Fehlerhafte Studie
für fehlgeleitete öffentliche Meinung

Wenn Forscher schwer irren, können Millionenbeträge fehlgeleitet werden, und die Volksgesundheit kann Schaden nehmen. Lesen Sie hier, wie die Gier nach Forschungsgeldern Wissenschaftler derart blendet, dass sie über einen Fehler mit der einfachsten Grundrechenoperation stolpern. Erkennen Sie Mechanismen, mit denen unsere Journalisten und Politiker manipuliert und in die Irre geleitet werden. Durchschauen Sie, wer und was sich hinter Tarnorganisationen versteckt, und wie diese Ärzte zu teuren Scheinbehandlungen zu Lasten der Krankenkassen anstiften. Studienkritiker W. Kuhn, Schweiz, hat diesmal die im September 2006 veröffentlichte Berner Untersuchung über Zusammenhänge zwischen Finanzierung und Resultate von Mobilfunkstudien unter die Lupe genommen – und verborgene Flecken gefunden (13.01.07).

Textfassung vom 10.01.2007

Unter der Leitung des Berner Universitätsprofessors M. Egger hat eine Gruppe von Epidemiologen und Statistikern 59 wissenschaftliche Studien aus den Jahren 1995 bis 2005, welche die biologischen Wirkungen von Mobiltelefonen (nicht von Basisstationen) auf menschliche Probanden untersuchten, unter die Lupe genommen. Die Studie wurde am 15. September 2006 veröffentlicht, leider nur in Englisch, und zwar im amerikanischen wissenschaftlichen Journal „Environmental Health Perspectives“ unter dem folgendem Titel: „Source of Funding and Results of Studies on Health Effects of Mobile Phone Use: Systematic Review of Experimental Studies“, auf deutsch: „Finanzierungsquellen und Ergebnisse von Studien zu den gesundheitlichen Auswirkungen des Gebrauchs von Mobiltelefonen: Eine systematische Auswertung von Laborstudien“ (Download, PDF, 500 KByte). Die Fragestellung der Berner Untersuchung war, ob die Herkunft des Geldes zur Finanzierung der Studien auf das Studienergebnis und auf die Qualität der Studien einen Einfluss habe. – Nebenbei sei der Vollständigkeit halber erwähnt, dass verpasst wurde zu untersuchen, ob auch die Qualität der Studien einen Einfluss auf das Studienergebnis hatte.

Diese Studie wird hier nachfolgend als Schulbeispiel für eine fehlerhafte Studie analysiert, nachdem bereits ein Schulbeispiel für eine manipulierte Studie dargestellt worden ist.

Foto: http://www.designerzone.deDie Untersuchung hat – nicht überraschend – auch für die Mobilfunkbranche bestätigt, was frühere Untersuchungen zur Pharma- und zur Tabakbranche zweifelsfrei belegt haben, nämlich: Wenn eine Studie von der am Ergebnis existenziell interessierten Branche gesponsert wird, dann fallen die Ergebnisse dieser Studie im Vergleich zu anders finanzierten Studien für die Interessen der finanzierenden Branche meist sehr vorteilhaft aus. Zudem seien die brancheneigen Studien von ungenügender Qualität. Diese klar erbrachten Beweise sind für die Glaubwürdigkeit der Mobilfunkbranche und ihrer Forschungsförderung eine Katastrophe. Durch eine weitere Katastrophe, nämlich eine Denkkatastrophe, wurde die erste Katastrophe zur Chance gewandelt, wie weiter unten zu sehen sein wird.

Die Untersuchung der Mechanismen zum Zusammenhang zwischen der Herkunft der Forschungsgelder und den Ergebnissen der Studien war nicht Gegenstand der Berner Untersuchung; zwei Hypothesen sind aber zu nahe liegend, um hier nicht erwähnt zu werden: Wenn Initiator und Sponsor einer Studie identisch sind, dann bestimmt der Initiator bzw. Sponsor die Fragestellungen der Studie und damit den Teil derjenigen Antworten, welcher voraussehbar ist, aber auch, ob die Studie im Falle eines für den Sponsor unbequemem Ergebnisses überhaupt an die Öffentlichkeit getragen wird. – Als anschauliches Beispiel für eine Studie, bei welcher die interessierte Branche mit der Fragestellung auch das Studienergebnis manipuliert hat, verweisen wir auf die als Schulbeispiel unter dem Titel Manipulierte Studie für eine manipulierte Öffentlichkeit behandelte TNO-„Replikation“.

Vorab das Wichtigste zum festgestellten Einfluss der Studienfinanzierung durch die Mobilfunkbranche auf die Studienergebnisse: Die Wahrscheinlichkeit, dass bei Studien, die ausschliesslich von der Mobilfunkbranche finanziert werden, überhaupt eine biologische Wirkung der Strahlung gefunden wurde, lag im Verhältnis bzw. im Vergleich

Dies bedeutet: Je ausschliesslicher eine Studie durch die Mobilfunkbranche finanziert wurde, desto weniger signifikante biologische Effekte der Strahlung wurden gefunden, und je reiner eine Studie öffentlich finanziert wurde, desto mehr Effekte wurden gefunden.

