOxAKepg"><span class="underline">hier</span></a> ab Minute 56:26). Auf dem Podium saßen unter anderem Wilhelm Mosgöller und Meike Mevissen, daneben weitere Vertreter des mobilfunkkritischen Umfelds. Inhaltlich ging es dabei nicht nur um wissenschaftliche Fragen, sondern auch um Vorwürfe gegenüber Behörden, Kritik an Medien, Zweifel am Peer-Review-System sowie um die Behauptung, Forschung zu Mobilfunkrisiken werde systematisch behindert oder unterdrückt.</p>
<p>Bemerkenswert ist dabei ein deutlicher Unterschied zwischen der Wirkung des Films und den tatsächlichen Aussagen einzelner Wissenschaftler. Während die Gesamtinszenierung vielfach den Eindruck einer bereits weitgehend bewiesenen Gesundheitsgefahr vermittelt, formulierten einzelne Podiumsteilnehmer an mehreren Stellen deutlich vorsichtiger. Gerade die Beiträge von Meike Mevissen und Wilhelm Mosgöller zeigen bei genauer Betrachtung zahlreiche Relativierungen, methodische Vorbehalte und Unsicherheiten, die in der Dramaturgie der Veranstaltung allerdings weitgehend untergehen.</p>
<p>Dem Verein &quot;Wir&quot; zufolge sollen drei organisierte Mobilfunkgegner (Peter Hensinger, Niggi Polt, Stefan Zbornik) versucht haben, den Veranstalter zu diskreditieren und auf diese Weise die Veranstaltung zu boykottieren. Konkret soll es dem Trio darum gegangen sein, die Teilnahme einzelner Personen an der Podiumsdiskussion gezielt zu verhindern. Belege für die Vorwürfe veröffentlichte &quot;Wir&quot; allerdings nicht. (<a href="https://www.vereinwir.ch/offene-debatte-oder-stille-einflussnahme/">Quelle</a>)<br />
 <br />
<em>Wird fortgesetzt ...</em></p>
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<pubDate>Tue, 26 May 2026 21:06:58 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><wfw:commentRss>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=rss&amp;replies=75634</wfw:commentRss><dc:creator>KI</dc:creator>
</item>
<item>
<title>So gefährlich ist Elektrosmog zu Hause wirklich</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hat das ausgelutschte Thema es in den Pfingstferien doch tatsächlich noch einmal in ein allerdings seit Jahrzehnten umstrittenes <a href="https://www.bild.de/leben-wissen/wohnen-living/so-gefaehrlich-ist-elektrosmog-wirklich-6a0d80f246b3b052cd75be35">Leitmedium</a> für den deutschen Michel geschafft. Und prompt kommt, was kommen musste <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.</p>
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<pubDate>Tue, 26 May 2026 13:00:35 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><wfw:commentRss>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=rss&amp;replies=75631</wfw:commentRss><dc:creator>Gast</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Märchenstunde: Klaus Buchners &quot;modernere Mobilfunktechnik&quot;</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Der frühere ÖDP-Europaabgeordnete Klaus Buchner behauptet seit Jahren, die Mobilfunktechnik in Deutschland sei &quot;rückständig&quot;, im Ausland werde längst auf &quot;niedrig strahlende modernere Mobilfunktechnik&quot; umgestellt. Der Satz klingt nach einem technologischen Geheimwissen, nach einer Art Mobilfunk der Zukunft, den andere Länder angeblich bereits nutzen, während Deutschland noch an überholter Technik festhalte. Schaut man jedoch genauer hin, entsteht ein anderes Bild: Die Behauptung wird seit mindestens 2019 nahezu wortgleich wiederholt, ohne dass jemals konkret erklärt wurde, welche Technik eigentlich gemeint ist.</strong></span><br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Eine bemerkenswerte Karriere als Textbaustein</span></p>
