Telefone sollen ausgetauscht werden

KlaKla, Mittwoch, 21.09.2005, 17:47 (vor 7553 Tagen)

Gemeinde Oyten will Strahlenbelastung reduzieren 02.09.2005

Oyten. (stj). Die Gemeinde Oyten will in ihren Einrichtungen künftig nur noch Telefone mit so genannter CT1 plus/minus-Technik einsetzen und diese gegen die bisher genutzten DECT-Telefone austauschen. Die im Fachausschuss für Planung und Umwelt vertretenen Lokalpolitiker folgten der Beschlussempfehlung der Verwaltung einstimmig.

Hintergrund: Die Gemeinde hat die von den Fernsprechgeräten ausgehende elektromagnetische Strahlung von Fachleuten messen lassen - die Ergebnisse dokumentieren eine erhebliche Belastung. Eine Bestandaufnahme ergab, dass im Rathaus sowie in den Schulen und Kindergärten elf schnurlose DECT-Telefone benutzt werden.

Im Gegensatz zu diesen digitalen Geräten bauen Telefone mit CT1 plus/minus-Technik kein stark pulsierendes elektromagnetisches Feld auf, das den ganzen Tag über bestehen bleibt.

Sie arbeiten stattdessen mit einem analogen Übertragungsverfahren, das nur während der Gesprächsdauer aufrecht erhalten bleibt, lediglich ungepulste Sendesignale sendet und die Strahlenbelastung somit erheblich reduziert.

Quelle: http://www.rotenburger-rundschau.de/index.php?menu=55&command=showartikel&ID=39046

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Meine Meinungsäußerung

Telefone sollen ausgetauscht werden

Schutti @, Donnerstag, 22.09.2005, 18:32 (vor 7552 Tagen) @ KlaKla

Oyten. (stj). Die Gemeinde Oyten will in ihren Einrichtungen künftig nur
noch Telefone mit so genannter CT1 plus/minus-Technik einsetzen und diese

Wie verhindert man dass die Gespräche mitgehört werden?
CT1 (Meine Eltern haben so eines) ist absolut unverschlüsseltes FM mit 25khz Kanalraster.
Ist halt Toll wenn man die Behörde so einfach abhören kann.
Gerade beim Rathaus interessiert es sicherlich eine Menge Leute was da so geredet wird.
Der Spuk hat spätestens dann ein Ende wenn Mitschnitte oder Mitschriften an die öffentlichkeit gelangen und eventuell noch einen Skandal auslösen.
Wer bei einer Bank sowas macht landet vor Gericht.
Wer haftet beim Rathaus wenn jemand vertrauliche Sachen mitlauscht?
Der Anrufer nicht denn der hat wenig Einfluss darauf was die dort verwenden, wohl eher das Rathaus.
Was sagt der Datenschützer dazu?
Muss ich jetzt damit rechnen wenn ich dort lebe und auf einem amt oder so (keine Ahnung wie das bei euch heisst) anrufe dass das ganze Dorf mithört?

Ich fände es viel sinnvoller CT1 und CT1+ abzuschaffen, die Frequenzbereiche gehören eigentlich GSM und es sollte ein Band für Schnurlostelefone reichen.


Schutti

Lauschangriff auf CT1+

Karl, Donnerstag, 22.09.2005, 18:56 (vor 7552 Tagen) @ Schutti

Da ich kein Techniker bin, frag ich mich wie funktioniert das mit dem mithören oder ist das nur ein Gerücht?

Wenn da Störungen auftreten werden doch die Angestellten die ersten sein, die sich beschweren weil sie sich abgehört fühlen.

Lauschangriff auf CT1+

Schutti @, Donnerstag, 22.09.2005, 19:24 (vor 7552 Tagen) @ Karl

Da ich kein Techniker bin, frag ich mich wie funktioniert das mit dem
mithören oder ist das nur ein Gerücht?

Ich kenne es von CT1 (ohne +), da liegt der Downlink zwischen 959 und 960 Mhz, der Uplink glaube ich 45 MHz darunter.
Betriebsart ist FM bei Kanalraster von 25khz und entsprechender Signalbreite, kein WFM.
Man benötigt einen Scanner für den genannten Frequenzbereich und lässt am einfachsten am besten den Downlink (ist oft besser hörbar) durchlaufen.
Sobald ein Gespräch aufgebaut wird ist das zu hören und der SCanner bleibt dort hängen.
CT1+ hat nur leicht andere Frequenzen und etwas mehr Kanäle:
http://de.wikipedia.org/wiki/CT1 da man den oben genannten Bereich freikriegen wollte wegen GSM.

Schutti


Wenn da Störungen auftreten werden doch die Angestellten die ersten sein,
die sich beschweren weil sie sich abgehört fühlen.

Man merkt nicht ob man abgehört werden.
Man erkennt es daran dass Leute Informationen haben die sie eigentlich nicht haben düften/sollten.

Schutti

Lauschangriff auf Handy

Karl, Sonntag, 30.10.2005, 08:22 (vor 7514 Tagen) @ Schutti

Mobiltelefone können zum Abhören von Gesprächen missbraucht werden, die beispielsweise in einem Besprechungsraum geführt werden.

Die Schutzmaßnahmen
Um solchen Lauschangriffen zu entgehen, sollten mobile Endgeräte in sensitiven Bereichen untersagt sein. Zur Überwachung empfiehlt es sich, geeignete Detektor-Geräte zu installieren, die vor mobilfunkenden Endgeräten warnen. Darüber hinaus gibt es Störgeräte, die einen Verbindungsaufbau behindern, deren Betrieb in Deutschland aber nicht zugelassen ist. Räume können dadurch so isoliert werden, dass keine Verbindung möglich ist.

Merkwürdig, daß das Bundesministerium für Sicherheit auf Jammer (Störgeräte) hinweist, die in Deutschland nicht zulässig sind.

http://www.bsi-fuer-buerger.de/handy/handytipps.htm

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