Die Folgerung der Studienverfasser, welche sie vor den eigentlichen Text Untersuchung gesetzt haben, ist richtig und wird hier nicht angezweifelt, nämlich: Bei der Interpretation von Studien zu diesem Thema muss berücksichtigt werden, wer die Studie finanziert hat. Der Leser der Berner Untersuchung wird mit diesem Ratschlag auf deren weitere Lektüre losgelassen, und gelangt am Ende zu einer anderen eigenen Folgerung, nämlich: Studien, welche die Mobilfunkbranche mitfinanziert, sind allen anderen Studien vorzuziehen. Genau dieses wurde nach Veröffentlichung der Studie auch in den Medien propagiert. Wir stellten die Frage, die als erste zu stellen sehr oft nützlich ist: Cui bono? Wem nützt es? - Wie die Wissenschaftler diese Manipulation der Wissenschaftsjournalisten fertig gebracht haben, werden Sie anschliessend erkennen.

Unscharf definiert - unscharf gedacht

Als erstes machen wir auf fragwürdige Definitionen aufmerksam, welche bei der Auswahl und bei der Zuordnung der untersuchten Studien angewandt wurden:

Qualitätskriterien (oder: 1 + 1 = 1 oder = 2?)

Für ihren Versuch, die Beurteilung der Qualität der untersuchten Studien zu objektivieren, bestimmten die Berner Wissenschaftler die folgenden vier Kriterien, welche sie gleich schwer gewichteten:

Diese vier aufgeführten Qualitätskriterien der Berner Wissenschaftler waren rein äusserliche, welche aber gleichzeitig finanziellen Aufwand bei der Durchführung der Studien bedeuten. Die Berner Untersuchung hat bei ihrer Qualitätsbeurteilung weder die geleisteten Stunden noch das wissenschaftliche Niveau der beteiligten Wissenschaftler beurteilt, sondern ausschliesslich, ob und in welchem Ausmass diese vier von den Verfassern willkürlich als Qualitätskriterien bestimmten technischen Verfahrensschritte überhaupt angewandt wurden.

Hinter den in Bern nicht näher untersuchten Selektionskriterien für die Auswahl der Probanden versteckt sich der erste wichtige Confounder, der nicht offen gelegt wurde, und zwar zur Frage, weshalb mit Studien Effekte gefunden werden oder nicht. Es fiel uns bereits früher auf, dass bei Studien, welche ausschliesslich durch die Industrie oder ihre Tarnorganisationen finanziert wurden, als Probanden nur ausgesucht gesunde junge und männliche Probanden verwendet werden. Ein vollkommen repräsentatives Beispielspaar für diesen Confounder sind die staatlich finanzierte TNO-Studie, welche einen halbwegs repräsentativen Querschnitt durch die Bevölkerung sowie gesundheitlich beeinträchtigte Personen untersuchte, und ihre unter der Regie der Forschungsstiftung Mobilkommunikation erstellte „Replikation“ in Zürich, die ausschliesslich bei ausgewählt gesunden und wesentlich jüngeren Probanden nach biologischen Wirkungen von UMTS-Basisstationsstrahlung suchte – und nicht finden konnte.

Wo für eine Studie mehr Geld zur Verfügung steht, kann auch eine grössere Anzahl kostspieliger Verfahren angewandt werden, und mithin kann bei höherem Forschungsbudget eine grössere Anzahl der Qualitätskriterien erfüllt werden. Umgekehrt könnten aus der Erfüllung der Qualitätskriterien – aufgrund der damit verbundenen Kosten - indirekt Rückschlüsse auf die Höhe der Finanzierung gezogen werden. Dieser Zusammenhang zwischen dem Finanzierungsbetrag und der Anzahl erfüllter Qualitätskriterien ist ganz banaler, wurde aber von den Berner Wissenschaftlern überraschenderweise übersehen.

Mangels Offenlegung der Forschungsbudgets der untersuchten Studien, aber auch weil solche Budgets aus zahlreichen Gründen kaum direkt miteinander vergleichbar gemacht werden könnten, wurde der Faktor Budgethöhe überhaupt nicht erfasst, und auch nicht hilfsweise geschätzt. Obschon die Wissenschaftler nach eigenem Bekunden nach zahlreichen so genannten Confounding factors bzw. versteckten Variablen, welche das Ergebnis beeinflussen können, gefahndet haben, stolperten sie über den zweiten wichtigen Confounder, diesmal zur Fragestellung, inwiefern die Quelle der Finanzierung die Qualität der Studien beeinflusse, nämlich über die jeweilige Budgethöhe. Sie haben nämlich bei ihrer Gruppierung der Sponsoringquellen schlicht übersehen, dass sie neben den Gruppen mit einfachem Sponsoring (industry = Branche, public or charity = staatlich oder karitativ bzw. gemeinnützig) auch eine nicht als solche deklarierte Gruppe mit Zweifachsponsoring gebildet haben, nämlich gemischte Finanzierung (mixed source of funding, industry and public or charity). Gemischt finanzierte Studien, d.h. Studien, welche durch die Mobilfunkbranche und durch öffentliche oder karitative Institutionen gesponsert werden, haben per definitionem mehr als einen Sponsor. Bei Studien mit gemischter Finanzierung, d.h. mit mindestens zwei Sponsoren, ist die Wahrscheinlichkeit stark erhöht, dass die Sponsoren insgesamt entsprechend mehr Mittel zur Verfügung stellen können. Eine Mehrfachfinanzierung ist bedeutend weniger wahrscheinlich bei rein branchen- und bei rein öffentlich bzw. karitativ gesponserten Studien.