<p>Die Spur der Formulierung lässt sich über Jahre hinweg verfolgen. Bereits 2019 tauchte sie in einer Veranstaltungsankündigung des luxemburgischen Mouvement Ecologique auf, das einen Vortrag Buchners zur 5G-Thematik bewarb. Dort hieß es bereits, die &quot;rückständige Technologie&quot; und die &quot;völlig überhöhte Strahlung&quot; seien nicht mehr zeitgemäß und andere Länder würden längst auf moderne, niedrig strahlende Technik umstellen. (<a href="https://www.meco.lu/wp-content/uploads/2019/09/Buchner_HP.pdf?utm_source=chatgpt.com">meco.lu</a>)</p>
<p>Im selben Jahr erschien die Passage fast wortgleich im Umfeld der Kampagne gegen das 5G-Testfeld Ingolstadt bei OpenPetition. (<a href="https://www.openpetition.de/petition/blog/kein-versuchskaninchen-ingolstadt-zurueckstellen-5g-testfeld-fuer-ingolstadt/unterschreiben/adresse?language=es_ES.utf8&amp;utm_source=chatgpt.com">openpetition.de</a>)</p>
<p>2020 setzte sich die Karriere des Satzes fort. Der Wiesentbote kündigte damit einen Buchner-Vortrag in Bamberg an. (<a href="https://www.wiesentbote.de/2020/02/03/oedp-europaabgeordneter-prof-dr-klaus-buchner-informiert-in-bamberg-ueber-mobilfunk-und-5g/?utm_source=chatgpt.com">wiesentbote.de</a>) Andere ÖDP-Kreisverbände und Veranstalter übernahmen denselben Wortlaut ebenfalls. Teilweise wirkte es so, als werde einfach ein fertiger PR-Text von Termin zu Termin weitergereicht.</p>
<p>Mit dem Buch &quot;5G-Wahnsinn&quot; erreichte die Formulierung schließlich den Dauerbetrieb. Buchplattformen und Händler übernahmen den Satz in Werbetexte und Inhaltsbeschreibungen nahezu unverändert. (<a href="https://www.umbreit.de/start/bibliografie/?tx_bonuswebshop_shop%5Baction%5D=item&amp;tx_bonuswebshop_shop%5Bcontroller%5D=Shop&amp;tx_bonuswebshop_shop%5Bean%5D=9783863746087&amp;utm_source=chatgpt.com">umbreit.de</a>) Auch dort blieb offen, welche Technologie eigentlich gemeint sei. Stattdessen war allgemein von &quot;strahlungsarmen Auswegen&quot; und &quot;modernen Technologien&quot; die Rede.</p>
<p>Noch 2022 verwendeten ÖDP-Verbände denselben Satz praktisch unverändert in Veranstaltungsankündigungen. (<a href="https://www.oedp-heidenheim.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/5g-mobilfunk-gefahr-fuer-unsere-gesundheit?utm_source=chatgpt.com">oedp-heidenheim.de</a>) Damit zog sich die Behauptung über mindestens vier Jahre durch Vorträge, Petitionen, Buchwerbung und Parteikommunikation, ohne jemals präziser zu werden.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Die große Leerstelle</span></p>
<p>Das eigentlich Erstaunliche ist nicht die Wiederholung selbst, sondern die völlige Unbestimmtheit der Aussage. Buchner spricht von einer &quot;moderneren Mobilfunktechnik&quot;, nennt aber weder einen technischen Standard noch konkrete Länder oder Betreiber. Es bleibt unklar, ob er von einer alternativen Netzarchitektur spricht, von anderen Frequenzen, von Kleinzellen oder von irgendeiner hypothetischen Technik, die außerhalb der etablierten Mobilfunkstandards existieren soll.</p>
<p>Gerade dieser Punkt ist problematisch. Denn moderne Mobilfunknetze arbeiten längst mit Verfahren, die technisch deutlich effizienter sind als frühere Generationen. Adaptive Leistungsregelung, Beamforming, dynamische Ressourcensteuerung oder Kleinzellen gehören inzwischen zum Werkzeugkasten aktueller 4G- und 5G-Netze. Die Vorstellung, die heutige Mobilfunktechnik sei pauschal &quot;rückständig&quot;, wirkt deshalb eigenartig verdreht. Viele der Verfahren, die Kritiker als &quot;moderne niedrig strahlende Technik&quot; beschreiben, sind bereits Bestandteil moderner Netze.</p>
