Taktische Ablenkungsmanöver (Allgemein)
Der Hintergrund meiner Frage ist folgender:
Sowohl das BfS und auch Dr. Schüz (im Deutschlandfunk Interview nach der Report-Sendung) geben als Vorsorgetip bei längeren Gesprächen auf das Festnetz zurückzugreifen. In den meisten deutschen Haushalten steht für Festnetz ein schnurloses Telefon. Deshalb ist es doch eine durchaus berechtigte Frage, ob diese Alternative wirklich das viel kleinere Übel ist?
Sie haben jede mögliche Antwort schon wieder durch den Ausdruck " Übel" vorbesetzt.
Ich wüßte nicht, daß das BfS von einem "Übel" spricht. Es ist m.M.n. eher als Vorsorgetipp zu werten wie: "Trinken sie nicht so viel Kaffee" und "schauen sie nicht zu viel Fernsehen". Es ist doch häufig so, dass "Komfort" und "Genuß" mit negativen Auswirkungen (Bewegungsmangel, falsche Ernährung) "bezahlt" werden.
Möglicherweise wirkt sich die Benutzung eines konventionellen Schnur-Telefons auf Dauer schädlicher aus ?
=> Z.B. durch Haltungsschäden wegen angespannter, einseitiger Sitzhaltung
=> Oder jemand stolpert und bricht sich das Genick, weil Sie sich mit ihrem Schnurtelefon im Sofa lümmeln und die Schnur quer durch das Wohnzimmer gespannt ist.
Das Sicherste wäre also, das Telefonieren ganz sein zu lassen.
Dazu eine Frage: Telefonieren Sie noch genauso viel, seit sie kein DECT Telefon mehr haben ?
Ich denke "ungünstige" Voraussetzungen (stärkere Leistung) sind gleichbedeutend mit schlechterer Verbindung und Telefonate bei schlechter Verbindung sind für beide Beteiligte nicht entspannend.
Nein, Verbindungsstörungen merken sie erst kurz bevor die Verbindung abreißt.
Schon deutlich davor wird mit erhöhter Leistung gesendet, um die Verbindungsqualität sicher zu stellen.
vielleicht macht die ganze Leistungsregulierung keinen Sinn mehr, wenn eine bestimmte Gesprächsdauer überschritten wird. Das wäre eine natürliche Erklärung.
Es läßt mir keine Ruhe. Selbst wenn ich nun Gefahr laufe, auf dem BI-Altar geopfert zu werden
Sie haben Ihre DECT Basis damals nicht etwa unter einen Suppentopf gestellt ?
=> Ist die "Belastung" nun besser durch die Strahlungsintensität (=Spitzenwert) beschrieben oder ist auch die "Expositionsdauer" (=Mittelwert) zu berücksichtigen ?
Sie fragen mich Sachen...
Also gut, ein anderes Gleichnis:
Über den Tag gehen sie einer Beschäftigung nach, bei welcher Sie sich mehrfach je 1 Minute draußen in der Sonne, und dann 30 Minuten im Haus aufhalten.
=>Analogie "Bestrahlung durch DECT-Basis, kurzer Sendepuls, sehr lange Sendepause
Ihr Nachbar macht etwas anderes und ist jeweils 5 Minuten draußen, um sich dann kurz für 1 Minute im Haus aufzuhalten.
=>Analogie "Bestrahlung" durch GSM-Basis, sehr kurze Pausen zwischen den Pulsen
Aus Angst vor Sonnenbrand messen sie mit einem Strahlungsmeßgerät die Sonnenintensität.
=> Das ist das, was in der Analogie ihr Meßgerät im Spitzenwertmodus anzeigt.
Sie stellen fest:
=> Beim Nachbarn und bei Ihnen ist die Sonnenintensität (Anzeige am Meßgerät) gleich.
Gehen sie aufgrund dieser Erkenntnis davon aus, daß Sie und ihr Nachbar der gleichen "Gefahr" eines Sonnenbrandes ausgesetzt sind ?
Oder würden sie zwar die Sonnenintensität bewerten, aber zusätzlich die Minuten in der Sonne zusammenzählen ?
=> das wäre in der Analogie das, was das Meßgerät in der Schalterposition "Mittelwert" anzeigt.
Wir (also unsere BI) messen immer Spitzenwert, egal bei was,
Das meine ich mit meinem Beispiel. Sie messen "etwas", bewerten "viel oder wenig", aber machen sich keine Gedanken darum, was diese Messung aussagt.
Laut Messkurs bei einem Baubiologen hat der Faktor was mit Messungenauigkeiten und Unterbewertung bei bestimmten Geräten zu tun.
Warum sollten Hersteller wie G*ga*er*z & Co Geräte bauen, die zuwenig anzeigen ?
Wer legt die "Grenzwerte" fest und entscheidet "noch ok" oder "zuviel" ?
Sind diese Personen vertrauenswürdig, bzw woher beziehen diese ihre "Weisheit"?
Da machen Sie sich Gedanken um die Genauigkeit der Messung und Korrekturfaktoren, wo sich die Kritiker von Nova-Institut bis Elektrosensible nicht einmal um Faktor 10000 über die Grenzen einig sind (10mW/m²,1mW/m², 100uW/m², 1uW/m²)?
Komischerweise sind es immer "runde" Zahlen. Meinen Sie die Natur legt irgendwelche Wirkungsgrenzen immer genau auf 1, 10, 100, 1000 ?
Diese Zahlen sprechen doch eine deutliche Sprache:
Der "Erfinder" der Baubiologen-Grenzwerte (Sanierungsbedarf oder nicht) weiß selbst nicht, ob und wann eine Wirkung einsetzt oder nicht.
Die Grenzwert-Abstände sind nur so gelegt, daß man durch "Maßnahmen" den nächst günstigeren Bereich erreichen kann.
Gruß
Kuddel
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06.11.2007, 00:54
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10.11.2007, 21:28
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- Taktische Ablenkungsmanöver - Kuddel, 07.11.2007, 22:32
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