Dieser logische Zusammenhang zwischen Zweifachsponsoring aufgrund gemischter Finanzierungsquelle und besserer Erfüllung der Qualitätskriterien bei Zweifachsponsoring durch erhöhten Geldeinsatz musste – eigentlich voraussehbar - dazu führen, dass eben unter Zweifachsponsoring bzw. bei der gemischten Finanzierung die von den Berner Wissenschaftlern autonom bestimmten Qualitätskriterien am besten erfüllt werden. Den Umstand, diesen Zusammenhang „entdeckt“ zu haben, haben die Autoren der Berner Untersuchung mit „interestingly“ umschrieben.

Schon wieder: Manipulierte öffentliche Meinung

Die PR-Agenturen und Wissenschaftsjournalisten, welche die Kunde von der Berner Untersuchung verbreitet haben, haben aufgrund dieses „interessanten“ Ergebnisses verbreitet, gemischte Finanzierung sei jeder anderen Form vorzuziehen – dabei wäre der richtige Schluss aus der Datenlage gewesen, dass zum Erreichen einer angemessenen Studienqualität überhaupt eine angemessen hohe Finanzierung der Studien erforderlich sei.

Ob die Berner Wissenschaftler den im Jargon der Epidemiologen und Statistiker als Confounding Factor bezeichneten Effekt der Finanzierung, den wir hier in Form der Doppelfinanzierung identifiziert haben, nicht einmal selbst festgestellt haben, oder ob sie ihn absichtlich nicht genannt haben, muss vorläufig offen bleiben.

Jedenfalls werden die Politiker aus der durch einen Kardinalfehler zu einem wesentlichen Teil hinfällig gewordenen Studie den logisch falschen Schluss ziehen, gemischte Finanzierung zu fordern und zu unterstützen. Dass diese Finanzierungsform nicht vor Manipulation schützt – im Gegenteil! – haben wir in der Ausarbeitung „Manipulierte Studie für manipulierte öffentliche Meinung“ am Schulbeispiel der so genannten TNO-„Replikation“ nachgewiesen.

Um die Mobilfunkbranche herum hat sich mittlerweile eine ganze Forschungsindustrie gebildet, wie in „Manipulierte Studie für manipulierte öffentliche Meinung“ gezeigt wurde. Wie die Berner Studie eben bewiesen hat, weist die grosse Mehrheit der in Bern untersuchten Laborstudien mindestens einen biologischen Effekt von Mobiltelefonstrahlung nach. Am Ende oder am Beginn jeder dieser Studien stehen jedoch so einheitlich zwei Dinge geschrieben, als wären diese von einem Verbandsanwalt der Wissenschaftler entworfene Disclaimer: „Die von uns nachgewiesenen biologischen Effekte haben keine Bedeutung für die Gesundheit“, sowie: „Es ist aber weitere Forschung erforderlich“. Die tiefere Bedeutung dieser Formeln erkennen wir am Ende dieser Ausarbeitung.

Wenn nun weitere Forschung veranstaltet wird, dann ist aus der egoistischen Sicht der in universitären Instituten beschäftigten Forscher jene Finanzierungsform vorzuziehen, welche unter Schonung des Budgets des eigenen Instituts die meisten Mittel verspricht. Dieses ist die gemischte bzw. Zweifachfinanzierung. Ob die Forschungsfreiheit wie bei der so genannten TNO-„Replikation“ dabei vor die Hunde geht und stirbt, ist eher sekundär. Und wenn der wissenschaftliche Ruf durch die gemischte Finanzierung dabei nicht allzu sehr leidet, wie er bei den rein branchenfinanzierten Studien würde, dann tant pis.

Eine Steilvorlage an die Mobilfunkbranche

Das schweizerische Nationale Forschungsprogramm NFP 57 verteilt ab Herbst 2006 unter dem Titel „Nichtionisierende Strahlung – Umwelt und Gesundheit“ CHF 5 Mio. Steuergelder des Bundes. Gemäss den Erkenntnissen der Berner Untersuchung besteht für die Mobilfunkbranche die akute Gefahr, dass bei rein staatlicher Forschung für die Branche unangenehme Vermutungen zu den gesundheitlichen Wirkungen der Mobilfunkstrahlung als Wahrheiten belegt werden könnten. Da wäre es der Forschungsstiftung doch willkommen, wenn der Bund sie als Vermittlerin involvieren würde, denn sie erhielte erneut Gelegenheit, manipulativ auf die Fragestellungen und das Design der Studien einzuwirken, wie bei der TNO-„Replikation“ und wie bei früheren Gelegenheiten. Wer den Bundesorganen die Notwendigkeit, die Forschungsstiftung oder die Mobilfunkbetreiber einzubeziehen sozusagen logisch zwingend beweist, der kann wohl als Belohnung einen Sitz in der ebenso lukrativen wie einflussreichen brancheneigenen Forschungsstiftung erwarten.