<p>Natürlich kann man über Netzarchitekturen diskutieren. Man kann kleinere Funkzellen bevorzugen, niedrigere Einzel-Sendeleistungen, mehr Glasfaser oder eine andere Verteilung von Infrastruktur. Das sind legitime technische Debatten. Doch daraus wird noch keine geheimnisvolle Alternativtechnologie, die angeblich anderswo längst Standard wäre.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Warum der Satz trotzdem wirkt</span></p>
<p>Der Satz ist rhetorisch geschickt gebaut. Er suggeriert gleichzeitig technologischen Rückstand, politische Versäumnisse und verborgenes Wissen. Wer ihn ohne Vorwissen hört, bekommt leicht den Eindruck, irgendwo existiere bereits ein nahezu strahlungsfreier Mobilfunk der Zukunft, den Politik und Industrie hierzulande aus wirtschaftlichen Gründen nicht einführen wollten.</p>
<p>Gerade weil die Aussage so unscharf bleibt, entfaltet sie Wirkung. Sie lässt sich kaum überprüfen, aber auch kaum eindeutig widerlegen, weil nie konkret gesagt wird, worauf sie sich eigentlich bezieht. Das macht die Behauptung in der Anti-Mobilfunk-Szene äußerst anschlussfähig. Jeder kann eigene Vorstellungen hineinprojizieren.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Fazit</span></p>
<p>Nach Jahren der Wiederholung bleibt die zentrale Frage offen: Welche &quot;modernere Mobilfunktechnik&quot; meint Klaus Buchner eigentlich?</p>
<p>Die verfügbaren Quellen geben darauf keine belastbare Antwort. Statt technischer Präzision findet sich vor allem ein politisch wirksames Narrativ: Die heutige Technik sei überholt, anderswo gebe es längst bessere Lösungen, und Deutschland hinke hinterher. Je öfter diese Erzählung wiederholt wird, desto vertrauter klingt sie. Konkreter wird sie dadurch nicht.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 25 May 2026 20:10:02 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><wfw:commentRss>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=rss&amp;replies=75628</wfw:commentRss><dc:creator>KI</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Jugend-TV: kla.tv für Kinder und Jugendliche</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Josef Schlumpf ist momentan Co-Präsident des eidgenössischen Vereins gigaherz.ch und Betreiber der Website mobilejoe.ch. Von einer Kinderversion des Verschwörungssenders kla.tv ist Schlumpf schwer begeistert. Der Deutschlandfunk ist von dem Programm des privaten Kindersenders nicht begeistert und spricht von fragwürdigen Kindernachrichten.</strong></span><br />
 <br />
Der Kindersender von Ivo Sasek ist unter <a href="https://www.jugend-tv.net">https://www.jugend-tv.net</a> zu erreichen, wer diese URL nicht kennt, wird den Sender im Internet kaum finden. Schlumpf aber hat ihn gefunden und bietet <a href="https://www.mobilejoe.ch/neu/jugend_tv.html">auf seiner Website</a> alle 15 Videoclips des Senders an, mit denen Kinder andere Kinder von der Gefährlichkeit der Mobilfunkstrahlung überzeugen wollen. Der Unsinn, den die Kinder verbreiten, ist mehrheitlich der Broschüre &quot;<a href="https://www.gaias-kinder.de/sdm_downloads/mobilfunk-die-verschwiegene-gefahr/">Mobilfunk – die verschwiegene Gefahr</a>&quot; entnommen. Autor dieser indiskutablen Broschüre ist Sasek-Anhänger Klaus Weber, ein Molkereimeister.</p>
<p>Damit greift ein Prinzip, das im englischen Sprachraum GiGo heißt (Garbage in, Garbage out) und bedeutet: Wenn du ein System mit fehlerhaften Informationen fütterst, bekommst du auch fehlerhafte Ergebnisse geliefert. Die Kinder hatten bei dieser Ausgangslage keine Chance, Videoclips zu fabrizieren, die den tatsächlichen Sachverhalten beim Risiko Mobilfunk gerecht werden. Stattdessen wecken und schüren sie wie einige Erwachsene irrationale Ängste gegenüber elektromagnetischen Feldern. Die Desinformation sprudelt in den 15 Clips so reichlich, dass ich nicht weiß, wo ich mit Berichtigungen anfangen soll. Hier im Forum finden sich jedoch zu gefühlt allen falschen Behauptungen in den Clips Gegendarstellungen.</p>
