Protest erstickt im Schlamm (Allgemein)

Anna, Montag, 10. November 2008, 12:46 (vor 2121 Tagen) @ JoJo

Meine Meinung ist einfach. Das Intensitätsdenken ist falsch. Die Intensität ist nicht das einzige Problem. Es gibt noch mehr Kriterien für die Schädlichkeit. Das begründet auch warum schwache Felder manchmal mehr Schaden anrichten können als starke. Warum es Fenstereffekte gibt u.s.w.

Das haben wir und unsere Kinder tagtäglich erfahren, weil wir in der Nähe des Fernsehturms in München gewohnt haben. Da traf uns so ziemlich alles was durch die Luft daher kommen kann. Dazu noch in 200 m Entfernung von der anderen Seite her die Dachständer und nicht zu vergessen die vielen Kleingeräte in unserem Wohnblock. Dieses Gemisch von schnurloser Technik quälte uns, die wir es registrierten und quält auch die die es noch nicht zuordnen können.

Vor Jahren habe ich mit dem Umweltinstitut schon darüber gesprochen und bekam die Auskunft, daß man hier nicht wohnen könne. Kurz darauf zog das Institut, das in ähnlicher Entfernung vom Turm arbeitete, in die Innenstadt. Ob es dort besser ist, weiß ich nicht.

Wir sind geblieben weil Eigentum nicht so leicht aufgegeben werden kann. Inzwischen haben wir die Wohnungen mit Verlust verkauft. Hoffentlich ziehen keine Kinder mehr dort ein. Sonst hilft nur abschirmen so gut es geht.:crying:

Anna

Tags:
Umweltinstitut München


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