Die Nomenklatur der Forschungsstiftung Mobilkommunikation (http://www.mobile-research.ethz.ch/personen.htm) zeigt überdeutlich, dass bei der Einbettung von Professoren in den Stiftungsorganen die Universität Bern bis heute im Vergleich zu Zürich und Basel personell sträflich vernachlässigt wurde. Diese Vernachlässigung kann sich bei der Zuteilung der Forschungsgelder und der bei der Mobilfunkindustrie vorhandenen Forschungsinfrastruktur schädlich auswirken. Die neueste Untersuchung könnte helfen, dieses zu ändern. Und, ach ja, M. Röösli, Mitglied des Forschungskonsortiums der gemischt finanzierten TNO-„Replikation“, war Vizechef der Berner Untersuchung, gemäss welcher gemischt finanzierte Studien die qualitativ besten überhaupt sein sollen. Honi soit qui mal y pense. Die definitive Bestätigung für unsere These, dass mit der Berner Untersuchung die Forschungsstiftung Mobilkommunikation angesprochen werden sollte, bringt folgender Ausschnitt aus dem „Klein-Report“: „Als mögliches positives Beispiel nannte Egger die an der ETH Zürich domizilierte «Forschungsstiftung Mobilkommunikation» (FSM). Die Stiftung wird von den drei Schweizer Mobilfunkanbietern Swisscom, Sunrise und Orange mitfinanziert, die Forschungsaufträge werden jedoch von einem unabhängigen Gremium vergeben.“ Egger vergass zu erwähnen, dass auch dieses Gremium vom Stiftungsrat der Forschungsstiftung Mobilkommunikation bestimmt wird.

Wer hat da von kognitiven Störungen gesprochen?

Wenn nach den Ursachen gesucht werden soll, weshalb bei der Berner Untersuchung der Confounding Factor (Doppel-) Finanzierung übersehen wurde, dann liegt Flüchtigkeit im Umgang mit den logischen, arithmetischen und umgangssprachlichen Operatoren „und“ bzw. „plus“ nahe. Während der Ausdruck „und“ im Teilsatz „finanziert von der Branche und von staatlichen oder karitativen Institutionen“ umgangssprachlich auch nur als Kennzeichnung einer einfachen Aufzählung verstanden werden kann, so bedeutet „und“ in diesem Zusammenhang auch „logisch ,und’ “. Da es im Satz um eine Finanzierung bzw. um Geldbeträge geht, muss der Ausdruck „und“ zusätzlich auch darauf überprüft werden, ob er nicht auch gleichzeitig für das arithmetische „plus“ steht, im Sinne von: „Es gibt einen Forschungsbetrag aus der Branche plus einen Betrag vom Staat oder von karitativen Institutionen“. Wenn nun die Berner Wissenschaftler die Chance vor ihren Augen sahen, „wissenschaftlich“ und mithin so gut wie unwiderlegbar begründen zu können, weshalb ihnen die Mobilfunkbetreiber zusätzliche Mittel zusprechen müssen, dann mag diese Aussicht die kognitiven Fähigkeiten vorübergehend beeinträchtigt haben. Dass der Verstand beeinträchtigt werden kann, wenn die sprichwörtlichen $-Zeichen vor den Augen blinken, wird durch die bekannte Metapher „Gier frisst Hirn“ sehr treffend ausgedrückt, welche sich im Vorwort zum Kriminalbuch „Die miesen Maschen der Abzocker“ findet.

Die Fixierung von Wissenschaftlern der Epidemiologie auf die Interessen der Sponsoren kann – um Ausdrücke aus der Epidemiologie zu verwenden – kontaminierend oder infizierend wirken. Die Mobilfunkindustrie will unter keinen Umständen, dass der gemeinsame Nenner der gefundenen biologischen Reaktionen genannt werde, nämlich dass sie Symptome mehrerer, von einander zu unterscheidender Stressphasen sind. Das mag ein Grund dafür sein, dass sie Wissenschaftler bei kurzzeitiger Mobiltelefonstrahlung nach Melatonin suchen liess, welches im Prinzip nur bei chronischer Bestrahlung durch langzeitigen Aufenthalt in der Nähe von Basisstationen relevant ist, nicht aber bei kurzzeitiger Benutzung des Mobiltelefons.