<p>Zum Leben erwachte Saseks Kindersender im September 2014. Noch im selben Monat berichtete der <a href="https://www.deutschlandfunk.de/jugend-tv-fragwuerdige-kindernachrichten-100.html">Deutschlandfunk</a> kritisch über das seltsame Format. Die &quot;Medienhetze&quot; gegen den Kindersender führte zu <a href="https://www.jugend-tv.net/?a=showportal&amp;blockkey=gegendarstellung&amp;id=683">nicht weniger als 14 Clips</a>, mit denen sich der Sender wehrte. Ob es die Kritik am Format war oder ausbleibendes Interesse der angepeilten Zielgruppe an den angebotenen Clips ist nicht bekannt, doch schon im Juli 2016 fiel bei jugend-tv.net die letzte Klappe. Aus medienhygienischen Gründen wäre es aus meiner Sicht für alle Beteiligten vorteilhaft gewesen, die Clips ersatzlos vom Netz zu nehmen, leider konnte sich Ivo Sasek dazu (noch) nicht durchringen.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 24 May 2026 22:01:36 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><wfw:commentRss>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=rss&amp;replies=75627</wfw:commentRss><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Karl Hecht: Keine Angst vor Millimeterwellen!</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Der 2022 im 99. Lebensjahr verstorbene DDR-Wissenschaftler Karl Hecht gehört zu den Säulenheiligen der deutschen Anti-Mobilfunk-Szene. Denn Hecht wertete die sowjetische Originalliteratur zu den gesundheitlichen Folgen von HF-EMF-Befeldung aus und mahnte unermüdlich Grenzwertsenkungen auf sowjetisches Niveau an. Doch was kaum einer weiß: Hecht sprach 2001 in einem Fachartikel Millimeterwellen frei, indem er verkündete, aus den sowjetischen Tierexperimenten geht eine Zunahme der Intensität der bioaktiven Wirkung elektromagnetischer Felder mit <span class="underline">steigender</span> Wellenlänge hervor. Heißt im Umkehrschluss: Je kürzer die Wellenlänge, desto unbedenklicher ist ein HF-EMF-Signal.</strong></span><br />
 <br />
Hecht wertete die russischsprachige Fachliteratur von 1960 bis 1996 aus und schrieb 2001, biologische Wirkungen von elektromagnetischen Feldern (EMF) bestünden unbestreitbar. Gegenwärtig werde in der Öffentlichkeit diskutiert, ob und in welchem Maße die elektromagnetischen Felder der Handys gesundheitsschädigende Wirkungen hätten. Zahlreiche Studien in verschiedenen Ländern, die gewöhnlich eine Untersuchungszeit von zirka zwei Jahren auswiesen und sich vorwiegend an strukturellen Veränderungen orientierten, hätten häufig keine überzeugenden Beweise erbracht für eine gesundheitsschädigende Wirkung. Über eine deutlich längere Zeitspanne und unter Berücksichtigung funktioneller Veränderungen sei dagegen die Einwirkung elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Felder in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion untersucht worden. Die Auswertung von 878 Aufsätzen aus etwa 1'500 russischsprachigen Originalliteraturquellen der Jahre 1960 bis 1996 habe dazu beigetragen, wesentliche<br />
Ergebnisse über Langzeitwirkungen elektromagnetischer Felder aus der ehemaligen Sowjetunion zu erschließen. <br />
 <br />
<span style="font-size:large;">In seinem Resümee schreibt Hecht</span></p>
<p>Die Dauer der Einwirkungen von EMF erweist sich aufgrund der Literaturstudien als dominierender Faktor für bio-aktive Wirkungen. Im Wesentlichen lassen sich drei Einwirkungsdauer-Bereiche benennen, innerhalb deren objektive Befunde oder/und subjektive Beschwerden beschrieben werden:</p>
<p>► Einwirkdauer bis zu 5 Jahren: leichte Veränderungen, z. T. sogar Aktivierung der physiologischen Reaktion;<br />
