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Junge Journalisten (Allgemein)

KlaKla @, Dienstag, 06. Oktober 2009, 09:12 (vor 332 Tagen) @ AnKa

Na ja, die angehenden JournalistInnen suchen halt nach fetzigen Themen, von denen noch nie jemand was gehört hat. So glauben sie.

Sie stecken noch in der Ausbildung und da macht man Fehler. Der Ausbilder ist verantwortlich er hat mMn. Misst gebaut indem er den Beitrag freigegeben hat. Vielleicht ist er lernfähig und wird in Zukunft besser aufpassen.

Kritischer Journalismus sieht aber anders aus. Wenn man diesen ernst- und gewissenhaft betreibt, bekommt man nicht selten anonyme Drohungen ins Haus, sogar schon auf kommunaler Ebene, zum Beispiel von Rechtsradikalen oder eben auch schon mal von Mobilfunk-Psychotikern (wobei die sich im Ton auffällig gleichen).

Das sehe ich heute auch so. In meiner aktiven Zeit als Mobilfunkgegner habe ich gedacht, die vertuschen nur weil sie Industrie abhängig sind. Heute differenziere ich.

Und stelle ähnlich wie sie fest, Braunes Gedankengut blitzt bei einigen Mobilfunkgegner durch. Meine Erklärung dazu ist, dass sich diese Mobilfunkgegner mit ihrer Meinung nicht durchsetzten können weil sie sich auf Behauptungen stützen und Fakten ignorieren. Einige der agilen Rentner haben vielleicht Zeiten durchlebt, wo ihnen aufgezeigt wurde, mit Gewalt und Angst schüren erreicht man durchaus Ziele. Aber wir leben heute in einer Demokratie und Demokratie bedeute in vielen Fällen Kompromisse auszuhandeln durch Gespräche.

Wenn die Frustration ausbricht treffen Verschwörungstheorien auf fruchtbaren Boden und mit ihr zieht die Gewalt auf anders denkende ein. Die ausgeübte Gewalt hat viele Gesichter.

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„Unsere tägliche Desinformation gib uns heute“

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