Um sich und ihr selbständiges logisches Denkvermögen vor geistiger Kontamination oder Infektion durch ihre Geldgeber zu schützen, sollten sich Wissenschaftler gelegentlich fragen: Cui bono? Wenn dieses unterlassen wird, dann kann es leicht geschehen, dass sie in Dinge einbezogen werden, die sogar kriminelle Nebenaspekte aufweisen, nämlich beispielsweise die Psychiatrisierung von Patienten ohne entsprechende medizinische Diagnose und deren Scheinbehandlung auf Kosten der Krankenversicherung. Der Nichtmediziner Dr. (phil.) Röösli wurde am 10. Oktober 2006 in Nürnberg auf einer Veranstaltung des IZMF, des deutschen Zwillings des schweizerischen brancheneigenen Vereins Forum mobil, quasi als Hochschulmediziner vorgestellt und später in der Presse zitiert: „Allerdings gebe es Hinweise dafür, dass subjektive Aspekte, wie beispielsweise ‚Angst’, bei vermeintlich elektrosensiblen Personen nachteilige gesundheitliche Auswirkungen auslösen können.“ Röösli gab dem Publikum der Veranstaltung medizinische Empfehlungen ab, nämlich dass entsprechende Patienten zu ihrer Heilung einer kognitiven Verhaltenstherapie zuzuführen seien, wobei er offen liess, weshalb sie nicht der angeblichen Krankheitsursache Angst entsprechend mit Angst lösenden Pharmazeutika behandelt werden sollten. In Klartext ausgedrückt bedeutet die gemäss Röösli wenn immer möglich zu verordnende „kognitive Verhaltenstherapie“: Der Patient habe eine kranke Kognition bzw. Wahrnehmung seiner selbst und seiner Umwelt, und die von ihm geschilderten Stresssymptome bestünden deshalb nicht wirklich, sondern seien ein Ausfluss seiner kranken Wahrnehmung. Alle Experten, welche sich auf die Mobilfunkindustrie und auf ihre Tarnorganisationen wie das schweizerische Forum mobil oder wie hier vorliegend auf das deutsche IZMF abstützen, argumentieren heute wie gleichgeschaltet. Röösli war mit seinem Vortrag beim IZMF möglicherweise der erste, welcher diese „Ferndiagnostik“ zwar logisch falsch aber rhetorisch einleuchtend auf seinen eigenen „Nachweis“ stützt, den er mit der so genannten TNO-„Replikation“ erbracht hat, nämlich dass der Patient - weil er kein sechstes Sinnesorgan für Mobilfunkstrahlung hat – die Strahlung als solche nicht direkt wahrnehmen könne, vergleichbar mit Sehen oder Riechen. Zur Wirksamkeit der kognitiven Verhaltenstherapie bei elektromagnetisch Geschädigten gibt es im Übrigen keine wissenschaftlich genügende Evidenz, und Röösli konnte auch keinen Wirkmechanismus nennen. Vor der Öffentlichkeit meist gut versteckt findet ein doppelter Skandal statt: Erstens werden die Betroffenen ohne nachvollziehbare medizinische Diagnose psychiatrisiert, und zweitens werden sie zu Lasten der Krankenversicherung einer kostspieligen psychiatrischen Therapieform zugeführt, die für das vorliegende Symptombild bestenfalls einen Wellnessnutzen aufweist, statt dass logisch folgerichtig empfohlen würde, auf ökonomische Weise und evidenzbasiert die angebliche oder vermutete Ursache Angst mit preiswerten Pharmazeutika zu lösen. - Cui bono? Die Psychiatrisierung ohne medizinische Diagnose der eigentlich nur wenigen und oft auch nur zeitweise Betroffenen ist eine elegante Abwehrform gegen potenzielle Entschädigungsforderungen an die Verursacher der strahlungsbedingten Stresssymptomatik, nämlich mittels einer vorsätzlichen Fehldiagnose, welche von den wirklichen Krankheitsursachen ablenkt, sie stellt die Betroffenen zudem bis auf Weiteres ruhig, und sie stigmatisiert sie im Verhältnis zur grossen Bevölkerungsmehrheit, welche nicht in die Praxis der vorsätzlichen Fehldiagnosen eingeweiht ist, als angeblich in ihrer Wahrnehmungsfähigkeit gestörte Spinner, deren Klagen nicht Ernst zu nehmen sind.

Die wertvolleren Erkenntnisse aus der Berner Untersuchung

Der Aussenseiter staunt über den hohen Prozentsatz der untersuchten Studien, bei welchem einer oder mehrere signifikante biologische Effekte von Mobiltelefonstrahlung nachgewiesen wurden, nämlich bei 68 Prozent aller Studien einschliesslich der nur von den Mobilfunkbetreibern finanzierten, und ohne diese sogar bei 77 Prozent der Studien.

Während bei denjenigen Laborstudien, welche ausschliesslich von der Mobilfunkbranche finanziert wurden, der Standort der Antenne überwiegend nicht am Ohr der Probanden war, oder dann von den Verfassern nicht offen gelegt wurde und somit unklar blieb, war er bei den anderen Studien meist am Ohr der Probanden, wie beim wirklichen Telefonieren. Wenn nicht einmal die Position der Antenne im Verhältnis zum Probanden bekannt gegeben wird, dann ist es u. E. nicht möglich, solche Studien durch eine Replikation zu überprüfen - solche von der Mobilfunkbranche finanzierte Studien entbehren folglich überhaupt jeder ernsthaften Wissenschaftlichkeit. Derart unwissenschaftliche Studien hätten überhaupt von der Berner Untersuchung ausgeschlossen werden müssen.

Bei den Studien der Mobilfunkbranche wurde überdurchschnittlich häufig die Melatoninausschüttung getestet, welche im Zusammenhang mit der normalerweise kurzzeitigen Bestrahlung durch Mobiltelefon wenig relevant ist, jedoch im Zusammenhang mit der normalerweise langfristigen Bestrahlung durch Basisstationen – solche Studien waren aber nicht Gegenstand der Berner Untersuchung.

Im Prinzip würde für die branchenfinanzierten Studien sprechen, dass bei diesen die typische Versuchsdauer länger war als bei den anders finanzierten Studien, und auch, dass wenigstens bei den überhaupt veröffentlichten Studien, welche von der Mobilfunkbranche allein finanziert worden waren, im Durchschnitt pro Studie nach einer grösseren Zahl von biologischen Wirkungen gesucht wurde als bei den anders finanzierten Studien.