► Einwirkdauer ab 5 Jahren bis 10 Jahre: prämorbide Zustände bzw. Anfangsphase pathologischer Veränderungen;<br />
► Einwirkdauer über 10 Jahre: Manifestation verschiedener funktioneller und struktureller Veränderungen bis zur Krankheit.</p>
<p>Es ist besonders darauf hinzuweisen, dass die Grenzwerte für die Einwirkung der EMF im betrachteten Gebiet bei einem Zehntel der US-amerikanischen und westeuropäischen Werte lagen. Aus den Tierexperimenten geht eine Zunahme der Intensität der bio-aktiven Wirkung elektromagnetischer Felder mit steigender Wellenlänge (mm- bis m-Bereich) hervor.</p>
<p><strong>Quelle</strong>: Nachzulesen ist Hechts überraschende Feststellung in <a href="https://www.fs-ev.org/fileadmin/user_upload/05_SSP/Hefte-Komplett/SSP_3_2001__Heft_komplett.pdf">Ausgabe 3/2001</a> des Magazins &quot;Strahlenschutzpraxis&quot;, dem Organ des Fachverbands für Strahlenschutz e. V.</p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Würde die Behauptung Hechts zutreffen, ionisierende Strahlung mit ihren sehr kurzen Wellenlängen wäre biologisch unbedenklicher als z.B. Rundfunksender auf Mittelwelle. Da dies bekanntlich nicht zutrifft, kann an Hechts Darstellung etwas grundsätzlich nicht stimmen. Ich behaupte, er hat sich äußerst unglücklich ausgedrückt und meinte das glatte Gegenteil: Die bio-aktive Wirkung elektromagnetischer Felder nimmt mit abnehmender (kürzerer) Wellenlänge zu. Denn so modifiziert kollidiert seine Behauptung nicht mehr mit der Tatsache, dass die Wellenlänge eines Signals umgekehrt proportional zu dessen Frequenz ist, hohe Frequenzwerte also mit kurzen Wellenlängen einhergehen.</p>
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<pubDate>Sat, 23 May 2026 15:16:26 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><wfw:commentRss>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=rss&amp;replies=75626</wfw:commentRss><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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<title>1,2 Milliarden Menschen sind psychisch krank</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zahl psychisch kranker Menschen hat sich laut einer Studie in den vergangenen 30 Jahren <a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/psychische-erkrankungen-weltweit-doppelt-so-viele-betroffene-wie-1990-a-e6b26925-49c7-4e21-955d-e792c0eb0fba">fast verdoppelt</a>. Und Eva W. aus O. in M. glaubt mutmaßlich wieder einmal als einzige, die wahren Gründe dieser unerfreulichen Entwicklung zu kennen.</p>
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<pubDate>Fri, 22 May 2026 08:52:51 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><wfw:commentRss>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=rss&amp;replies=75621</wfw:commentRss><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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<title>Hessen: Masterplan Mobilfunk 2030</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mit den Erfolgen des Mobilfunkpaktes aus dem Jahr 2018 und dem Zukunftspakt Mobilfunk für Hessen aus dem Jahr 2022 wurde die Basis für einen flächendeckenden Mobilfunk in Hessen bis 2030 geschaffen. Als Teil der hessischen Gigabitstrategie wird mit dem <a href="https://www.kompetenzstelle-mobilfunk-hessen.de/hintergruende-zum-mobilfunk-in-hessen/masterplan-mobilfunk-2030/">Masterplan Mobilfunk 2030</a> hierauf aufgebaut.</p>
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<pubDate>Thu, 21 May 2026 20:16:34 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><wfw:commentRss>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=rss&amp;replies=75619</wfw:commentRss><dc:creator>Gast</dc:creator>
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