Gegen die branchenfinanzierten Studien spricht, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass gezielt unter solchen Bedingungen nach Wirkungen „gesucht“ wurde, unter welchen praktisch mit Sicherheit bei der gewählten Bestrahlung (meist nicht am Ohr!) und Selektion der Probanden (meist jung und besonders robust bzw. gesund) nicht auftreten würden. Jedenfalls hat die Berner Untersuchung gezeigt (aber nicht darauf hingewiesen), dass bei den rein branchenfinanzierten Studien oft nicht einmal der Standort der Antenne offen gelegt wird, was eine Kontrolle durch Replikation verhindert! Die Berner Untersuchung hat auch nachgewiesen (und ebenfalls nicht darauf hingewiesen), dass bei rein branchenfinanzierten Studien überdurchschnittlich oft nach irrelevanten Effekten gesucht wird, z.B. nach Melatonin bei kurzzeitiger Mobiltelefonbestrahlung. Melatonin wird möglicherweise durch solche Strahlung überhaupt nicht beeinflusst! Wenn dieses näher untersucht würde, dann könnte sich der Beweis ergeben, dass mit branchenfinanzierten Studien zum Schein nach Effekten „gesucht“ wird, von denen man mit Sicherheit weiss, dass sie nicht auftreten werden.

Dass es sich bei den Branchenstudien um Propaganda handelt, zeigt sich auch an den Titeln der Studien: Hier ist bereits der Titel der veröffentlichten Studien häufiger als bei anders finanzierten Studien nicht neutral, sondern weist ausdrücklich darauf hin, dass kein Effekt gefunden wurde.

Zum Abschluss drücken wir unser Bedauern darüber aus, dass die Einzeldaten nicht veröffentlicht wurden, und dass wir darum nicht in der Lage sind, selbst zu versuchen, mit statistischen Methoden den Confounding Fehler (Doppel-) Finanzierung zu kompensieren. Da die Berner Untersuchung mangels publizierter Einzeldaten nicht überprüfbar ist, müssen wir auch unsere Hypothese unüberprüft lassen, nach welcher die gemischt finanzierten Studien nach einer Kompensation des Confounding Fehlers kaum besser abschneiden als die ausschliesslich von der Branche finanzierten. Wir gründen unsere Vermutung auf unsere früher veröffentlichten Erkenntnisse aus der als Schulbeispiel für manipulierte Studien dargestellten so genannten TNO-„Replikation“, welche ebenfalls gemischt finanziert war, und auf unsere dem epidemiologischen Jargon entliehene These, dass es so etwas wie eine Kontamination oder Infektion von Wissenschaftlern durch die Sponsoren geben kann.

Die richtigen Folgerungen aus der Berner Untersuchung

Die ausschliesslich von der Mobilfunkbranche finanzierten Studien bleiben auch nach Berücksichtigung des Confounding Faktors (Doppel-) Finanzierung qualitativ den anders finanzierten Studien unterlegen, und sie finden wesentlich weniger biologische Effekte der Strahlung.

In der Berner Untersuchung nicht offen gelegtes Confounding, nämlich die (Doppel-) Finanzierung der gemischt finanzierten Studien, macht die in der Presse gezogene Hauptfolgerung aus der Berner Untersuchung hinfällig, nämlich dass gemischt finanzierte Studien aus qualitativen Gründen allen anders finanzierten Studien vorzuziehen seien. Entscheidend ist vielmehr überhaupt hinreichende Finanzierung.

Die Forderung von Egger, dass bei den von ihm empfohlenen gemischt finanzierten Studien die Unabhängigkeit der Wissenschaftler vertraglich sichergestellt werden müsse, ist in der Theorie richtig. Wie unsere Analyse der so genannten TNO-„Replikation“ gezeigt hat, ist seine Forderung selbst bei Projekten, an denen seine eigenen Mitarbeiter erst kürzlich beteiligt waren, in der Praxis jämmerlich zum Scheitern verurteilt.

Die Berner Wissenschaftler haben nicht erwähnt, dass es eine sehr grosse Anzahl Studien gibt, welche ausschliesslich von der Branche finanziert werden. Die Mobilfunkbranche wirft – direkt und über Tarnorganisationen wie die schweizerische Forschungsstiftung Mobilkommunikation oder die deutsche Forschungsgemeinschaft Funk – bewusst und gezielt einen zahlenmässig hohen Output an Studien auf den „Markt“, deren Fragestellung und Design sie ausschliesslich oder bei gemischter Finanzierung massgeblich beeinflusst (wie beispielsweise die so genannte TNO-„Replikation“). Die wissenschaftliche Community der Bioelectromagnetics entscheidet nämlich nach einem in der Wissenschaft nicht angebrachten aber hier dennoch angewandten Mehrheitsprinzip scheindemokratisch nach der Anzahl Studien, welche die gesundheitliche Irrelevanz der gefundenen Effekte belegen oder nicht belegen, über die Frage, ob der Mobilfunkstrahlung gesundheitliche Relevanz zukomme.

Bis zum endgültigen Beweis des Gegenteils kann in dieser finanziell einseitig von der Mobilfunkbranche abhängigen Community, die weltweit einige Hundert Wissenschaftler umfasst, und an welche tatsächlich ein beinahe unglaublicher dreistelliger Dollarmillionenbetrag ausgeschüttet wird, kein Wissenschaftler ungestraft gegen das zum Dogma erhobene Paradigma anreden und zu behaupten oder auch nur laut zu vermuten wagen, die nachgewiesenen biologischen Effekte könnten auch eine gesundheitliche Relevanz haben. Wer dagegen verstösst, wer etwa vermutet, der gemeinsame Nenner der gefundenen biologischen Einzeleffekte sei Stress, und die Stresssymptome erreichten bei einigen Personen sogar ein gesundheitlich relevantes Ausmass, der wird geschnitten, von der Forschungsinfrastruktur fern gehalten und stirbt einsam. Wer aber bei sich, in seiner eigenen Organisation oder in seinem eigenen Einflussbereich die Geschädigten abwehrt, indem er deren Symptomschilderungen als psychisch bedingt umdeuten lässt, dem wird der Aufstieg – wie Beispiele beweisen – nicht verwehrt.

Weil endgültige Erkenntnisse zur gesundheitlichen Relevanz der Mobilfunkstrahlung weitere Forschung entbehrlich machen und den Geldfluss zum Versiegen bringen würden, steht in jeder Studie zu denjenigen biologischen Reaktionen, die sich nicht mehr abstreiten lassen, dass sie keine gesundheitliche Relevanz hätten. Und weil der stetige Geldfluss abhängig und geradezu süchtig macht, steht in jeder Studie ebenfalls, dass weitere Forschung erforderlich sei. Dieses ist eine vielleicht naive Sicht aus der Perspektive der Forscher. Aus dem Blickwinkel der Industrie tritt der Aufwand für manipulierte Forschung lediglich an die Stelle von Versicherungsprämien für die von Versicherern und Rückversicherern nicht gewährte Umwelt- und Produktehaftpflichtdeckung gegen Ansprüche im Zusammenhang mit nichtionisierender Strahlung.

Bei der wissenschaftlichen Community der Bioelectromagnetics handelt es sich nur um eine scheindemokratische Gesellschaft, die in Wirklichkeit durch die Finanzierung von Studien und durch die Forschungsinfrastruktur nahezu ausschliesslich von „big money“ abhängt und bestimmt wird, und die deshalb nicht demokratisch sondern plutokratisch organisiert ist. Die Berner Untersuchung bzw. die daraus abgeleiteten falschen Folgerungen, gemischt finanzierte Studien seien vertrauenswürdig und zu fördern, leistet dem menschenverachtenden Missbrauch der Wissenschaft durch die im Kern völlig korrupte wissenschaftliche Community der Bioelectromagnetics noch Vorschub. – Für Teile der Entwicklungshilfe haben Ökonomen einen Gier-Effekt (voracity effect) entdeckt: Je mehr Geld in ein Land fliesst, desto härter wird mit korrupten Mitteln um Zugang zu den Honigtöpfen gekämpft. Die Berner Untersuchung wäre als Schulbeispiel für den Voracity Effect bei der Wissenschaftsförderung geeignet, nach welchem mehr Mittel den korrupten Kampf um Gelder und die Korruption selbst im betreffenden Wissenschaftsbereich fördern.

Aus den als zutreffend verbleibenden Erkenntnissen aus der Berner Untersuchung ergibt sich als richtige Folgerung:

Aus der Ausarbeitung „Manipulierte Studie für manipulierte Öffentlichkeit“ ergibt sich die weitere Folgerung:

Aus der früheren Ausarbeitung und aus der bedauerlichen Tatsache, dass mit der Berner Untersuchung nicht nach einem möglichen Zusammenhang zwischen der Qualität von Studien und deren Ergebnissen gesucht worden ist, ergibt sich:

Epilog

Das Rätsel, welches die Forscher aufgegeben haben, nämlich weshalb wohl Forschung, welche die Industrie gemeinsam mit anderen finanziert hat, bei den von den Forschern selbst willkürlich bestimmten „Qualitätskriterien“ für Wissenschaftlichkeit am besten abgeschnitten habe, wurde vom ranghöchsten der Verfasser, von Institutsdirektor Matthias Egger, auf Anfrage des Züricher Tages-Anzeigers aufgelöst. Wir staunen über die Schärfe seiner Erkenntnis: „Zum einen, so der Forscher, steht bei Studien mit Industriebeteiligung mehr Geld – und damit Zeit – zur Verfügung.“

Weshalb wurde der Faktor Geld nicht gleich in der Studie erwähnt? Fiel er dem Leiter der Forscher erst nach der Veröffentlichung der Studie ein? Oder hat sein Vizechef, welcher die Studie durchgeführt hat, diesen Faktor absichtlich nicht erwähnt, weil anderenfalls das der Redaktion des wissenschaftlichen Journals vorgelegte Ergebnis an Banalität nicht mehr zu übertreffen gewesen wäre?

Und weiter: „Zum anderen verweist [Egger] auf das vorhandene Know-how der Mobilfunk-Industrie, sowohl durch Erfahrung als auch durch hochwertige Laborausrüstung, über die nicht jede Universität verfügt.“

Dass die schweizerische Mobilfunkindustrie die alleinige Verfügungsgewalt über die hochwertige Laborausrüstung, welche physisch in Hochschulinstituten aufgestellt ist, und welche rechtlich verselbständigtem Vermögen, nämlich Stiftungen gehört, für sich allein behält, wurde hier erstmals bestätigt. Keine Auskunft hat das Publikum jedoch erhalten, welchen Teil ihres Know-hows die Mobilfunker den Forschern zur Verfügung stellen, und welchen sie für sich selbst zurück behalten.

Meldungen 2006

IZgMF-Website durchsuchen

 

Aktionen zum Mitmachen

Europapetition (FRA)

Krankheitsgeschichten

Ärzteappell organisieren

UMTS-Moratorium (GER)

Downloads

Gratis-Umrechner für Leistungsflussdichte, Feldstärke und mehrUmrechner für die gängigsten Einheiten im Mobilfunk

Miniplakate fürs Auto

An dieser Position blockiert ein Programm zur Unterdrückung von Popup-Fenstern oder ein Werbeblocker die Darstellung von Google-Anzeigen.

Gut zu wissen

Standortdatenbanken

Kein Versicherungsschutz für Mobilfunker

183 Fragen & Antworten
aus Sicht der Netzbetreiber

Mobilfunk-Telefonhotline des Bund Naturschutz in Bayern

Immobilien-Wertminderung

Handy: Mindestens 60 % der Sendeleistung bleibt im Kopf

Der Leuchtturmeffekt will erst noch erforscht werden

Getarnte Mobilfunkmasten

WLAN kontra PLC

Tipps & Tricks

DECT-Basisstationen mit Alufolie entschärfen

Handy klammheimlich auf Sendung? Selber testen mit Kofferradio!

Kinder

Spezielle Information für Kinder und Jugendliche

Britischer Strahlenschutz warnt vor Kinderhandys

Testballon: 3-Tasten-Handy für Kindergartenkinder

Kinderhandy: Diverse Medien werben fleißig für Mobilfunker

Profitsucht von T-Mobile macht vor Kindern nicht halt

Messen

Handystrahlung innerhalb eines Linienbusses

Das Wunder von NRW

Auch Funkmessprojekt Baden-Württemberg mit Verfahrensfehler

SAR-Messungen vor Ort

Funkmessprojekt Bayern

Informationszentrum gegen Mobilfunk

Zur Inhaltsübersicht Bitte klicken

 

Bürgerinitiativen

Liste der Bürgerinitiativen gegen Mobilfunk: Gleich jetzt hier eintragen!

Mobilfunkgeschichten:
Bürgerinitiativen erzählen

Bürgerkrieg wegen E-Plus-Sendemast

München: Handyverbot in Bussen und Bahnen

Veranstaltungskalender

Wann wo was los ist

Umfragen

Schon abgestimmt?

Forum

Diskutieren & Informieren

Linkliste

Links: Immer frisch & saftig

Gästebuch

Lob & Tadel

Gerichtsurteile

LG Kempten erkennt nicht auf Mietminderung

OVG Hamburg stoppt Baustopp gegen T-Mobile

Nachbar muss Mast dulden

VG Neustadt lehnt Eilantrag gegen Mobilfunkmast ab

Bebauungspläne in Rheinland-Pfalz keine Hürde für Mobilfunker

BVGH: Vodafone unterliegt

Sendeverbot für illegal errichtete Station

Na sowas!

Monitoring-Messstationen

Keine Empfangsgarantie mehr für Innenräume

Versorgungsauftrag der Mobilfunker ist erfüllt

Rätselhaftes Rindersterben auf dem Stengel-Hof

Schirmschlauch

Minister Huber kneift

WLAN schlimmer als DECT

Schnurlostelefone: Auch DECT-Zulassung läuft Ende 2008 aus

Blauer Handyengel in Not

Gefährlich: Dacharbeiten unter Sendemasten

Naila: Krebs um Sender

Schmiergeldverdacht gegen Mobilfunkkonzern Ericsson

Digitaler Behördenfunk

Messtechniker melden “Widerstandsnester”

Spendable Anna Swelund verschenkt wieder Handys

Vorsorge

Mobilfunk-Vorsorgemodelle auf dem Prüfstand

Vorsorgemodell München

Vorsorgemodell Salzburg

Vier Tipps für intelligenten Umgang mit Handys

Telefonieren in Bus, Auto, Bahn doppelt schädlich

PLC: Die W-LAN-Alternative

Günstiges CT1+ Schnurlostelefon bei Conrad

Forschung

Deutliche Krebshäufung in
der Nähe von Radiosendern

Interphone-Studie

EPROS-Schlafstudie

Langzeittelefonierern
droht Hörnervtumor

UMTS-Studie: Unwohlsein unter Masten

Deutsche Forschungsprojekte

Schweizer Forschungsprojekte

REFLEX-Projekt im Strudel wirtschaftlicher Interessen

Elektrosmog stört Orientierung von Bienen

Manipulierte Studie für manipulierte öffentliche Meinung

Fehlerhafte Studie für fehlgeleitete öffentliche Meinung

Die falschen Studien für einen echten Alarm